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	<title>Mutter &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Erich Fromm schreibt „Die Kunst des Liebens“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2025 01:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erich Fromm]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
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					<description><![CDATA[Albert Kitzler schreibt: „An erster Stelle sollen hier einige Gedanken des Psychoanalytikers, Philosophen und Sozialpsychologen Erich Fromm wiedergegeben werden, der in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts in seinem Weltbestseller „Die Kunst des Liebens“, aber auch in anderen Büchern, das Wesen der Liebe beschrieben und den Zusammenhang von Liebe und Lebensglück herausgearbeitet hat.“ Erich Fromm stellt ... <a title="Erich Fromm schreibt „Die Kunst des Liebens“" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/albert-kitzler-erich-fromm.html" aria-label="Mehr Informationen über Erich Fromm schreibt „Die Kunst des Liebens“">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Albert Kitzler schreibt: „An erster Stelle sollen hier einige Gedanken des Psychoanalytikers, Philosophen und Sozialpsychologen Erich Fromm wiedergegeben werden, der in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts in seinem Weltbestseller „Die Kunst des Liebens“, aber auch in anderen Büchern, das Wesen der Liebe beschrieben und den Zusammenhang von Liebe und Lebensglück herausgearbeitet hat.“ Erich Fromm stellt die fundamentale Bedeutung der Liebe für ein gelingendes Leben heraus und betont ihre Verwurzelung in dem Erlebnis der vorgeburtlichen Einheit mit der Mutter und der Natur. Auf der Grundlage eines umfangreichen psychologischen, philosophischen, soziologischen, anthropologischen und kulturhistorischen Wissens stellt er die verschiedenen Erscheinungsformen der Liebe im weitesten Sinne dar. Philosoph und Medienanwalt Dr. Albert Kitzler gründete 2010 „Maß und Mitte – Schule für antike Lebensweisheit und eröffnete ein Haus der Weisheit in Reit im Winkl. <span id="more-6016"></span></p>
<p><strong>Die Bindung des Kindes an die Mutter ist die elementarste</strong></p>
<p>Zudem weist Erich Fromm auf die Entstehungsbedingungen der Liebe, aber auch auf ihre pervertierten und krankhaften Erscheinungen hin. Er betont die Bedeutung der Liebe für die Selbstverwirklichung, seelische Gesundheit und Lebensfreude sowie für ein gedeihliches Zusammenleben. Erich Fromm schreibt: „Die elementarste der natürlichen Bindungen, ist die Bindung des Kindes an die Mutter.“ Das Kind beginnt sein Leben im Mutterleib und sogar noch nach der Geburt bleibt das Kind körperlich hilflos und völlig von der Mutter abhängig.</p>
<p>Das Kind erlebt die Mutter in diesen entscheidenden ersten Lebensjahren als die Quelle des Lebens, als eine allumfassende, beschützende, nährende Kraft. Albert Kitzler fügt hinzu: „Die Mutter ist Nahrung; sie ist Liebe; sie ist Wärme; sie ist Erde. Von ihr geliebt zu werden, bedeutet lebendig sein, verwurzelt sein, daheim sein.“ Genauso wie die Geburt bedeutet, dass man den umhüllenden Schutz des Mutterleibes verlassen muss, so bedeutet das Heranwachsen, dass man die schützende Welt der Mutter zu verlassen hat.</p>
<p><strong>Die Bindung an die Mutter ist auch eine Bindung an die Natur</strong></p>
<p>Aber selbst bei reifen Erwachsenen verliert sich die Sehnsucht nach jener einmal vorhandenen Situation nie völlig. Albert Kitzler weiß: „An anderer Stelle weist Erich Fromm darauf hin, dass die Bindung an die Mutter auch eine Bindung an die Natur ist, mit der man – vermittelt durch den Leib der Mutter – eine Einheit bildet.“ Die durch die Geburt vollzogene Trennung würde zum Erlöschen des Lebens führen, wenn an die Stelle der ursprünglichen Einheit keine neuen zwischenmenschlichen Beziehungen treten.</p>
<p>Der Mensch ist aus seiner ursprünglichen Einheit mit der Natur, die für das Leben der Tiere kennzeichnend ist, herausgerissen. Albert Kitzler ergänzt: „Die Notwendigkeit, mit anderen lebenden Wesen eine Verbindung einzugehen, mit ihnen in Beziehung zu stehen, ist ein unverzichtbares Bedürfnis, von dessen Befriedigung die geistige Gesundheit des Menschen abhängt.“ In der Liebe erlebt der Mensch ein neues Gefühl der Einheit, des Teilens und des Einsseins. Quelle: „Die Weisheit der Liebe“ von Albert Kitzler</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Bedeutung der Mutter ist gigantisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2022 02:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Misshandlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus der gesamten Entwicklungspsychologie ist die Bedeutung der elterlichen, insbesondere der mütterlichen Emotionen für das Kind bekannt. Vor allem die Zuneigung vonseiten der Mutter ist von höchster Bedeutung, da diese für die Ausgestaltung des Gefühllebens maßgebend ist. Reinhard Haller betont: „Keine der Wurzeln des Bösen ist so stark, wie es Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern ... <a title="Die Bedeutung der Mutter ist gigantisch" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/reinhard-haller-bedeutung-der-mutter.