Susan Pinker: "Das 21. Jahrhundert gehört den Frauen"

Die Psychologin und Bestsellerautorin Susan Pinker macht sich Sorgen um die Männer von morgen. Unter ihnen werden sich ihrer Meinung nach viele Verlierer befinden. Schon jetzt gibt es deutlich mehr auffällige Jungen als Mädchen – Jungen leiden häufiger unter Konzentrations- und Lernschwächen sowie der Unfähigkeit im sozialen Umgang mit anderen Menschen. Susan Pinker behauptet, dass das 21. Jahrhundert den Frauen gehören wird, da die Mädchen die Jungs schon jetzt abhängen, nicht nur an der Schule, sondern auch an der Universität.

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Die Wiederauferstehung des Heimatgefühls

Den wenigsten Philosophen ist eine grundlegende Definition des Begriffs Heimat gelungen. Einer der wenigen, dem das gelang, war Ernst Bloch, der in seinem Werk „ Prinzip Hoffnung“ schrieb: „Heimat ist das, was allen in der Kindheit scheint und worin noch niemand war.“ Heimat war lange Zeit ein verpönter Begriff, doch in den Zeiten der Globalisierung und der weltweiten Wirtschaftskrise, hat die Heimat wieder an Bedeutung gewonnen. Sie vermittelt augenscheinlich ein Stück Unvergänglichkeit und einen Ort, an dem sich die Menschen tief verwurzelt fühlen. Der Bedeutung der Heimat für die Menschen ist eindeutig auf dem Vormarsch. So hat zum Beispiel die Hamburger Sozialbehörde durch eine Umfrage herausgefunden, dass 88 Prozent der Bundesbürger die Heimat als wichtig oder sehr wichtig einstufen.

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Peter Lauster zeigt Wege zur erfüllten Liebe auf

Für Peter Lauster entfaltet sich in der Liebe die Lebendigkeit in ihrer höchsten Intensität. Liebe ist konzentriertes, intensives Leben. Das Leben eines Menschen erfüllt sich, wenn er liebt. Wer nach Glück strebt und seinem Leben einen Sinn geben möchte, kommt an der Liebe nicht vorbei. Alles Streben, alle Erfolge, riesiger Reichtum, jede Macht sind laut Peter Lauster sinnlos, wenn die Liebe fehlt. Das gute ist, dass die Liebe jedem Menschen offen steht. Die seelischen Voraussetzungen für die Liebe sind angeboren. Der Mensch muss die Fähigkeit des Liebens im Laufe seines Lebens aber entwickeln. Denn das seelische Wohlbefinden entspringt nach Peter Lauster aus der Fähigkeit zu lieben.

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Frauen haben aus 237 Gründen Sex

Setzen Frauen Sex als strategische Verführungswaffe oder als Allzweckwaffe ein, um etwas herauszuholen? Eindeutig mit ja beantworten die beiden Psychologen Cindy M. Meston und David M. Buss diese Fragen in ihrem Buch „Why Woman have sex“ (Warum Frauen Sex haben). Die Wissenschaftler haben über 1.000 Frauen befragt und haben 237 Gründe gefunden, warum Frauen sich auf Sex einlassen. Liebe steht dabei keineswegs an erster Stelle. Vielmehr hatten Frauen mit Männern Sex, weil sie den Rausch der Lust erleben und auf ein Abenteuer aus waren. Oder sie praktizieren Sex, um nach misslungenen Partnerschaften nach dem Motto jetzt erst recht, ihre Enttäuschungen zu bewältigen.

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Erik Erikson wird durch Psychobiographien berühmt

Der Kinderpsychologe Erik Erikson befasste sich vor allem mit der Formung der Identität bei Jugendlichen und erfand auch den Begriff Identitätskrise. Berühmt wurde Erik Erikson mit seinen Psychobiographien wie über Mahatma Gandhi und Martin Luther, indem er die psychologische Analyse auf das Leben berühmter Personen anwandte. Bei Luther sah eine beispielhafte Identitätskrise gegeben, die er in dem Werk „Der junge Mann Luther. Eine psychoanalytische und historische Studie“ beschrieb. Rebellion findet gewöhnlich in jüngeren Jahren statt. Bei Martin Luther war dies nicht der Fall, denn er war schon 34 Jahre alt, als er gegen die Kirche rebellierte.

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Die vielen Gesichter der Eifersucht

Die dunkle Seite der Liebe, die Eifersucht, zeichnet sich durch folgende Symptome aus: erhöhter Blutdruck, beschleun oder Depressionen. In 90 Prozent der Morde, die durch Männer verübt werden, ist Eifersucht das Hauptmotiv. Bevor Frauen ihre Männer aus Eifersucht umbringen, begehen sie eher Selbstmord. Wenigstens im Tod wollen sie mit dem Geliebten in Frieden vereint sein.

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Sigmund Freud analysiert das Unbewusste

Das Buch „Die Traumdeutung“, das Sigmund Freud schrieb, als er bereit Mitte vierzig war, wurde eines der einflussreichsten Werke in der Geschichte. Bevor er „Die Traumdeutung“ veröffentlichte, hatte Sigmund Freud über 1.000 Träume analysiert. Er kam dabei unter anderem zu folgenden Schlussfolgerungen: Träume beziehen sich vorzugsweise auf Erinnerungen aus den letzten Tagen, können allerdings auch bis auf frühe Kindheitserinnerungen zurückgehen. 

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Liebe ist der einzige Weg in das Licht des Glücks

Für Peter Lauster ist Liebe lebensnotwendig, denn fehlende Liebe macht krank und führt zum Tod. Ein kleines Kind, das ohne Liebe aufwächst, erkrankt am Hospitalismus, das heißt, es bekommt schwerste psychosomatische Schäden. Im schlimmsten Fall tritt der Tod ein. Ein erwachsener Mensch kann dagegen auf die Liebe seiner Mitmenschen verzichten, sofern er als Kleinkind keine psychosomatischen Schäden davongetragen hat. Der Erwachsene kann liebende Zuneigung entbehren, wenn er ein unabhängiger Mensch geworden ist, der sich selbst und seine Umwelt liebt. Für eine seelisch gesunde Person ist es nicht so wichtig, Gegenliebe zu erhalten. Viel entscheidender ist für sie, dass sie selbst lieben kann.

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