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	<title>Vater &#8211; Psychologie Guide</title>
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		<title>Die Widerwärtigkeiten des Lebens bedrohen den Menschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2015 02:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Sigmund Freud]]></category>
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					<description><![CDATA[Um Verantwortung für ein Fehlverhalten übernehmen zu können, muss eine Person laut Rotraud A. Perner erst wissen, was als Fehlverhalten in der jeweiligen Gesellschaft, der er angehört, definiert ist. Rotraud A. Perner ist Juristin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und absolvierte postgraduale Studien in Soziologie und evangelischer Theologie. Eines ihrer aktuellen Bücher heißt „Die reuelose Gesellschaft“ und ist ... <a title="Die Widerwärtigkeiten des Lebens bedrohen den Menschen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/rotraud-a-perner-unkultur.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Widerwärtigkeiten des Lebens bedrohen den Menschen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um Verantwortung für ein Fehlverhalten übernehmen zu können, muss eine Person laut Rotraud A. Perner erst wissen, was als Fehlverhalten in der jeweiligen Gesellschaft, der er angehört, definiert ist. Rotraud A. Perner ist Juristin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und absolvierte postgraduale Studien in Soziologie und evangelischer Theologie. Eines ihrer aktuellen Bücher heißt „Die reuelose Gesellschaft“ und ist im Residenz Verlag erschienen. „Wissen ist Macht“, dieser Ausspruch von Francis Bacon (1561 – 1626) wird gerne zitiert oder auch Karl Liebknecht (1871 – 1919), der sagte: „Macht ist Wissen“. Das Wissen über die eigenen Verhaltensmuster oder auch das persönliche So-geworden-Sein dagegen stößt bei den meisten Menschen auf weniger Interesse, liefert es doch kaum das Lustgefühl der persönlichen Überlegenheit. Rotraud A. Perner erklärt: „Das Erlangen des Wissens davon, wie andere handeln und wie dies bewertet wird, bedeutet Sicherheit, zumindest solange man sein eigenen Unsicherheitsgefühle nicht liebevoll integriert hat.“ <span id="more-402"></span></p>
<p><strong>Der Körper kann Schmerz und Angst nicht entbehren</strong></p>
<p>Wissen vermittelt sich also über Erfahrungen. Mit integriert wird aber immer deren Bewertung, egal ob sie ausgesprochen wird oder auch nur gestisch dargestellt. Neben das Ziel, möglichst unverletzt die Katastrophen des Lebens zu bewältigen, tritt das Bestreben, solchen Widerwärtigkeiten vorbeugend begegnen zu können. Schon Sigmund Freud (1856 – 1939) hat sie beschrieben als Leid, das vom eigenen Körper her drohen kann, der, zu Verfall und Auflösung bestimmt, sogar Schmerz und Angst als Warnsignale nicht entbehren kann.</p>
<p><strong>Mithilfe von Drogen kann man in eine Scheinwelt abdriften</strong></p>
<p>Die Widerwärtigkeiten kommen laut Sigmund Freud auch von der Außenwelt, die mit übermächtigen, unerbittlichen, zerstörerischen Kräften gegen einen Menschen wüten kann. Weiteres Leid kann aus den Beziehungen zu anderen Personen entstehen. Sigmund Freud bezeichnete als wirksamste Methode der Beeinflussung des eigenen Organismus die chemische Intoxikation: „Die Leistung der Rauschmittel im Kampf um das Glück und zur Fernhaltung des Elends wird so sehr als Wohltat geschätzt, dass Individuen wie Völker ihnen eine feste Stellung in ihrer Libidoökonomie eingeräumt haben.“</p>
<p>Sigmund Freud fährt fort: „Man dankt ihnen nicht nur den unmittelbaren Lustgewinn, sondern auch ein heiß ersehntes Stück Unabhängigkeit von der Außenwelt.“ Allerdings kann man mithilfe von Drogen leicht in eine Scheinwelt abdriften. Mit dem Missbrauch solcher Substanzen werden laut Michael Musalek, Psychiatrieprofessor der Medizinischen Universität Wien, auch Depressionen bekämpft. Geht man diesen auf den ursächlichen Grund, findet man Mangel an Zuwendung, Anerkennung und persönlichen Erfolgserlebnissen.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Herbert Marcuse analysiert Sigmund Freuds Psychoanalyse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2015 02:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmund Freud]]></category>
