Erik Erikson wird durch Psychobiographien berühmt

Der Kinderpsychologe Erik Erikson befasste sich vor allem mit der Formung der Identität bei Jugendlichen und erfand auch den Begriff Identitätskrise. Berühmt wurde Erik Erikson mit seinen Psychobiographien wie über Mahatma Gandhi und Martin Luther, indem er die psychologische Analyse auf das Leben berühmter Personen anwandte. Bei Luther sah eine beispielhafte Identitätskrise gegeben, die er in dem Werk „Der junge Mann Luther. Eine psychoanalytische und historische Studie“ beschrieb. Rebellion findet gewöhnlich in jüngeren Jahren statt. Bei Martin Luther war dies nicht der Fall, denn er war schon 34 Jahre alt, als er gegen die Kirche rebellierte.

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Alfred Adler: "Jeder Mensch strebt nach Macht"

In seinem Buch „Studie über Minderwertigkeit von Organen“, vertritt Alfred Adler die These, dass die Wahrnehmung des eigenen Körpers ein bedeutender Faktor für die Lebensziele eines Individuums darstellt. Er erkennt im Menschen ein soziales Wesen, das seinen persönlichen Lebensstil an den sozialen Gegebenheiten und dem, was er als individuellen Mangel erfährt, ausrichtet. Das ist die Grundlage seiner Individualpsychologie. In jedem einzelnen Menschen ist laut Alfred Adler das Streben nach Macht und nach einem Gefühl der eigenen Identität determiniert.

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