Themenübersicht – Sigmund Freud

Hier haben wir mal die verschiedensten Artikel zum großen Psychoanalytker Sigmund Freud zusammengetragen. Sigmund Freud Sigmund Freud gilt als Begründer der Psychoanalyse und beeinflusste die moderne Psychologie wie kein anderer. Sigmund Freud wurde 1856 in Freiberg als Sohn eines jüdischen Wollhändlers geboren. Nach seiner Matura im Jahr 1873 studierte er in Wien Medizin wo er … Weiterlesen …

Jede Lebensveränderung setzt Hoffnung und Mut voraus

Zu begreifen, dass die innere Welt keine Illusion ist, sondern die auf den Menschen wartende Wirklichkeit, ist laut Uwe Böschemeyer das Schwierigste im Prozess der Selbstwerdung. Im Jahr 1982 gründete  Uwe Böschemeyer das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung.

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Alexander Mitscherlich analysiert den Prozess der Anpassung

Laut Alexander Mitscherlich müssen in jeder Gesellschaft Triebverzichte verlangt werden. Ein gewisses Unbehagen wird das Leben in einer sozialen Welt immer mit sich bringen. Gesundheit oder Krankheit einer Gesellschaftsordnung – also deren Produktivität fördernde oder hemmende Vorurteile – bemisst sich daran, ob die Restriktionen der Gesellschaft sich in tolerablen Grenzen halten und durch die Möglichkeit der Eigenentfaltung des Individuums aufgewogen werden oder nicht.

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Die Wut fördert die menschliche Entwicklung und Lebendigkeit

Wut und Zorn gelten in der Regel als Undiszipliniertheit. Die Wut ist in unserer Kultur so verpönt, weil sie unangenehm ist und die Emotion mit Aggression gleichsetzt. Die Emotion und ihr Ausdruck sind allerdings zwei verschiedene Dinge. Die Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, Adelheid Kastner, ist Chefärztin der Forensischen Abteilung der Landes-Nervenklinik Wagner Jauregg in Linz. Gerade ist im Verlag Kremayr & Scheriau ihr Buch „Wut – Plädoyer für ein verpöntes Gefühl“ erschienen.

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Die Zufriedenheit ist das eigentliche Glück des Menschen

Da fast alle Menschen nach dem Glück streben, sollte man sich die Frage stellen, ob dieses überhaupt erstrebenswert ist. „Nein“, sagt der Psychiater Hans-Otto Thomashoff, da das Glück nur einen Moment währt, während die Zufriedenheit ein dauerhafter Zustand sein kann. Er plädiert dafür das Glück als Lebensziel Nummer 1 zu ersetzten: „Alle Menschen wollen glücklich sein. Und sitzen dabei einem Irrglauben auf: Glück ist flüchtig. Anders die Zufriedenheit. Zufriedenheit ist das eigentliche Glück. Sie kann von Dauer sein.“ Die Zufriedenheit hat allerdings ein Image-Problem: Sie ist nicht sehr sexy. Das Wort allein vermittelt keine ekstatischen Glücksgefühle, keinen Kick. Das neue Buch von Hans-Otto Thomashoff, der in Wien eine Praxis betreibt, heißt: „Ich suchte das Glück und fand die Zufriedenheit. Ein spannende Reise in die Welt von Gehirn und Psyche.“

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Die Träume der Menschen haben meistens eine tiefe Bedeutung

Träume enthalten Botschaften für den Träumer, sie sind ein Schlüssel zum menschlichen Unterbewusstsein. Jeder Traum selbst ist eine Art Reise in die Tiefen der Seele. Aber auch in die Ferne, in eine mögliche Zukunft, die Menschen unbewusst vorausahnen. Üblicherweise spricht das Unterbewusstsein zu Menschen in Bildern, die mit der Realität nur bedingt zu tun haben. Schon in der Antike haben Menschen die Traumsymbole zu deuten versucht. Dies basiert nur auf einer generellen Annahme von Lebenssituationen und kann für jeden Einzelnen unterschiedliches bedeuten.

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Alexander Mitscherlich analysiert Jugendproteste

Für Alexander Mitscherlich gehört zur Kindheit seit je lauter Protest. Dieser ist intensiver, als er in gewöhnlichen Zeiten von Erwachsenen zu hören ist. Es wäre jedoch ein Irrtum dies nur auf Wachstumskrisen zurückzuführen. Alexander Mitscherlich sieht darin eher die unausgesprochene Hoffnung der jugendlichen Rebellen, die verweigerte Anpassungsleistung werde ihnen die Frische und Unbestechlichkeit des Blicks und den Elan der Jugend für die Verwirklichung politischer Zielsetzungen erhalten.

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Viele Menschen fliehen vor der Diagnose einer Depression

Heute ist der Internationale Tag der seelischen Gesundheit. Auf die Frage, ob es diesen Tag braucht, antwortet Georg Psota: „Der Kulturphilosoph Byung-Chul Han hat geschrieben, dass jedes Zeitalter seine Leitkrankheiten hat.“ Georg Psota ist Leiter der Psychosozialen Dienste Wien, die ein Netzwerk an ambulanten Einrichtungen für eine sozialpsychiatrische Grundversorgung anbieten.

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Wolfgang Schmidbauer beschreibt die Krankheit Autoaggression

In Mitteleuropa kommen auf einen Mord rund zehn Selbstmorde. Daraus folgert Wolfgang Schmidbauer, dass seelische und somatische Autoaggression sehr viel gefährlicher ist als die Verletzung durch andere Menschen. Sie fordert sehr viel mehr Opfer an Leib und Leben als äußere Gewalt. Autoaggressionskrankheiten beruhen laut Wolfgang Schmidbauer darauf, dass das Immunsystem mit seinen Millionen gegen Bakterien und Viren aktivierbaren Zellen das eigene Gewebe angreift. Er nennt Beispiele: „In der Polyathritis die Knorpelsubstanz der Gelenke, in der Multiplen Sklerose die Nervenleitungen, beim Ekzem die Haut, beim Lupus die Nieren, beim Asthma bronchiale die Lungen.“ Die am meisten verbreitete Form der Autoaggression ist die Depression. Die seelischen Ursachen dieses Leidens werden in den Konsumgesellschaften offen oder indirekt geleugnet. Wolfgang Schmidbauer arbeitet neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit auch als Lehranalytiker und Paartherapeut in München.

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In der Todesfurcht erkennt der Mensch seine Grenzen

Die Bewegung der Beziehung lässt sich nach Georg Wilhelm Friedrich Hegel als eine Bewegung des gegenseitigen Anerkennens verstehen. Ein Mensch bestätigt sich dabei im anderen und der andere wird von ihm bestätigt. Helm Stierlin ergänzt: „Das vollzieht sich in komplexen Verdopplungsprozessen des Selbstbewusstseins, durch die ich mich, mich selbst verlierend, im anderen gewinne.“ Wenn ein Partner anschließend zu sich selbst zurückkehrt, ist er verändert und die Beziehung hat eine andere Basis gewonnen.

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