Urlaub ist ein mentaler Zustand

Endlich Urlaub, endlich durchatmen, endlich Freizeit. Endlich auch einmal Zeit für sich selbst. Oder geht sie doch wieder für alles andere drauf? Susanne Zita stellt fest: „Jeder redet neuerdings von etwas, das für unsere Eltern noch ein Fremdwort war – „Me Time“. „Ich-Zeit“. Dass sie so wichtig ist und nicht zu kurz kommen soll.“ Auch im Familienurlaub. Tun, was einem guttut. So simpel das klingen mag, so schwierig ist es umzusetzen. Schließlich geht es oft auch um die Familie. Und endlich sind sie da – die lang ersehnten Ferien für gemeinsame Unternehmungen. Der Neurobiologe Marcus Täuber erklärt: „Urlaub ist kein Ort, sondern ein mentaler Zustand. Statt zu streiten, wo es hingehen soll, ist es besser abzuklären, welche Bedürfnisse jeder hat. Also was ist das Ziel, wie sich jeder fühlen möchte.“

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