Geschwister lernen voneinander, auch wenn sie sich dauernd streiten. Das haben Entwicklungspsychologen und Familienforscher in neuen Studien herausgefunden. Heftige Emotionen gegenüber Schwestern und Brüdern sind nach Ansicht von Geschwisterforschern normal. Dazu zählt die Liebe ebenso wie der Hass. Der Münchner Entwicklungspsychologe Hartmut Kasten erläutert: „Es ist typisch für die Beziehung zwischen Geschwistern, dass negative und positive Gefühle gleichzeitig stark vorhanden sind.“
Mutter
Carl Gustav Jung entdeckt das kollektive Unbewusstsein
Carl Gustav Jung ging davon aus, dass der Mensch die Außenwelt benutzt, um die Innenwelt besser zu verstehen. Vor allem die Symbole der Kunst, der Religion und der Mythologie helfen seit Jahrtausenden die Rätsel des Lebens besser zu verstehen. Das Lebensziel war für Jung die „Individuation“ des Ichs, bei der sich das Unbewusste und das Bewusste vereinen sollten. Darüber hinaus glaubte er, dass die Menschen der Ausdruck eines tieferen universellen Bewusstseins sind. Im Gegensatz zu Sigmund Freud, der das Unbewusste als etwas Persönliches auffasste, sah Carl Gustav Jung das unbewusste Denken eher als etwas, dass im kollektiven Unbewussten seinen Ursprung hat.
Die vielen Gesichter der Eifersucht
Die dunkle Seite der Liebe, die Eifersucht, zeichnet sich durch folgende Symptome aus: erhöhter Blutdruck, beschleun oder Depressionen. In 90 Prozent der Morde, die durch Männer verübt werden, ist Eifersucht das Hauptmotiv. Bevor Frauen ihre Männer aus Eifersucht umbringen, begehen sie eher Selbstmord. Wenigstens im Tod wollen sie mit dem Geliebten in Frieden vereint sein.
Sarah Hrdy: "Babys können süchtig machen"
Die Anthropologin Sarah Hrdy vertritt die These, dass keine menschliche Beziehung auch nur annähernd so spannungsgeladen sei wie das Verhältisten Müttern eingetrichtert wurde, dass wahre Mutterliebe vollständig sein müsse. Die Mütter sollen sich buchstäblich von ihren Babys auffressen lassen.