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Bedeutung der Mutter ist gigantisch">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der gesamten Entwicklungspsychologie ist die Bedeutung der elterlichen, insbesondere der mütterlichen Emotionen für das Kind bekannt. Vor allem die Zuneigung vonseiten der Mutter ist von höchster Bedeutung, da diese für die Ausgestaltung des Gefühllebens maßgebend ist. Reinhard Haller betont: „Keine der Wurzeln des Bösen ist so stark, wie es Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern durch Väter und insbesondere durch die Mütter sind.“ Unter Kindesmisshandlung versteht man gewaltsame psychische oder physische Beeinträchtigungen von Kindern durch ihre Eltern und Erziehungsberechtigten. Diese Beeinträchtigungen können durch konkrete Handlungen, etwa sexuellen Missbrauch und körperliche Misshandlung, oder durch Unterlassungen, vor allem emotionaler und physischer Natur, zustande kommen. Misshandlungen im engeren Sinne umfassen jene Fälle, in denen die Kinder körperlich verletzt werden, etwa durch Schläge, Stöße, Schütteln, Verbrennungen oder gar Stiche. Der Psychiater und Psychotherapeut Reinhard Haller arbeitet vornehmlich als Therapeut, Sachverständiger und Vortragender. <span id="more-3311"></span></p>
<p><strong>Kindesmisshandlungen werden immer weniger gebilligt</strong></p>
<p>Über die Häufigkeit lassen sich nicht einmal verlässliche Angaben machen, da die meisten Fälle nicht bekannt und angezeigt werden. Studien zeigen, dass circa die Hälfte bis zwei Drittel der deutschen, österreichischen und schweizerischen Eltern ihre Kinder körperlich bestrafen, obwohl 85 Prozent der Eltern bei Befragungen für eine gewaltfreie Erziehung plädieren. Oft stellt Kindesmisshandlung, die gesellschaftlich glücklicherweise immer weniger gebilligt wird, den Endpunkt eskalierender Konfliktsituationen dar. </p>
<p>Vater oder Mutter schlagen dann ihre Kinder aus Ohnmacht und Wut oder nehmen kindliches Verhalten als Anlass für ihre Aggressionsabfuhr. Reinhard Haller ergänzt: „Die Überforderung vieler Eltern im Umgang mit schwierigen Kindern wird dadurch belegt, dass das Risiko für Misshandlungen bei geistig und körperlich behinderten Kindern mehr als drei Mal höher liegt. Dies ist nicht nur tragisch, sondern eine besonders verwerfliche Form des Bösen.“ </p>
<p><strong>Misshandlungen gibt es in enorm vielen Varianten</strong></p>
<p>Misshandlungen im weiteren Sinne, also auch solche emotionaler Natur, sind vielleicht weniger verpönt, werden aber häufiger praktiziert. Dazu gehören Bestrafung durch Liebesentzug, ständiges Schimpfen und sexuelle Schädigungen ohne direkten oder intensiven Körperkontakt, wie zum Beispiel gemeinsames Betrachten von Pornofilmen, Berühren der Brust eines Mädchens oder sexualisiertes Küssen. Psychische Misshandlungen bestehen ferner in allen Handlungen oder Unterlassungen der Erzieher, welche die Kinder ängstigen, überfordern und ihnen das Gefühl der Wertlosigkeit vermitteln. </p>
<p>Dazu gehören die fehlende emotionale Verfügbarkeit, die Ablehnung und Abwertung des Kindes, das ständige Zuschreiben negativer Eigenschaften, der mangelnde Schutz vor traumatischen oder verwirrenden Erfahrungen oder die Instrumentalisierung der Kinder für elterliche Bedürfnisse. Reinhard Haller betont: „Wenn Kinder zwischen die Fronten elterlicher Auseinandersetzungen geraten und emotional erpresst werden, ist dies besonders schwierig. Zu Recht zählt man zur psychischen Beeinträchtigung auch die Gewaltausübung durch Worte, die man als „verbale Misshandlung“ bezeichnet.“ Quelle: „Das Böse“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Ein Baby ahmt die Gesten der Mutter nach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2020 06:52:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Geste]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
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					<description><![CDATA[In den ersten Lebenswochen wenden sich ein Neugeborenes und seine Bezugsperson einander sehr intensiv zu. Sie haben häufig Blickkontakt, lächeln einander an und ahmen gegenseitig ihre Gesten nach. Matthew B. Crawford fügt hinzu: „Etwa im Alter von sechs Monaten beginnt der Säugling, seine Aufmerksamkeit über die Bezugsperson hinaus zu erweitern und auf dieselben Gegenstände wie ... <a title="Ein Baby ahmt die Gesten der Mutter nach" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ein-baby-ahmt-die-gesten-der-mutter-nach.html" aria-label="Mehr Informationen über Ein Baby ahmt die Gesten der Mutter nach">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den ersten Lebenswochen wenden sich ein Neugeborenes und seine Bezugsperson einander sehr intensiv zu. Sie haben häufig Blickkontakt, lächeln einander an und ahmen gegenseitig ihre Gesten nach. Matthew B. Crawford fügt hinzu: „Etwa im Alter von sechs Monaten beginnt der Säugling, seine Aufmerksamkeit über die Bezugsperson hinaus zu erweitern und auf dieselben Gegenstände wie diese Person zu richten, indem er ihrem Blick folgt.