Herbert Marcuse behauptet, dass die Theorie von Sigmund Freud veraltet ist.
Sigmund Freud
Emotionen werden von den Gedanken über Ereignisse erzeugt
Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, sagte einmal: „Menschen sind stark, solange sie eine starke Idee vertreten; sie werden ohnmächtig, wenn sie sich ihr widersetzen.“ Zum Glück werden auch andere Hirnregionen, die für lebensbejahende Gedanken und Denkmuster zuständig sind, dadurch gestärkt, dass sich ein Mensch auf sie ausrichtet. Zu einer Metanoia, einer grundlegenden Sinnesänderung im Denken eines Menschen können bestimmte Fragen sein wie zum Beispiel: „Warum nehme ich manche Dinge so schwer, die andere Menschen viel leichter nehmen.
Es gibt kein Geheimrezept für ein immerwährendes Glück
Sigmund Freud hat treffend erkannt: „Glück ist eine Frage von Sekunden.“ Im Rückblick betrachtet sind es oft die Augenblicke des Unglücks, die den Motor für die Zufriedenheit bilden. Dieses basiert auch auf der Fähigkeit, sich weiterzuentwickeln. Ob ein Leben gelingt, ist häufig eine Frage von Entscheidungen. Vertreter der Positiven Psychologie reden hier vom „Erblühen“. Das tun jene Menschen, die ihren Schwerpunkt auf gute Gefühle legen, erfüllenden Tätigkeiten nachgehen, befriedigende Beziehungen zu Mitmenschen haben und ihr Leben als relativ bedeutend erleben. Ein wichtiger Baustein für die Zufriedenheit eines Menschen ist auch die sogenannte Resilienz. Psychologen benennen damit die Fähigkeit, trotz widriger Umstände weiterzugehen und weiterzumachen.
Frieda Fromm-Reichmann stellt ihre Form der Psychotherapie vor
Frieda Fromm-Reichmann kommt aus der orthodoxen Schule der Psychoanalyse. Im psychoanalytischen Verfahren eines Sigmund Freud war der Arzt nach wie vor das Subjekt, der Patient in der Regel das Objekt. Frieda Fromm-Reichmann ging es vor allem darum zu ihren Patienten ein enges und intimes Arbeitsverhältnis zu entwickeln. Beim Schizophrenen kann man sich nicht wie beim neurotischen Analysanden in der Therapie auf verbale Äußerungen stützen, da dieser mitunter sehr wortkarg ist und sich hinter kryptischen Satzgebilden versteckt.
Themenübersicht – Sigmund Freud
Hier haben wir mal die verschiedensten Artikel zum großen Psychoanalytker Sigmund Freud zusammengetragen. Sigmund Freud Sigmund Freud gilt als Begründer der Psychoanalyse und beeinflusste die moderne Psychologie wie kein anderer. Sigmund Freud wurde 1856 in Freiberg als Sohn eines jüdischen Wollhändlers geboren. Nach seiner Matura im Jahr 1873 studierte er in Wien Medizin wo er … Weiterlesen …
In der Todesfurcht erkennt der Mensch seine Grenzen
Die Bewegung der Beziehung lässt sich nach Georg Wilhelm Friedrich Hegel als eine Bewegung des gegenseitigen Anerkennens verstehen. Ein Mensch bestätigt sich dabei im anderen und der andere wird von ihm bestätigt. Helm Stierlin ergänzt: „Das vollzieht sich in komplexen Verdopplungsprozessen des Selbstbewusstseins, durch die ich mich, mich selbst verlierend, im anderen gewinne.“ Wenn ein Partner anschließend zu sich selbst zurückkehrt, ist er verändert und die Beziehung hat eine andere Basis gewonnen.
C. G. Jung stellt seine psychologische Typenlehre vor
Die Loslösung von Sigmund Freud gelingt C. G. Jung mit seinem Buch „Psychologische Typen“ aus dem Jahr 1921. In dem Werk beweist er seine eigene Originalität und seine geistige Selbstständigkeit. Laut C. G. Jung kann die seelische Energie des Menschen in die Außen- oder Innenwelt strömen. Fließt sie nach außen, nennt C. G. Jung das Extraversion, wendet sie sich nach innen, gibt er ihr den Namen Introversion. Im normalen Seelenleben des Menschen wechseln sich beide Prozesse ab. Die Aufmerksamkeit des Menschen richtet sich sowohl auf seine Umwelt als auch auf das eigene Ich, das sich selbst wahrnehmen und beurteilen kann.
Das Phänomen des Widerstands in der Psychonalyse
Wenn ein Psychoanalytiker einen Kranken heilen, das heißt von seinen Leidenssymptomen befreien will, so setzt der Kranke ihm einen heftigen, zähen, über die ganze Dauer der Behandlung anhaltenden Widerstand entgegen. Auf den ersten Blick erscheint dies sehr sonderbar. Während der Sitzung fordert der Arzt den Kranken auf, sich in einen Zustand von ruhiger Selbstbeobachtung ohne Nachzudenken zu versetzen und alles mitzuteilen, was er dabei an inneren Wahrnehmungen machen kann. Dazu zählen Gefühle, Gedanken, Erinnerungen, in der Reihenfolge, in der sie in ihm auftauchen.
Helene Deutsch entwickelt eine Psychologie der Frau
Da die Psychoanalyse immer auch die Selbsterkennt zu gewinnen. Die eigene Person bot sich dabei als wichtigstes Studienobjekt an. Sie wollte sich gezielt mit dem Rätsel der Weiblichkeit auseinandersetzen. Im Gegensatz zu Sigmund Freud war Helene Deutsch fest davon überzeugt, dass Frauen mindestens so gut geeignet sind wie Männer, den offenen Fragen der Weiblichkeit nachzuspüren und deren Antworten zu suchen. Dennoch stand Helene Deutsch in ihrer Anfangszeit als Analytikerin noch stark unter dem Einfluss von Sigmund Freuds Weiblichkeitstheorie.
Erwin Ringel zeigt Wege zu einem gelungenen Leben
Laut Erwin Ringel ist der Mensch in erster Linie für seine Lebensgestaltung selbst verantwortlich. Für dieses Leben, von dem Sigmund Freud, der Gründervater der Psychoanalyse, einst behauptet hat, dass es nicht viel sei, aber dennoch alles, was wir besitzen. Es ist furchtbar, wenn man am Ende seines Daseins erkennen muss, dass man sein Leben nicht gelebt hat. Deshalb kann sich der Mensch nicht früh genug mit der Sinnerfüllung seines Lebens, mit dem einmaligen Entwurf, den jedes Leben darstellt, auseinandersetzen. Erwin Ringel vertritt die Meinung, dass jedes Dasein und jede Lebensgestaltung durch die Startbedingungen wesentlich beeinflusst wird. Wer hier von Gleichheit spricht, ist entweder ein gnadenloser Heuchler oder ein Verantwortungsloser.