Menschen können nicht in einem andauernd inkohärenten, von ständiger Angst begleiteten Zustand leben. Gerald Hüther erläutert: „Er verbraucht zu viel Energie, und wenn die nicht mehr ausreicht, um die innere Struktur und Organisation unseres Gehirns und damit unseres Körpers aufrechtzuerhalten, wird unser gesamter Organismus unstabiler – bis er zerfällt und sich die in seinen materiellen Strukturen enthaltene Energie wieder gleichmäßig im Universum verteilt.“ Wenn Menschen alles im Griff hätten und in der Lage wären, ihre Zukunft tatsächlich so zu gestalten, wie sie es sich vorstellen und wünschen, und sie alles, was künftig geschieht, genau vorhersagen könnten und für alle zu ihren Lebzeiten auftretenden Schwierigkeiten, Probleme und Bedrohungen eine optimale Lösung parat hätten, gäbe es keine Zukunft mehr. Gerald Hüther ist Neurobiologe und Verfasser zahlreicher Sachbücher und Fachpublikationen.