Die meisten Männer haben mehr Freude am Risiko als Frauen

Viele Männer suchen den Nervenkitzel und reizen dabei ihre persönlichen Grenzen aus. Fest steht auch, dass Männer einen zehnmal so hohen Testosteronspiegel haben wie Frauen. Der Botenstoff bewirkt, dass sich die männlichen Geschlechtsorgane entwickeln, in der Pubertät die Muskelmasse wächst und die Körperhaare sprießen. Außerdem vermittelt das Hormon die Lust auf Sex. Zahlreiche Laborversuche belegen … Weiterlesen …

Emotionen werden von den Gedanken über Ereignisse erzeugt

Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, sagte einmal: „Menschen sind stark, solange sie eine starke Idee vertreten; sie werden ohnmächtig, wenn sie sich ihr widersetzen.“ Zum Glück werden auch andere Hirnregionen, die für lebensbejahende Gedanken und Denkmuster zuständig sind, dadurch gestärkt, dass sich ein Mensch auf sie ausrichtet. Zu einer Metanoia, einer grundlegenden Sinnesänderung im Denken eines Menschen können bestimmte Fragen sein wie zum Beispiel: „Warum nehme ich manche Dinge so schwer, die andere Menschen viel leichter nehmen.

Weiterlesen …

Gefühl und Verstand sollten beim Menschen eine Einheit bilden

Ganz unabhängig davon, für welche Richtung man sich an einer Weggabelung des Lebens entscheidet, die Stimme die übergangen worden ist, wird sich laut zu Wort melden und etliche Verwirrungen sorgen. Lösen kann ein Mensch dieses Dilemma nur, indem er seine Gefühle und seinen Verstand in Einklang bringt. Keine Lösung ist es, einen Teil von sich selbst abzuschneiden. Andreas Salcher weist darauf hin, dass es immer wieder Zeitpunkte gibt, an denen Menschen klar denken und ihre Sehnsüchte sehr genau formulieren können, und andere, an denen sie von den faktischen Umständen völlig blockiert werden.

Weiterlesen …

Die Freiheit und die Scham werden gleichzeitig geboren

Hilge Landweer schreibt in seinem Buch „Scham und Macht“ folgendes: „Dass faktisch viel Personen, die sich gedemütigt fühlen, zusätzlich Scham darüber empfinden, dass sie in herabsetzender und schikanöser Weise behandelt worden sind. Dies ist allerdings nur möglich, wenn sie sich irgendeine noch so vage Verantwortung dafür zuschreiben, Objekt der Demütigung geworden zu sein.“ Als Beispiel nennt Hilge Landweer, die Schamgefühle, die Frauen und Mädchen haben, die vergewaltigt worden sind. Der Gedanke, dass Scham nur empfunden werden kann, wenn sich das Subjekt in irgendeiner näher zu bestimmenden Weise involviert fühlt, ist für Ulrich Greiner einsichtig. Ulrich Greiner war zehn Jahre lang der Feuilletonchef der ZEIT. Als Gastprofessor lehrte er in Hamburg, Essen, Göttingen und St. Louis. Außerdem ist er Präsident der Freien Akademie der Künste in Hamburg.

Weiterlesen …

Peter Lauster weist den Weg zur Gelassenheit

Für Peter Lauster ist Gelassenheit etwas Herrliches und Bewundertes, das von vielen Menschen ersehnt wird. Der Psychologe und Bestsellerautor sagt: „Gelassenheit ist der reinste Ausdruck seelischer Gesundheit. Wer gelassen ist, hat die höchste Stufe des Menschseins und der Weisheit erreicht – er ist ausgeglichen und kann ausgleichend auf andere einwirken.“ Mit der Gelassenheit ist die positive Stärke der Seele verbunden, sie macht sie nahezu unverletzlich. Im Gegensatz zur Schau gestellten Gelassenheit ist die wirkliche Gelassenheit losgelöst von jedem Status, irgendwelchen Drogen und geistigen Tricks. Sie ist deshalb so wünschenswert und selten, weil sie nur unter der Beteiligung der gesamten Existenz eines Menschen erreichbar ist.

