Die Kluft zwischen Wollen und Vollbringen ist tiefer als vermutet

Der bedeutende Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie C. G. Jung hat die These vertreten, dass die psychische Lebenskraft eine bedeutende Trägheit besitzt, die kein Objekt der Vergangenheit lassen, sondern es für immer festhalten will. Außerdem vertrat er die Meinung, die Natur des Menschen sei konservativ und sich daher nur unter Not verändere. Beide Erkenntyer bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung.

Veränderungen im Leben gehen mit der Überwindung der Trägheit einher

Wenn ein Mensch sein Leben verändern will, dann muss er fühlen, warum er so, wie er bisher gelebt hat, ine Trägheit überwinden.“

Je tiefer ein Mensch begreift, dass er sein bisheriges Leben so vertrocknen lassen würde.

Viele Menschen projizieren ihre Selbstablehnung auf andere

Es ist ein seltsam anmutendes Phänomen, das zu den bedrückendsten Geheimyer überzeichnet so aus: „Wer gegen sich selbst ist, lehnt sich selbst ab. Wer sich selbst ablehnt, akzeptiert nicht das Gute in sich. Wer das Gute in sich nicht akzeptiert, kommt nicht zu sich, ist nicht bei sich, ist nicht mit sich eins, erkennt nicht seinen wahren Willen.“

Und weil ein Mensch so yer erläutert: „Er verhält sich destruktiv, nicht konstruktiv. Er liebt nicht, sondern lehnt ab: die Welt, in der er lebt, und das einzige, was er hat – sich selbst. Er wird zur Monade, zu einem in sich abgeschlossenen, vereinsamten, sich selbst unter Druck setzenden Menschen, der sich weder auf die eigenen innere Welt noch auf anderes Leben bezieht.“

Von Hans Klumbies

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