Idealtypen bilden die Charakerlehre des Fritz Künkel

Fritz Künkel sieht in der Erziehung die charakterbildende Macht par excellence, da jeder Mensch lebenslänglich die Spuren seiner frühen Sozialisation mit sich herumträgt. Man kann einen Charakter nur dann in seinem Innersten verstehen, wenn man die Kindheitsbedingungen kennt, die ihn geprägt haben. Psychologisch gesunde Menschen können seiner Ansicht nach allerdings kaum typologisch fixiert oder erfasst werden.

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Alfred Adler analysiert die menschlichen Phantasie

Zu den künstlerischen Leistungen der Seele zählt Alfred Adler die Phantasie. Diejenigen Kinder werden laut Alfred Adler ihre Phantasie stärker entwickeln, die das Leben mit feindlichen Augen betrachten. Mit dieser Einstellung ist bei ihnen gewöhnlich auch eine stärkere Anspannung der Vorsicht gegeben. So haben schwächliche Kinder, denen das Leben so manches Übel bereitet, eine verstärkte Phantasie und die Neigung, sich mit Phantasien zu beschäftigen.

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Ein Kind kann nur in der Gemeinschaft existieren

Die Gemeinschaft setzt laut Alfred Adler eine Anzahl von Forderungen und beeinflusst dadurch alle Normen und Formen des Lebens eines Menschen, somit auch die Entwicklung seines Gehirns. Bei der langsamen Entwicklung des Kindes lässt sich feststellen, dass an die Entfaltung menschlichen Lebens nur gedacht werden kann, wenn eine schützende Gemeinschaft vorhanden ist. Das Kind, das so sehr der Hilfe der Gemeinschaft bedarf, findet sich einer Umgebung gegenüber, die nimmt und gibt, fordert und erfüllt. Es sieht sich mit seinen Trieben vor gewissen Schwierigkeiten, deren Überwindung ihm Pein verursacht.

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David Schnarch findet den Ehebruch in jeder Kultur vor

Während bei vielen Tieren ein Harem die Norm ist, gehen Menschen in der Regel eine feste Partnerschaft ein. Bei einer Untersuchung, die 250 Gesellschaften einschloss, fanden Forscher heraus, dass alle heute bekannten menschlichen Gesellschaften in der Praxis monogam sind. Trotz gesellschaftlicher Regeln, Moralvorschriften und der Fähigkeit des Menschen, die emotionalen und sozialen Folgen seines Handelns vorherzusehen, existiert gemäß David Schnarch keine Kultur, in der Ehebruch unbekannt ist. Er zitiert Alfred Kinsey, der schon in den 1940er Jahren feststellte, dass mehr als ein Drittel einer Stichprobe von 6.000 verheirateten Männern außereheliche Beziehungen hatten. Alfred Kinsey vermutete, dass sogar fast die Hälfte der Probanden Ehebruch begehen würden.

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Malcolm Gladwell beschreibt die Macht des Moments

Der amerikants“. Malcolm Gladwell schreibt darin, dass der Mensch die Fähigkeit zur blitzschnellen Entscheidungsfindung entwickelte, um in einer extrem feindlichen Umwelt zu überleben. Vieles von dem, was eine Person tut, geschieht, ohne dass sie bewusst darüber nachdenken muss. Zudem bewegt sie sich zwischen bewusstem und unbewusstem Denken hin und her.

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Die Intimität in der Ehe formt das sexuelle Verlangen

Ein Aspekt der ehelichen Beziehungen, der ebenso gründlich missverstanden wird wie das sexuelle Verlangen, ist für den amerikanischen Psychologen und Sexualtherapeuten David Schnarch derjenige der Intimität. Die emotionale Intimität spielt seiner Meinung nach bei der Stabilisierung von Liebesbeziehungen eine sehr entscheidende Rolle. David Schnarch schreibt: „Intimität ist ebenso komplex wie sexuelles Verlangen und ein weiteres Antriebsrad der ehelichen „Entwicklungsförderungsmaschine“. Intimität und sexuelles Verlangen bringen Sie dazu, ein stabileres und gleichzeitig flexibleres Selbst zu entwickeln.“ Wichtig ist es dabei zwischen der fremdbestätigten und der selbstständigen Intimität zu unterscheiden, die keine rein theoretischen Konstrukte darstellen, sondern zwei völlig verschiedene Arten der Intimität darstellen.

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Denken ist für Nathaniel Branden das größte Geschenk

Laut Nathaniel Branden ist der Mensch zum Denken geschaffen und er muss denken, um sich selbst zu achten. Wenn er sein Bewusstsein dämpft, passiv oder ängstlich ist, tötet er nach und nach sein größtes Geschenk. Am Ende wird er sich hassen. Um sich selbst zu lieben, muss er seine Denkfähigkeit würdigen. Die psychische Reife ist gemäß Nathaniel Branden die Fähigkeit, das Denken an Prinzipien auszurichten und nicht an Gefühlen.

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Gute Mütter sollen liebevoll und konsequent erziehen

In ihrem Buch „Wie viel Mutter braucht ein Kind“ geht Lieselotte Ahnert der Frage nach, ob es die perfekte Mutter überhaupt gibt. Die Entwicklungspsychologin erklärt, dass sich viele Mütter damit abmühen, das eigene Leben nach der Geburt eines Kindes so neu zu organisieren, um es an die Bedürfnisse des Nachwuchses anzupassen. Doch das ist für Lieselotte Ahnert der falsche Weg.

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David Schnarch erklärt die vier Aspekte der Balance

Die vier Aspekte der Balance beeinflussen nicht nur das sexuelle Verlangen eines Menschen, sondern entscheiden darüber, wie das Verlangen zum Ausdruck gelangt. Wie das stabile Selbstempfinden wirken sie sich zudem auf den Umgang mit Kindern, Freunden, Eltern und Arbeitskollegen aus. Als ersten Aspekt der Balance nennt David Schnarch das stabile und flexible Selbst, das dem Menschen Klarheit darüber vermittelt, was er will und welche Ziele er hat – insbesondere wenn der Partner ihn dazu drängt, sich seinen Vorstellungen anzupassen.

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