Durch seinen freien Willen kann der Mensch verzichten

Andreas Salcher vertritt die These, dass der freie Wille für die meisten Menschen ein positiv besetzter Begriff ist. Der Verzicht dagegen ist mit etwas Negativem behaftet. Es ist immer eine Herausforderung, auf etwas Gewohntes zu verzichten. Doch der Verzicht kann durchaus eine positive Wirkung entfalten wie Andreas Salcher schreibt: „Wenn sich jemand dafür entscheidet, weniger…

Der Psychologe Uwe Böschemeyer ist fest davon überzeugt, dass jeder Mensch seine eigenen Fesseln sprengen kann, die ihn daran hindern, ein erfülltes Leben zu führen. Er sagt: „Freiheit ist eine philosophische Floskel – scheint es. In Wirklichkeit ist sie eine gewaltige Macht.“ Die Menschen müssen seiner Meinung nach begreifen, dass es zum Wesen des Lebens gehört, dass es dynamisch verläuft und eine ständige Herausforderung ist. Nur dann werden sie im Laufe der Zeit immer zuversichtlicher und gelassener werden. Wer sich dagegen mit seinen Schwierigkeiten und Leiden konsequent als Opfer anderer sieht, ist einem der unseligsten Gefühle verfallen, nämlich dem Selbstmitleid. Der deutsche Psychologe, Philosoph und Theologe Uwe Böschemeyer hat gerade im österreichischen Verlag Ecowin das Buch „Machten Sie sich bitte frei. Entdecken Sie Ihre Furchtlosigkeit“ veröffentlicht.

Sigmund Freud unterscheidet drei Formen der Phobie

Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, unterscheidet zwei Formen der Angst: Die Realangst und die neurotische Angst. Die Realangst erscheint ihm dabei als etwas sehr Rationelles und Begreifliches. Sie ist eine Reaktion auf die Wahrnehmung einer äußeren Gefahr, das heißt einer erwarteten, vorhergesehenen Schädigung. Deshalb ist die Realangst auch mit einem Fluchtreflex verbunden, und man darf sie als Äußerung des Selbsterhaltungstriebes ansehen. Bei welchen Gelegenheiten, das heißt vor welchen Objekten und in welchen Situationen diese Realangst auftritt, ist laut Sigmund Freud vom Stande des Wissens und vom Machtgefühl gegen die Außenwelt des Betroffenen abhängig. Es kann sogar manchmal ein größeres Wissen sein, das die Angst befördert, weil es die Gefahr frühzeitig erkennen lässt.

Sigmund Freud erklärt das Wesen der Zwangsneurose

Die Zwangsneurose äußerst sich laut Sigmund Freud darin, dass die Kranken von Gedanken beschäftigt werden, für die sie zu Handlungen veranlasst werden, deren Ausführung ihnen zwar kein Vergnügen bereitet, deren Unterlassung ihnen aber ganz unmöglich ist. Die Gedanken beziehungsweise Zwangsvorstellungen können an sich unsinnig sein oder auch für den Betroffenen gleichgültig, oft sind sie ganz…

Die zehn Formen der positiven Lebenseinstellung

Eine positive Grundhaltung kann laut Barbara L. Fredrickson vielerlei Gestalt annehmen. Sie umfasst allerdings mehr als bloßes körperliches Wohlbefinden oder ein undeutliches Gefühl der Fröhlichkeit. Der Begriff „glücklich sein“ ist ihrer Meinung nach ebenso unscharf wie überstrapaziert. Je nachdem wie die genauen Umstände aussehen, lässt sich dieses Gefühl besser durch einen besseren, spezifischeren Ausdruck wie…

Geist und Körper sollten beim Sex in Einklang sein

Ein Teil des sexuellen Verlangens geht für den amerikanischen Psychologen und Sexualtherapeuten David Schnarch vom physischen Körper aus. Die fleischliche Sinnlichkeit ist ihm zuzuschreiben. Der Körper ermöglicht einem Menschen den Selbstausdruck durch unendliche Varianten des Kuschelns, Küssens und Streichelns, sowie all dessen, was man sich sonst noch vorstellen mag. David Schnarch schreibt: „Ihr Gehirn und…