Die Persönlichkeit bestimmt über Erfolg und Gehalt

Unterschiedliche Intelligenzquotienten sind t sich Kindern aus benachteiligten Wohnvierteln. Diese Kinder werden außerhalb der Schule speziell gefördert. Eigentlich wollte man damit ihre intellektuellen Fähigkeiten steigern, doch man konnte keinen dauerhaften Effekt auf den Intelligenzquotienten ausüben. Dennoch waren die Kinder später erfolgreicher im Leben und Beruf als Kinder ohne Förderung. Sie hatten häufiger einen Schulabschluss und sogar ein eigenen Haus und lebten seltener vom Staat. Den Forschern zufolge hat Perry-Vorschulprogramm etwas anderes gefördert als die Intelligenz, nämlich die Persönlichkeit. Sie ist ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, erfolgreich im Beruf zu sein und ein hohes Gehalt zu beziehen.

Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit

Um die unterschiedlichen Aspekte der Persönlichkeit zu messen greifen Ökonomen auf etwas zurück, was Psychologen über viele Jahre entwickelt haben, das so genannte Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit oder die „Big Five“, wie es die Amerikaner nennen. Gemeint sind damit fünf Merkmale der Persönlichkeit, die wiederum jeweils viele Untermerkmale zusammenfassen, um einen Menschen möglichst ganzheitlich beschreiben zu können. Die fünf Faktoren der Persönlichkeit sind Offenheit für Erfahrungen, Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit und emotionale Stabilität.

Psychologen haben herausgefunden, dass statt Intelligenz eher Extrovertiertheit und Gewissenhaftigkeit darauf hindeuten, ob jemand zu einer Führungspersönlichkeit wird, erfolgreich ist und zu Wohlstand kommt. Der IQ liegt in seinem Einfluss gleichauf mit der emotionalen Stabilität, die für einen Führungsjob ebenfalls eine große Rolle spielt. Wie gut man seine Arbeit erledigt, hängt hingegen stark von der Intelligenz ab, dabei ist es gleichgültig, ob es sich dabei um Manageraufgaben oder einfache Handarbeiten handelt.

Die Persönlichkeit lässt sich weitaus besser formen als die Intelligenz

Der Intelligenzquotient eines Menschen eignet sich allerdings wesentlich besser dafür, vorherzusagen, welche akademische Leistung ein Mensch erreichen wird, als welche Leistung er im Beruf erbringen wird. Die Noten in der Schule und die Leistung am Arbeitsplatz hängen n, wie es manche Bildungsexperten behaupten. Denn selbst die Besten an der Universität sind nicht zwangsläufig die Erfolgreichsten im Berufsleben. Doch die Intelligenz wird umso wichtiger, je komplizierter der Beruf ist, den eine Person später ausübt. Für Professoren, Topmanager oder Forscher spielt sie eine überragende Rolle.

Die Ökonomen Ellen Nyhus und Empar Pons haben anhand der Daten einer ns oder sogar eines Staates ist. Das Interessanteste daran ist, dass die Persönlichkeit formbar ist, weitaus besser und länger im ganzen Verlauf des Lebens als grundlegende kognitive Fähigkeiten wie die Intelligenz.

Von Hans Klumbies

 

 

 

 

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