“ Bald darauf beginnt das Baby, den Blick seiner Bezugsperson „zu prüfen“, wenn seine anfängliche Blickverfolgung  nicht zu einem Gegenstand führt, der hinreichend beachtenswert erscheint. Die Fähigkeit zu „gemeinsamer Aufmerksamkeit“, die sich im Alter von etwa zwölf Monaten entwickelt, beinhaltet ein zusätzliches Element. In diesem Stadium, erklärt der amerikanische Philosoph Christopher Mole, „besitzt das Kind die Fähigkeit und Bereitschaft, zusammen mit seiner Mutter die Aufmerksamkeit einem dritten Gegenstand zuzuwenden.“ Matthew B. Crawford ist promovierter Philosoph und gelernter Motorradmechaniker. <span id="more-2393"></span></p>
<p><strong>Es gibt drei Typen von Gesten</strong></p>
<p>Christopher Mole fährt fort: „Dabei sind sich beide der Tatsache bewusst, dass sie ihre Aufmerksamkeit gemeinsam auf dieses Objekt richten.“ Dieses Stadium scheint mit dem erwachenden Verständnis des Kindes zusammenzufallen. Es erkennt, dass die Äußerungen seiner Bezugsperson nicht bloß Geräusche sind, sondern sich auf Gegenstände in der Welt beziehen. Folglich ist die gemeinsame Aufmerksamkeit aufs Engste mit der Fähigkeit zu Kommunikation verbunden. Diese verlangt, dass man sich nicht nur der Existenz eines anderen Verstands bewusst ist, sondern auch wechselseitig ein gemeinsames Bezugsfeld wahrnimmt: die gemeinsame Welt.</p>
<p>In der gleichen Entwicklungsphase, so heißt es, etwa im zwölften Lebensmonat, nehmen die Zeigegesten des Kindes einen intentionalen Charakter an. Dabei lassen sich zwei Typen von Gesten unterscheiden: imperatives (aufforderndes) Zeigen, mit dem das Kind einen bestimmten Gegenstand für sich verlangt, und deklaratives (feststellendes) Zeigen, mit dem das Kind einen Erwachsenen dazu bringen will, seine eigene Aufmerksamkeit einem Gegenstand zuzuwenden. Das deklarative Zeigen beinhaltet die Aufforderung „Achte auf das, worauf ich achte“.</p>
<p><strong>Ohne gemeinsames Wissen kooperieren Menschen nicht</strong></p>
<p>Matthew B. Crawford erklärt: „Dies ist eine entwicklungspsychologische Erklärung der sozialen Reflexivität. Dieser liegt unserer Fähigkeit zugrunde, über die Welt zu kommunizieren, und dies scheint ein charakteristisches Merkmal des Menschen zu sein.“ Die britische Philosophin Jane Heal schreibt: „Wörter sind eine äußerst subtile und nützliche Art des Zeigens. Das Zeigen selbst ist eine ausgeklügelte Methode, den gemeinsamen Blick auszurichten. Und dieser Vorgang entspringt dem Bewusstsein, gemeinsam zu leben.“</p>
<p>Die Tatsache, dass die Menschen in einer gemeinsamen Welt leben und gemeinsam handeln, ist von grundlegender Bedeutung für die menschliche Natur. Der Philosoph Axel Seemann erläutert dazu: „Das wachsende Interesse an der gemeinsamen Aufmerksamkeit bezeugt einen Wechsel von einer solipsistischen Konzeption der menschlichen Psyche hin zu einer grundlegend sozialen Sicht geistiger Phänomene.“ In der entwicklungspsychologischen Perspektive verliert die Frage an Bedeutung, wie gemeinsames Wissen entsteht, ohne das Menschen nicht kooperieren können. Quelle: „Die Wiedergewinnung des Wirklichen“ von Matthew B. Crawford</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die frühe Kindheit entscheidet über das spätere Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2019 06:43:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Idealerweise wird durch die Liebe zwischen Mutter und Kind der Urgrund der Liebesfähigkeit des Nachwuchses geschaffen. Andreas Salcher fügt hinzu: „Jene fundamentale Erfahrung intimer Verbundenheit entsteht durch die körperliche, emotionale und psychische Nähe. Sie weckt die Sehnsucht, später eine ähnliche intime und vertrauensvolle Beziehung zu einem Liebespartner zu finden.“ Ein Kleinkind entwickelt in den ersten ... <a title="Die frühe Kindheit entscheidet über das spätere Leben" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-fruehe-kindheit-entscheidet-ueber-das-spaetere-leben.html" aria-label="Mehr Informationen über Die frühe Kindheit entscheidet über das spätere Leben">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Idealerweise wird durch die Liebe zwischen Mutter und Kind der Urgrund der Liebesfähigkeit des Nachwuchses geschaffen. Andreas Salcher fügt hinzu: „Jene fundamentale Erfahrung intimer Verbundenheit entsteht durch die körperliche, emotionale und psychische Nähe. Sie weckt die Sehnsucht, später eine ähnliche intime und vertrauensvolle Beziehung zu einem Liebespartner zu finden.“ Ein Kleinkind entwickelt in den ersten drei Jahren ein Grundgefühl, welchen Situationen und Menschen es vertrauen kann und welchen nicht. Entscheidend für die Bildung jenes Urvertrauens sind die unmittelbaren Bezugspersonen, also die Eltern, primär die Mutter nach der Geburt. Die bei der Wahrnehmung der Umwelt gewonnenen positiven Erfahrungen statten ein Kind mit hohem Grundvertrauen darin aus, dass es die Welt gut mit ihm meint und es angenommen und geliebt wird. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-1978"></span></p>
