Die Gesellschaft hemmt die Liebe unter den Menschen

Das Gefühl, die Phantasie und die Kreativität bleiben in den meisten Schulen auf der Strecke. Es wird manchmal sogar als unpassend und störend betrachtet. Laut Peter Lauster ist die Schulausbildung einseitig auf den Verstand hin ausgerichtet und vernachlässigt die Persönlichkeitsstruktur des Menschen in seiner Ganzheit. So lernen die Kinder nicht ihre Gefühle zu entwickeln, sondern unterdrücken sie im schlimmsten Fall. Doch gerade die Gefühle spielen bei der Entwicklung der Liebesfähigkeit eine entscheidende Rolle.

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Das Geheimnis der menschlichen Widerstandskraft

Forscher, die sich der Positiven Psychologie verschrieben haben, erkunden was Menschen stark macht, sprich die Fundamente der psychischen Widerstandskraft. Sie wollen herausfinden, wie Lebenstüchtige persönliche Krisen bewältigen und die Kräfte finden, die sie dafür einsetzen. Diese Menschen haben das Vermögen, Licht am Ende eines dunklen Tunnels zu erkennen, das für die Hoffnungslosen unsichtbar ist. Diese Fähigkeit nennen die Psychologen Resilienz, es ist die Kraft aus einer scheinbar hoffnungslosen Lage wieder den vollen Lebensmut zurückzugewinnen.

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Ohne Vertrauen funktioniert keine Gesellschaft

Wissenschaftler überrascht es ln, um hundertprozentig sicher zu sein, ob seine Handlungen die gewünschten Folgen hervorbringen oder ob ein anderes Mitglied der Gesellschaft so handelt, wie man es selbst erwartet. Wer jede Gefahr eliminieren wollte, müsste extrem viel Geld und Zeit aufwenden. Der Soziologe Niklas Luhmann entwickelte für das Vertrauen folgende Definition: „Vertrauen ist ein Mechanismus zur Reduktion sozialer Komplexität.“ Diese Erkenntnis gilt für alle Bereiche des Lebens.

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Sigmund Freud: "Das Unbehagen in der Kultur"

Sigmund Freud setzte vor 80 Jahren mit seiner Schrift „Das Unbehangen in der Kultur“ seine jahrelangen Forschungen fort, das wechselseitige Zusammenspiel zwischen individueller und kultureller Neurose zu beweisen. Damit geriet zum ersten Mal die Pathogenese der kulturellen Gemeinschaften in den Blickpunkt der Forschung. Die Psychoanalyse entwickelte sich zu einer Disziplin der Kulturwissenschaft. Mit seinen Ausführungen veränderte Sigmund Freud die Wahrnehmung der Kultur auf eine radikale Art und Weise. Einer seiner Vorläufer war der englische Philosoph John Locke, der schon im 17. Jahrhundert den Begriff „uneasiness“ geprägt hatte und dieses Unbehagen für den Antrieb des menschlichen Handelns hielt.

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Eric Berne entwickelt die Transaktionsanalyse

Eric Berne wuchs in Montreal in Kanada auf. Er studierte Medizin. Ende der 40iger Jahre ging er nach Kalifornien, wo er die Transaktionsanalyse entwickelte. Die Grundeinheit einer sozialen Verbindung ist für Berne das Streicheln. Tauschen zwei Menschen Streicheleinheiten aus, ist das eine Transaktion beziehungsweise eine dynamische soziale Interaktion. Eric Berne nennt diesen Vorgang Transaktionsanalyse, die ihre Wurzeln in der Psychoanalyse von Sigmund Freud hat.

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Die Autorität verfügt sowohl über Macht als auch über Mitgefühl

Robert M. Sapolski, Professor in Stanford, behauptet, dass Menschen in der sozialen Hierarchie nur oben bleiben, wenn sie über soziale Intelligenz und psychologisches Geschick verfügen. Der Wissenschaftler beschreibt das Erfolgsgeheimnis von Führungspersönlichkeiten mit folgenden Worten: „Um seine Autorität und damit seine Macht zu festigen, muss der Chef wissen, mit wem er Koalitionen schmieden sollte. Und von wem er sich besser fernhält.“ Ganz wichtig ist für den Forscher auch die Impulskontrolle. Wenn die Angelegenheit nicht wirklich wichtig sei, könne man einen anderen Menschen einfach ignorieren, auch das schaffe Autorität.

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Die Wollust ist ein überwältigendes Gefühl

Wenn das sexuelle Verlangen und die Wollust über einen Menschen hereinstürzen, siegen sie über die Vernunft und stürzen die Betroffenen ins Reich der Sinne. Zu den Emotionen, die in der Wollust enthalten sind, zählt Simon Blackburn unter anderen den Ekel und die Scham. Im Idealfall kann die Wollust einem Menschen die höchste Ekstase bescheren, die er erreichen kann. Der Verlust des Denkens geht einher mit der Entschädigung durch größte Lust. Die Begierde ist die Schattenseite der Liebe, die meist im Verborgenen zuhause ist.

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Die Selbstfindung kann die kranke Seele heilen

C. G. Jung sah den tiefsten Sinn jeder seelischen Erkrankung darin, dass der Mensch ein von sich selbst entfremdetes Leben führt. Nach C. G. Jung stellt die Therapie eine dialektische Situation dar. Er vertritt die These, dass sowohl der Therapeut als auch der Patient in einer Sitzung gefördert und beeinflusst werden müssen. Am Ende einer Therapie ist der Therapeut ebenso verändert wie sein Patient.

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Alfred Adler macht sich Gedanken über die Seele des Menschen

Wenn man die Funktion des Seelenlebens betrachtet, wird klar, dass hier die Entwicklung einer angeborenen Fähigkeit vorliegt, die dazu ausersehen ist, ein Angriffs-, Abwehr-, Sicherungs- oder Schutzorgan vorzustellen, je nachdem, ob die Situation eines Lebensorganismus den Angriff oder die Sicherung verlangt. Ein isoliertes Seelenleben ist laut Alfred Adler nicht vorstellbar, sondern es ist nur ein Seelenleben denkbar, das mit allem, von dem es umgeben ist, verknüpft ist. Es nimmt Anregungen von außen auf und beantwortet sie irgendwie.

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Die reife Liebe ist für Peter Lauster reine Selbstfindung

Peter Lauster behauptet zuerst einmal, dass in der Kontemplation und Meditation die Liebe entsteht. Diese Liebe fragt nicht nach Gegenliebe, sondern strömt aus einer Person heraus und umschließt die Umwelt. In diesem Zustand der Liebesfähigkeit ist der Mensch bereit zu lieben, ohne dabei irgendwelche Berechnungen anzustellen. Bei der Liebe zur Natur ist dieser Zustand ganz selbstverständlich. Bei der Liebe zu einem Menschen ist die Sachlage schon etwas schwieriger. Meistens erwarten die Liebenden, dass ihre Liebe erwidert wird. Das Modell für diese Liebe entsteht in der Kindheit, in der Liebesbeziehung zwischen Mutter und Kind.

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