Peter Lauster lehrt die hohe Kunst des Alleinseins

Laut Peter Lauster versuchen viele Menschen dem Alleinsein zu entkommen, indem sie sich in die Geselligkeit stürzen, in Gespräche und Diskussionen eintauchen und in ihrem Leben nach Aktionen und Sensationen suchen. Sie flüchten vor ihrem Denken, das sie scheinbar am Erleben hindert. Deshalb ist es für Peter Lauster so wichtig, zu lernen, das Denken abzuschalten, damit sich in der Gegenwart ein intensives Erleben entwickeln kann. Dann hat Alleinsein hr mit schrecklicher Einsamkeit zu tun, sondern ist ein wunderbares, beglückendes Erlebnis, eine Erfahrung ganz neuer Lebensqualität, in der die Offenheit zu lieben die höchste Form des Glücks darstellt. Peter Lauster ist fest davon überzeugt, dass der Mensch das Alleinsein lernen muss, weil dies der einzige Weg zur individuellen Zufriedenheit und Freiheit ist.

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Reinhard Haller erforscht das Selbst und seinen Wert

Der Wert eines Menschen fällt unterschiedlich aus – für die einen ist er hoch, für die anderen gering. Für einen Menschen bedeutet eine Person alles, für die meisten anderen nschlichen Lebens überhaupt geht. Unsere psychische Entwicklung dreht sich von Anfang an um die Bedeutung des Ich und die Erarbeitung des Selbst.“ Die Bildung der eigenständlichen Persönlichkeit heißt für Reinhard Haller nichts anderes als die Etablierung des gesunden Selbstwertes. Der Arzt, Psychotherapeut und Bestsellerautor Reinhard Haller arbeitet als Chefarzt in einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik mit dem Schwerpunkt Abhängigkeitserkrankungen.

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Der Mensch kann ohne die Gesellschaft nicht existieren

In seinem zweibändigen Werk „Psychologie als Wissenschaft, neu gegründet auf Erfahrung, Metaphysik und Mathematik“, das 1824/25 erschien, versucht Johann Friedrich Herbart die Mathematik auf innere Vorgänge im Menschen anzuwenden und die Psychologie als strenge Wissenschaft zu etablieren. Bei der Hemmung wird eine Vorstellung von der anderen ins Unterbewusstsein zurück gedrängt, aus dem sie aber jederzeit wieder auftauchen könne. Das Gleichgewicht und die Bewegungen der Vorstellungen werden nach Johann Friedrich Herbart durch die Summe der Hemmungen bestimmt. Er stellt fest: Je größer der Unterschied zwischen den einzelnen Vorstellungen sei, desto stärker hemmen sie sich gegenseitig. Je stärker allerdings einzelne Vorstellungen wirken, desto geringer werde das Hemmpotential der anderen. Aus diesem Verhältnis zieht Herbart auch Rückschlüsse auf das Begehren und Fühlen.

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Peter Lauster erklärt die Frustration der Begierde

Der Psychologe und Bestsellerautor Peter Lauster betrachtet die Liebe unter den verschiedensten Aspekten und geht der Frage nach: „Was ist die Liebe?“ Er ist fest davon überzeugt, dass die Aufklärung des Phänomens Liebe von großer Bedeutung für das gesamte Leben ist, für die psychische Gesundheit und das Lebensglück. Die Liebe ist für ihn keine komplizierte Angelegenheit, und dennoch ist sie in der Seele der Menschen so selten anzutreffen, weil aus einer einfachen Sache etwas hoch Kompliziertes gemacht wird, weil das Denken und die Ideologie dazwischentreten. Erst dadurch wird die Liebe kompliziert und bringt Kummer und Leid in das Leben der Menschen, obwohl die Liebe eigentlich das größte Glück ist und die Psyche gesund und dynamisch erhält.

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Wolfgang Prinz stellt Theorien des Geistes vor

Die Theorie des Geistes erklärt beobachtbare Handlungen durch nichtbeobachtbare geistige Zustände. Dabei sind diese geistigen Zustände für physische Handlungen kausal relevant. Die Theorie des Geistes gilt gleichermaßen für das Selbst sowie für die anderen. Sie erklärt die Handlungen anderer dadurch, dass sie sich auf deren vorausgehende geistige Zustände beruft. Zugleich erklärt die Theorie des Geistes die eigenen Handlungen durch vorausgehende geistige Zustände.

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Der Hochmut und die Hysterie sind Verwandte des Narzissmus

Narzissten wirken oft hochmütig, fast immer sind sie es auch. Ihre erheblich anmaßende und eingebildete Haltung liegt ihrer Selbstüberschätzung zugrunde. Der Hochmut gehört laut Reinhard Haller zur engen Verwandtschaft des Narzissmus. Mit Mut hat Hochmut allerdings rein gar nichts zu tun. Im Begriff der Hybris vereinen sich das Gierige und das Lüsterne, aber in erster Linie die mutwillige Gewalt und die Frechheit. Der Arzt, Psychotherapeut und Bestsellerautor Reinhard Haller arbeitet als Chefarzt in einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik mit dem Schwerpunkt Abhängigkeitserkrankungen.

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Rollo May stellt seine Menschenkunde vor und übt Kulturkritik

Rollo May führt folgende vier Befunde für eine umfassende Wissenschaft vom Menschen an. Der Mensch ist erstens die Sprache über andere Lebewesen herausgehoben und lebt in einer Welt selbst geschaffener Symbole und Zusammenhängen von Bedeutungen. Zweitens hat der Mensch die Fähigkeit zur Zeitbindung. Das heißt, er kann die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft stets zu einer übergreifenden Einheit zusammenfassen. Sein zeitlicher Horizont kann sich über die Ewigkeit erstrecken.

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Die Wut ist die unnachgiebigste Emotion

Schon der weise Aristoteles hat die Menschen ermahnt, sich nur angemessen zu ärgern, da die Wut meistens außer Kontrolle gerät. Die Wut wird wie die kaltblütige Rache oder die Empörung über Ungerechtigkeit höchstwahrscheinlich ihren Ursprung im anderen Ende der emotionalen Schaltung, dem Neokortex haben. Daniel Goleman schreibt: „Von allen Stimmungen, denen Menschen zu entrinnen trachten, scheint die Wut am unnachgiebigsten zu sein.“

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