<p><strong>Eltern können alles richtig machen</strong></p>
<p>Im Gegensatz dazu sieht das verängstigte Kind die Welt nicht als Paradies, weil es schon früh von Menschen enttäuscht, verlassen oder betrogen wurde. Es fühlt sich von seinen Eltern nicht zu hundert Prozent angenommen und verspürt daher den Drang, sich besonders anzustrengen und zu beweisen. Die gute Botschaft für alle Eltern lautet: Sie können alles richtig machen. Wenn sie ihr Baby in Händen halten, brauchen sie keine Sekunde darüber nachdenken, wie sie es perfektionieren können. Das ist nicht ihre Aufgabe.</p>
<p>Die Aufgabe ist zu sagen: „Wir werden dir alle Zeit, Zuneigung und Zärtlichkeit geben, die du brauchst, weil du es uns wert bist.“ Man erinnert sich als Erwachsener kaum an seine frühe Kindheit, obwohl diese so entscheidend für das aktuelle Leben ist. Dabei haben Kleinkinder durchaus ein funktionierendes Gedächtnis. Sie sind imstande, sich an ihren letzten Geburtstag oder den Zoobesuch zu erinnern. Selbst Fünf- bis Siebenjährige können sich noch zu mehr als 60 Prozent an ihre früheren Erlebnisse erinnern.</p>
<p><strong>Das Leben des Kindes beginnt schon in der Schwangerschaft</strong></p>
<p>Ab dann beginnen Erinnerungen allerdings immer mehr zu verblassen. Warum ist das so? Die Psychologinnen Patricia J. Bauer und Marina Larkina von der Emory-Universität gehen in ihrer Untersuchung davon aus, dass das Langzeitgedächtnis in ganz jungen Jahren noch nicht so gut entwickelt ist. Wie gut Kinder sich frühe Erfahrungen einprägen können, hängt offenbar auch mit ihrer Sprachfähigkeit zusammen. Je besser sie Begriffe schon beschreiben können, desto eher können sie im Langzeitgedächtnis verankert werden.</p>
<p>Eltern, die ihre Kinder immer wieder ermutigen, von ihren Erlebnissen zu erzählen, unterstützen diesen Festigungsprozess. In China und Korea gelten Kinder als ein Jahr alt, wenn sie auf die Welt kommen. Ihre erste Stunde beginnt also schon in der Schwangerschaft. Viele westliche Wissenschaftler teilen mittlerweile diese traditionelle Sichtweise. Fest steht: Wird ein Kind geboren, hat sein Gehirn eine beträchtlichen Teil seiner Ausbildung bereits hinter sich. So entstehen während der Schwangerschaft bis zu 250.000 Hirnzellen – pro Minute. Im letzten Drittel der Schwangerschaft bilden sich pro Minute bis zu 40.000 der für das Denken, Handeln und Erinnern so wichtigen Synapsen im Gehirn. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Bindung zwischen Mutter und Kind ist extrem wichtig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2016 09:18:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass kleine Kindern Berührungen guttun, ist hinlänglich bekannt. Doch damit sind nicht nur die Streicheleinheiten der Eltern gemeint. Werner Bartens erklärt: „Auch bei Neugeborenen zeigt sich, dass sie von einer Massage profitieren und schneller wachsen und an Gewicht zunehmen, wenn sie nur richtig angefasst werden.“ Der umstrittene Verhaltensforscher Harry Harlow führte in den 1950er Jahren ... <a title="Die Bindung zwischen Mutter und Kind ist extrem wichtig" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-bindung-zwischen-mutter-und-kind-ist-extrem-wichtig.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Bindung zwischen Mutter und Kind ist extrem wichtig">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass kleine Kindern Berührungen guttun, ist hinlänglich bekannt. Doch damit sind nicht nur die Streicheleinheiten der Eltern gemeint. Werner Bartens erklärt: „Auch bei Neugeborenen zeigt sich, dass sie von einer Massage profitieren und schneller wachsen und an Gewicht zunehmen, wenn sie nur richtig angefasst werden.“ Der umstrittene Verhaltensforscher Harry Harlow führte in den 1950er Jahren aus heutiger Sicht grausame Experimente mit jungen Rhesusaffen durch. Er trennte sie von ihrer Mutter und ließ ihnen ausreichend Nahrung und Platz zum Herumtollen und sorgte für etliche andere Annehmlichkeiten. Den Affen fehlte es an nichts, außer dass sie keinen Kontakt zu ihrer Mutter hatten. Schon nach wenigen Wochen zeigte sich der Entwicklungsrückstand der Tiere. Werner Bartens ist Autor von Bestsellern wie „Das Ärztehasser-Buch“, „Körperglück“ und „Was Paare zusammenhält“. <span id="more-1300"></span></p>
<p><strong>Mangelnde Berührungen führen zu Essstörungen</strong></p>
<p>Die Rhesusaffen wuchsen nicht richtig, wurden schneller krank, aber besonders deutlich war ihr unruhiges und auffälliges Verhalten. Innerhalb kurzer Zeit hatte der Forscher aus den Tieren psychische Wracks gemacht, auch wenn einige Wissenschaftler Harry Harlow zugutehielte, er habe deutlich gemacht, wie wichtig die Bindung zwischen Mutter und Kind ist. Zu ähnlich furchtbaren Folgen führten die Waisenhäuser im Rumänien unter dem Diktator Nicolae Ceaușescu. Die Kinder wurden teilweise an ihre Betten gefesselt und wie Tiere gehalten.</p>
