Von Kindesbeinen an sind die Deutschen auf Erfolg getrimmt

Erfolge auf einem Gebiet, lassen sich nicht gegen Misserfolge aufrechnen, um zu einem summarischen Gesamturteil zu gelangen. Allerdings besteht eine kritische Masse für das Scheitern, allerdings keine feste Größe ist, sondern von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfällt. Sie hängt beispielsweise von der Mächtigkeit des Denkmals ab, zu dem eine Person gemacht wurde. Ikonen der Gesellschaft dürfen sich nicht den kleinsten Fehler leisten. Je großer der Held, je stärker die Heroisierung einmal war, umso tiefer ist der Absturz, umso gnadenloser das Urteil. Denkmäler stehen oder sie fallen. Hier gibt es nur Schwarz oder Weiß – keine Grautöne. Wer abstürzt, kann sich der Häme der Öffentlichkeit sicher sein. In der Gegenwart fällt sie brutaler denn je aus, da sich in der Anonymität sozialer Netze bequem und gehässig über einen Gefallenen herziehen lässt. Auf der anderen Seite gibt es sogar Menschen, die über ihr Scheitern in der Öffentlichkeit reden, ihr Elend geradezu zelebrieren. Talkshows und Doku-Soaps leben von solchen Menschen, die sie einem voyeuristischen Publikum zum Fraß vorwerfen.

Weiterlesen …

Scham und Peinlichkeit können nur durch Reflexivität entstehen

Zu den Grundbedingungen von Scham und Peinlichkeit gehört die Reflexivität: Ich sehe mich selbst. Für Ulrich Greiner ist es ein Ich, das mich (sich) mit den Augen der anderen erblickt: „Ich beobachte mich in einer bestimmten Situation so, als würden mich andere beobachten. Jetzt erst erkenne ich meine Nacktheit, und das bedeutet, schutzlos ausgeliefert zu sein.“ Diese Nacktheit entsteht zum Beispiel, wenn eine Person unpassend angezogen ist, overdressed oder underdressed, was je nach Lage und Stimmung als sehr peinlich empfunden werden kann. Die Nacktheit kann aber auch eine geistig-moralische sein. Ulrich Greiner war zehn Jahre lang der Feuilletonchef der ZEIT. Als Gastprofessor lehrte er in Hamburg, Essen, Göttingen und St. Louis. Außerdem ist er Präsident der Freien Akademie der Künste in Hamburg.

Weiterlesen …

Für die Schönheit seiner Seele kann jeder Mensch sehr viel tun

In der griechischen Mythologie war die Persönlichkeit ursprünglich eine Konstante und entwickelt sich daher auch im Verlauf einer Geschichte. Odysseus war einer der ersten Helden an Intelligenz, der nicht durch Geburt als Halbgott, sondern durch seinen wachen Geist die ihm gestellten Herausforderungen bewältigte. Andreas Salcher erklärt: „Odysseus hatte eine komplexe Persönlichkeit, er war klug und mutig, beherrscht und zornig. Damit markiert die Figur des Odysseus den Übergang des von der Gunst der Götter abhängigen archaischen Menschen zum modernen, sich als autonom handelnd begreifenden Individuum. Dr. Andreas Salcher ist Mitbegründer der Sir-Karl-Popper-Schule und initiierte die Waldzell Meetings im Stift Melk. Er ist einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren Österreichs. Sein aktuelles Buch heißt: „Erkenne dich selbst und erschrick nicht.“

Weiterlesen …

Die Liebe ist das schönste und wichtigste Gefühl der Welt

Die Liebe hält die Menschen jung, macht sie stark und mutig. Zudem fördert sie ganz wesentlich die Gesundheit. Jetzt haben Wissenschaftler die erstaunlichen Vorgänge im Körper von Verliebten entschlüsselt. Was aber dennoch bleibt, ist die unwiderstehliche Magie der Liebe. Das sogenannte schönste Gefühl der Welt beeinflusst nschliche Wohlbefinden, sondern die gesamte Gesundheit, sowohl die psychische als auch die physische. Die Liebe verlängert das Leben, stärkt das Immunsystem, verringert das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls, lindert Alltagsbeschwerden und kann sogar im Kampf gegen den Krebs erfolgreich sein. Die Psychologen Janice und Roland Glaser von der Ohio State University betonen: „Es gibt keinen Zweifel daran, dass Gefühle zu physiologischen Veränderungen führen. Positiv wie negativ, je nach Paarbeziehung.“

Weiterlesen …

Andreas Salcher erklärt den klugen Umgang mit Vorgesetzten

Es ist gut Verstand zu haben, doch wenn man ständig damit brilliert, wird man leicht für einen eitlen Schwätzer gehalten. Noch schlimmer ist es nur noch, seinem Vorgesetzten beweisen zu wollen, dass man klüger ist als er. Das ist für Andreas Salcher eine Dummheit par excellence. Vor allem, wenn der Vorgesetzte im Innersten ahnt, dass er seine Führungsposition hr als 50.000 verkauften Exemplaren. Sein aktuelles Buch heißt „Erkenne dich selbst und erschrick nicht“.

Weiterlesen …

Die Basis eines jeden Beziehungsglücks ist das Vertrauen

Der Ehe- und Familienpsychologe John Gottman erforschte mehr als 40 Jahre lang, warum Ehen in die Brüche gehen oder nicht. Er beobachtet in seinem „Ehe-Labor“, wie die Paare Konflikte lösen, wie sie miteinander kommunizieren, misst ihren Puls und zeichnet ihre Reaktionen auf. Dabei kommt er zu folgender Schlussfolgerung: Die Basis eines jeden Beziehungsglücks ist Vertrauen. Und einer der Hauptgründe, der die Leidenschaft, die Magie füreinander, vernichtet, ist die Untreue. Sie umfasst für John Gottman nicht nur den Betrug, das Fremdgehen. Viel zerstörerischer als ein Seitensprung sind für eine Ehe Egoismus, Kälte, Ungerechtigkeit, Lüge, sexuelle Unlust und Respektlosigkeit. Die deutschen Psychologinnen Julia Peirano und Sandra Konrad sagen: „Ob Menschen in einer Partnerschaft glücklich sind, hängt von ihrer Beziehungspersönlichkeit ab.“

Weiterlesen …

Wilhem Schmid untersucht die Eifersucht zwischen Geschwistern

Wilhelm Schmid weist darauf hin, dass die Rivalität zwischen den Geschwistern von klein auf maßvoller auszufallen scheint, wenn der Altersabstand größer ist als die ein, zwei Jahre, die viele Eltern bei der Familienplanung bevorzugen, um die Erziehung ihrer Kinder in einem überschaubaren Rahmen bewältigen zu können. Regelmäßig entzünden sich laut Wilhelm Schmid Konflikte am großen … Weiterlesen …

Alles Große im Leben eines Menschen verlangt ein Wagnis

Es ist für einen Menschen wichtig zu wissen, dass die Seele konservativ und widersprüchlich ist. Uwe Böschemeyer bezeichnet die Seele, den inneren Gegenspieler, sogar als Großmacht. Wissen sollte man auch, dass mit jedem Menschentypus eine bestimmte Schwäche verbunden ist. Uwe Böschemeyer erwarb bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung.

Weiterlesen …