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					<description><![CDATA[Herbert Marcuse behauptet, dass die Theorie von Sigmund Freud veraltet ist. Kraft der eigenen Vernunft unterwirft sich der Mensch dem Realitätsprinzip In dem Satz „Wo Es war, soll Ich werden“ liegt für Herbert Marcuse das rationale Programm der Psychoanalyse. Es geht dabei um den Sieg über das Unbewusste mit seinen „unmöglichen“ Trieben und Zielen. Herbert ... <a title="Herbert Marcuse analysiert Sigmund Freuds Psychoanalyse" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/herbert-marcuse_psychoanalyse.html" aria-label="Mehr Informationen über Herbert Marcuse analysiert Sigmund Freuds Psychoanalyse">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Herbert Marcuse behauptet, dass die Theorie von Sigmund Freud veraltet ist. <span id="more-296"></span></p>
<p><strong>Kraft der eigenen Vernunft unterwirft sich der Mensch dem Realitätsprinzip</strong></p>
<p>In dem Satz „Wo Es war, soll Ich werden“ liegt für Herbert Marcuse das rationale Programm der Psychoanalyse. Es geht dabei um den Sieg über das Unbewusste mit seinen „unmöglichen“ Trieben und Zielen. Herbert Marcuse schreibt: „Aufgrund und kraft eigener Vernunft gibt das Individuum die kompromisslosen Ansprüche des Lustprinzips preis und unterwirft sicht dem Diktat des Realitätsprinzips, lernt es, das prekäre Gleichgewicht zwischen Eros und Thanatos zu halten – lernt es, sich in einer Gesellschaft durchzuschlagen, die zunehmend außerstande ist, es glücklich zu machen, das heißt seine Triebe zu befriedigen.“</p>
<p>Herbert Marcuse stellt zwei Elemente dieser Konzeption heraus, die den historischen Faktor kennzeichnen, nämlich die veränderten gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse. Er weist darauf hin, dass Sigmund Freud durchweg einen wesentlichen Konflikt zwischen dem Individuum und seiner Gesellschaft voraussetzt. Außerdem glaubt Sigmund Freud, dass der Patient das vitale Bedürfnis nach einer Schlichtung hat, ausgedrückt durch die Unfähigkeit, in der gegebenen Gesellschaft normal zu funktionieren.</p>
<p><strong>Rebellion und Erreichen der Reife sind Stufen im Kampf mit dem Vater</strong></p>
<p>Nach Sigmund Freud wird der unheilvolle Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft zunächst und vor allem in der Konfrontation mit dem Vater erfahren und ausgefochten.</p>
<p>Hier bricht der umfassende Kampf zwischen Eros und Thanatos aus und bestimmt die Entwicklung des Individuums. Und es ist für Sigmund Freud der Vater, der die Unterordnung des Lustprinzips unter das Realitätsprinzip durchsetzt. Rebellion und Erreichen der Reife sind Stufen im Kampf mit dem Vater. Herbert Marcuse schreibt: „Das Individuum selber ist der lebendige Prozess der Vermittlung, in dem alle Unterdrückung und alle Freiheit verinnerlicht, zum eigenen Tun und Lassen des Individuums werden.“</p>
<p><strong>Kurzbiographie: Herbert Marcuse</strong></p>
<p>Herbert Marcuse wurde am 19. Juli 1898 in Berlin geboren. Im Jahr 1934 emigrierte der Philosoph, Politologe und Soziologe in die USA, wo er bis zu seiner Emeritierung als Professor für Philosophie an der Unsionale Mensch“, „Kultur und Gesellschaft I und II“ sowie „Ideen zu einer kritischen Theorie der Gesellschaft“. Herbert Marcuse starb am 29. Juli 1979 in Starnberg.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Wurzel der Gewalt ist für Rotraud A. Perner der Vergleich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2014 02:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Konkurrenz benötigt immer drei Protagorksamkeit und Gunsterweis.“ Bei Kain in der Bibel ist es die Idee eines ungerechten Gottes, dem man das „lieber Gehabte“ zerstören muss. Aus ähnlichen Motiven fahren Kinder die Autos ihrer Eltern zu Schrott, legen am Arbeitsplatz Erniedrigte ganze Fabriken in Schutt und Asche und töten rachsüchtige Männer die Haustiere oder ... <a title="Die Wurzel der Gewalt ist für Rotraud A. Perner der Vergleich" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/rotraud-a-perner_konkurrenz.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Wurzel der Gewalt ist für Rotraud A. Perner der Vergleich">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konkurrenz benötigt immer drei Protagorksamkeit und Gunsterweis.“ Bei Kain in der Bibel ist es die Idee eines ungerechten Gottes, dem man das „lieber Gehabte“ zerstören muss. Aus ähnlichen Motiven fahren Kinder die Autos ihrer Eltern zu Schrott, legen am Arbeitsplatz Erniedrigte ganze Fabriken in Schutt und Asche und töten rachsüchtige Männer die Haustiere oder Kinder ihrer Partnerinnen. Rotraud A. Perner ist Juristin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und absolvierte postgraduale Studien in Soziologie und evangelischer Theologie. Eines ihrer zahlreichen Bücher heißt „Die reuelose Gesellschaft“ und ist im Residenz Verlag erschienen. <span id="more-417"></span></p>
<p><strong>Manche Menschen missbrauchen ihre Kinder als Partnerersatz</strong></p>
