Studie: Wie wirkt CBD auf Erkrankte mit einer Angsterkrankung?

Wie sich die Therapie mit CBD auf Patienten auswirken könnte, die unter einer Angsterkrankung leiden, hat eine unabhängige Studie aus den Kategorien der BWL, der Biologie Chemie, der Gesellschaftstheorie und der Seelenkunde des Studenten Jona Decker und seiner Kommilitonen untersucht. Nachzuweisen, ob den betroffenen Patienten durch die ständige Einnahme von Cannabidiol (CBD) geholfen werden konnte, … Weiterlesen …

Die Analyse des Charakters durch Wilhelm Reich

Wilhelm Reich zweifelte an der passiven Behandlungstechnik, die in der Psychoanalyse damals üblich war. Der Therapeut legte die Analysanden auf die Couch und überließ sie ihren freien Assoziationen. Diese waren oft sehr unergiebig und langweilig. Selbst routinierte Analytiker neigten bei den Sitzungen zum Einschlafen. Wilhelm Reich hielt das von Sigmund Freud entwickelte Behandlungsmodell nicht für ein Dogma. Er wollte nicht mehr dem andauernd vor sich hinschwatzenden Patienten zuhören, ohne selbst verbal einzugreifen. Wilhelm Reich hatte beobachtet, dass sich sehr oft auch in der guten Kooperation zwischen Therapeut und Patienten sehr viel Negativismus lauerte. Fast alle Patienten brachten Misstrauen und Aversionen in die Therapie, so dass die negative Übertragung selbst bei bester Zusammenarbeit irgendwo im Hintergrund immer vorhanden war.

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Die Geschichte der Psychologie

Der Frage danach, was die Seele oder Psyche ist, sind Menschen schon vor über zweitausend Jahren nachgegangen. Das Buch „Geschichte der Psychologie“ von Helmut Reuter gibt einen Überblick darüber, wie sich die Psychologie seit damals entwickelt hat und wie sie über verschiedene Epochen hinweg zu den Wissenschaft geworden ist, die heute an den Universitäten gelehrt wird. Der Autor stellt die Entwicklung des Fachs ausgehend von der Philosophie der Antike über die vorherrschenden Menschenbilder im Mittelalter und in der frühen Neuzeit bis zum Stand in der Gegenwart dar. In den einzelnen Kapiteln stellt Helmut Reuter die zentralen Gedanken und Theorien der jeweiligen Epoche vor und verknüpft sie dabei mit aktuellen psychologischen Begriffen. Portraits der Vertreter, die das psychologische und seelenkundliche Denken wesentlich geprägt haben, runden die Darstellung ab.

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Philosophische Lustkonzepte von Platon bis Freud

Das Buch „Lust. Perspektiven von Platon bis Freud“ von Wolfgang Rother bietet eine kleine Einführung in die Lustlehren ausgewählter Denker. Die Lust zählt seit der Antike zu den Grundbegriffen der Philosophie. Der Autor beginnt seine philosophischen Forschungen über die Lust bei Platon, für den die Lust an sich nicht schlecht ist, sondern nur die unersättliche, maßlose Lust. Die wahre Lust ist für Platon die Lust am Schönen und Vollendeten, die mit Vernunft und Einsicht gemischte Lust, die Lust an der Philosophie, an den Wissenschaften, an der Kunst und an den richtigen Meinungen. Wolfgang Rother ist Privatdozent für Philosophie an der Universität Zürich.

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Karl Marx und Sigmund Freud glauben an die Macht der Wahrheit

Erich Fromm erläutert die grundlegenden Ansprüche, die den beiden Denkern Karl Marx und Sigmund Freund gemeinsam sind. Als erste gemeinsame Haltung nennt er ihre kritische Grundhaltung. Der Zweifel im Denken von Karl Marx und Sigmund Freud betrifft vor allem das, was der Mensch über sich und andere denkt. Karl Marx zum Beispiel hielt das meiste, was die Menschen über ihre eigene Person und über ihre Mitmenschen denken, für reine Illusion oder Ideologie. Erich Fromm fügt hinzu: „Er glaubte, unsere persönlichen Gedanken richten sich nach den Ideen, welche die jeweilige Gesellschaft entwickelt, und diese Ideen seien von der besonderen Struktur und Funktionsweise der Gesellschaft determiniert.“ Eine wachsame, skeptische Einstellung gegenüber allen Ideologien, Ideen und Idealen ist laut Erich Fromm für Karl Marx kennzeichnend.

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Achtsamkeit und Skepsis bremsen die Sorgenspirale

Daniel Goleman zitiert Tom Borkovec, der einen unerwarteten Vorteil der Sorge entdeckte. Wenn die Menschen sich ganz ihren sorgenvollen Gedanken überlassen, bemerken sie nicht die subjektiven Phänomene der Angst, die von diesen Sorgen entfacht werden. Dazu zählen eine schneller Puls, Schweißausbrüche und das Zittern. Eine ständige Besorgtheit scheint tatsächlich die Angst etwas einzudämmen, jedenfalls soweit sie sich auf den Pulsschlag bezieht. Starke Besorgtheit kann also in gewissem Rahmen als Gegengift gegen die Angst wirken, die durch sie selbst verursacht wurde. Aber ständige Besorgtheit schränkt die Lebensqualität eines Menschen stark ein. Daniel Goleman schreibt: „Aber chronische Sorgen sind auch kontraproduktiv insofern, als sie die Form stereotyper, rigider Ideen annehmen, statt kreativer Durchbrüche, die tatsächlich auf eine Lösung des Problems hinzielen.“

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Ein Narzisst verwechselt Schönheit und Macht mit dem Glück

Die klinische Diagnose einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung beschreibt eine Person, deren Selbstwertempfinden zwischen Größenwahn und Minderwertigkeitsgefühlen hin und her pendelt. Rebekka Reinhard erklärt: „Der Narzisst ist extrem selbstbezogen, lebt in ständiger Sorge um sein Aussehen, sein Ansehen und seinen Wohlstand.“ Außerdem tut er alles, um die Bewunderung und Anerkennung anderer Menschen zu bekommen, bemüht sich um hervorragende Leistungen, erkämpft sich einflussreiche Positionen und schafft Abhängigkeiten. Und er ist stark eingenommen von bestimmten Fantasien: er träumt vom grenzenlosen Erfolg und von einer Liebe und Schönheit, denen ebenfalls keinerlei Grenzen gesetzt sind. Dr. Rebekka Reinhard studierte Philosophie, Amerikanistik und Italianistik und promovierte über amerikanische und französische Gegenwartsphilosophie. Zu ihren erfolgreichen Büchern zählen „Die Sinn-Diät“, „Odysseus oder Die Kunst des Irrens“ und „Würde Platon Prada tragen?“

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Alfred Kinsey revolutioniert den Sex

1948 veröffentlichte der berühmte amerikaroy und Clyde Martin schrieb. Beide Bücher wurden auch als „Kinsey Reports“ bezeichnet. Die Forschungen, aus denen die beiden Bestseller hervorgingen, zählten zu den größten wissenschaftlichen Projekten in der Geschichte. Zwischen 1938 und 1956 wurden 17.000 Menschen interviewt, wobei Alfred Kinsey 5.000 Befragungen selbst führte.

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