<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sinn &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/sinn/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Sep 2024 07:51:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Andreas Salcher stellt das PERMA-Konzept vor</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-stellt-das-perma-konzept-vor.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-stellt-das-perma-konzept-vor.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 01:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[PERMA-Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Ziel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=5671</guid>

					<description><![CDATA[Es gibt fünf Faktoren des „PERMA-Konzepts“ das der US-amerikanische Psychologe Martin E. P. Seligman entwickelt hat. Der erste Faktor ist die positive Emotion. Andreas Salcher erläutert: „Das regelmäßige Erleben positiver Emotionen ist durchaus ein essenzieller Faktor für das Wohlbefinden von uns Menschen, aber eben nicht der wichtigste und schon gar nicht der einzige.“ Positive Emotionen ... <a title="Andreas Salcher stellt das PERMA-Konzept vor" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-stellt-das-perma-konzept-vor.html" aria-label="Mehr Informationen über Andreas Salcher stellt das PERMA-Konzept vor">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt fünf Faktoren des „PERMA-Konzepts“ das der US-amerikanische Psychologe Martin E. P. Seligman entwickelt hat. Der erste Faktor ist die positive Emotion. Andreas Salcher erläutert: „Das regelmäßige Erleben positiver Emotionen ist durchaus ein essenzieller Faktor für das Wohlbefinden von uns Menschen, aber eben nicht der wichtigste und schon gar nicht der einzige.“ Positive Emotionen wie Lust, Behaglichkeit oder Entspannung werden im Augenblick ihres Auftretens subjektiv genossen, sind allerdings wenig nachhaltig. Daher ist die Erwartung, dass Arbeit ständig Spaß machen soll, unrealistisch. Der zweite Faktor ist das Engagement. Menschen können aufblühen, wenn sie ganz in einer sie erfüllenden Tätigkeit aufgehen oder sich für einen höheren Zweck engagieren. Dr. Andreas Salcher ist Mitgebegründer der „Sir Karl-Popper-Schule“ für besonders begabte Kinder. Mit mehr als 250.000 verkauften Büchern gilt er als einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren Österreichs. <span id="more-5671"></span></p>
<p><strong>Es kann nicht den einen Sinn des Lebens geben</strong></p>
<p>Als dritten Faktor nennt Martin E. P. Seligman positive Beziehungen. Menschen brauchen erfüllende Familien-, Freundschafts- und Liebesbeziehungen, in denen sie Kraft und Freude erfahren können. Andreas Salcher weiß: „Menschen, die sich mit anderen verbunden fühlen, sind glücklicher, gesünder und leben länger als isolierte Menschen.“ Der vierte Faktor ist die Sinnerfüllung. Es kann nicht den einen Sinn für das Leben eines Menschen geben, sondern dieser setzt sich aus Bausteinen zusammen, die sich im Lauf der Zeit immer wieder ändern können.</p>
<p>So gibt es Zeiten im Leben, in denen die Arbeit eine hohe Priorität hat, und solche, in denen andere Themen an Relevanz gewinnen, zum Beispiel die Geburt eines Kindes. Andreas Salcher fügt hinzu: „Im Alter wird die Bedeutung der Großzügigkeit gegenüber der nächsten Generation immer wichtiger für das Lebensglück.“ Das Gefühl, den Sinn verloren zu haben, lässt sich nicht dadurch beseitigen, indem man beginnt, den einen Sinn seines Lebens wie einen verlorenen Schlüssel zu suchen.</p>
<p><strong>Eigene Wertvorstellungen geben dem Leben Halt</strong></p>
<p>Jeder Versuch, den individuellen Sinn des eigenen Lebens auf einer abstrakten Ebene wiederentdecken zu wollen, führt nicht zum Sinn, sondern ins Absurde. Andreas Salcher stellt fest: „Sinn ist immer eine konkrete Erfahrung, die eben nur über Beruf, Liebe, Familie, Kunst, Wissenschaft, Pflichten, Neigungen, Mitgefühl, Engagement und so weiter empfunden werden kann.“ Der Sinn des Lebens ist das, was Menschen aus den vielen Möglichkeiten, die ihnen das Leben bietet, machen. </p>
<p>Der fünfte Faktor des PERMA-Konzepts ist die Zielerreichung. Erfolg, Leistung und Gewinnen sind für bestimmte Menschentypen sehr bedeutsam für das Lebensglück. Andreas Salcher erläutert: „Für sie entsteht Sinn durch das Setzen und Erreichen von immer neuen Zielen, selbst wenn diese Werte weder gute Gefühle im Augenblick verschaffen noch einen höheren Sinn erfüllen.“ Doch Ziele allein reichen bei Weitem nicht aus. Menschen brauchen eigene Wertvorstellungen, die ihnen in Krisenzeiten helfen, ihrem Leben Halt zu geben. Quelle: „Die große Erschöpfung“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-stellt-das-perma-konzept-vor.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die völlige Fremdbestimmung führt zu Apathie</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/die-voellige-fremdbestimmung-fuehrt-zu-apathie.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/die-voellige-fremdbestimmung-fuehrt-zu-apathie.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2024 01:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=5396</guid>

