Andreas Salcher fordert: „Übernehmt Verantwortung“

Nichts fürchtet der Mensch laut Andreas Salcher mehr als von den anderen ausgestoßen zu werden. Wenn eine Person vom vorgegebenen, sicheren Pfad auch nur ein bisschen abweicht, muss sie schon mit Kritik und Ablehnung durch seine Mitmenschen rechnen. Andreas Salcher konkretisiert: „Sogar Mutter Teresa wurde mit vielen Vorwürfen gegen ihre human.

Kindliche Aggression führt leicht zu Jugendkriminalität

Gereizte, isolierte Kinder sind Opfer und können zahlreiche Fälle aufzählen, wo sie zu Unrecht bestraft wurden. Eines zeichnet diese Kinder noch aus. Daniel Goleman erklärt: „Haben sie sich erst in den Zorn hineingesteigert, fällt ihnen als Reaktion nur eines ein – um sich zu schlagen.“ Diese Aggressiven neigen zu vorschnellen Urteilen, wodurch ihre Wahrnehmung stark verzerrt wird.

Weiterlesen …

Harald Schultz-Hencke untersucht die Gehemmtheit

Harald Schultz-Hencke ist fest davon überzeugt, dass es weit reichende Konsequenzen für die Struktur und Gestaltung der Gesamtpersönlichkeit hat, wenn das Expansive oder das von Sigmund Freud so genannte „Es“ gehemmt wird. Ein Mensch bei dem die Antriebe gehemmt sind, entwickelt regelmäßig den Charakterzug der Bequemlichkeit. Seine gesamte psychische Aktivität ist gedämpft. Harald Schultz-Hencke nennt als Beispiel brave, stille, häusliche Kinder, die der Stolz ihrer Eltern sind, aber in Wirklichkeit die besten Chancen haben, neurotisch zu werden. In der Vorliebe für das Bequeme ist auch ein Schuss Mutlosigkeit verborgen. Was als normales Phlegma erscheint, ist zum großen Teil das Ergebnis von Entmutigung, Angst und die Gewohnheit, andere für einen selbst entscheiden und machen zu lassen.

Weiterlesen …

Die Intentionalität ist die Urströmung der Seele

Die Ideen der Neurosenlehre von Harald Schultz-Hencke sind nach seinen eigenen Worten eine Mischung der Ideen von Sigmund Freud, Alfred Adler und C.G. Jung. Dennoch hatte seine Form der Psychoanalyse durchaus etwas Originelles, da er in seine Lehre nicht nur die Tiefenpsychologie, sondern auch die Biologie, die Philosophie und die Humanwissenschaften hineingearbeitet hatte. Vor allem kritisierte Harald Schultz-Hancke den psychoanalytischen Triebbegriff und das Konstrukt der Libido. Triebe waren seiner Meinung nach erschlossene seelische Instanzen, die nicht direkt beobachtet werden können. Er vertrat das Konzept, dass Seelenleben durch eine Vielzahl von autochthonen Antriebserlebnissen oder Bedürfnissen bewegt werden.

Weiterlesen …

Peter Lauster enthüllt die vier Mythen der Liebe

Für Peter Lauster ist es ein Trugschluss, anzunehmen, dass die zunehmende Befreiung der Sexualität von Tabus den Einzelmenschen oder die Gesellschaft freier machen. Nur die Liebe schafft die Voraussetzung dafür, dass die Sexualität an Schönheit, Klarheit und seelischer Freude gewinnt. Sexualität ohne Liebe ist schal und leer. Sie verbreitet Melancholie und Depressionen. Die sexuelle Triebenergie sucht ihre Entladung sowohl beim Mann wie bei der Frau im Orgasmus. Der Orgasmus ist laut Peter Lauster das Ziel der Sexualität, deren Aufgabe die Arterhaltung ist.

Weiterlesen …

Fritz Künkel stellt eine allgemeine Neurosenlehre auf

Für Fritz Künkel muss jede Theorie der Neurose in einer Charakterkunde begründet sein. Wer sachlich zu sein lernt, wird sein Ich mehrheitlich in der Hingabe an überpersönliche Ziele und Werte empfinden. Die Sachlichkeit ist für Fritz Künkel keineswegs mit Kälte und Nüchternheit identisch. Er denkt eher an den Bedeutungsgehalt sachgemäß, so dass man zum Beispiel von einem Liebenden sagen kann, seine Form der Sachlichkeit setzt sich aus Güte und Zuwendung, Verstehen und Großzügigkeit sowie Anerkennung und Gefühl für das Du zusammen. Ichhaftigkeit dagegen bedeutet laut Fritz Künkel Angst vor dem Leben und vor den Mitmenschen, Selbstbewahrung und übersteigertes Sicherheitsstreben.

Weiterlesen …

Uwe Böschemeyer beschreibt den Weg in die Freiheit

Der Psychologe Uwe Böschemeyer ist fest davon überzeugt, dass jeder Mensch seine eigenen Fesseln sprengen kann, die ihn daran hindern, ein erfülltes Leben zu führen. Er sagt: „Freiheit ist eine philosophische Floskel – scheint es. In Wirklichkeit ist sie eine gewaltige Macht.“ Die Menschen müssen seiner Meinung nach begreifen, dass es zum Wesen des Lebens gehört, dass es dynamisch verläuft und eine ständige Herausforderung ist. Nur dann werden sie im Laufe der Zeit immer zuversichtlicher und gelassener werden. Wer sich dagegen mit seinen Schwierigkeiten und Leiden konsequent als Opfer anderer sieht, ist einem der unseligsten Gefühle verfallen, nämlich dem Selbstmitleid. Der deutsche Psychologe, Philosoph und Theologe Uwe Böschemeyer hat gerade im österreichischen Verlag Ecowin das Buch „Machten Sie sich bitte frei. Entdecken Sie Ihre Furchtlosigkeit“ veröffentlicht.

Weiterlesen …

Robert Bolton beschreibt die Fallen der Kommunikation

Robert Boltons berühmtestes Buch heißt „People Skills. How to assert Yourself, Listen to Others, and Resolve Conflicts“. Laut Robert Bolton gibt es faktisch keinen Beruf, in dem soziale Kompetenz nicht den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmacht. Mangelnde Kommunikation hat ihren Ursprung darin, dass die Menschen einen Großteil ihrer Kommunikationsfähigkeiten in der Familie erwerben. Und hier stehen die Chancen leider sehr gut, dass die Eltern keine Kommunikationsexperten sind und deren Eltern ebenso wenig waren. Wenn sich Menschen unterhalten, fällt es ihnen schwer zuzuhören, ohne dem anderen ins Wort zu fallen.

Weiterlesen …

Karl Abraham studiert die Impotenz und die Frigidität

Karl Abraham beschäftigt sich in vielen seiner Schriften mit der Sexualität des Kindes und des Erwachsenen. Er diagnostiziert zum Beispiel bei Männern, die von Ejakulatio praecox betroffen sind, Furcht und Feindseligkeit gegenüber der Frau. Diese Männer haben laut Karl Abraham meistens Angst, die Partnerin durch aktive oder aggressive Handlungen zu schädigen, weshalb sie sich den Frauen gehemmt, zögernd und schüchtern nähern. Für Karl Abraham spiegelt sich die Deformation des sexuellen Aktes in der Deformation der Beziehung wider.

Weiterlesen …