<p>Diese Waisenkinder waren kleiner als gesunde Gleichaltrige, saßen in ihren Betten, schauten ins Leere und beruhigten sich selbst mit schaukelnden Bewegungen. Werner Bartens fügt hinzu: „Die Kinder wurden nicht angefasst und bekamen kaum emotionale Zuwendung – viele von ihnen starben. Der Entwicklungsrückstand ist eine Folge der mangelnden Berührungen.“ Wird man angefasst, vermittelt dies hingegen dem Körper: Es lohnt sich zu wachsen, denn du bist nicht allein. Mache Forscher nehmen an, dass fehlende Berührungen im Kindesalter später Magersucht und andere Essstörungen begünstigen können.</p>
<p><strong>Chronische Stressreaktionen schädigen den Organismus von Kindern</strong></p>
<p>Der Körper muss gehalten und berührt werden, damit er seine Grenzen erleben und wahrnehmen kann. Werner Bartens erklärt: „Passiert das nicht, kann das Empfinden für den eigenen Körper gestört werden und extreme Fettleibigkeit wie auch Auszehrung zur Folge haben.“ Unter den Überlebenden der rumänischen Waisenkinder waren etliche nicht nur geistig zurückgeblieben, sondern hatten auch nur ein eingeschränktes Gefühlsleben entwickelt, was ihnen viele Gemütsäußerungen gar nicht mehr ermöglichte.</p>
<p>Die Strukturen in ihrem Gehirn, die für die Verarbeitung und den Ausdruck von Emotionen zuständig sind, waren verkümmert. Auch die Immunreaktion war noch Jahre später beeinträchtigt. Obwohl die Kinder längst in stabilen Verhältnissen in Adoptivfamilien lebten, war ihr Abwehrsystem ähnlich geschwächt wie das von Jugendlichen, die körperlich missbraucht worden waren. Eine chronische Stressreaktion des Organismus kann das Lernen und Verhalten von Kindern und Jugendlichen ziemlich stark beeinträchtigen. Quelle: „Wie Berührung hilft“ von Werner Bartens</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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			</item>
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		<title>Die Widerwärtigkeiten des Lebens bedrohen den Menschen</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/rotraud-a-perner-unkultur.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2015 02:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmund Freud]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
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					<description><![CDATA[Um Verantwortung für ein Fehlverhalten übernehmen zu können, muss eine Person laut Rotraud A. Perner erst wissen, was als Fehlverhalten in der jeweiligen Gesellschaft, der er angehört, definiert ist. Rotraud A. Perner ist Juristin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und absolvierte postgraduale Studien in Soziologie und evangelischer Theologie. Eines ihrer aktuellen Bücher heißt „Die reuelose Gesellschaft“ und ist ... <a title="Die Widerwärtigkeiten des Lebens bedrohen den Menschen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/rotraud-a-perner-unkultur.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Widerwärtigkeiten des Lebens bedrohen den Menschen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um Verantwortung für ein Fehlverhalten übernehmen zu können, muss eine Person laut Rotraud A. Perner erst wissen, was als Fehlverhalten in der jeweiligen Gesellschaft, der er angehört, definiert ist. Rotraud A. Perner ist Juristin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und absolvierte postgraduale Studien in Soziologie und evangelischer Theologie. Eines ihrer aktuellen Bücher heißt „Die reuelose Gesellschaft“ und ist im Residenz Verlag erschienen. „Wissen ist Macht“, dieser Ausspruch von Francis Bacon (1561 – 1626) wird gerne zitiert oder auch Karl Liebknecht (1871 – 1919), der sagte: „Macht ist Wissen“. Das Wissen über die eigenen Verhaltensmuster oder auch das persönliche So-geworden-Sein dagegen stößt bei den meisten Menschen auf weniger Interesse, liefert es doch kaum das Lustgefühl der persönlichen Überlegenheit. Rotraud A. Perner erklärt: „Das Erlangen des Wissens davon, wie andere handeln und wie dies bewertet wird, bedeutet Sicherheit, zumindest solange man sein eigenen Unsicherheitsgefühle nicht liebevoll integriert hat.“ <span id="more-402"></span></p>
<p><strong>Der Körper kann Schmerz und Angst nicht entbehren</strong></p>
<p>Wissen vermittelt sich also über Erfahrungen. Mit integriert wird aber immer deren Bewertung, egal ob sie ausgesprochen wird oder auch nur gestisch dargestellt. Neben das Ziel, möglichst unverletzt die Katastrophen des Lebens zu bewältigen, tritt das Bestreben, solchen Widerwärtigkeiten vorbeugend begegnen zu können. Schon Sigmund Freud (1856 – 1939) hat sie beschrieben als Leid, das vom eigenen Körper her drohen kann, der, zu Verfall und Auflösung bestimmt, sogar Schmerz und Angst als Warnsignale nicht entbehren kann.</p>
<p><strong>Mithilfe von Drogen kann man in eine Scheinwelt abdriften</strong></p>