					<description><![CDATA[Die Erkenntnis, dass Fremdbestimmung in der Arbeit Menschen stressen und letztlich erschöpfen kann, ist schon lange bekannt. Andreas Salcher nennt ein Beispiel: „Im Fall der Fließbandarbeit sind die Mitarbeiter in fast allen Dimensionen der Arbeit fremdbestimmt. Der Arbeitsbeginn, die Pausen und das Ende werden exakt durch die Zeiterfassungssysteme vorgegeben, der Arbeitsrhythmus ist machinengesteuert. Diese völlig ... <a title="Die völlige Fremdbestimmung führt zu Apathie" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-voellige-fremdbestimmung-fuehrt-zu-apathie.html" aria-label="Mehr Informationen über Die völlige Fremdbestimmung führt zu Apathie">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erkenntnis, dass Fremdbestimmung in der Arbeit Menschen stressen und letztlich erschöpfen kann, ist schon lange bekannt. Andreas Salcher nennt ein Beispiel: „Im Fall der Fließbandarbeit sind die Mitarbeiter in fast allen Dimensionen der Arbeit fremdbestimmt. Der Arbeitsbeginn, die Pausen und das Ende werden exakt durch die Zeiterfassungssysteme vorgegeben, der Arbeitsrhythmus ist machinengesteuert. Diese völlig Fremdbestimmung führt durch den Gewöhnungseffekt jedoch meist eher zur Apathie als zur Erschöpfung. In der griechischen Mythologie ist unnütze Arbeit ohne Sinn eine der grausamsten Strafen. In seinem Buch „Der Mythos des Sisyphos“ schreibt Albert Camus: „In Sisyphos, der die Sinnlosigkeit der Wiederholung zu ignorieren scheint und unbeirrt seinen Stein nach oben rollt, erkennen wir uns als Menschen wieder.“ Dr. Andreas Salcher ist Mitgebegründer der „Sir Karl-Popper-Schule“ für besonders begabte Kinder. Mit mehr als 250.000 verkauften Büchern gilt er als einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren Österreichs. <span id="more-5396"></span></p>
<p><strong>Manche Menschen haben alles und sind trotzdem unglücklich</strong></p>
<p>Albert Camus fährt fort: „Sisyphos provoziert, weil er uns zu uns selbst befragt – warum wir uns immer wieder den Bedingungen der menschlichen Existenz beugen und den Stein nicht einfach unten liegen lassen.“ Eine Interpretation dieses Zitats in Zeiten der Krise könnte lauten: Menschen, die alles haben und trotzdem erschöpft und unglücklich sind, haben den ersten Gipfel mit Karriere, Geld und Status geschafft. Andreas Salcher ergänzt: „Sie glauben, die beste Zeit läge bereits hinter ihnen und es ginge ohnehin nur noch bergab.“</p>
<p>Es mangelt ihnen an Zielen und vor allem an Hoffnung. Andreas Salcher erläutert: „Dabei übersehen sie den Anstieg zum zweiten Berg, auf dessen Gipfel Werte wie Lebenssinn, Bestimmung und Gemeinschaft auf sie warten.“ Im Gegensatz dazu scheut der ums wirtschaftliche Überleben ringende Unternehmer – gleich dem Sisyphos – nicht, die Anstrengung auf sich zu nehmen, um am Gipfel eine bessere Aussicht zu genießen und irgendwann ein besseres Leben auf der Hochebene zu erreichen.</p>
<p><strong>Starre Arbeitszeiten sind eine Zumutung</strong></p>
<p>Was ihn mit Sisyphos verbindet, ist die Disziplin, was ihn unterscheidet, ist die realistische Möglichkeit, den Gipfel tatsächlich zu erklimmen. Starre Arbeitszeiten dagegen sind eine Zumutung, denn sie beschneiden das Bedürfnis nach Selbstbestimmung. Andreas Salcher weiß: „Reine Fließbandtätigkeit verliert, zumindest in den Industriestaaten immer mehr an Bedeutung, weil sie kostengünstiger durch Roboter erledigt werden kann.“ Logistikzentren aber wie etwa jene von Amazon bauen aber noch immer auf den Prinzipien der fremdbestimmten Arbeit auf. </p>
<p>Zahlenmäßig weit bedeutsamer sind Botenfahrer, Servicekräfte in der Systemgastronomie, Lieferdienste, Reinigungs- und allgemeines Hilfspersonal. Andreas Salcher erklärt: „Menschen, die diese Jobs machen, tun das selten, weil sie sich nach Erfüllung in der Arbeit sehnen, sondern weil sie aufgrund ihrer Qualifikation wenig andere Möglichkeiten sehen, ihre Kinder zu versorgen und ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.“ Warum sinkt ein Teil von ihnen nach Dienstschluss erschöpft vor den Fernseher, während andere noch genug Energie für ihre Kinder, Freunde und Freizeitaktivitäten haben? Quelle: „Die große Erschöpfung“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/die-voellige-fremdbestimmung-fuehrt-zu-apathie.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Narrative sind Bestandteil der Identität</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/narrative-sind-bestandteil-der-identitaet.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/narrative-sind-bestandteil-der-identitaet.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2024 01:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=5342</guid>

