Karen Horney: "Eine Neurose verbirgt das wahre Ich"

Die Psychoanalytikerin Karen Horney stellte sich in einigen wesentlichen Punkten gegen die Lehre Sigmund Freuds. So lehnte sie die Theorie des „Penisneids“ strikt ab und sprach der Bedeutung der sexuellen Motivation generell weniger Bedeutung als Sigmund Freud zu. Außerdem wies sie nach, dass Frauen vor allem dann für Neurosen anfällig werden, wenn sie unrealistische gesellschaftliche Forderungen nicht erfüllen. Karen Horney verfolgte einen sehr demokratischen Ansatz, indem sie den Analyseprozess auch für Laien so verständlich machen wollte, dass eine Selbstanalyse der Menschen möglich werden sollte.

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Alfred Adler: "Neurosen entstehen in der Kindheit"

Neurotische Menschen leiden laut Alfred Adler an einem Gefühl der Minderwertigkeit. Neurotiker haben oftmals auch das Gefühl der Kleinheit und der Unzulänglichkeit. Für Alfred Adler gab es keinen Zweifel daran, dass die Minderwertigkeitsgefühle in der Kindheit des Patienten entstanden sein müssen. Er kam bei seinen Forschungen zu dem Ergebnis, dass Hindernisse in der Entwicklung in der Kindheit am Anfang der neurotischen Seelenentwicklung stehen.

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Jeder Mensch entscheidet selbst über sein Leben

„… trotzdem Ja zum Leben sagen“, ist Viktor Frankls bekanntestes Buch, in dem er über seine Zeit in einem Konzentrationslager der Nazis berichtete. Dabei stellte er fest, dass seine Mitgefangenen entweder einen starken Willen zum Überleben entwickelten oder am Leben verzweifelten. Viktor Frankl war der Meinung, dass der Mensch selbst entscheidet, ob er bestimmte Werte entwickelt, einen bestimmten Weg im Leben einschlägt oder in schwierigen Lebenslagen seine Würde bewahrt. Als Neurologe stimmte er grundsätzlich zu, dass wesentliche Aspekten des Menschen mit einem Computer vergleichbar seien, der Mensch aber nicht wie eine Maschine funktioniere.

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