<p>Die Widerwärtigkeiten kommen laut Sigmund Freud auch von der Außenwelt, die mit übermächtigen, unerbittlichen, zerstörerischen Kräften gegen einen Menschen wüten kann. Weiteres Leid kann aus den Beziehungen zu anderen Personen entstehen. Sigmund Freud bezeichnete als wirksamste Methode der Beeinflussung des eigenen Organismus die chemische Intoxikation: „Die Leistung der Rauschmittel im Kampf um das Glück und zur Fernhaltung des Elends wird so sehr als Wohltat geschätzt, dass Individuen wie Völker ihnen eine feste Stellung in ihrer Libidoökonomie eingeräumt haben.“</p>
<p>Sigmund Freud fährt fort: „Man dankt ihnen nicht nur den unmittelbaren Lustgewinn, sondern auch ein heiß ersehntes Stück Unabhängigkeit von der Außenwelt.“ Allerdings kann man mithilfe von Drogen leicht in eine Scheinwelt abdriften. Mit dem Missbrauch solcher Substanzen werden laut Michael Musalek, Psychiatrieprofessor der Medizinischen Universität Wien, auch Depressionen bekämpft. Geht man diesen auf den ursächlichen Grund, findet man Mangel an Zuwendung, Anerkennung und persönlichen Erfolgserlebnissen.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Wurzel der Gewalt ist für Rotraud A. Perner der Vergleich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2014 02:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Konkurrenz benötigt immer drei Protagorksamkeit und Gunsterweis.“ Bei Kain in der Bibel ist es die Idee eines ungerechten Gottes, dem man das „lieber Gehabte“ zerstören muss. Aus ähnlichen Motiven fahren Kinder die Autos ihrer Eltern zu Schrott, legen am Arbeitsplatz Erniedrigte ganze Fabriken in Schutt und Asche und töten rachsüchtige Männer die Haustiere oder ... <a title="Die Wurzel der Gewalt ist für Rotraud A. Perner der Vergleich" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/rotraud-a-perner_konkurrenz.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Wurzel der Gewalt ist für Rotraud A. Perner der Vergleich">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konkurrenz benötigt immer drei Protagorksamkeit und Gunsterweis.“ Bei Kain in der Bibel ist es die Idee eines ungerechten Gottes, dem man das „lieber Gehabte“ zerstören muss. Aus ähnlichen Motiven fahren Kinder die Autos ihrer Eltern zu Schrott, legen am Arbeitsplatz Erniedrigte ganze Fabriken in Schutt und Asche und töten rachsüchtige Männer die Haustiere oder Kinder ihrer Partnerinnen. Rotraud A. Perner ist Juristin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und absolvierte postgraduale Studien in Soziologie und evangelischer Theologie. Eines ihrer zahlreichen Bücher heißt „Die reuelose Gesellschaft“ und ist im Residenz Verlag erschienen. <span id="more-417"></span></p>
<p><strong>Manche Menschen missbrauchen ihre Kinder als Partnerersatz</strong></p>
<p>In der sogenannten ödipalen Phase – benannt nach der Sage vom Königssohn Ödipus, der unwissentlich seinen Vater ermordete und seine Mutter heiratete – der psychosexuellen Entwicklung der Wunsch, den gleichgeschlechtlichen Elternteil wegzuhaben daraus, dass sich das Kind jetzt gleich stark fühlt, um zu konkurrieren. Rotraud A. Perner erläutert: „Nach klassisch psychoanalytischer Sicht liegt die Lernaufgabe darin, zu erkennen, dass man so werden muss wie dieser Elternteil, um die Liebe des anderen zu erhalten.“</p>
<p>Besonders wenn ein Elternteil vom Partner enttäuscht ist, besteht die Gefahr, sich in die traute Zweisamkeit mit dem Kind zu flüchten und es so als Partnerersatz emotional zu missbrauchen, wie es der Psychoanalytiker Matthias Hirsch aufgezeigt hat. Oder die abwesende Person zu entwürdigen, wie es Erving Goffman symbolisch an Beispielen aus dem Dienstleistungsgewerbe beschrieben hat.</p>
<p><strong>Der Vergleich zieht negative Konsequenzen nach sich</strong></p>
<p>Die Wurzel der Gewalt ist für Rotraud A. Perner der Vergleich: „Man schaut, ob der oder die andere gleich ist und reagiert mit einem Negativgefühl, wenn man zu wenig Information über Quelle und Inhalt des Andersseins besitzt.“</p>
<p>Dabei entwickelt sich darauf das Begehren, das Ideal immer höher anzusetzen. Das Prinzip ist immer das gleiche. Man denkt: Was wäre die nächste Steigerungsstufe, und beginnt entweder auf sie hinzutrainieren oder / und zu wetten. Rotraud A. Perner kritisiert: „Was auf der Strecke bleibt, ist die Wahrnehmung und der Genuss von dem, was ist – und dazu zählt auch die Freude, Entwicklung aus sich selbst zu beobachten; in der Zeit, die dazu eben notwendig ist.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies </em></p>