					<description><![CDATA[Geschichten erzählen ist menschlich. Man erzählt sie sich und anderen, um seine persönlichen Erfahrungen und die eigene Existenz zu interpretieren. Armin Falk ergänzt: „Sie helfen uns dabei, eine Vorstellung von Realität zu gewinnen. Ohne Geschichten sind wir nicht imstande, Sinn zu konstruieren und uns in der Lebenswelt zurechtzufinden. Sie vermitteln uns eine Begriff davon, woher ... <a title="Narrative sind Bestandteil der Identität" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/narrative-sind-bestandteil-der-identitaet.html" aria-label="Mehr Informationen über Narrative sind Bestandteil der Identität">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Geschichten erzählen ist menschlich. Man erzählt sie sich und anderen, um seine persönlichen Erfahrungen und die eigene Existenz zu interpretieren. Armin Falk ergänzt: „Sie helfen uns dabei, eine Vorstellung von Realität zu gewinnen. Ohne Geschichten sind wir nicht imstande, Sinn zu konstruieren und uns in der Lebenswelt zurechtzufinden. Sie vermitteln uns eine Begriff davon, woher wir kommen, was wir uns wünschen oder wozu wir bestimmt sind.“ Manche Persönlichkeitspsychologen beschreiben die Rolle von Narrativen deshalb als integralen Bestandteil der Identität eines Menschen. Denn die eigenen Lebensgeschichten prägen die Vorstellung davon, wer man ist. Oder anders gesagt, man ist, was man über sich erzählt. Armin Falk leitet das Institut für Verhaltensökonomik und Ungleichheit (briq). Außerdem ist er Direktor des Labors für Experimentelle Wirtschaftsforschung, sowie Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn. <span id="more-5342"></span></p>
<p><strong>Narrative können prosoziales Verhalten beeinflussen</strong></p>
<p>Dabei handelt es sich zum Beispiel um Geschichten von Aufstieg, schwerer Kindheit, widrigen Umständen oder beruflichen Erfahrungen. Diese Geschichten formen die Vorstellungen vom eigenen Selbst. Armin Falk weiß: „Geschichten spielen aber auch kulturell ein bedeutsame und prägende Rolle, als Merkmale der Vergewisserung von kultureller Identität und Zugehörigkeit. Alle Kulturen haben ihre eigenen Geschichten vom Anfang der Welt, vom Sitz der Götter, haben ihre Märchen, Sagen und Heldengeschichten.“</p>
<p>Gerade religiöse Geschichten, ihre Plots und Protagonisten kann man benutzen, um moralisch fragwürdige Dinge zu tun. Narrative spielen aber auch eine wichtige Rolle, weil sie prosoziales Verhalten beeinflussen können. Armin Falk stellt fest: „Wenn wir moralisch handeln, wägen wir immer Kosten und Nutzen miteinander ab. Einerseits schöpfen wir Befriedigung daraus, anderen zu helfen, zu kooperieren, kurzum: Gutes zu tun. Andererseits entstehen uns dabei Kosten, sei es in Form von Geld, Aufmerksamkeit oder Zeit, die wir für die gute Tat aufwenden.“</p>
<p><strong>Viele Menschen reden sich die Realität schön</strong></p>
<p>Von Schuld befreiende Geschichten setzen an beiden Seiten an. Sie können einen Menschen davon überzeugen, dass der Nutzen der moralischen Handlung in „Wahrheit“ gar nicht so groß ist. Oder dass die Kosten „unzumutbar hoch“ sind, niemand also eine solche Handlung von einem ernsthaft erwarten kann. Armin Falk erklärt: „Alle Geschichten, die uns vor uns selbst und vor anderen „gut“ aussehen lassen, obwohl wir das Falsche tun, leisten das.“ Woher kommen diese Geschichten?</p>
<p>Zum einen produziert man sie selbst, indem man die Welt um sich in einer für sich selbst vorteilhaften Weise interpretiert und deutet. Man überzeugt sich davon, dass man das Richtige tut, indem man selektiv Informationen aktualisiert und sich an sie erinnert, sich also die Realität schönredet. Armin Falk fügt hinzu: „Aber Geschichten werden auch von Politikern, Lobbyisten und Interessengruppen professionell produziert, mit dem Ziel, Deutungsschemata in die Welt zu setzen, um bestimmte Verhaltensweisen zu fördern oder zu hemmen.“ Quelle: „Warum es so schwer ist, ein guter Mensch zu sein“ von Armin Falk</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/narrative-sind-bestandteil-der-identitaet.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Frage nach dem Lebenssinn ist uralt</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/die-frage-nach-dem-lebenssinn-ist-uralt.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/die-frage-nach-dem-lebenssinn-ist-uralt.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2024 02:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bedeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=5302</guid>

					<description><![CDATA[„Glaubst du, das Leben verstanden zu haben?“ Da ist sie wieder, die Frage, die nach dem Banalen und dem Wichtigen fragt. Denn wenn man annimmt, das Leben verstanden zu haben, sollte man auch in der Lage sein, eine Antwort auf die Sinnfrage geben zu können – ganz egal wie diese ausfällt. Maren Urner weiß: „Die ... <a title="Die Frage nach dem Lebenssinn ist uralt" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-frage-nach-dem-lebenssinn-ist-uralt.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Frage nach dem Lebenssinn ist uralt">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Glaubst du, das Leben verstanden zu haben?“ Da ist sie wieder, die Frage, die nach dem Banalen und dem Wichtigen fragt. Denn wenn man annimmt, das Leben verstanden zu haben, sollte man auch in der Lage sein, eine Antwort auf die Sinnfrage geben zu können – ganz egal wie diese ausfällt. Maren Urner weiß: „Die Frage nach einem möglichen Lebenssinn ist wohl so alt wie die Menschheit und philosophischer Natur. Eine Überprüfung der Frage „Ist das Leben sinnvoll?“ lässt sich kaum anhand von Daten durchführen.“ Anders aber die Frage nach einem sinnvollen oder bedeutsamen Leben. Dabei geht es um die Dinge, die Menschen am Sterbebett – insofern sie die Gelegenheit dazu haben – bereuen oder schätzen. Dr. Maren Urner ist Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. <span id="more-5302"></span></p>
<p><strong>Die meisten Menschen wollen von Bedeutung sein</strong></p>
