Heilung durch die Kräfte der Natur

Die Psychotherapeutin Linda Buzzell-Saltzmann geht mit ihren Patienten gerne in ihren dicht bewachsenen Garten und begründet dies wie folgt: „Im Garten fällt es Menschen oft leichter, ihre Gedanken und Sorgen zu artikulieren.“ Sie glaubt ganz fest an die Heilkraft der Gärten, der Wiesen und des Waldes. Die so genannten Ökopsychologen wollen die angeblich zerrüttete Beziehung der Menschen zur Natur wieder ins Lot bringen.

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Geschwister lieben und hassen sich gleichzeitig

Geschwister lernen voneinander, auch wenn sie sich dauernd streiten. Das haben Entwicklungspsychologen und Familienforscher in neuen Studien herausgefunden. Heftige Emotionen gegenüber Schwestern und Brüdern sind nach Ansicht von Geschwisterforschern normal. Dazu zählt die Liebe ebenso wie der Hass. Der Münchner Entwicklungspsychologe Hartmut Kasten erläutert: „Es ist typisch für die Beziehung zwischen Geschwistern, dass negative und positive Gefühle gleichzeitig stark vorhanden sind.“

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Sexualität bedeutet Intimität und Zuneigung

Bei der künstlichen Befruchtung erfolgt die Fortpflanzung komplett ohne Sexualität. Einige Zeitgenossen betrachten die Sexualität als reine Pflichtübung. Sie sprechen von der Pflicht der Frau, ihrem Gatten Kinder zu schenken und von der Pflicht des Mannes, Kinder zu zeugen. Laut Eric Berne sind diese Männer der Ansicht, dass sich die Frau seinen Wünschen unterwerfen muss und dafür im Gegenzug der Frau all das zu geben, auf was sie in ihrer Mädchenzeit verzichten musste. Aktuell geht es bei der Pflicht in der Sexualität auch darum, sich gegenseitig zum Orgasmus zu verhelfen.

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Erich Fromms Gedanken über die Liebe und die Ehe

Erich Fromm schreibt, dass kein Mensch die Liebe besitzen kann, da sie kein Ding ist. Liebe ist eine Abstraktion, vielleicht eine Göttin oder ein fremdes Wesen. In Wirklichkeit gibt es nur den Akt des Liebens als ein produktives Tätigsein. Dies beinhaltet, für jemanden zu sorgen, ihn zu kennen, auf ihn einzugehen, ihn zu bestätigen und sich an ihm zu erfreuen. Wer liebt, erweckt einen anderen Menschen zum Leben und steigert seine Lebendigkeit. Wenn sich zwei Menschen ineinander verlieben, suchen sie sich gegenseitig zu gewinnen. Sie sind lebendig, attraktiv, interessant und laut Erich Fromm sogar schön, da sich Lebendigkeit immer als Schönheit in einem Gesicht offenbart. Noch hat keiner den anderen sicher, wodurch jeder seine Energie darauf verwendet, dem anderen zu geben und ihn zu stimulieren.

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Alfred Adler: "Spiele bereiten auf das Leben vor"

Für Alfred Adler gibt es im Leben eines Kindes eine Erscheinung, die sehr deutlich die Vorbereitung auf das Erwachsenenalter zeigt – es sind die Spiele. Sie dienen als wichtige Helfer bei der Erziehung, regen den Geist an, beflügeln die Phantasie und fördern die Geschicklichkeit. Im Spiel zeigt sich fast immer die Vorbereitung für das künftige Leben.

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Carl Gustav Jung entdeckt das kollektive Unbewusstsein

Carl Gustav Jung ging davon aus, dass der Mensch die Außenwelt benutzt, um die Innenwelt besser zu verstehen. Vor allem die Symbole der Kunst, der Religion und der Mythologie helfen seit Jahrtausenden die Rätsel des Lebens besser zu verstehen. Das Lebensziel war für Jung die „Individuation“ des Ichs, bei der sich das Unbewusste und das Bewusste vereinen sollten. Darüber hinaus glaubte er, dass die Menschen der Ausdruck eines tieferen universellen Bewusstseins sind. Im Gegensatz zu Sigmund Freud, der das Unbewusste als etwas Persönliches auffasste, sah Carl Gustav Jung das unbewusste Denken eher als etwas, dass im kollektiven Unbewussten seinen Ursprung hat.

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Susan Pinker: "Das 21. Jahrhundert gehört den Frauen"

Die Psychologin und Bestsellerautorin Susan Pinker macht sich Sorgen um die Männer von morgen. Unter ihnen werden sich ihrer Meinung nach viele Verlierer befinden. Schon jetzt gibt es deutlich mehr auffällige Jungen als Mädchen – Jungen leiden häufiger unter Konzentrations- und Lernschwächen sowie der Unfähigkeit im sozialen Umgang mit anderen Menschen. Susan Pinker behauptet, dass das 21. Jahrhundert den Frauen gehören wird, da die Mädchen die Jungs schon jetzt abhängen, nicht nur an der Schule, sondern auch an der Universität.

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