Das Berufsleben ist gefährlich

Die interaktionistische Sozialisation fokussiert sich auf das symbolische Gespür, die Positionierung, die Balance der Identität und die Kompetenz der Handlungen. Zudem erklärt sie, wer welche Fäden im beruflichen Umfeld zieht und wer Freund und wer Gegenspieler ist. Je besser Optimisten das wissen, desto klüger können sie agieren, um Probleme zu lösen oder ihnen auszuweichen. Optimisten sind sich auch der Dynamik innerhalb von Teams bewusst. Jens Weidner weiß: „Das Berufsleben ist voller gefährlicher Interaktionen, die man durchschauen sollte. Dazu zählt auch die „Illusion der Alternativen“, die auch privat genutzt wird, um den Lebenspartner in die Defensive zu treiben.“ Der sogenannte Looping-Effekt treibt die gefährliche Interaktion auf die Spitze. Er ist eine unfaire und durch und durch pessimistische Interaktion. Jens Weidner ist Professor für Erziehungswissenschaften und Kriminologie.

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