Alexander Mitscherlich beklagt die Unwirtlichkeit der Städte

Die Städte und Wohnungen sind sowohl Produkte der menschlichen Phantasie als auch der Phantasielosigkeit, sind Planungen der Großzügigkeit wie aber auch des Eigensinns. Da sie aus harter Materie bestehen, wirken sie laut Alexander Mitscherlich wie Prägestocke. Die Menschen müssen sich ihnen anpassen, und das ändert zum Teil ihr Verhalten wie auch ihr Wesen. Die Menschen schaffen sich in den Städten zwar einen Lebensraum, doch rückläufig schafft diese Stadtgestalt am sozialen Charakter der Bewohner mit. Manchmal vollziehen sich sehr tiefgreifende geschichtliche Veränderungen, wie Vermehrung und Ballung der Menschen in den Städten…

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Stress entsteht durch die Verletzung von Grundbedürfnissen

Zahlreiche Wissenschaftler untersuchen die Qualität und Quantität verschiedener Stressfaktoren. Die meisten Studien handeln von der Demütigung am Arbeitsplatz und schlecht bewältigten Beziehungsproblemen. Die Kriterien für die innere Bewertung von Stress sind meist tief in der eigenen persönlichen Geschichte und in den eigenen Erfahrungen verwurzelt. Kurt Langbein erläutert: „Die Ansprüche an sich und andere kennenzulernen und gelegentlich auch zu revidieren, halten Experten heute für den ersten wichtigen Schritt einer effizienten Stress-Therapie, und die ist eine wichtige Voraussetzung für die Verbesserung der Selbstheilungskräfte.“ Optimisten sehen fordernde Situationen als Herausforderung an Der zweite…

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Erich Fromm beschreibt die Folgen der Zerstörung der Hoffnung

Erich Fromm stellt sich die Frage, wie es kommen kann, dass so viele Menschen ihre Hoffnung, ihren Glauben und ihre Seelenstärke verlieren und ihre Knechtschaft und Abhängigkeit lieben. Seiner Meinung nach ist die Möglichkeit dieses Verlustes charakteristisch für die menschliche Existenz. Zu Anfang ihres Lebens haben alle Menschen Hoffnung, Glauben und Seelenstärke. Aber im Verlauf des Daseins beginnen auch die Wechselfälle der Umwelt und der Zufall das Potential der Hoffnung zu vergrößern oder zu blockieren.

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Das Lebensglück hängt vor allem von einer guten Beziehung ab

Wenn eine Beziehung in die Jahre gekommen ist, beginnt es zwischen den Partnern oftmals zu kriseln. Da dies relativ normal ist, besteht überhaupt kein Grund die Partnerschaft aufzulösen. Für die meisten Deutschen hängt das Lebensglück vor allem mit einer guten Beziehung zusammen. Die hohen Scheidungsraten in Deutschland deuten allerdings darauf hin, dass die Ansprüche an die Partner sdeutlich gestiegen sind. Heute soll eine Partnerschaft leidenschaftlich, lebendig und liebevoll sein – und zwar auf Dauer.

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Rotraud A. Perner stellt verschiedene Formen des Hochmuts vor

Sowohl beim Hochmut als auch beim Stolz kann man eine Bandbreite von Verhalten beobachten, die sich zwischen zwei Polen ausdehnt. Rotraud A. Perner ist Juristin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und absolvierte postgraduale Studien in Soziologie und evangelischer Theologie. Ihr aktuelles Buch heißt  „Die reuelose Gesellschaft“ und ist im Residenz Verlag erschienen.

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Die Empathie ist eine der wichtigsten menschlichen Fähigkeiten

Kurt Langbein definiert Empathie als die Fähigkeit zum Einfühlen und Nachempfinden der Erlebnisse, Haltungen und Gefühle anderer. Durch Empathie können Menschen Beziehungen aufbauen und erhalten. Sie ist eine Vorrausetzung für moralische Handlungen und wird bereits von Kleinkindern praktiziert. Die Empathie gehört also zu den grundlegenden Eigenschaften eines Menschen. In der Psychotherapie, die tiefenpsychologisch orientiert ist, werden die emphatischen Fähigkeiten des Klienten und des Therapeuten schon lange gezielt genutzt. Der Psychiater und Neurobiologe Joachim Bauer bestätigt dies: „Die im Therapeuten durch den Patienten unwillkürlich ausgelösten Resonanzen haben einen hohen Informationswert und…

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Der Geiz resultiert aus der Verschlossenheit des Herzens

In der analen Phase der psychosexuellen Entwicklung ist es eine der Lernaufgaben, ein Gespür für Aufnehmen und Abgeben, für Zusammenhalten und Loslassen zu entwickeln. Rotraud A. Perner erklärt: „Bei kleinen Kindern kann man in dieser Zeitspanne – so um das Ende des zweiten Lebensjahrs – erleben, wie sie sich mit all ihrer verfügbaren Kraft wehren, ihre Haare, Finger- und Zehennägel, vor allem aber ihre Ausscheidungsprodukte herzugeben.“ Eltern, die das n wie für einen Erwachsenen. Rotraud A. Perner ist Juristin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und absolvierte postgraduale Studien in Soziologie und evangelischer Theologie.…

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