Die Liebe hält die Menschen jung, macht sie stark und mutig. Zudem fördert sie ganz wesentlich die Gesundheit. Jetzt haben Wissenschaftler die erstaunlichen Vorgänge im Körper von Verliebten entschlüsselt. Was aber dennoch bleibt, ist die unwiderstehliche Magie der Liebe. Das sogenannte schönste Gefühl der Welt beeinflusst nschliche Wohlbefinden, sondern die gesamte Gesundheit, sowohl die psychische als auch die physische. Die Liebe verlängert das Leben, stärkt das Immunsystem, verringert das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls, lindert Alltagsbeschwerden und kann sogar im Kampf gegen den Krebs erfolgreich sein. Die Psychologen Janice und Roland Glaser von der Ohio State University betonen: „Es gibt keinen Zweifel daran, dass Gefühle zu physiologischen Veränderungen führen. Positiv wie negativ, je nach Paarbeziehung.“
Allgemein
Andreas Salcher erklärt den klugen Umgang mit Vorgesetzten
Es ist gut Verstand zu haben, doch wenn man ständig damit brilliert, wird man leicht für einen eitlen Schwätzer gehalten. Noch schlimmer ist es nur noch, seinem Vorgesetzten beweisen zu wollen, dass man klüger ist als er. Das ist für Andreas Salcher eine Dummheit par excellence. Vor allem, wenn der Vorgesetzte im Innersten ahnt, dass er seine Führungsposition hr als 50.000 verkauften Exemplaren. Sein aktuelles Buch heißt „Erkenne dich selbst und erschrick nicht“.
Die Basis eines jeden Beziehungsglücks ist das Vertrauen
Der Ehe- und Familienpsychologe John Gottman erforschte mehr als 40 Jahre lang, warum Ehen in die Brüche gehen oder nicht. Er beobachtet in seinem „Ehe-Labor“, wie die Paare Konflikte lösen, wie sie miteinander kommunizieren, misst ihren Puls und zeichnet ihre Reaktionen auf. Dabei kommt er zu folgender Schlussfolgerung: Die Basis eines jeden Beziehungsglücks ist Vertrauen. Und einer der Hauptgründe, der die Leidenschaft, die Magie füreinander, vernichtet, ist die Untreue. Sie umfasst für John Gottman nicht nur den Betrug, das Fremdgehen. Viel zerstörerischer als ein Seitensprung sind für eine Ehe Egoismus, Kälte, Ungerechtigkeit, Lüge, sexuelle Unlust und Respektlosigkeit. Die deutschen Psychologinnen Julia Peirano und Sandra Konrad sagen: „Ob Menschen in einer Partnerschaft glücklich sind, hängt von ihrer Beziehungspersönlichkeit ab.“
Das Bedürfnis nach Gewissheit ist im Menschen fest verankert
Ein Faktor ist für das Verständrzhaften Spannungszustand, der seine Fähigkeit, schnelle Entscheidungen zu treffen, ernsthaft gefährden kann.“ Die Folge ist, dass der Mensch ein starkes Verlangen nach Eindeutigkeit hat. Er möchte glauben können, dass er keinen Grund hat, dass die Methode, nach der er sich entscheidet, die richtige ist.
Wilhem Schmid untersucht die Eifersucht zwischen Geschwistern
Wilhelm Schmid weist darauf hin, dass die Rivalität zwischen den Geschwistern von klein auf maßvoller auszufallen scheint, wenn der Altersabstand größer ist als die ein, zwei Jahre, die viele Eltern bei der Familienplanung bevorzugen, um die Erziehung ihrer Kinder in einem überschaubaren Rahmen bewältigen zu können. Regelmäßig entzünden sich laut Wilhelm Schmid Konflikte am großen … Weiterlesen …
Alles Große im Leben eines Menschen verlangt ein Wagnis
Es ist für einen Menschen wichtig zu wissen, dass die Seele konservativ und widersprüchlich ist. Uwe Böschemeyer bezeichnet die Seele, den inneren Gegenspieler, sogar als Großmacht. Wissen sollte man auch, dass mit jedem Menschentypus eine bestimmte Schwäche verbunden ist. Uwe Böschemeyer erwarb bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung.
Einen liebenden Menschen kann man an seinem Blick erkennen
In der Phase der psychosexuellen Entwicklung verändert sich laut Rotraud A. Perner die Phallizität, die Nachahmungs- und Zeigelust des Kindes, hin zu den ersten Äußerungsformen von Liebhaben. Als Beispiel nennt Rotraud A. Perner eigene Zeichnungen oder Bastelarbeiten. Deswegen ist das auch das Alter, in dem Kinder unendlich viel vom Kindergarten profitieren können, wenn dort wirklich kreativ-pädagogisch gearbeitet wird. Liebe hat viel mit Zeit zu tun, mit Hetzerei und Verzögerung. Beides kann einem Zwang von außen unterliegen, aber ebenso auf freiwilliger Basis praktiziert werden. Rotraud A. Perner ist Juristin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und absolvierte postgraduale Studien in Soziologie und evangelischer Theologie. Ihr aktuelles Buch heißt „Die reuelose Gesellschaft“ und ist im Residenz Verlag erschienen.
Darksamkeit vor
William James, der Begründer der modernen Psychologie, defirksamkeit veranlasst uns reflexhaft zuzuhören, was über uns gesagt wird.“
Alexander Mitscherlich beklagt die Unwirtlichkeit der Städte
Die Städte und Wohnungen sind sowohl Produkte der menschlichen Phantasie als auch der Phantasielosigkeit, sind Planungen der Großzügigkeit wie aber auch des Eigensinns. Da sie aus harter Materie bestehen, wirken sie laut Alexander Mitscherlich wie Prägestocke. Die Menschen müssen sich ihnen anpassen, und das ändert zum Teil ihr Verhalten wie auch ihr Wesen. Die Menschen schaffen sich in den Städten zwar einen Lebensraum, doch rückläufig schafft diese Stadtgestalt am sozialen Charakter der Bewohner mit. Manchmal vollziehen sich sehr tiefgreifende geschichtliche Veränderungen, wie Vermehrung und Ballung der Menschen in den Städten oder eine radikale Änderung der Produktionstechniken sowie der Verkehrsweise. In einem solchen Fall stoßen sich die neuen Erfordernisse, die neuen Wünsche sehr hart an der alten Stadtform. Der Vorgang der Überwältigung ist grausam und unerbittlich.
Spaß und Genuss stehen heute unter einem Generalverdacht
Die Mechan ist.“ Ulrich Greiner war zehn Jahre lang der Feuilletonchef der ZEIT. Als Gastprofessor lehrte er in Hamburg, Essen, Göttingen und St. Louis. Außerdem ist er Präsident der Freien Akademie der Künste in Hamburg.