Phasen der Depression bei Kindern und Jugendlichen

Die Psychologin Maria Kovacs vom Western Psychiatric Institute and Clinic in Pittsburgh hat durch Studien herausgefunden, dass dreiviertel der Kinder, deren Depressionen so schwer waren, dass die behandelt werden mussten, auch im späteren Leben unter schweren Depressionen litten. Bei den Kindern, die die Psychologin untersuchte, setzten die Depressionen teilweise schon im Alter von acht Jahren ein. Die depressiven Phasen der Kinder dauerten laut Maria Kovacs durchschnittlich elf Monate, bei jedem sechsten Kind zog sich die depressive Episode über eineinhalb Jahre hin.

Schon fünfjährige Kinder können Depressionen haben

Eine milde Form der Depression, die Maria Kovacs beobachtete, begann teilweise schon im Alter von fünf Jahren. Sie behinderte die Kinder nicht so stark in ihrer Entwicklung, zog sich aber bis zu einer Dauer von durchschnittlich vier Jahren hin. Allerdings ist die Gefahr bei dieser Gruppe größer in eine typische Depression zu fallen, einer so genannten doppelten Depression.

Maria Kovacs hat herausgefunden, dass Kinder, die eine doppelte Depression entwickeln, sehr viel stärker dazu neigen, auch in späteren Lebensphasen von schwerer Melancholie gequält zu werden. Der Preis den Kinder für ihre Depressionen zu bezahlen haben, äußert sich laut Daniel Goleman auch in schlechten Schulleistungen, da die Depression das Gedächtnis und die Konzentration negativ beeinflusst, wodurch es ihnen schwer fällt, im Unterricht aufzupassen und sich den Lernstoff anzueignen.

Von Hans Klumbies

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  1. DE-PRESSION ist Nieder-DRückung.
    Gib Dir Mühe! Streng Dich an! Lass nicht locker! Überwinde Dich! Mit unseren päd. RatSCHLÄGEN und Forderungen treiben wir den Menschen von Kindheit an auf den Pfad der Selbstblockade und Selbstzerstörung:
    Wer sich Mühe gibt, kriegt sie. Wer sich anstrengt, ist angestrengt und erschöpft seine begrenzten bewussten Kräfte. Wer r verspannt. Wer sich überwindet, ist überwunden. So hat man früher seine Feinde behandelt. So erschöpft man seine Kräfte. So lädt man sich lauter völlig unnötige Lasten auf. So misshandelt man ständig seine göttlichen Begabungen und Kräfte, mit denen man doch geradezu göttlich umgehen sollte:
    In der Ich-kann-Schule jedenfalls strengt man sich nicht an sondern ab und statt sich zu bemühen, entmüht man sich. Statt sich selbst dauernd unter DRUCK zu setzen, achtet man darauf, dass einen etwas ZIEHT. Druck macht alles matt & platt; Sog dagegen richtet auf, löst, macht die Kräfte wachsen und kann sie punktgenau lenken. Darum ist SOG das Grundprinzip der neuen Ich-kann-Schule.
    Als Ich-kann-Schule-Lehrer ist immer mein erstes und grundsätzliches Ziel PERSÖNLICHKEITSWACHSTUM. Erst wenn der Mensch wächst, wird er seinen Aufgaben GEWACHSEN. Und der Mensch wächst hr desgleichen. Und wenn der Mensch so stark wird und wächst, dann drückt ihn auch nicht nieder.
    DE-PRESSION = Nieder-DRÜCKUNG. Immer wenn wir DRUCK machen, arbeiten wir auf Depression hin. Geradezu krimimnell aber ist, dass uns die Pädagogik ihren Wahn aufdrängt, ohne Druck gehe es r weg!
    Das Problem „Depression“ erfährt schon in der Kindheit entscheidend verkehrte Weichenstellungen: Die müssen korrigiert und hr können, übernimmt sinnvollerweise der erste diese Aufgabe, der über ein hinreichendes Lebensvereständnis verfügt. Guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe

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