<p>In der sogenannten ödipalen Phase – benannt nach der Sage vom Königssohn Ödipus, der unwissentlich seinen Vater ermordete und seine Mutter heiratete – der psychosexuellen Entwicklung der Wunsch, den gleichgeschlechtlichen Elternteil wegzuhaben daraus, dass sich das Kind jetzt gleich stark fühlt, um zu konkurrieren. Rotraud A. Perner erläutert: „Nach klassisch psychoanalytischer Sicht liegt die Lernaufgabe darin, zu erkennen, dass man so werden muss wie dieser Elternteil, um die Liebe des anderen zu erhalten.“</p>
<p>Besonders wenn ein Elternteil vom Partner enttäuscht ist, besteht die Gefahr, sich in die traute Zweisamkeit mit dem Kind zu flüchten und es so als Partnerersatz emotional zu missbrauchen, wie es der Psychoanalytiker Matthias Hirsch aufgezeigt hat. Oder die abwesende Person zu entwürdigen, wie es Erving Goffman symbolisch an Beispielen aus dem Dienstleistungsgewerbe beschrieben hat.</p>
<p><strong>Der Vergleich zieht negative Konsequenzen nach sich</strong></p>
<p>Die Wurzel der Gewalt ist für Rotraud A. Perner der Vergleich: „Man schaut, ob der oder die andere gleich ist und reagiert mit einem Negativgefühl, wenn man zu wenig Information über Quelle und Inhalt des Andersseins besitzt.“</p>
<p>Dabei entwickelt sich darauf das Begehren, das Ideal immer höher anzusetzen. Das Prinzip ist immer das gleiche. Man denkt: Was wäre die nächste Steigerungsstufe, und beginnt entweder auf sie hinzutrainieren oder / und zu wetten. Rotraud A. Perner kritisiert: „Was auf der Strecke bleibt, ist die Wahrnehmung und der Genuss von dem, was ist – und dazu zählt auch die Freude, Entwicklung aus sich selbst zu beobachten; in der Zeit, die dazu eben notwendig ist.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies </em></p>
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		<title>Größerer Reichtum führt nicht zu mehr Glück</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/lord-layard_die-wirtschaftswelt-macht-die-menschen-krank.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2014 02:00:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Easterlin-Paradox beruht darauf, dass Menschen sich und ihr Einkommen immer mit anderen Menschen vergleichen. Sie fühlen sich glücklich, wenn sie mehr haben. Der Jagd nach einem höheren Einkommen opfern viele Menschen im exzessiven Ausmaß jene Dinge, die sie wirklich zufriedener machen. Sie büßen Beziehungen ein, belasten ihr Familienleben und haben Stress mit ihren Arbeitskollegen. ... <a title="Größerer Reichtum führt nicht zu mehr Glück" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/lord-layard_die-wirtschaftswelt-macht-die-menschen-krank.html" aria-label="Mehr Informationen über Größerer Reichtum führt nicht zu mehr Glück">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Easterlin-Paradox beruht darauf, dass Menschen sich und ihr Einkommen immer mit anderen Menschen vergleichen. Sie fühlen sich glücklich, wenn sie mehr haben. Der Jagd nach einem höheren Einkommen opfern viele Menschen im exzessiven Ausmaß jene Dinge, die sie wirklich zufriedener machen. Sie büßen Beziehungen ein, belasten ihr Familienleben und haben Stress mit ihren Arbeitskollegen. Richard Layard kritisiert: „Unsere Gesellschaft misst Menschen immer stärker daran, wie sie im Wettbewerb mit anderen abschneiden.“ Viele Menschen vergleichen sich außerdem selbst ständig mit anderen und bei allen möglichen Dingen. <span id="more-412"></span></p>
<p><strong>Alle Schulen sollten Unterricht in Lebenskunde einführen</strong></p>
<p>Die bedeutendste Ursache dafür, dass Menschen richtig unglücklich sind, stellen psychische Krankheiten dar. In den westlichen Gesellschaften ist das ein größerer Faktor als die Arbeitslosigkeit. Sensible Menschen werden schon in jungen Jahren immer mehr Stress ausgesetzt. Dabei stehen sie noch dazu in einem ständigen Wettbewerb – um gutes Aussehen, um Sex, um alles Mögliche. Richard Layard rät: „Alle Schulen sollten auf das Ziel verpflichtet werden, nicht nur die intellektuelle Entwicklung der Schüler zu fördern, sondern auch deren Wohlbefinden. Wir brauchen Unterricht in Lebenskunde, in den Prinzipien eines guten Lebens.“ Dabei geht es unter anderem um den Umgang mit Alkohol und Sex oder darum, wie man später ein guter Vater oder eine gute Mutter wird. Quelle: Süddeutsche Zeitung</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Gute Gespräche können das Arbeitsklima stark verbessern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Dec 2013 02:00:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ohne Stress wären wir lebendig tot und wahrscheinlich auch nicht in der Lage, uns längere Zeit am Leben zu halten.