<p>Dabei handelt es sich um die Dinge, die sie rückblickend auf ihre Lebenszeit als wertvoll beziehungsweise als wertlos betrachten. Vielleicht auch die eine oder andere Offenbarung gegenüber den Nahestehenden oder sich selbst. Im Gegensatz zur übergeordneten Frage nach dem Sinn kann man die Frage nach dem, was ein sinnvolles Leben ausmacht, anhand von Daten untersuchen. Genau das haben die beiden Sozialpsychologen Vlad Costin und Vivian Vignoles in einer aktuellen Studie getan.</p>
<p>Maren Urner kennt ihr wichtigstes Ergebnis: „Nach dem Sinn im Leben befragt, war der wichtigste Aspekt für die meisten Menschen das Gefühl, von Bedeutung zu sein.“ Was bedeutet das? „Mattering“ also „von Bedeutung sein“ meint die Erfahrung, die einen besonderen Wert und Geltung für einen Menschen hat. Sie sind das Gegenteil von flüchtigen und beiläufigen Erfahrungen und Momenten, die häufig den Alltag bestimmen. Bedeutung bekommt ein Mensch dann, wenn er das Gefühl hat, dass sein Verhalten einen Unterschied macht und das Leben es wert ist, gelebt zu werden.</p>
<p><strong>Eine „persönliche Krise“ ist eine fundamentale Seinsfrage</strong></p>
<p>Die wohl wichtigste Komponente des psychologischen Konstrukts von „Mattering“: Es bezieht sich auf das Gefühl von Bedeutung zu sein. Erste Studienergebnisse zeigen, dass man sich besonders bedeutungsvoll fühlt, wenn man über die Belanglosigkeiten dieser Welt und die Exklusivität der Eigeninteressen hinauswächst. Maren Urner fügt hinzu: „Also dann, wenn wir unsere häufig vielfältigen Rollen im sozialen und gesellschaftlichen Geflecht, in dem wir leben, anerkennen und wertschätzen.“ </p>
<p>Eine „persönliche Krise“ ist mehr als ein Spagat zwischen Spaß und Selbstkasteiung, zwischen Dauerereichbarkeit und digitalem Detox, zwischen Freiheit und Freizeitstress. Sie ist eine fundamentale Seinsfrage. Maren Urner stellt fest: „Als Individuen und Gesellschaften entwickeln wir also Lebenspläne, Institutionen und Umgebungen für uns selbst und andere, die uns vom Glücklichsein abhalten.“ Man kann diesem Teufelskreis, der einen persönlich und gesellschaftlich einkesselt, nur entkommen, indem man die Ebene dazwischen betrachtet. Dabei handelt es sich um das Spannungsfeld zwischen Glauben und Wissen. Quelle: „Raus aus der ewigen Dauerkrise“ von Maren Urner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/die-frage-nach-dem-lebenssinn-ist-uralt.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Menschen haben ein Bedürfnis nach Sinn</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/sinn-ist-eine-situative-und-individuelle-aufgabe.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/sinn-ist-eine-situative-und-individuelle-aufgabe.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 02:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=5233</guid>

					<description><![CDATA[Vielleicht findet man Sinn weder direkt noch einfach, sondern er eignet sich einem menschlichen Leben an. Was meint Barbara Schmitz damit? Sie erklärt: „Ein Sinn im menschlichen Leben ist kein Gegenstand, den man bekommt oder verliert. Und das menschliche Leben ist kein Behälter oder Container des Sinns, sondern in dem, was wir tun und sind, ... <a title="Menschen haben ein Bedürfnis nach Sinn" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/sinn-ist-eine-situative-und-individuelle-aufgabe.html" aria-label="Mehr Informationen über Menschen haben ein Bedürfnis nach Sinn">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht findet man Sinn weder direkt noch einfach, sondern er eignet sich einem menschlichen Leben an. Was meint Barbara Schmitz damit? Sie erklärt: „Ein Sinn im menschlichen Leben ist kein Gegenstand, den man bekommt oder verliert. Und das menschliche Leben ist kein Behälter oder Container des Sinns, sondern in dem, was wir tun und sind, in dem wie wir leben, wie wir der Welt begegnen, können wir Sinn erfahren.“ Viktor Frankl lebte mehrere Jahre in Konzentrationslagern der Nationalsozialisten. Er betonte, dass ein Sinn im Leben Menschen die Kraft geben kann, auch schwerste Erfahrungen durchzustehen, und verstand Sinn als situative und individuelle Aufgabe. Barbara Schmitz ist habilitierte Philosophin. Sie lehrte und forschte an den Universitäten in Basel, Oxford, Freiburg i. Br., Tromsø und Princeton. Sie lebt als Privatdozentin, Lehrbeauftragte und Gymnasiallehrerin in Basel. <span id="more-5233"></span></p>
<p><strong>Sinn hat viel mit der eigenen Einstellung und Haltung zu tun</strong></p>
<p>Barbara Schmitz erläutert: „An uns werden im Laufe des Lebens verschiedene Möglichkeiten in unterschiedlichen Situationen herangetragen, die wir selbst mit Sinn füllen können.“ Da Menschen ein Bedürfnis, einen Willen nach Sinn haben, ist es gut für sie, sich diesen Aufgaben zu stellen. Mit den Aufgaben ist auch Verantwortung verbunden. Da diese Aufgaben das Leben gewissermaßen selbst stellt, findet man den Sinn einerseits vor, andererseits gestaltet man ihn individuell aus.</p>
<p>Ein solches Erleben von Sinn kann man als Weise der Aneignung verstehen. Sie ist in den persönlichen Lebensbereichen allgegenwärtig. Nicht immer erlebt man diese Aneignung direkt als eine Begegnung mit dem Sinn des Lebens, sondern eher als Erfüllung in einer Tätigkeit. Nämlich als ein Aufgehen in dem, was man tut, wodurch sich eine allgemeine Zufriedenheit einstellt. Barbara Schmitz stellt fest: „Diese Weise, Sinn zu verstehen, hat viel mit Einstellung, Haltung, mit commitment zu tun.“</p>
