Es gibt ein „Metamodell der Sprache“

In der achtsamen Sprache geht man unter die Oberfläche, um in die Tiefe zu gelangen. Thomas W. Albrecht erklärt: „Wir sind neugierig, was sich hinter den gesagten Sätzen verbirgt, wie das Erlebte sich möglichst vollständig darstellt.“ Die Formulierung mancher Hinterfragung mag sprachlich etwas holprig klingen, das hat jedoch seinen guten Grund. Man will bei der Hinterfragung den Wortlaut der Aussage so umstellen, dass unter Verwendung derselben Worte eine Frage formuliert wird. Der Sprachgebrauch eines Gesprächspartners soll möglichst unverändert übernommen werden, denn andere Worte können für ihn eine andere Bedeutung haben und somit etwas anderes aus der Tiefenstruktur repräsentieren. Das soll vermieden werden. Beim Hinterfragen geht es nicht nur darum, die Aussagen besser zu verstehen, sondern es dem Gegenüber zu ermöglichen, die Verbindung zu seiner Tiefenstruktur zu ermöglichen. Thomas W. Albrecht ist Experte für Kommunikation und Rhetorik.

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