“ Schon der Vater der Stressforschung Hans Selye unterschied zwischen Eustress, der dem Menschen gut tut und Dysstress, der sich schädlich auf ein Individuum auswirkt. Laut Erwin Ringel kann alles was Freude macht, dem Menschen kaum ... <a title="Gute Gespräche können das Arbeitsklima stark verbessern" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/erwin-ringel_stress.html" aria-label="Mehr Informationen über Gute Gespräche können das Arbeitsklima stark verbessern">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Stress wären wir lebendig tot und wahrscheinlich auch nicht in der Lage, uns längere Zeit am Leben zu halten.“ Schon der Vater der Stressforschung Hans Selye unterschied zwischen Eustress, der dem Menschen gut tut und Dysstress, der sich schädlich auf ein Individuum auswirkt. Laut Erwin Ringel kann alles was Freude macht, dem Menschen kaum schaden. Nur bei großer Übertreibung überfordert er sein vegetatives Ausgleichssystem. Was dagegen dem Menschen Kummer und Erbitterung beschert, wird vom krankmachenden Stress begleitet. <span id="more-203"></span></p>
<p><strong>Schulstress kann sehr anregend sein</strong></p>
<p>Erwin Ringel ärgert sich immer wieder, wenn jemand beispielsweise vom krankmachenden Schulstress spricht und erklärt: „Lernen an sich hat noch keinem Menschen geschadet, im Gegenteil, es kann sehr anregend sein.“ Seiner Meinung nach sind es immer wieder die Menschen, die Eustress in Dysstress verwandeln, zum Beispiel ein Lehrer, der zu viel zu rasch erlangt oder die Eltern, die ihr Kind unter Angstdruck setzen.</p>
<p>Auch in Unternehmen und Betrieben gilt für Erwin Ringel der Satz: „Was kränkt, macht krank.“ Eine Kränkung geht immer mit einer Verletzung der Würde eines Menschen einher. Der Mensch ist seiner Meinung im Erfinden demütigender Bedingungen unerschöpflich. Viele Menschen klagen über menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Sie fühlen sich als winziger Teil eines großen Räderwerkes n. Die überwältigende Mehrheit der Arbeitstätigen möchte an der Gesamtleistung vom Verstand und Gefühl her beteiligt sein.</p>
<p>Anerkennung und Ermutigung braucht der Mensch wie sein tägliches Brot. Angestellte erhalten nur selten und in viel zu geringem Ausmaß Lob und Bestätigung. Für Erwin Ringel ist der wichtigste Faktor zur Verbesserung des Arbeitsklimas das befreiende Gespräch von Mensch zu Mensch. Er erklärt: „Der Angestellte muss die Möglichkeit haben, sich auszusprechen, was ihn bedrückt, sich von der Seele zu reden. Vorschläge zur Verbesserung der Situation müssen zugelassen werden, ihr Nichtanhören erzeugt ein Gefühl unendlicher Frustrierung.“</p>
<p><strong>Kurzbiographie: Erwin Ringel</strong></p>
<p>Der bekannte Wiener Psychiater und Psychotherapeut Prof. Dr. Erwin Ringel wurde am 27. April 1921 in Temesvár, Rumänien, geboren. Als Suizidforscher baute er 1948 das erste Präventivzentrum für Selbstmordgefährdete in Wien auf. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen: „Der Selbstmord. Abschluss einer krankhaften Entwicklung“, „Selbstmordverhütung“, „Die österreichische Seele“, „Die ersten Jahre entscheiden“, sowie „Selbstschädigung durch Neurose: Psychotherapeutische Wege zur Selbstverwirklichung“. Erwin Ringel starb am 28. Juli 1994 in Bad Kleinkirchheim an Herzversagen.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Eifersucht fällt bei Männern und Frauen unterschiedlich aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jun 2013 02:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn eine monogame Beziehung innerhalb einer Partnerschaft vereinbart ist, verfällt das Recht auf Sexualität mit anderen Frauen oder Männern. Selbst wenn diese Einschränkung gegeben ist, bleiben die Partner auch dann noch autonome Wesen. Denn jede Einengung der persönlichen Autonomie führt zu Belastungen in der Beziehung – sehr häufig sogar zu deren Ende. Grenzen in der ... <a title="Die Eifersucht fällt bei Männern und Frauen unterschiedlich aus" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/georg-pfau_eifersucht.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Eifersucht fällt bei Männern und Frauen unterschiedlich aus">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn eine monogame Beziehung innerhalb einer Partnerschaft vereinbart ist, verfällt das Recht auf Sexualität mit anderen Frauen oder Männern. Selbst wenn diese Einschränkung gegeben ist, bleiben die Partner auch dann noch autonome Wesen. Denn jede Einengung der persönlichen Autonomie führt zu Belastungen in der Beziehung – sehr häufig sogar zu deren Ende. Grenzen in der Partnerschaft sollten nur dort festgelegt werden, wo es an die Substanz der Beziehung geht. Zu einem der häufigsten Themen, die in der Sprechstunde eines Sexualtherapeuten angesprochen werden, zählt die Eifersucht. <span id="more-310"></span></p>