<p><strong>Menschen erzählen Geschichten über sich und ihr Leben</strong></p>
<p>Zu den Formen der Aneignung von Sinn im menschlichen Leben kann es auch gehören, das eigene Leben als sinnvoll im Sinne einer Geschichte zu verstehen. Der Mensch ist, so der amerikanische Philosoph Alasdair MacIntyre, ein „story telling animal“. Barbara Schmitz ergänzt: „Unsere Identität wird ganz wesentlich darüber gewonnen, dass wir Geschichten über uns und unser Leben erzählen. Geschichten, die die Ereignisse unseres Lebens aufnehmen, in einen Zusammenhang stellen, Verbindungen schaffen, einen Plot haben und uns damit eine Möglichkeit bieten, unser Leben und uns selbst zu verstehen.“ </p>
<p>Diese Geschichten sind keine tabellarischen Lebensläufe. Sondern sie stellen Zusammenhänge her, ordnen und strukturieren, können einzelne Begebenheiten hervorheben und andere weglassen. In solchen Geschichten des Lebens können auch Brüche und Neuanfänge stattfinden. Ob ein Ereignis ein Anfang oder ein Ende ist, liegt im Ermessen des Erzählers. Und solche Zuordnungen können sich auch plötzlich ändern. Barbara Schmitz fügt hinzu: „Vielleicht habe ich morgen eine Begegnung, die mich dazu bringt, die Geschichte meines Lebens neu zu erzählen oder eine überraschende Wendung einzubauen. Quelle: „Was ist ein lebenswertes Leben?“ von Barbara Schmitz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/sinn-ist-eine-situative-und-individuelle-aufgabe.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Menschen wollen „von Bedeutung sein“</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/maren-urner-das-gefuehl-der-bedeutungslosigkeit.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/maren-urner-das-gefuehl-der-bedeutungslosigkeit.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jan 2024 02:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bedeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=5142</guid>

					<description><![CDATA[Wenn man annimmt, das Leben verstanden zu haben, sollte man auch in der Lage sein, eine Antwort auf die Sinnfrage geben zu können. Ganz egal, wie diese ausfällt. Maren Urner erläutert: „Die Frage nach einem möglichen Lebenssinn ist wohl so alt wie die Menschheit und philosophischer Natur. Eine Überprüfung der Frage „Ist das Leben sinnvoll?“ ... <a title="Menschen wollen „von Bedeutung sein“" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/maren-urner-das-gefuehl-der-bedeutungslosigkeit.html" aria-label="Mehr Informationen über Menschen wollen „von Bedeutung sein“">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man annimmt, das Leben verstanden zu haben, sollte man auch in der Lage sein, eine Antwort auf die Sinnfrage geben zu können. Ganz egal, wie diese ausfällt. Maren Urner erläutert: „Die Frage nach einem möglichen Lebenssinn ist wohl so alt wie die Menschheit und philosophischer Natur. Eine Überprüfung der Frage „Ist das Leben sinnvoll?“ lässt sich kaum anhand von Daten durchführen.“ Anders aber die Frage nach einem sinnvollen oder bedeutsamen Leben. Dabei geht es um die Dinge, die Menschen am Sterbebett – insofern sie die Gelegenheit dazu haben – bereuen oder schätzen. Die Dinge, die sie rückblickend auf ihre Lebenszeit als wertvoll beziehungsweise wertlos betrachten. Dr. Maren Urner ist Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. <span id="more-5142"></span></p>
<p><strong>Viele junge Menschen fühlen sich bedeutungslos</strong></p>
<p>Im Gegensatz zur übergeordneten Frage nach dem Sinn kann man die Frage nach dem, was ein sinnvolles Leben ausmacht, anhand von Daten untersuchen. Genau das haben die beiden Sozialpsychologen Vlad Costin und Vivian Vignoles in einer aktuellen Studie getan. Ihr wichtigstes Ergebnis: Nach dem Sinn des Lebens befragt, war der wichtigste Aspekt für die meisten Menschen das Gefühl, von Bedeutung zu sein. Was bedeutet das? „Mattering“ also „von Bedeutung sein“ meint die Erfahrungen, die einen besonderen Wert und Geltung für einen haben. </p>
<p>Maren Urner erklärt: „Sie sind das Gegenteil von flüchtigen und beiläufigen Erfahrungen und Momenten, die häufig unseren Alltag bestimmen. Bedeutung bekommen wir dann, wenn wir das Gefühl haben, dass unser Verhalten einen Unterschied macht und das Leben es wert ist, gelebt zu werden.“ Die wohl wichtigste Komponente des psychologischen Konstrukts von „Mattering“: Es bezieht sich auf das Gefühl, dass man als Mensch von Bedeutung ist. Genau dieses Gefühl von Bedeutung fehlt vielen jungen Menschen aktuell. Oder umgekehrt formuliert: Sie fühlen sich bedeutungslos.</p>
<p><strong>Eine persönliche Krise ist oft eine Bedeutungskrise</strong></p>
<p>Zahlreiche Studien zeigen auch: Wer sein Leben als bedeutsam betrachtet, lebt im Durchschnitt gesünder. Maren Urner ergänzt: „Auch hier scheint wieder der Umkehrschluss zu gelten: Menschen, die sich bedeutungslos fühlen, sind häufiger depressiv, haben öfter Angststörungen und begehen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit Selbstmord.“ Liegt die „persönliche Krise“ also darin begründet, dass viele Menschen eine „Bedeutungskrise“ erfahren?</p>
