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Nähe spüren und sich berühren lassen führt zu Glücksgefühlen

Menschen schätzen ganz unterschiedliche Formen der Berührung. Das wird schon bei kleinen Kindern sichtbar. Manche lieben es, sanft gestreichelt zu werden, andere wollen ganz fest in den Arm genommen werden. Und jeder Mensch hat andere Vorlieben und Körperzonen, die bei ihm besonders reizbar und empfindlich sind und an denen sich besondere Glücksgefühle auslösen lassen. Dann gibt es wieder Körperregionen, an denen Menschen überhaupt nicht reizbar sind.“ Und manchmal sind Berührungen auch der Schlüssel zu einem Verständnis, das sich zuvor mit Worten nicht einstellen wollte.

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Größerer Reichtum führt nicht zu mehr Glück

Das Easterlin-Paradox beruht darauf, dass Menschen sich und ihr Einkommen immer mit anderen Menschen vergleichen. Sie fühlen sich glücklich, wenn sie mehr haben. Der Jagd nach einem höheren Einkommen opfern viele Menschen im exzessiven Ausmaß jene Dinge, die sie wirklich zufriedener machen. Sie büßen Beziehungen ein, belasten ihr Familienleben und haben Stress mit ihren Arbeitskollegen. Richard Layard kritisiert: „Unsere Gesellschaft misst Menschen immer stärker daran, wie sie im Wettbewerb mit anderen abschneiden.“ Viele Menschen vergleichen sich außerdem selbst ständig mit anderen und bei allen möglichen Dingen.

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Die Konzentration auf das hier und jetzt ist beim Sex am größten

Fragt man Menschen, ob sie an etwas anderes denken als an das, was sie gerade tun, stehen die Chancen, dass sie ihre Gedanken gerade schweifen lassen, 50 zu 50. Wie sich in einer Umfrage der Psychologen Matthew Killingsworth und Daniel Gilbert von der Harvard University herausstellte, war die Konzentration auf das Hier und Jetzt verständlicherweise beim Sex weitaus am größten. Mit weitem Abstand an zweiter Stelle lag körperliches Training, gefolgt von Gesprächen mit anderen Menschen und dem Spielen. Am häufigsten schweiften die Gedanken bei der Arbeit, bei der Beschäftigung mit…

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Ulrich Greiner beschreibt die außergewöhnliche Macht der Blicke

Fast jeder Mensch kennt auf irgendeine Art und Weise die große Macht der Blicke. Im schönsten Fall enthüllt sich in ihnen eine jäh erwachte Liebe, und es mag gut sein, dass in einem solchen Gewitter der Gefühle auch eine Spur von Scham mitschwingt, verbunden mit einem Erröten der Wangen, weil das Geständnis der Liebe über den Weg der Blicke unweigerlich mit einer seelischen Entblößung verbunden ist, einer Offenbarung aber, die sich zugleich im Blick des Gegenüber beschützt und aufgehoben fühlt. Ulrich Greiner fügt hinzu: „Es ist, als ob die Blicke…

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Alexander Mitscherlich analysiert den Prozess der Anpassung

Laut Alexander Mitscherlich müssen in jeder Gesellschaft Triebverzichte verlangt werden. Ein gewisses Unbehagen wird das Leben in einer sozialen Welt immer mit sich bringen. Gesundheit oder Krankheit einer Gesellschaftsordnung – also deren Produktivität fördernde oder hemmende Vorurteile – bemisst sich daran, ob die Restriktionen der Gesellschaft sich in tolerablen Grenzen halten und durch die Möglichkeit der Eigenentfaltung des Individuums aufgewogen werden oder nicht.

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Die Wut fördert die menschliche Entwicklung und Lebendigkeit

Wut und Zorn gelten in der Regel als Undiszipliniertheit. Die Wut ist in unserer Kultur so verpönt, weil sie unangenehm ist und die Emotion mit Aggression gleichsetzt. Die Emotion und ihr Ausdruck sind allerdings zwei verschiedene Dinge. Die Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, Adelheid Kastner, ist Chefärztin der Forensischen Abteilung der Landes-Nervenklinik Wagner Jauregg in Linz. Gerade ist im Verlag Kremayr & Scheriau ihr Buch „Wut – Plädoyer für ein verpöntes Gefühl“ erschienen.

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Die Zufriedenheit ist das eigentliche Glück des Menschen

Da fast alle Menschen nach dem Glück streben, sollte man sich die Frage stellen, ob dieses überhaupt erstrebenswert ist. „Nein“, sagt der Psychiater Hans-Otto Thomashoff, da das Glück nur einen Moment währt, während die Zufriedenheit ein dauerhafter Zustand sein kann. Er plädiert dafür das Glück als Lebensziel Nummer 1 zu ersetzten: „Alle Menschen wollen glücklich sein. Und sitzen dabei einem Irrglauben auf: Glück ist flüchtig. Anders die Zufriedenheit. Zufriedenheit ist das eigentliche Glück. Sie kann von Dauer sein.“ Die Zufriedenheit hat allerdings ein Image-Problem: Sie ist nicht sehr sexy. Das…

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Die Träume der Menschen haben meistens eine tiefe Bedeutung

Träume enthalten Botschaften für den Träumer, sie sind ein Schlüssel zum menschlichen Unterbewusstsein. Jeder Traum selbst ist eine Art Reise in die Tiefen der Seele. Aber auch in die Ferne, in eine mögliche Zukunft, die Menschen unbewusst vorausahnen. Üblicherweise spricht das Unterbewusstsein zu Menschen in Bildern, die mit der Realität nur bedingt zu tun haben. Schon in der Antike haben Menschen die Traumsymbole zu deuten versucht. Dies basiert nur auf einer generellen Annahme von Lebenssituationen und kann für jeden Einzelnen unterschiedliches bedeuten.

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Alexander Mitscherlich analysiert Jugendproteste

Für Alexander Mitscherlich gehört zur Kindheit seit je lauter Protest. Dieser ist intensiver, als er in gewöhnlichen Zeiten von Erwachsenen zu hören ist. Es wäre jedoch ein Irrtum dies nur auf Wachstumskrisen zurückzuführen. Alexander Mitscherlich sieht darin eher die unausgesprochene Hoffnung der jugendlichen Rebellen, die verweigerte Anpassungsleistung werde ihnen die Frische und Unbestechlichkeit des Blicks und den Elan der Jugend für die Verwirklichung politischer Zielsetzungen erhalten.

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