Weiterlesen …

Die Hoffnung kann sich auf vielerlei Art und Weise entwickeln

Hoffnung entsteht laut Uwe Böschemeyer beispielsweise, wenn Erinnerungen das Verinnerlichte zum Vorschein bringen: „Sie hatten als Kind gehofft, Ihre Eltern würden sich nach einem heftigen Streit wieder versöhnen. Sie taten es.“ Hoffnung kommt auch auf, wenn sich ein Mensch dem stellt, was ist. Im Jahr 1982 gründete Uwe Böschemeyer das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung.

Weiterlesen …

Es gibt kein Geheimrezept für ein immerwährendes Glück

Sigmund Freud hat treffend erkannt: „Glück ist eine Frage von Sekunden.“ Im Rückblick betrachtet sind es oft die Augenblicke des Unglücks, die den Motor für die Zufriedenheit bilden. Dieses basiert auch auf der Fähigkeit, sich weiterzuentwickeln. Ob ein Leben gelingt, ist häufig eine Frage von Entscheidungen. Vertreter der Positiven Psychologie reden hier vom „Erblühen“. Das tun jene Menschen, die ihren Schwerpunkt auf gute Gefühle legen, erfüllenden Tätigkeiten nachgehen, befriedigende Beziehungen zu Mitmenschen haben und ihr Leben als relativ bedeutend erleben. Ein wichtiger Baustein für die Zufriedenheit eines Menschen ist auch die sogenannte Resilienz. Psychologen benennen damit die Fähigkeit, trotz widriger Umstände weiterzugehen und weiterzumachen.

Weiterlesen …

Frieda Fromm-Reichmann stellt ihre Form der Psychotherapie vor

Frieda Fromm-Reichmann kommt aus der orthodoxen Schule der Psychoanalyse. Im psychoanalytischen Verfahren eines Sigmund Freud war der Arzt nach wie vor das Subjekt, der Patient in der Regel das Objekt. Frieda Fromm-Reichmann ging es vor allem darum zu ihren Patienten ein enges und intimes Arbeitsverhältnis zu entwickeln. Beim Schizophrenen kann man sich nicht wie beim neurotischen Analysanden in der Therapie auf verbale Äußerungen stützen, da dieser mitunter sehr wortkarg ist und sich hinter kryptischen Satzgebilden versteckt.

Weiterlesen …

Peter Bieri untersucht die Form der menschlichen Begegnung

Jeder Mensch ist für Peter Bieri ein Zentrum des Erlebens. Davon gehen fast alle Menschen mit einer spontanen Selbstverständlichkeit aus, wenn sie jemandem begegnen. Diese intuitive Annahme prägt jede Begegnung mit einem Mitmenschen und unterscheidet sie so von jedem Zusammentreffen mit einem bloßen Ding. Ähnlich spontan und selbstverständlich ist laut Peter Bieri, dass das Erleben eines anderen in seinen Handlungen zum Ausdruck kommt. Diese Annahme gibt für eine menschliche Begegnung ein erstes Muster vor. Menschen betrachten das Verhalten ihres Gegenübers als sinnvolles Tun, das sie verstehen können, indem sie ihm bestimmte Motive zuschreiben. Peter Bieri, geboren 1944 in Bern, studierte Philosophie und Klassische Philologie und lehrte als Professor für Philosophie in Bielefeld, Marburg und an der Freien Universität Berlin.

Weiterlesen …

Die Kluft zwischen Wollen und Vollbringen ist tiefer als vermutet

Der bedeutende Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie C. G. Jung hat die These vertreten, dass die psychische Lebenskraft eine bedeutende Trägheit besitzt, die kein Objekt der Vergangenheit lassen, sondern es für immer festhalten will. Außerdem vertrat er die Meinung, die Natur des Menschen sei konservativ und sich daher nur unter Not verändere. Beide Erkenntyer bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung.

Weiterlesen …