<p>Eine Bedeutungskrise, weil viele Menschen nicht wissen, was sie eigentlich wollen und brauchen? Obwohl sie längst wissen, dass sie Bedeutung vor allem dann verspüre, wenn sie Menschen, die ihnen wichtig sind, beeinflussen. Obwohl längst gut erforscht ist, wie sehr ebendieses Gefühl mit Blick auf den eigenen Nachwuchs Eltern verändert, weil sie täglich erleben, was sie „hinterlassen“. Maren Urner weiß: „Sie erfahren, was wirklich zählt, wenn sie ihre Kinder aufwachsen, lachen und weinen sehen.“ Quelle: „Raus aus der ewigen Dauerkrise“ von Maren Urner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/maren-urner-das-gefuehl-der-bedeutungslosigkeit.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Identität bleibt stets schützenswert</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/thomas-w-albrecht-zugehoerigkeit-und-spiritualitaet.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/thomas-w-albrecht-zugehoerigkeit-und-spiritualitaet.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Oct 2023 02:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Zugehörigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=4993</guid>

					<description><![CDATA[Zugehörigkeit gibt einem Menschen das Gefühl, Teil von Gemeinschaften zu sein. Thomas W. Albrecht nennt Beispiele: „Dazu zählen deine Familie, dein berufliches Umfeld, dein Sportverein, deine Nachbarn und deine Mitmenschen, die Gesellschaft, in der du lebst und die gesamte Menschheit.“ Es bettet das Individuum mit seiner Identität in etwas ein, es gibt ihm einen Rahmen, ... <a title="Die Identität bleibt stets schützenswert" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/thomas-w-albrecht-zugehoerigkeit-und-spiritualitaet.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Identität bleibt stets schützenswert">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zugehörigkeit gibt einem Menschen das Gefühl, Teil von Gemeinschaften zu sein. Thomas W. Albrecht nennt Beispiele: „Dazu zählen deine Familie, dein berufliches Umfeld, dein Sportverein, deine Nachbarn und deine Mitmenschen, die Gesellschaft, in der du lebst und die gesamte Menschheit.“ Es bettet das Individuum mit seiner Identität in etwas ein, es gibt ihm einen Rahmen, in dem es mit seiner Identität Sinn stiftet. Es gibt die Antwort auf die Frage: „Für wen bin ich da?“ Die Spiritualität bezieht sich auf das Gefühl, Teil eines größeren, über die Gemeinschaft hinausgehenden Systems zu sein – einem System, das umfassend ist. Spiritualität gibt die Antwort auf die Fragen: „Um was geht es mir wirklich?“, „Was ist der Sinn meines Lebens?“ Thomas W. Albrecht ist Experte für Kommunikation und Rhetorik. <span id="more-4993"></span></p>
<p><strong>Die Identität muss man vom Verhalten strikt trennen</strong></p>
<p>Die Identität eines Menschen, seine Fähigkeiten und sein Verhalten sind strikt voneinander zu trennen. Durch achtsame Sprache will man diese Trennung sicherstellen. Man will erreichen, dass, wenn man negative Kritik anbringt, dass sich diese Kritik ausschließlich auf das Verhalten einer Person bezieht. Thomas W. Albrecht betont: „Die Identität des Menschen und damit sein Würde bleiben stets schützenswert.“ Jeder sollte sich bewusst darüber sein, dass Angriffe auf die Identität eines Menschen erhebliche emotionale und mentale Auswirkungen auf diesen Menschen haben können. </p>
<p>Glaubt jemand zum Beispiel, ein Versager zu sein, weil ihm vieles nicht gelingt, wie er es gern möchte, manifestiert der Satz „Ich bin ein Versager!“ seine Identität. Thomas W. Albrecht rät: „Besser ist, sich selbst aufzumuntern.“ Das könnte beispielsweise wie folgt aussehen: „Ich bin ein wertvoller Mensch. Allen Menschen passieren Fehler und Missgeschicke. Ich überlege, was mir in meinem Leben schon alles gelungen ist und lerne daraus, wie ich das Gelingen wiederholen kann.“ </p>
<p><strong>Menschen bekommen Feedback auf ihr Verhalten</strong></p>
<p>Möchte man ein Feedback auf gutes und passendes Verhalten geben, sollte man die Identität seines Gegenübers ansprechen. Statt zu sagen „Du hast kreative Fähigkeiten“ sagt man: „Du bist ein kreativer Mensch.“ Mit Umformulierungen dieser Art versetzt man Menschen in die Lage, ihre Ressourcen stärker als bisher zu nutzen. Wo Menschen agieren, passieren Fehler. Das ist unumstritten. Jedoch ist der Begriff „Fehler“ vielleicht nicht ganz korrekt. Thomas W. Albrecht erläutert: „Es gibt keine Fehler, was wir bekommen, sind Feedbacks in Form von Ergebnissen, von Resultaten. Feedbacks auf unser Verhalten.“</p>
<p>Die Umgebung eines Menschen, dazu gehören Mensch und Natur, reagiert auf das eigene Verhalten und zeigt ihrerseits eine Antwort, ebenfalls in Form eines Verhaltens. Dieses Verhalten entspricht nicht immer dem Erwarteten oder dem Gewünschten. Wer sich mit achtsamer Sprache beschäftigt, stellt sich diese zwei Fragen: „Wie geht man mit diesem Feedback am besten um?“ „Wie kann man erreichen, dass man das Feedback erhält, das man sich wünscht?“ Quelle: „Die besondere Kraft der achtsamen Sprache“ von Thomas W. Albrecht </p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/thomas-w-albrecht-zugehoerigkeit-und-spiritualitaet.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Es gibt einen Sinn für das Gemeinwohl</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/ingo-hamm-sinn-fuer-alle.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/ingo-hamm-sinn-fuer-alle.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2023 01:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=4964</guid>

