In der Phase der psychosexuellen Entwicklung verändert sich laut Rotraud A. Perner die Phallizität, die Nachahmungs- und Zeigelust des Kindes, hin zu den ersten Äußerungsformen von Liebhaben. Als Beispiel nennt Rotraud A. Perner eigene Zeichnungen oder Bastelarbeiten. Deswegen ist das auch das Alter, in dem Kinder unendlich viel vom Kindergarten profitieren können, wenn dort wirklich kreativ-pädagogisch gearbeitet wird. Liebe hat viel mit Zeit zu tun, mit Hetzerei und Verzögerung. Beides kann einem Zwang von außen unterliegen, aber ebenso auf freiwilliger Basis praktiziert werden. Rotraud A. Perner ist Juristin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und absolvierte postgraduale Studien in Soziologie und evangelischer Theologie. Ihr aktuelles Buch heißt „Die reuelose Gesellschaft“ und ist im Residenz Verlag erschienen.
Hans Klumbies
Darksamkeit vor
William James, der Begründer der modernen Psychologie, defirksamkeit veranlasst uns reflexhaft zuzuhören, was über uns gesagt wird.“
Alexander Mitscherlich beklagt die Unwirtlichkeit der Städte
Die Städte und Wohnungen sind sowohl Produkte der menschlichen Phantasie als auch der Phantasielosigkeit, sind Planungen der Großzügigkeit wie aber auch des Eigensinns. Da sie aus harter Materie bestehen, wirken sie laut Alexander Mitscherlich wie Prägestocke. Die Menschen müssen sich ihnen anpassen, und das ändert zum Teil ihr Verhalten wie auch ihr Wesen. Die Menschen schaffen sich in den Städten zwar einen Lebensraum, doch rückläufig schafft diese Stadtgestalt am sozialen Charakter der Bewohner mit. Manchmal vollziehen sich sehr tiefgreifende geschichtliche Veränderungen, wie Vermehrung und Ballung der Menschen in den Städten oder eine radikale Änderung der Produktionstechniken sowie der Verkehrsweise. In einem solchen Fall stoßen sich die neuen Erfordernisse, die neuen Wünsche sehr hart an der alten Stadtform. Der Vorgang der Überwältigung ist grausam und unerbittlich.
Spaß und Genuss stehen heute unter einem Generalverdacht
Die Mechan ist.“ Ulrich Greiner war zehn Jahre lang der Feuilletonchef der ZEIT. Als Gastprofessor lehrte er in Hamburg, Essen, Göttingen und St. Louis. Außerdem ist er Präsident der Freien Akademie der Künste in Hamburg.
Stress entsteht durch die Verletzung von Grundbedürfnissen
Zahlreiche Wissenschaftler untersuchen die Qualität und Quantität verschiedener Stressfaktoren. Die meisten Studien handeln von der Demütigung am Arbeitsplatz und schlecht bewältigten Beziehungsproblemen. Die Kriterien für die innere Bewertung von Stress sind meist tief in der eigenen persönlichen Geschichte und in den eigenen Erfahrungen verwurzelt. Kurt Langbein erläutert: „Die Ansprüche an sich und andere kennenzulernen und … Weiterlesen …
Rotraud A. Perner vergleicht Beziehungspflege mit Gartenarbeit
Das Wort Keuschheit kommt aus dem Latein ist – und erst dann den nächsten Schritt der Annäherung zu setzen. Rotraud A. Perner ist Juristin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und absolvierte postgraduale Studien in Soziologie und evangelischer Theologie. Ihr aktuelles Buch heißt „Die reuelose Gesellschaft“ und ist im Residenz Verlag erschienen.
Erich Fromm beschreibt die Folgen der Zerstörung der Hoffnung
Erich Fromm stellt sich die Frage, wie es kommen kann, dass so viele Menschen ihre Hoffnung, ihren Glauben und ihre Seelenstärke verlieren und ihre Knechtschaft und Abhängigkeit lieben. Seiner Meinung nach ist die Möglichkeit dieses Verlustes charakteristisch für die menschliche Existenz. Zu Anfang ihres Lebens haben alle Menschen Hoffnung, Glauben und Seelenstärke. Aber im Verlauf des Daseins beginnen auch die Wechselfälle der Umwelt und der Zufall das Potential der Hoffnung zu vergrößern oder zu blockieren.
Das Lebensglück hängt vor allem von einer guten Beziehung ab
Wenn eine Beziehung in die Jahre gekommen ist, beginnt es zwischen den Partnern oftmals zu kriseln. Da dies relativ normal ist, besteht überhaupt kein Grund die Partnerschaft aufzulösen. Für die meisten Deutschen hängt das Lebensglück vor allem mit einer guten Beziehung zusammen. Die hohen Scheidungsraten in Deutschland deuten allerdings darauf hin, dass die Ansprüche an die Partner sdeutlich gestiegen sind. Heute soll eine Partnerschaft leidenschaftlich, lebendig und liebevoll sein – und zwar auf Dauer.
Rotraud A. Perner stellt verschiedene Formen des Hochmuts vor
Sowohl beim Hochmut als auch beim Stolz kann man eine Bandbreite von Verhalten beobachten, die sich zwischen zwei Polen ausdehnt. Rotraud A. Perner ist Juristin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und absolvierte postgraduale Studien in Soziologie und evangelischer Theologie. Ihr aktuelles Buch heißt „Die reuelose Gesellschaft“ und ist im Residenz Verlag erschienen.
Geduld zahlt sich sowohl in der Ausbildung als auch im Beruf aus
Geduld zu haben bedeutet für Matthias Sutter, einem spontanen Bedürfn seiner Generation.