<p><strong>Eifersucht muss nicht das Gegenteil von Liebe sein</strong></p>
<p>Wer die Eifersucht sparsam einsetzt, dem leistet sie sogar gute Dienste. Die Eifersucht ist so alt wie die Menschheit und neuere wissenschaftliche Studien bestätigen sogar, dass selbst Tiere eifersüchtig sein können. Die richtig dosierte Eifersucht dient dem Schutz der Beziehung und den Kindern.</p>
<p>Die Eifersucht des Mannes zielt laut Georg Pfau auf die Eindeutigkeit in der Fortpflanzung ab, und weil Fortpflanzung mit Sexualität zu tun hat, reagieren Männer eher auf sexuelle Provokation mit Eifersucht. Bei den Frauen sieht das anders aus. Sie wollen den Kindern den Vater erhalten und sich selbst ihre Beziehung. Georg Pfau erklärt: „Weibliche Eifersucht zielt auf Konstanz innerhalb der Beziehung ab, auf Unterhalt, sie richtet sich eher auf emotionale Zuwendung, Nähe und Freundlichkeit.“</p>
<p><strong>Die Ehe als lebenslange Institution muss grundsätzlich hinterfragt werden</strong></p>
<p>Die Definition der Ehe als lebenslange Institution muss laut Georg Pfau grundsätzlich hinterfragt werden, da sich die Lebensbedingungen im vergangenen Jahrhundert zu sehr verändert haben. Damit auch natürlich der Bestand von Beziehungen.</p>
<p>Genauso wie sich eine Person verlieben kann, kann sie sich auch wieder entlieben. Vor allem diese Tatsache sollte man jungen Menschen vermitteln. Georg Pfau ergänzt: „Um Beziehungen lohnt es sich zu kämpfen, doch eine Liebesbeziehung endet mit dem Ende der Liebe.“ Dennoch sind glückliche Beziehungen, die ein ganzes Leben dauern, möglich, wenn man das Glück hat, den geeigneten Partner auch tatsächlich zu finden. Laut Georg Pfau ist die Wahrscheinlichkeit einer solchen Begegnung so gering, wie im Lotto sechs Richtige anzukreuzen.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Helm Stierlin analysiert die Beziehungen innerhalb der Familie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 02:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familientherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmund Freud]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie die Beziehung zwischen Mutter und Kind wurde auch die Bedeutung der Familie für die menschliche Entwicklung und Weltbewältigung oft verkannt oder sogar bestritten. Sigmund Freud dagegen war gegenüber der Problematik der Familie nicht blind. Er erkannte, dass Störungen in der Familie einen Anteil bei der Entstehung von Neurosen haben und deren Therapie im Wege ... <a title="Helm Stierlin analysiert die Beziehungen innerhalb der Familie" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/helm-stierlin_familien-beziehung.html" aria-label="Mehr Informationen über Helm Stierlin analysiert die Beziehungen innerhalb der Familie">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Beziehung zwischen Mutter und Kind wurde auch die Bedeutung der Familie für die menschliche Entwicklung und Weltbewältigung oft verkannt oder sogar bestritten. Sigmund Freud dagegen war gegenüber der Problematik der Familie nicht blind. Er erkannte, dass Störungen in der Familie einen Anteil bei der Entstehung von Neurosen haben und deren Therapie im Wege stehen. Sigmund Freud schreibt: „Wer überhaupt weiß, von welchen Spaltungen oft eine Familie zerklüftet wird, der kann auch als Analytiker nicht von der Wahrnehmung überrascht werden, dass die dem Kranken Nächsten mitunter weniger Interesse daran verraten, dass er gesund werde als dass er so bleibe, wie er ist.“ Für Helm Stierlin wird die große Bedeutung der Familie als einer Institution für die Erziehung der Kinder besonders deutlich, wenn er sie mit Einrichtungen vergleicht, die die Familie ersetzen wollen. <span id="more-288"></span></p>
<p><strong>Die beste Kinderkrippe kann die Familie nicht ersetzen</strong></p>
<p>Helm Stierlin schreibt: „Diese entscheidende Beziehung schwebt nicht in einem beziehungslosen Raum, sondern ist in komplexer Weise in ein umgreifendes Beziehungsfeld eingebettet.“ Unter diesen Gegebenheiten spielt laut Helm Stierlin spielt auch die Beziehung zwischen der Mutter und ihrem Ehepartner eine besondere Rolle. Nur wenn in ihrem Verhältnis zum Mann wichtige Bedürfnisse, wie zum Beispiel der Wunsch nach sexueller Befriedigung, nach Anerkennung und vertrauender Intimität, befriedigt werden, lässt Helm Stierlin erwarten, dass die Mutter diese Bedürfnissee nicht an ihr Kind heranträgt.</p>
<p><strong>Der Vater spielt beim Beziehungsgleichgewicht in der Familie eine wichtige Rolle</strong></p>
