Die Diplom-Psychologin Myriam Bechtoldt, die seit August 2012 als Professorin für Orgarkmale aufweisen, wie Extrovertiertheit, Gewissenhaftigkeit, Offenheit für neue Ideen und emotionale Stabilität.
Allgemein
Daniel Goleman gibt Tipps gegen die Traurigkeit
Der amerikan, das Weinen die Spirale der Traurigkeit unterbricht, aber es ist auch möglich, dass der Trauernde hinterher mit den gleichen Obsessionen den Gründen seiner Verzweiflung nachhängt.
Furchtlosigkeit erzeugt ein Gefühl der Stärke und Freude
Neben der Hoffnung und dem Glauben gibt es noch ein weiteres Gefühl, das sehr eng mit dem Leben verbunden ist, nämlich der Mut oder wie Baruch Spinoza es zu nennen pflegte, die Seelenstärke. Denn der Begriff Seelenstärke, abgeleitet vom lateinischen fortitudo, bezeichnet Erich Fromm als den weniger vieldeutigen Ausdruck wie Tapferkeit, wie fortitudo auch übersetzt werden könnte. Denn mit Tapferkeit bezeichnet man seiner Meinung häufiger den Mut zu sterben und nicht den Mut zu leben. Seelenstärke ist für Erich Fromm auch die Fähigkeit, der Versuchung zu widerstehen, Hoffnung und Glaube dadurch zu gefährden, dass man sie in einen wertlosen Optimismus oder in einer irrationalen Glauben umwandelt, wodurch sie vernichtet werden. Erich Fromm schreibt: „Seelenstärke ist die Fähigkeit, nein sagen zu können, wenn die Welt ja hören will.“
Der Neurotiker schwankt zwischen Macht und Liebe
Der neurotische Mensch besteht für Karen Horney aus einer Fülle von Charakterdeformationen, aus dem sich die ganze Vielfalt der neurotischen Symptome entwickeln. Es gibt allerdings auch symptomarme und symptomlose Neurosen, die ebenso gravierend für den Betroffenen sein können, wie jene Krankheiten, die sich durch auffällige Zwangshandlungen, hysterische Anfälle oder Angstzustände auszeichnen. Die Übergänge vom normalen Menschen zum Neurotiker können laut Karen Horney fließend sein. Ähnliche Einstellungen finden sich sowohl beim gesunden als auch beim kranken Menschen. Beim Neurotiker tritt allerdings eine eigenartige Starrheit auf, die ihn ernstlich bei seiner menschlichen Entwicklung behindert.
Die Konsumgesellschaft spaltet sich in Erfolgreiche und Erfolglose
In der modernen Gesellschaft ist jeder Mensch für sein Glück selbst verantwortlich. Die meisten Individuen erleben ihre Identität vor allem als spezialisierte Leistung oder als Teilhabe an stark idealisierten Konsumgütern. Viele Eltern vermitteln ihren Kindern, in erhöhtes Niveau der körperliche und seelisch-geistigen Spannung auftritt.“ Bei vielen Menschen führt seiner Meinung nach dieser Progressionsdruck zu psychosomatischen Erkrankungen des Muskelsystems, der Gelenke sowie des Magen-Darm-Systems. Unbewusst spannen die Betroffen ihre Muskeln ständig an, die Disziplinierung läuft nach den Worten von Wolfgang Schmidbauer Amok, da alle Regressionen ausgeschlossen werden müssen. Wolfgang Schmidbauer arbeitet neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit auch als Lehranalytiker und Paartherapeut in München.
Schnelligkeit führt hr Möglichkeiten und Freiheiten
Wenn es um die Zeit geht, sind viele Menschen meist zu spät dran. Und weil sie das sind, geben sie noch mehr Gas als gewöhnlich, setzen sich unter Zeitdruck und beschleun, es stets zum richtigen Zeitpunkt tun.“ Professor Dr. Karlheinz A. Geißler lehrt, lebt und schreibt in München. Eine der amüsantesten Erfindungen der Menschheit, die Zeit, hat er zu seinem Lebensthema gemacht.
In Griechenland breitet sich die kollektive Verzweiflung aus
Der Traumatherapeut Georg Pieper fuhr im Oktober ohne Illusionen nach Athen. Aber was er dort sah, übertraf seine schlimmsten Befürchtungen. Möglicherweise explodiert die griechische Gesellschaft unter dem Druck der Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Politik eilt von Krisengipfel zu Krisengipfel, wo die Rettung Griechenland und des Euro wieder ein Stückchen vorangebracht werden soll. Der Traumatherapeut stellt fest, dass in Griechenland hochschwangere Frauen nicht behandelt werden, Ärzte die Krankenhaustoiletten reinigen müssen, sich Infektionskrankheiten auszubreiten drohen und dass die Selbstmordrate sich in den vergangenen drei Jahren verdoppelt hat.
Hoher Medienkonsum kann zu Stress und Depressionen führen
Manfred Spitzer vertritt die These, dass vor einem Bildschirm selten jemand richtig glücklich wirkt. Nach einem Spaziergang dagegen oder nachdem man ein gutes Buch gelesen hat, fühlt man sich wohl, voller Tatendrang und geht gutgelaunt seiner Arbeit nach. Auch nach dem Besuch eines guten Freundes stellen sich diese positiven Begleitumstände ein. Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer leitet die Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm und das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen „Lernen“ und „Vorsicht Bildschirm!“.
Der Unterschied zwischen Logotherapie und Religion
Für Viktor Frankl ist die Logotherapie der Religion gegenüber zu einer neutralen Einstellung verpflichtet. Für den Arzt, der diese Richtung der Psychotherapie anwendet, ist es völlig nebensächlich, ob der Kranke gläubig oder ungläubig ist. Viktor Frankl erklärt den Unterschied zwischen Psychotherapie und Religion: „Das Ziel der Psychotherapie ist seelische Heilung – das Ziel der Religion jedoch ist das Seelenheil.“ Doch auch die Religion kann laut Viktor Frankl psychotherapeutisch wirksam werden, indem sie Menschen eine Geborgenheit und eine Verankerung ermöglicht.
Bei der Fremdbetreung von Kindern sollte Qualität die Norm sein
Die Debatte über die frühe Fremdbetreuung von Kindern polarisiert in Deutschland laut Jörg M. Fegert wie in kaum einem andern Land. Er macht darauf aufmerksam, dass man in der englischsprachigen Debatte von „early child care“ spricht. Der Begriff „care“ schließt jenes führsorgliche Beziehungselement ein, das für gelingende Betreuung und für eine gute Entwicklung eines Kindes eine grundlegende Voraussetzung ist. Jörg M. Fegert fügt hinzu: „Unstrittig ist in diesem Zusammenhang, dass die Entwicklungschancen und –risiken eines Säuglings oder Kleinkinds von der Qualität früher Bindungen bestimmt werden, allem voran von der Feinfühligkeit der zentralen Bezugsperson (caregiver).“ Professor Dr. Jörg M. Fegert ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm sowie Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.