In seinem Buch „Das unbeschriebene Blatt. Die moderne Leugnung der menschlichen Natur“ wollte Steven Pinker beweisen, dass das gesamte Verhalten des Menschen keineswegs nur auf seine Sozialisation zurückzuführen ist. Der kognschlichen Natur von angeborenen Mustern geprägt ist und wie viel vom kulturellen Umfeld geformt wird. Pinker wendet sich gegen die Theorie des „unbeschriebenen Blattes“ der Behavioristen. Einer der Vertreter des Behaviorismus, John. B. Watson, hatte damit geprahlt, man könne ihm ein Dutzend gesunder Säuglinge geben und er würde sie zu den Erwachsenen heranziehen, die er will, ganz gleich ob Ärzte, Künstler oder Diebe.
Bewusstsein
Alfred Adler: "Neurosen entstehen in der Kindheit"
Neurotische Menschen leiden laut Alfred Adler an einem Gefühl der Minderwertigkeit. Neurotiker haben oftmals auch das Gefühl der Kleinheit und der Unzulänglichkeit. Für Alfred Adler gab es keinen Zweifel daran, dass die Minderwertigkeitsgefühle in der Kindheit des Patienten entstanden sein müssen. Er kam bei seinen Forschungen zu dem Ergebnis, dass Hindernisse in der Entwicklung in der Kindheit am Anfang der neurotischen Seelenentwicklung stehen.
Sigmund Freud analysiert das Unbewusste
Das Buch „Die Traumdeutung“, das Sigmund Freud schrieb, als er bereit Mitte vierzig war, wurde eines der einflussreichsten Werke in der Geschichte. Bevor er „Die Traumdeutung“ veröffentlichte, hatte Sigmund Freud über 1.000 Träume analysiert. Er kam dabei unter anderem zu folgenden Schlussfolgerungen: Träume beziehen sich vorzugsweise auf Erinnerungen aus den letzten Tagen, können allerdings auch bis auf frühe Kindheitserinnerungen zurückgehen.