					<description><![CDATA[Neben dem Sinn für „Selbstverwirklicher“ muss es doch wohl noch einen „Sinn fürs Gemeinwohl“ geben. Im Sinne von: „Wir arbeiten gemeinsam für etwas Gutes!“ Gibt es das in der heutigen Zeit noch? Viele Unternehmen reklamieren diesen Anspruch tatsächlich für sich. Ingo Hamm weiß: „Doch nicht, wie wir annehmen würden, um die Welt zu retten. Sondern ... <a title="Es gibt einen Sinn für das Gemeinwohl" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ingo-hamm-sinn-fuer-alle.html" aria-label="Mehr Informationen über Es gibt einen Sinn für das Gemeinwohl">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neben dem Sinn für „Selbstverwirklicher“ muss es doch wohl noch einen „Sinn fürs Gemeinwohl“ geben. Im Sinne von: „Wir arbeiten gemeinsam für etwas Gutes!“ Gibt es das in der heutigen Zeit noch? Viele Unternehmen reklamieren diesen Anspruch tatsächlich für sich. Ingo Hamm weiß: „Doch nicht, wie wir annehmen würden, um die Welt zu retten. Sondern um mit diesem hehren Versprechen die Mitarbeiter stärker ans Unternehmen zu binden.“ Jenseits der 40 fängt jeder normale Mensch an, häufiger über den Sinn des Lebens nachzudenken. Vor allem, wenn er nachts um halb drei aufwacht und nicht wieder einschlafen kann. Die beiden Urväter des „Warum“, Simon Sinek und Daniel Pink zum Beispiel setzten anfänglich den Sinn für das Individuum und den Sinn für das größere Ganze synonym. Dr. Ingo Hamm ist Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Darmstadt. <span id="more-4964"></span></p>
<p><strong>Die meisten Menschen wollen ihr Leben selbst lenken</strong></p>
<p>Sie gingen von folgendem aus: Wenn etwas für eine Gesellschaft Sinn macht, dann macht das auch für deren Mitglieder Sinn. Das klingt zwar nach einem intellektuell hochstehenden Konzept, lässt sich jedoch nicht mit dem Alltagsverständnis vereinbaren – siehe Corona. Mit seinem Buchtitel „Drive“ meint D. H. Pink nicht das Autofahren, sondern das, was einen Menschen antreibt, seinem Leben einen Sinn verleiht. Es geht dabei um das tiefe menschliche Bedürfnis, sein eigenes Leben zu lenken.</p>
<p>Außerdem geht es darum, neue Dinge zu lernen und zu meistern und es für sich und die Welt jeden Tag ein bisschen besser zu machen. Das macht Sinn? Absolut. Ingo Hamm stellt fest: „Sinn gibt ein gutes Gefühl, wenn es eben nicht vordergründig um Weltrettung geht, sondern um eine geistige Befreiung von einer Arbeitswelt voller Regeln, Anforderungen und Einschränkungen.“ Sinn ist dann die selbst initiierte und gesteuerte Bereicherung des eigenen Arbeitsalltags auf einer ganz fundamentalen Ebene. </p>
<p><strong>Viele Menschen motivieren sich längst mit dem Sinn</strong></p>
<p>Nicht das Was oder das Wie im Leben und bei der Arbeit begeistern Menschen, sondern das Warum und Wozu. Bei der individuellen Sinngebung geht es darum, selbst für sich darüber im Klaren zu sein, was man macht und warum man es macht. Ingo Hamm stellt fest: „Nicht das, was ich machen muss, motiviert mich, sondern, das was ich gerne tue und deswegen auch gut tue.“ Das könnte man auch das innere „why“, den inneren Sinn nennen. Oder frei nach Friedrich Nietzsche: Wer sein eigenes Wozu hat, erledigt jedes Was.</p>
<p>Viele Menschen motivieren sich längst mit dem Sinn. Sie merken es nur oft nicht, weshalb sie dieses überragende Motivationsinstrument nicht bewusst nutzen. Damit vergeuden sie es und können es ausgerechnet dann, wenn sie es am nötigsten hätten, nicht zu ihrem Nutzen anwenden. Ingo Hamm betont: „Menschen, die ein gutes Gespür für den Sinn haben, motivieren sich und andere damit fast intuitiv.“ Simon Sinek sagt: „Es gibt für jeden Menschen etwas, das ihn im Innersten antreibt.“ Quelle: „Sinnlos glücklich“ von Ingo Hamm</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/ingo-hamm-sinn-fuer-alle.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Sinn des Lebens ist schwer zu ergründen</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/4754.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/4754.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 01:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=4754</guid>

					<description><![CDATA[Barbara Schmitz weiß: „In der momentanen Diskussion wird zwischen zwei Bedeutungen der Frage nach dem Sinn unterschieden. Man kann zum einen fragen: Was ist der Sinn des Lebens? Zum anderen kann man auch fragen: Was ist der Sinn im Leben?“ Die erste Frage zielt darauf ab, warum überhaupt etwas existiert, fragt nach dem Sinn des ... <a title="Der Sinn des Lebens ist schwer zu ergründen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/4754.html" aria-label="Mehr Informationen über Der Sinn des Lebens ist schwer zu ergründen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Barbara Schmitz weiß: „In der momentanen Diskussion wird zwischen zwei Bedeutungen der Frage nach dem Sinn unterschieden. Man kann zum einen fragen: Was ist der Sinn des Lebens? Zum anderen kann man auch fragen: Was ist der Sinn im Leben?“ Die erste Frage zielt darauf ab, warum überhaupt etwas existiert, fragt nach dem Sinn des Lebens, der Welt, des Universums schlechthin. Die zweite ist bescheidener: Sie fragt nach dem Sinn, den Menschen in ihrem Leben für sich finden, nach dem Sinn eines persönlichen Lebens. Zwischen beiden Fragen bestehen Verbindungen. Barbara Schmitz ist habilitierte Philosophin. Sie lehrte und forschte an den Universitäten in Basel, Oxford, Freiburg i. Br., Tromsø und Princeton. Sie lebt als Privatdozentin, Lehrbeauftragte und Gymnasiallehrerin in Basel. <span id="more-4754"></span></p>