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		<title>Größerer Reichtum führt nicht zu mehr Glück</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/lord-layard_die-wirtschaftswelt-macht-die-menschen-krank.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2014 02:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Easterlin-Paradox beruht darauf, dass Menschen sich und ihr Einkommen immer mit anderen Menschen vergleichen. Sie fühlen sich glücklich, wenn sie mehr haben. Der Jagd nach einem höheren Einkommen opfern viele Menschen im exzessiven Ausmaß jene Dinge, die sie wirklich zufriedener machen. Sie büßen Beziehungen ein, belasten ihr Familienleben und haben Stress mit ihren Arbeitskollegen. ... <a title="Größerer Reichtum führt nicht zu mehr Glück" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/lord-layard_die-wirtschaftswelt-macht-die-menschen-krank.html" aria-label="Mehr Informationen über Größerer Reichtum führt nicht zu mehr Glück">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Easterlin-Paradox beruht darauf, dass Menschen sich und ihr Einkommen immer mit anderen Menschen vergleichen. Sie fühlen sich glücklich, wenn sie mehr haben. Der Jagd nach einem höheren Einkommen opfern viele Menschen im exzessiven Ausmaß jene Dinge, die sie wirklich zufriedener machen. Sie büßen Beziehungen ein, belasten ihr Familienleben und haben Stress mit ihren Arbeitskollegen. Richard Layard kritisiert: „Unsere Gesellschaft misst Menschen immer stärker daran, wie sie im Wettbewerb mit anderen abschneiden.“ Viele Menschen vergleichen sich außerdem selbst ständig mit anderen und bei allen möglichen Dingen. <span id="more-412"></span></p>
<p><strong>Alle Schulen sollten Unterricht in Lebenskunde einführen</strong></p>
<p>Die bedeutendste Ursache dafür, dass Menschen richtig unglücklich sind, stellen psychische Krankheiten dar. In den westlichen Gesellschaften ist das ein größerer Faktor als die Arbeitslosigkeit. Sensible Menschen werden schon in jungen Jahren immer mehr Stress ausgesetzt. Dabei stehen sie noch dazu in einem ständigen Wettbewerb – um gutes Aussehen, um Sex, um alles Mögliche. Richard Layard rät: „Alle Schulen sollten auf das Ziel verpflichtet werden, nicht nur die intellektuelle Entwicklung der Schüler zu fördern, sondern auch deren Wohlbefinden. Wir brauchen Unterricht in Lebenskunde, in den Prinzipien eines guten Lebens.“ Dabei geht es unter anderem um den Umgang mit Alkohol und Sex oder darum, wie man später ein guter Vater oder eine gute Mutter wird. Quelle: Süddeutsche Zeitung</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Alexander Mitscherlich analysiert Jugendproteste</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/alexander-mitscherlich_protest-und-revolution.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2014 02:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Alexander Mitscherlich gehört zur Kindheit seit je lauter Protest. Dieser ist intensiver, als er in gewöhnlichen Zeiten von Erwachsenen zu hören ist. Es wäre jedoch ein Irrtum dies nur auf Wachstumskrisen zurückzuführen. Alexander Mitscherlich sieht darin eher die unausgesprochene Hoffnung der jugendlichen Rebellen, die verweigerte Anpassungsleistung werde ihnen die Frische und Unbestechlichkeit des Blicks und ... <a title="Alexander Mitscherlich analysiert Jugendproteste" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/alexander-mitscherlich_protest-und-revolution.html" aria-label="Mehr Informationen über Alexander Mitscherlich analysiert Jugendproteste">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Alexander Mitscherlich gehört zur Kindheit seit je lauter Protest. Dieser ist intensiver, als er in gewöhnlichen Zeiten von Erwachsenen zu hören ist. Es wäre jedoch ein Irrtum dies nur auf Wachstumskrisen zurückzuführen. Alexander Mitscherlich sieht darin eher die unausgesprochene Hoffnung der jugendlichen Rebellen, die verweigerte Anpassungsleistung werde ihnen die Frische und Unbestechlichkeit des Blicks und den Elan der Jugend für die Verwirklichung politischer Zielsetzungen erhalten. <span id="more-287"></span></p>
<p><strong>Der Protest richtet sich gegen einzelne Verhaltensweisen von Menschen</strong></p>
<p>Die Jugendlichen wünschen laut Alexander Mitscherlich keine Konsolidierung ihrer Persönlichkeit nach einem von ihrer Gesellschaft vorgegebenen Rollenschema, wobei es egal ist, ob sie sich im Protest üben oder in die Welt halluzinatorischer Drogen zurückziehen. In der Regel richtet sich der Protest dabei gegen einzelne Verhaltensweisen von Individuen oder Gruppen. Er beginnt bei jedem nicht einfach schlichtbaren Konflikt des Luststrebens mit äußeren oder inneren Hindernissen.</p>
<p>Mit zunehmender Wahrnehmung der Realität und der wachsenden Fähigkeit zur Empathie in den oder die Partner, die den Protest hervorgerufen haben, wird er verändert. Das Individuum lernt, sich den imperativ nach Ausdruck suchenden Signalen der Unlust entgegenzustemmen. Zudem wird die Notwendigkeit von Verzichten erkannt. An der Entfremdung zwischen den Subkulturen protestierender beziehungsweise rebellischer Jugendlicher und den übrigen Kulturgruppen ist laut Alexander Mitscherlich auch der normale Entwicklungsgang beteiligt.</p>
<p><strong>Die Art des Protests hängt von der Mutter-Kind-Beziehung ab</strong></p>