<p>Helm Stierlin erläutert, dass so die in ihrer Beziehung zum Kinde so wichtig werdenden Beziehungsgleichgewichte, etwa von Gleichheit und Verschiedenheit sowie Nähe und Distanz dadurch vom Vater mitgetragen werden. Dadurch entsteht seiner Meinung nach weniger Gefahr, dass die Mutter ihr Kind früh überfordert und, damit einhergehend, mystifiziert. Viele Beobachtungen an den Familien schizophrener Kinder lassen eine mangelnde gegenseitige Befriedigung der Ehepartner erkennen.</p>
<p>Zwischen solchen Eltern herrscht ein Klima negativer Gegenseitigkeit. Helm Stierlin schreibt: „Anstatt sich gegenseitig anzuerkennen und zu stützen, versuchen die meisten Ehepartner einander zu unterminieren und an den wundesten Punkten zu treffen.“ Solche Paare führen offen Krieg im Angesicht ihrer Kinder. Eine Minderzahl der Ehepartner verschleiert ihre Auseinandersetzungen durch eine Fassade der Pseudo-Harmonie. Murray Bowen charakterisiert diesen Zustand als „emotionale Scheidung“ der Ehepartner.</p>
<p><strong>Kurzbiographie: Helm Stierlin</strong></p>
<p>Helm Stierlin, geboren 1926, studierte Philosophie und Medizin in Heidelberg, Freiburg und Zürich. Von 1957 bis 1974 arbeitete er als Psychiater und Psychotherapeut hauptsächlich in den USA. In der Zeit von 1966 bist 1974 betrieb er klinische Forschung am National Institute of Mental Health in Bethesda, und zwar mit den Schwerpunkten Schizophrenie, Psychopathologie der Adoleszenz sowie Familientherapie.</p>
<p>Von 1974 bis 1991 leitete Helm Stierlin die Abteilung für psychoanalytische Grundlagenforschung an der Universität Heidelberg. Zu seinen wichtigen Veröffentlichungen zählen unter anderem: „Das Tun des einen ist das Tun des anderen“, Adolf Hitler. Familienperspektiven“ sowie „Eltern und Kinder im Prozess der Ablösung“.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Cordelia Fine stellt die Eigenschaften des Selbstkonzepts vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2012 02:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Selbst eines Menschen hat viele Facetten. Es ist ein reiches, komplexes Netz mit einer je unterschiedlichen Nuance für alle möglichen Gelegenheiten. Cordelia Fine zitiert Walt Whitman, der dies mit folgendem Satz ausgedrückt hat: „Ich bin groß: In mir wohnen viele.“ Aber während ein Selbst, das Viele einschließt, mit hoher Wahrscheinlichkeit eine feine Sache ist, ... <a title="Cordelia Fine stellt die Eigenschaften des Selbstkonzepts vor" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/cordelia-fine_selbstkonzept.html" aria-label="Mehr Informationen über Cordelia Fine stellt die Eigenschaften des Selbstkonzepts vor">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Selbst eines Menschen hat viele Facetten. Es ist ein reiches, komplexes Netz mit einer je unterschiedlichen Nuance für alle möglichen Gelegenheiten. Cordelia Fine zitiert Walt Whitman, der dies mit folgendem Satz ausgedrückt hat: „Ich bin groß: In mir wohnen viele.“ Aber während ein Selbst, das Viele einschließt, mit hoher Wahrscheinlichkeit eine feine Sache ist, kann jeder auch sofort erkennen, dass es nicht optimal oder sogar unmöglich wäre, alle verschieden Nuancen des Selbst gleichzeitig zu aktivieren. Cordelia Fine schreibt: Ratsam ist es, jeweils nur einige wenige Selbstkonzepte aus dem riesigen Schrank, der unser Selbst ist, herauszuziehen.“ Cordelia Fine studierte Psychologie und Neurowissenschaften in London und Toronto. Heute forscht sie an der Marquarie University in Australien und unterrichtet an der Melbourne Business School. <span id="more-255"></span></p>
<p><strong>Das aktive Selbst verändert sich ständig in Reaktion auf seine soziale Umwelt</strong></p>
<p>Es gibt Psychologen, die bezeichnen das Selbst, das jeweils gerade in Gebrauch ist – das eine Selbstkonzept, das aus den vielen ausgewählt wurde –, als aktives Selbst. Cordelia Fine erklärt: „Wie der Name schon sagt, ist das keine passive, träge Einheit, die, ohne sich zu verändern, Tag für Tag, eine Woche nach der anderen einfach nur herumhängt.“ Sie vertritt die These, dass das aktive Selbst vielmehr ein dynamisches Chamäleon ist, das sich von einem Moment zum nächsten in Reaktion auf seine soziale Umwelt verändert.</p>
<p>Natürlich kann der Geist nur das einsetzen, was ihm zur Verfügung steht – und bestimmte Teile des Selbstkonzepts sind für Menschen eher greifbar als andere. Ein ziemlich großer Teil des Selbstkonzepts besteht aus Stereotypen der vielen sozialen Identitäten, die jeder Person zu eigen sind. Cordelia Fine nennt zum Beispiel: Mann, Tierarzt, New Yorker, Vater, Hispano-Amerikaner und Squash-Spieler. Wer ein Mensch in einem bestimmten Augenblick ist, das heißt, welcher Part des Selbstkonzepts gerade aktiviert ist, hängt ganz vom Umstand ab.</p>
