Konfuzius fragt: „Wer nicht sein Inneres pflegt, sondern sein Äußeres, macht der es nicht verkehrt?“ Damit drückt er aus, worauf es im Leben ankommt. Nämlich dass es bei der Selbstsorge darum geht, das Innere zu pflegen, mithin im eigenen Seelenleben für Ordnung zu sorgen. Man soll das Innere stets wichtiger nehmen als das Äußere. Albert Kitzler blickt zurück: „Diese Achtsamkeit, Sorgfalt und Pflege sich selbst gegenüber war das Hauptanliegen aller antiken Weisheitslehren. Damit war kein selbstsüchtiger Egoismus gemeint. Der innere Friede ist die beste Voraussetzung für gelingende Beziehungen zu anderen Menschen.“ Wie aber sieht es heute mit der Pflege aus? Jeder weiß, wie er sein Äußeres zu fördern, zu hüten, zu vermehren und zu verschönern hat. Der Philosoph und Jurist Dr. Albert Kitzler ist Gründer und Leiter von „MASS UND MITTE“ – Schule für antike Lebensweisheit.