Thomas Szasz hält die Psychoanalyse für einen Mythos

Thomas Szasz betrachtete die Tätigkeit der Psychotherapeuten als verwandt zur Freundschaft, Ehe, religiöser Sitte, Werbung oder Unterricht und als verbale Form der Behandlung, die sich gravierend von jedem somatischen Eingriff eines Arztes unterschied. Der Psychotherapeut hat die Aufgabe, dem Patienten mit Worten bestimmte Werte und Überzeugungen zu vermitteln und negative Gewohnheiten zum Guten hin zu verändern. Da das ursprünglich das Betätigungsfeld der Philosophen und Theologen war, stellt Thomas Szasz die Frage, ob die Psychotherapie nicht in der Nähe der Rhetorik, Philosophie oder gar Demagogie anzusiedeln sei.

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Die Gestalttherapie des Frederick Salomon Perls

Der Arzt Frederick Salomon Perls war einer der frühen Gurus an der Westküste Amerikas auf dem Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung. Seine viel beachtete Theorie besagt, dass die moderne Frau und der moderne Mann zu viel denken, statt zu erleben, zu fühlen und zu handeln. Sein oft zitierter Slogan lautete: „Lockere Dein Denken und besinne Dich auf deine Sinne.“ Das Buch „Gestalt-Therapie. Grundlagen der Lebensfreude und Persönlichkeitsentfaltung“, das er zusammen mit Paul Goodman und Ralph Hefferline schrieb, wurde zum viel gelesenen Manifest einer ganz neuen Art von Psychotherapie.

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Heilung durch die Kräfte der Natur

Die Psychotherapeutin Linda Buzzell-Saltzmann geht mit ihren Patienten gerne in ihren dicht bewachsenen Garten und begründet dies wie folgt: „Im Garten fällt es Menschen oft leichter, ihre Gedanken und Sorgen zu artikulieren.“ Sie glaubt ganz fest an die Heilkraft der Gärten, der Wiesen und des Waldes. Die so genannten Ökopsychologen wollen die angeblich zerrüttete Beziehung der Menschen zur Natur wieder ins Lot bringen.

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Alfred Adler: "Jeder Mensch strebt nach Macht"

In seinem Buch „Studie über Minderwertigkeit von Organen“, vertritt Alfred Adler die These, dass die Wahrnehmung des eigenen Körpers ein bedeutender Faktor für die Lebensziele eines Individuums darstellt. Er erkennt im Menschen ein soziales Wesen, das seinen persönlichen Lebensstil an den sozialen Gegebenheiten und dem, was er als individuellen Mangel erfährt, ausrichtet. Das ist die Grundlage seiner Individualpsychologie. In jedem einzelnen Menschen ist laut Alfred Adler das Streben nach Macht und nach einem Gefühl der eigenen Identität determiniert.

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