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David Schnarch findet den Ehebruch in jeder Kultur vor

Während bei vielen Tieren ein Harem die Norm ist, gehen Menschen in der Regel eine feste Partnerschaft ein. Bei einer Untersuchung, die 250 Gesellschaften einschloss, fanden Forscher heraus, dass alle heute bekannten menschlichen Gesellschaften in der Praxis monogam sind. Trotz gesellschaftlicher Regeln, Moralvorschriften und der Fähigkeit des Menschen, die emotionalen und sozialen Folgen seines Handelns vorherzusehen, existiert gemäß David Schnarch keine Kultur, in der Ehebruch unbekannt ist. Er zitiert Alfred Kinsey, der schon in den 1940er Jahren feststellte, dass mehr als ein Drittel einer Stichprobe von 6.000 verheirateten Männern außereheliche…

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Die Intimität in der Ehe formt das sexuelle Verlangen

Ein Aspekt der ehelichen Beziehungen, der ebenso gründlich missverstanden wird wie das sexuelle Verlangen, ist für den amerikanischen Psychologen und Sexualtherapeuten David Schnarch derjenige der Intimität. Die emotionale Intimität spielt seiner Meinung nach bei der Stabilisierung von Liebesbeziehungen eine sehr entscheidende Rolle. David Schnarch schreibt: „Intimität ist ebenso komplex wie sexuelles Verlangen und ein weiteres Antriebsrad der ehelichen „Entwicklungsförderungsmaschine“. Intimität und sexuelles Verlangen bringen Sie dazu, ein stabileres und gleichzeitig flexibleres Selbst zu entwickeln.“ Wichtig ist es dabei zwischen der fremdbestätigten und der selbstständigen Intimität zu unterscheiden, die keine rein…

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Gute Mütter sollen liebevoll und konsequent erziehen

In ihrem Buch „Wie viel Mutter braucht ein Kind“ geht Lieselotte Ahnert der Frage nach, ob es die perfekte Mutter überhaupt gibt. Die Entwicklungspsychologin erklärt, dass sich viele Mütter damit abmühen, das eigene Leben nach der Geburt eines Kindes so neu zu organisieren, um es an die Bedürfnisse des Nachwuchses anzupassen. Doch das ist für Lieselotte Ahnert der falsche Weg.

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David Schnarch erklärt die vier Aspekte der Balance

Die vier Aspekte der Balance beeinflussen nicht nur das sexuelle Verlangen eines Menschen, sondern entscheiden darüber, wie das Verlangen zum Ausdruck gelangt. Wie das stabile Selbstempfinden wirken sie sich zudem auf den Umgang mit Kindern, Freunden, Eltern und Arbeitskollegen aus. Als ersten Aspekt der Balance nennt David Schnarch das stabile und flexible Selbst, das dem Menschen Klarheit darüber vermittelt, was er will und welche Ziele er hat – insbesondere wenn der Partner ihn dazu drängt, sich seinen Vorstellungen anzupassen.

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Antonio Damasio definiert das Bewusstsein neu

Gängige Wörterbücher der Psychologie definieren laut Antonio Damasio das Bewusstsein, mit leichten Abwandlungen, ungefähr wie folgt: „Bewusstsein ist ein Zustand der Wahrnehmung des eigenen Ichs und der Umgebung.“ Antonio Damasio ersetzt nun den Begriff Wahrnehmung durch Kenntnis und das Wort Ich durch eigene Existenz, und erhält dadurch eine neue Definition, die einige wesentliche Aspekte des Bewusstseins einschließt. Er schreibt: „Bewusstsein ist ein Geisteszustand, in dem man Kenntnis von der eigenen Existenz und der Existenz einer Umgebung hat. Bewusstsein ist ein Zustand des Geistes – ohne Geist gibt es auch kein…

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Die Ehe tötet tatsächlich das sexuelle Verlangen

Die Frage, ob die Ehe das sexuelle Verlangen zerstört, beschäftigt Liebende seit mindestens zwei Jahrtausenden. Schon in Ovids „Liebeskunst“ hieß es: „Streit ist die Mitgift, die Eheleute einander mitbringen.“ Seither existiert laut dem amerika ein fester Bestandteil der mittleren Phase jeder Ehe sind. Er schreibt: „Sie sind typisch für einen bestimmten Entwicklungsabschnitt von Liebesbeziehungen. Es handelt sich dabei um normale Erscheinungen im Lebenszyklus einer Beziehung.“

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Entspannung schützt vor der Erschöpfung des Willens

Der Physiker und Publizist Ulrich Schnabel hat n lässt. In diesem Beispiel geht es nicht nur um die Unterscheidung zwischen Wichtigem und Unwichtigem, sondern um etwas viel Grundlegenderes – um das Ausmaß der Willenskraft eines Menschen oder in der Sprache der Psychologen, um die Fähigkeit zur Selbstkontrolle. Über dieses wertvolle Gut verfügt der Mensch leider nur in begrenzter Menge, wie wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt haben. Ulrich Schnabel vergleicht die Willenskraft mit einem Muskel, der nur bis zu einer bestimmten Spannkraft belastbar ist. Wird diese überschritten, reißt er.

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