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Die Selbstfindung kann die kranke Seele heilen

C.G. Jung sah den tiefsten Sinn jeder seelischen Erkrankung darin, dass der Mensch ein von sich selbst entfremdetes Leben führt und dadurch n in erster Linie zur Selbstfindung anleiten, was Jung mit dem Begriff der „Individuation“ bezeichnete. Nach C.G. Jung stellt die Therapie eine dialektische Situation dar. Er vertritt die These, dass sowohl der Therapeut als auch der Patient in einer Sitzung gefördert und beeinflusst werden müssen. Am Ende einer Therapie ist der Therapeut ebenso verändert wie sein Patient.

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Alfred Adler macht sich Gedanken über die Seele des Menschen

Eine Beseelung schreibt Alfred Adler eigentlich nur beweglichen, lebenden Orgar stärkere Intensivierung des Seelenlebens. Wenn man die Funktion des Seelenlebens betrachtet, wird klar, dass hier die Entwicklung einer angeborenen Fähigkeit vorliegt, die dazu ausersehen ist, ein Angriffs-, Abwehr-, Sicherungs- oder Schutzorgan vorzustellen, je nachdem, ob die Situation eines Lebensorganismus den Angriff oder die Sicherung verlangt.

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Die reife Liebe ist für Peter Lauster reine Selbstfindung

Peter Lauster behauptet zuerst einmal, dass in der Kontemplation und Meditation die Liebe entsteht. Diese Liebe fragt nicht nach Gegenliebe, sondern strömt aus einer Person heraus umschließt die Umwelt. In diesem Zustand der Liebesfähigkeit ist der Mensch bereit zu lieben, ohne dabei irgendwelche Berechnungen anzustellen. Bei der Liebe zur Natur ist dieser Zustand ganz selbstverständlich. Bei der Liebe zu einem Menschen ist die Sachlage schon etwas schwieriger. Meistens erwarten die Liebenden, dass ihre Liebe erwidert wird. Das Modell für diese Liebe entsteht in der Kindheit, in der Liebesbeziehung zwischen Mutter und Kind.

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Das Gefühl des Stolzes ist zweideutig

Der Stolz hat zwei Gesichter: Auf der einen Seite kann er Personen arrogant und überheblich machen, auf der anderen Seite kann er sympathische Chefs hervorbringen. Für den großen Schriftsteller Dante überwogen die negativen Aspekte des Stolzes. Er betrachtete den Stolz als etwas Schlimmeres als den Neid und den Zorn. Völlig anderer Ansicht war dagegen Aristoteles. Er bezeichnete den Stolz als die Krone der Tugenden und sagte: „Jeder muss verachtet werden, der seinen eigenen Wert r noch nichts geändert.

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Rollo May untersucht die Sexualität und die Liebe

In seinem bedeutenden Werk „Love and Will“ (1969), das 1970 unter dem Titel „Der verdrängte Eros“ in Deutschland erschien, nimmt Rollo May im ersten Teil des Buchs das Verhältnis des modernen Menschen zu Sex und Liebe genau unter die Lupe. Rollo May hob hervor, dass die Menschen am Rande oder schon inmitten eines sexuellen Chaos leben. Obwohl der Sexualtrieb befreit wurde, sind die Menschen damit nicht glücklicher geworden. Denn parallel zur Befreiung gab es eine Entwertung der Sexualität, die vielfach nur noch Triebgeschehen und sexuelle Abreaktion angesehen wird.

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Jesper Juul klärt Eltern über Erziehungsfallen auf

Der Familientherapeut Jesper Juul hat in Dänemark eine bekanntes Institut für Familientherapie gegründet und dort Jahrzehntelang Erwachsene behandelt. 2004 hat er die Elternberatung „FamilyLab“ ins Leben gerufen, die inzwischen in zwölf Ländern therapiert. Sein neuestes Buch heißt „Pubertät – wenn Erziehen hr geht“. Zurzeit dominiert in der Kindererziehung der neokonservative Ansatz, dass man Kindern Grenzen setzen muss. Im Vordergrund stehen dabei die Werte Disziplin und Gehorsam. Jesper Juul nennt Erzieher, die diese Methode anwenden, Neoromantiker. Er beobachtet sie häufig auf Spielplätzen, wie sie zu ihren Kindern lächelnd bitte sagen und sie mit Konjunktiven verwirren.

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