Die Dankbarkeit ist die heiligste aller Pflichten

Viele Menschen verknüpfen mit dem Namen Adam Smith die Ideen von Wettbewerb, Eigeninteresse und Gier. In seinem Buch „Untersuchung der Natur und Ursachen von Nationalreichtum“, das 1776 erschien, stellte Adam Smith Theorien zur Aufteilung der Arbeit, des Geldes, des Tauschhandels und des Warentauschs auf. Er sprach von einer „unsichtbaren Hand“, die den Markt regelt und vom Problem der Armut. Dacher Keltner fügt hinzu: „Er hatte 17 Jahre zuvor seine „Theorie der ethischen Gefühle“ veröffentlicht. In der schlug er sich mit der Frage herum, welche Verhaltensweisen zu starken sozialen Gemeinschaften führen.“ Wie David Hume vor und Charles Darwin nach ihm bewies Adam Smith, ein Meister der moralischen Gefühle wie Leidenschaft und Ehrfurcht zu sein. Dacher Keltner ist Professor für Psychologie an der University of California in Berkeley und Fakultätsdirektor des UC Berkeley Greater Good Science Center.

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Anja Förster und Peter Kreuz halten nichts von Lebensrezepten

Gerade die Selbstverantwortung und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten sind die Voraussetzungen für ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung. Anja Förster und Peter Kreuz raten, bei allen Lebensentscheidungen, ob groß oder klein, generell auf das Rückgaberecht zu verzichten. Denn wer die Tatsache seiner natürlichen Wankelmütigkeit schon von vorneherein in seine Entscheidungen einpreist, indem er sich schon während der Entscheidung zugesteht, diese irgendwann in Zukunft wieder zurückzunehmen, stellt sich selbst ein Bein. Ein solches Entscheiden ohne wirklich zu entscheiden trägt eine sich selbst erfüllende Prophezeiung in sich. Die Wahrscheinlichkeit erhöht sich, dass man tatsächlich unglücklich mit seiner Entscheidung wird, seine Meinung ändert und alles rückgängig machen will. Denn man lässt sich nie vollständig auf seine Wahl ein. Anja Förster und Peter Kreuz nehmen als Managementvordenker in Deutschland eine Schlüsselrolle ein.

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