Autisten leiden an einem Mangel an sozialen Kompetenzen
Der Mensch ist ein rätselhaftes Wesen. Einen Großteil seines Lebens verbringt er damit, bewusst oder unbewusst zu entschlüsseln, was in den Mitmenschen oder in ihm selbst vor sich geht. Leonhard Schilbach, Psychiater und Neurowissenschaftler am Münchener Max-Planck-Institut für Psychiatrie, erklärt: „Man kommt kaum aus dem Haus, ohne soziale Wahrnehmung und Kognition zu betreiben. Das sind Dinge, die den allermeisten Menschen ganz selbstverständlich vorkommen.“ Während die meisten Individuen im Alltag kaum darüber nachdenken müssen, wie flüssiger, sozialer Austausch mit anderen funktioniert, ist dies anders für Menschen mit psychischen Erkrankungen, die oft…
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