<p>Die Angemessenheit des Protestes hängt für Alexander Mitscherlich natürlich von der Art der Mutter-Kind-Beziehung ab. Zudem betont er ausdrücklich, dass es einen solchen Protest gegen die Gesellschaft zu allen Zeiten sinnvoller Weise gegeben hat. In der Beziehung zwischen Mutter und Kind entscheidet sich, welche grundlegende Fähigkeit zur Empathie das Kind erwirbt. Alexander Mitscherlich weist ausdrücklich darauf hin, dass die Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen, eben nicht dem Individuum als ein automatisches Reifungsprodukt zuwächst.</p>
<p><strong>Kurzbiographie: Alexander Mitscherlich</strong></p>
<p>Der Arzt, Psychoanalytiker und Schriftsteller Alexander Mitscherlich, geboren am 20. September 1908 in München, leitete von 1960 bis 1976 das von ihm gegründete Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt am Main. Im Jahr 1969 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zu seinen Hauptwerken zählen: „Auf dem Weg zu vaterlosen Gesellschaft“, „Die Unwirtlichkeit unserer Städte“, „Die Unfähigkeit zu trauern“ sowie „Die Idee des Friedens“. Alexander Mitscherlich starb am 26. Juni 1982 in Frankfurt am Main.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Mingles vermeinden Gefühlsdramen und Alltagsfrust</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/mingles.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Feb 2014 02:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
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					<description><![CDATA[Mingles haben Verabredungen, Sex und führen vertrauliche Gespräche, aber befinden sich in keinem offiziellen Beziehungsstatus. Das Wort „Mingle“ setzt sich aus den Begriffen „mixed“ und „Single“ zusammen. Im Gegensatz zu früher haben sie die Partnerschaften radikal gewandelt. Die Zeiten, als ein Kuss oder der erste Sex den Anfang einer lebenslangen Beziehung markierten, sind längst vorbei. ... <a title="Mingles vermeinden Gefühlsdramen und Alltagsfrust" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/mingles.html" aria-label="Mehr Informationen über Mingles vermeinden Gefühlsdramen und Alltagsfrust">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mingles haben Verabredungen, Sex und führen vertrauliche Gespräche, aber befinden sich in keinem offiziellen Beziehungsstatus. Das Wort „Mingle“ setzt sich aus den Begriffen „mixed“ und „Single“ zusammen. Im Gegensatz zu früher haben sie die Partnerschaften radikal gewandelt. Die Zeiten, als ein Kuss oder der erste Sex den Anfang einer lebenslangen Beziehung markierten, sind längst vorbei. Heute lernen sich Menschen kennen, treffen sich, haben tiefschürfende Gespräche, Spaß und möglicherweise Sex, aber das bedeutet nicht zwingend, dass man mit dem temporären Partner gleich eine feste Beziehung eingehen möchte, die traditionellen Vorstellungen folgt. Personen, die in einem solchen Schwebezustand zwischen Singleleben und Pärchentraum leben, nennt man Mingles. Diese Mixed Singles genießen die Vorteile einer festen Partnerschaft ohne weiterreichende Verpflichtungen einzugehen. <span id="more-355"></span></p>
<p><strong>Früher war die Ehe die einzige Konstante bis zum Tod</strong></p>
<p>Peter Wippermann erklärt: „Früher war die Ehe die einzige Konstante bis zum Tod. Das hat sich geändert. Mingles sind seiner Meinung nach Menschen, die eine bewusste Nähe zum Partner suchen, ohne die eigene Persönlichkeit verlieren zu wollen. Der Trendforscher fügt hinzu: „Wir haben alle zwei Seelen in unserer Brust: Wir wollen einzigartig sein, aber auch nicht alleine bleiben. Wir suchen eine Balance zwischen Individualisierung und Sozialisation. Auch Andreas Steinle, Geschäftsführer des Instituts für Zukunftsforschung beschäftigt sich mit den vielen neuen Facetten der Liebe.</p>
<p><strong>Eine unverbindliche Liebe ergibt sich meistens aufgrund der aktuellen Lebensumstände</strong></p>
<p>„Zwar hat es in Beziehungen schon immer eine große Vielfalt gegeben. Neu ist, dass man heute alles ausleben kann, ohne stigmatisiert zu werden“, erklärt Andreas Steinle. Als Beispiel nennt er einen alleinerziehende Frau, die früher schief angeschaut wurde, wenn sie plötzlich einen neuen Partner hatte. In solchen Fällen hat seiner Meinung nach eine Liberalisierung stattgefunden. Geplant wird ein Leben als Mingle allerdings relativ selten. Für manche Menschen ist es eine Überbrückung, bis sie der großen Liebe begegnen.</p>
<p>Meistens ergibt sich ein Dasein als Mingle aufgrund der bestehenden Lebensumstände. Für einige allerdings ist es ein bewusst gewähltes, ideales Modell. Zum Beispiel für Frauen, die schon einmal verheiratet waren und Kinder haben. Andreas Steinle erläutert: „Für eine Mutter hat ihr Kind oberste Priorität. Kinder finden wechselnde Partner oft irritierend. Sie brauchen Kontinuität. Die Mutter hat einen unverbindlichen Partner, das Kind lernt diesen aber nicht kennen.“ Auch Caroline Erb, Psychologin bei Parship, beobachtet den Trend zum undefinierten Beziehungsstatus. Ein Grund für die neue Unverbindlichkeit könnte auch die Angst sein, etwas zu verpassen, sobald man sich zu einem Menschen fest bekennt. Quelle: Kurier</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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