Gerd Gigerenzer fordert mehr individuelle Risikokompetenz
Auf die Frage, ob er in diesem Jahr schon bei einem medizinischen Check-up war, antwortet Gerd Gigerenzer mit nein. Aber er liest die Untersuchungen über Menschen, die sich vorsorglich untersuchen lassen. Einer der Gründe, warum der Risikoforscher nicht zur Vorsorgeuntersuchung geht, lautet, dass die Menschen, die es tun, auch nicht weniger an Herzleiden oder Krebs sterben als die anderen. Eine wirkliche Gefahr geht für Gerd Gigerenzer vom Straßenverkehr aus, der jährlich für 3.500 bis 4.000 Tote verantwortlich ist. Gerd Gigerenzer studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Psychologie und ist seit 1997…
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