<p><strong>Gender-Stereotypen sind allgegenwärtig</strong></p>
<p>Manchmal ist das aktive Selbst individuell gefärbt und entspricht damit weitgehend dem Charakter eines Menschen. Es gibt aber auch Augenblicke, in denen der Kontext eine der Sozialidentitäten als aktives Selbst in Stellung bringt. Es wäre für Cordelia Fine keine Überraschung, wenn die Positiorkmalen hat ihrer Meinung nach offenbar genau diesen Effekt.</p>
<p>Gender-Stereotype sind laut Cordelia Fine allgegenwärtig und dies gilt auch in Bereichen, wo sie überhaupt nicht hingehören. Als negatives Beispiel dafür zitiert sie einen Schulleiter einer bekannten Privatschule in Edinburgh, der folgendes gesagt hat: „Meines Erachtens ist es wesentlich besser, zuzugeben, dass es Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen gibt wie auch in ihrer jeweiligen Art zu lernen. Generell entscheiden sich Jungen für Fächer, die ihrem Lebensstil entsprechen, der in erster Linie auf logischem Denken beruht.“</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Sigmund Freud hegt ein Unbehagen an der Kultur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Psychologie Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 02:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmund Freud]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Alterswerk von Sigmund Freud kann fast durchgehend als eine Art Kulturkritik aufgefasst werden. Deutlich zeigt sie sich beispielsweise in seinem Buch „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ aus dem Jahre 1921. Sigmund Freud will darin begreiflich machen, wie der Mensch sein Wesen innerhalb einer Massenversammlung verwandelt. Zur Veranschaulichung wählt er die beiden organisierten Massen der Kirche und ... <a title="Sigmund Freud hegt ein Unbehagen an der Kultur" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/sigmund-freud-hegt-ein-unbehagen-an-der-kultur.html" aria-label="Mehr Informationen über Sigmund Freud hegt ein Unbehagen an der Kultur">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Alterswerk von Sigmund Freud kann fast durchgehend als eine Art Kulturkritik aufgefasst werden. Deutlich zeigt sie sich beispielsweise in seinem Buch „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ aus dem Jahre 1921. Sigmund Freud will darin begreiflich machen, wie der Mensch sein Wesen innerhalb einer Massenversammlung verwandelt. Zur Veranschaulichung wählt er die beiden organisierten Massen der Kirche und des Heeres. In beiden Fällen geht er von einer libidinösen Bindung der Massenmitglieder an ihren Führer aus. Die Ich-Ideale werden dabei durch den Führer als kollektives Ich-Ideal ersetzt. <span id="more-125"></span></p>
<p><strong>Massenführer haben die Eigenschaften eines Gottes</strong></p>
<p>Der einzelne Mensch partizipiert am Prestige, dass die Masse dem Führer einräumt und sonnt sich in seinem Glanz. Selbst die Funktion des Gewissens wird an den Führer übertragen, denn alles wird ungeprüft als richtig angesehen, was er befiehlt. Der Massenführer wird mit den Eigenschaften eines Urvaters ausgestattet, was ihn in die Nähe einer Gottheit rückt. Je nach der Struktur des Charakters ihres Anführers kann die Masse konstruktiv oder destruktiv agieren, wobei in der Geschichte fast ausschließlich letztere Variante zum Tragen kam.</p>
<p>Freuds Buch „Die Zukunft einer Illusion“ aus dem Jahre 1927 ist eine groß angelegte Religionskritik. Der Psychoanalytiker bringt darin die religiöse Welt- und Lebensanschauung mit den Schicksalen der Sozialisation in den ersten Lebensjahren des Menschen in Zusammenhang. Gott ist für Sigmund Freud die personifizierte Vatersehnsucht, das heißt der Wunsch, auch im Universum eine starke und übermächtige Vaterfigur sehen zu können, die ähnlichen Schutz und Geborgenheit verspricht wie der leibliche Vater in der Kindheit.</p>
<p>Die religiösen Vorstellungen werden von Sigmund Freud als eine Illusion bezeichnet, die er zwischen Irrtum und Wahn ansiedelt. Der religiöse Glaube schenkt dem Menschen die illusorischen Tröstungen, dass ein Vater im Himmel über sie wacht und er nach dem Tode weiterleben wird und dann die Gerechtigkeit empfangen wird, die ihm auf Erden versagt geblieben ist. All dies dämpft die Wut und den Revolutionswillen der Notleidenden und Unterdrückten, die nur deshalb die Tyrannei und die Ausbeutung im Diesseits geduldig ertragen, weil ihnen von der Kirche die Hoffnung auf einen Ausgleich im Jenseits versprochen wurde.</p>
<p><strong>Sigmund Freud bezeichnet die Religion als psychischen Infantilismus</strong></p>
