Großzügigkeit kann viel Freude erzeugen

Gelebte Großzügigkeit kann, wie die Studien von Adam Grant zeigen, viel Freude und langfristigen Erfolg bedeuten. Doch es besteht auch die Gefahr, ausgenützt in der Verliererstraße zu landen. Andreas Salcher weiß: „Unabhängig von der individuellen Ausprägung der Großzügigkeit beginnt ab dem mittleren Erwachsenenalter eine kollektive Kraft wirksam zu werden, die sogar egoistische Menschen zu großzügigen Gebern wandelt: die Generativität.“ Wer sich dieser verweigert, dessen Entwicklung droht die Stagnation, die dazu führt, von anderen abgelehnt und isoliert zu werden. Einsam in seiner Wohnung zu sitzen und täglich sein Geld zu zählen ist keine schöne Perspektive für das Alter. Dagegen bleibt immer ein Hauch des Duftes an der Hand zurück, die jemandem Rosen schenkt. Das gilt nicht nur für Rosen. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen.

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Menschen wollen nicht vergessen werden

Menschen hinterlassen Spuren, indem sie Kinder in die Welt setzen, Häuser bauen, Gärten anlegen oder Stiftungen gründen. Manchmal schreiben sie auch Bücher. Andreas Salcher weiß: „Die Bibliothek, die Antiquitäten, die Sammlung von Reiseandenken, die Fotoalben oder Privatarchive gewinnen für uns an Bedeutung, weil sie unsere Erlebnisse und Erfahrungen für die Nachwelt erhalten.“ Durch das ehrenamtliche Engagement in Institutionen und Vereinen wird man Teil von Ideen, die über das eigene Leben hinausreichen. Unbewusst geht man davon aus, dass all diese Projekte im Grunde nie abgeschlossen sind. Keine Sammlung ist jemals vollständig, kein Verein erlischt mit dem Tod eines Gründungsmitglieds, kein Garten verdorrt mit dem Hinscheiden des Gärtners. Spenden und Stiftungen halten den Namen eines Menschen lebendig. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen.

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