Kindern und Alten sollte man zuhören

Andreas Salcher schreibt: „Für ein Kind ist fast alles neu und es geht mit Staunen und Verwunderung an Situationen heran. Kinder leben ihr Leben nicht auf der Grundlage einer vorgefassten Meinung darüber, wie es sein sollte. Wenn Sie das nächste Mal mit Kindern zusammen sind, achten sie darauf, wie diese auf die Welt um sich herum reagieren.“ Kinder sind nie fertig mit dem Lernen. Fangen Sie an Fragen zu stellen, wie Kinder es tun: Was ist das, warum ist es so, wie funktioniert das? Sobald Sie anfangen, derartige Fragen zu stellen, werden Sie mehr über Themen und Situationen lernen, von denen Sie glauben, dass Sie diese bereits kennen. Dr. Andreas Salcher ist Mitgebegründer der „Sir Karl-Popper-Schule“ für besonders begabte Kinder. Mit mehr als 250.000 verkauften Büchern gilt er als einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren Österreichs.

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Alte Menschen sind misstrauisch

Ältere Menschen und diejenigen, die bereits ihre Blüte überschritten haben, sind von häufigen Täuschungen im Leben gezeichnet. Sie haben oft Fehler gemacht, wodurch ihnen viele Nachteile entstanden sind. Die meisten von ihnen sagen, dass sie meinen, nicht aber, dass sie wissen. Und wenn sie im Zweifel sind, fügen sie immer ein vielleicht oder ein möglich hinzu. Alles drücken sie auf diese Weise aus, nichts aber mit Bestimmtheit. Ferner sind ältere Menschen laut Aristoteles übelwollend, denn es ist die Eigenart des Übelwollens, alles im Hinblick auf das Unvorteilhafte zu betrachten. Außerdem sind sie argwöhnisch aufgrund ihres Misstrauens. Misstrauisch sind sie aber aus Erfahrung. Und aus dem gleichen Grund ist weder ihre Liebe noch ihr Hass heftig. Der griechische Philosoph Aristoteles lebte von 384 bis 322 vor Christus.

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