<p>Die Kindeserziehung kritisiert Freud, da er in ihr drei Denkhemmungen erkennt, die sich gegenseitig ergänzen und die spätere Entwicklung der Persönlichkeit stark beeinträchtigen. Er zählt dazu die autoritäre, die religiöse und die sexuelle Denkhemmung. Autoritarismus, Religion und Sexualtabus verängstigen laut Freud das Gemüt des Menschen, der somit n sieht er in der politischen Schafsgeduld wiederkehren, mit der sich die Menschen beispielsweise auf die Schlachtfelder der Kriege führen lassen. Freud ruft die Menschheit auf, den Mut zu haben, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.</p>
<p>In seinem Buch „Das Unbehagen in der Kultur“ aus dem Jahre 1930 bezeichnet Sigmund Freud die Religion als psychischen Infantilismus, der die Menschen daran hindert, erwachsene Menschen zu werden, die sich von ihrer Vernunft leiten lassen. Die Religion bietet Trost für Notlagen, die der Mensch besser aktiv und rational angehen sollte, um alles in seiner Macht stehende für deren Beseitigung zu tun.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Christa Schirl weist auf die wichtige Rolle der Väter hin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jul 2012 02:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
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					<description><![CDATA[Christa Schirl ist fest davon überzeugt, dass sowohl Mütter als auch Väter für eine gesunde Entwicklung der Kinder wichtig sind. Die Psychologin erklärt: „Vaterlos aufwachsende Kinder können Einschränkungen in ihrer Identitäts- und Selbstwertentwicklung, in ihrer Bindungs- und Beziehungsfähigkeit aufweisen.“ Für Christa Schirl gibt es keinen wichtigen oder unwichtigen Elternteil. Zudem bedauert sie sehr, dass viele ... <a title="Christa Schirl weist auf die wichtige Rolle der Väter hin" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/christa-schirl-weist-auf-die-bedeutende-rolle-der-vater-hin.html" aria-label="Mehr Informationen über Christa Schirl weist auf die wichtige Rolle der Väter hin">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Christa Schirl ist fest davon überzeugt, dass sowohl Mütter als auch Väter für eine gesunde Entwicklung der Kinder wichtig sind. Die Psychologin erklärt: „Vaterlos aufwachsende Kinder können Einschränkungen in ihrer Identitäts- und Selbstwertentwicklung, in ihrer Bindungs- und Beziehungsfähigkeit aufweisen.“ Für Christa Schirl gibt es keinen wichtigen oder unwichtigen Elternteil. Zudem bedauert sie sehr, dass viele Väter gar nicht wissen, wie wichtig sie bei der Erziehung ihres Nachwuchses sind. Die Väter sind deshalb für die Identitätsentwicklung so bedeutsam, da eine der biologischen Grundaufgaben des Vater-Seins im Schützen und Anerkennen der Kinder liegt. Christa Schirl ist Klinische und Gesundheits-Psychologin sowie Psychotherapeutin des Kinderhilfswerks. Außerdem hat sie eine eigene Praxis. <span id="more-248"></span></p>
<p><strong>In vaterlosen Familien fehlen Modelle für Geschlechterrollen</strong></p>
<p>Je älter Kinder werden, umso mehr suchen sie laut Christa Schirl die Anerkennung der Väter. Jugendliche, die den Stolz des Vaters auf ihre Leistungen spüren, zeigen mehr Selbstsicherheit und ersparen sich deshalb manche jungendliche Dummheit. Christa Schirl fügt hinzu: „Mädchen, die eine gute Vaterbindung haben, gehen als Jugendliche mit Beziehungen viel umsichtiger um, denn sie suchen nicht blind die Bestätigung von jungen Männern. Durch die väterliche Anerkennung sind sie sich ihrer selbst bewusst.“ Gemeinsam müssen Väter und Mütter ja sagen zu ihren Kindern. Sie sollten ihre Eigenheiten, Fähigkeiten und Schwächen akzeptieren.</p>
<p>Mädchen, die ohne Vater aufwachsen, können gemäß Christa Schirl die Erfahrung vermissen, wie man als Frau mit einem Mann in Beziehung tritt. Deshalb fühlen sich diese Mädchen in Beziehungen zum anderen Geschlecht unsicher oder sogar unwohl. Bei den Buben sieht es nicht besser aus. Christa Schirl erklärt: „In vaterlosen Familien fehlen oft Modelle für Geschlechterrollen. Buben sind unsicher, wie sie sich verhalten sollen, und haben oft Schwierigkeiten im Umgang mit Mädchen.“</p>
<p>Christa Schirl vertritt die These, dass die Beziehung zum Vater dem Kind wichtige Ablösungsschritte von der Mutter ermöglicht. Ihrer Meinung nach spürt das Kind bei einem Konflikt mit der Mutter, dass es im Vater über eine zweite Person verfügt, die ihm Sicherheit gibt. Christa Schirl erläutert: „Gibt es nur eine Beziehungsperson, kommt es meist zu einer Überbindung an den vorhandenen Elternteil.“</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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