<p><strong>Ein Gott sichert Sinn</strong></p>
<p>Wenn man eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens hat, dann hat man auch eine auf die Frage nach dem Sinn im Leben. Hat man aber keine Antwort auf die erste Frage, so kann man trotzdem eine auf die zweite haben. Barbara Schmitz erklärt: „Antworten auf die erste Frage fallen auch in den Bereich der Theologie, des Übersinnlichen, des Spirituellen.“ Sie können verschieden ausfallen, ihnen gemeinsam ist dabei aber häufig ein Verweis auf etwas „Höheres“.</p>
<p>Dabei kann es sich um einen Gott, mehrere Gottheiten, eine Kraft oder eine Weltseele handeln, die dem Leben jeweils Sinn geben. „An einen Gott glauben, heißt sehen, dass das Leben einen Sinn hat“, hat der Philosoph Ludwig Wittgenstein im Ersten Weltkrieg in sein Tagebuch geschrieben. Ein Gott sichert Sinn, weil er der Welt eine Ordnung, eine Richtung, ein Ziel gibt. Das Leben verläuft demnach nicht zufällig, sondern ist von einem Schöpfer gewollt und gemacht worden.</p>
<p><strong>Der Glaube an eine Weltseele richtet das Leben an einem größeren Ziel aus</strong> </p>
<p>Alles was geschieht, kann man als Teil eines göttlichen Plans sehen. Und auch dann, wenn den Menschen verschlossen bleibt, worin der Sinn der Welt genau besteht, so sichert allein das Vorhandensein eines Gottes, dass es irgendeinen Sinn gibt. Barbara Schmitz fügt hinzu: „Das gilt auch für Ansätze, die keinen persönlichen Gott kennen, sondern zum Beispiel eine Weltseele annehmen. In ihnen entwickelt sich alles Leben in eine Richtung, etwa indem es in der Weltseele aufgeht.“ </p>
<p>Auf diese Weise wird das Leben selbst zweckgerichtet und ist an einem größeren Ziel ausgerichtet. Eine teleologische Antwort auf die Frage nach dem Sinn hat auch Konsequenzen für die Frage nach dem Sinn im einzelnen Leben. Wenn das eigene Leben Teil eines größeren Sinns ist, so erhält es von dort seine Bedeutung. Es mag sein, dass man diesen Sinn nicht kennt oder nicht versteht, doch ist alles, was man tut, aufgehoben in dem großen Ganzen. Quelle: „Was ist ein lebenswertes Leben?“ von Barbara Schmitz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/4754.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Sinnfrage entspringt dem Zweifel</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/christian-uhle-sinn-des-lebens.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/christian-uhle-sinn-des-lebens.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 01:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=4750</guid>

					<description><![CDATA[Nicht nur gibt es eine Vielzahl von Antworten auf die Sinnfrage, auch die Frage selbst ist äußerst mehrdeutig. Christian Uhle fordert: „Wir müssen überlegen, warum wir überhaupt nach dem Sinn des Lebens fragen.“ Laut Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) ist das Staunen über die Welt und die daraus resultierende Neugier der Antrieb aller Philosophie. ... <a title="Die Sinnfrage entspringt dem Zweifel" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/christian-uhle-sinn-des-lebens.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Sinnfrage entspringt dem Zweifel">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur gibt es eine Vielzahl von Antworten auf die Sinnfrage, auch die Frage selbst ist äußerst mehrdeutig. Christian Uhle fordert: „Wir müssen überlegen, warum wir überhaupt nach dem Sinn des Lebens fragen.“ Laut Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) ist das Staunen über die Welt und die daraus resultierende Neugier der Antrieb aller Philosophie. Trifft das auch auf die Sinnfrage zu? Natürlich kann man sie aus Neugier stellen, ganz nach dem Motto: Es wäre interessant, den Sinn des Lebens zu erfahren. Im Regelfall ist der Motor des Fragens jedoch kein neugieriges Interesse. Vielmehr beginnt man zu fragen, weil man plötzlich zweifelt. Daher entspringt die Sinnfrage einem tiefen Zweifel am eigenen Leben in dieser Welt. Das Anliegen des Philosophen Christian Uhle ist es, Philosophie in das persönliche Leben einzubinden. <span id="more-4750"></span></p>
<p><strong>Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist sehr diffus</strong></p>
<p>Es ist schwer zu sagen, was genau man sich von einer Antwort verspricht. Aber insgesamt hofft man, dass sie geeignet ist, solche Zweifel zu beruhigen. Man will wieder Boden unter die Füße bekommen und sich mit der Welt versöhnen. Christian Uhle stellt fest: „Hinter der Sinnfrage stehen also existenzielle Zweifel und Hoffnungen.“ Ja, man kann sogar noch weiter gehen und sagen: Die Frage nach dem Sinn des Lebens versucht, ein emotionales Bedürfnis in Worte zu fassen. Und gerade deshalb ist die Frage so diffus.</p>
<p>Die Sinnfrage stellt sich einem Menschen nur selten in zufriedenen Momenten, sondern vor allem wenn er Sinn verloren hat oder anderweitig vermisst. Eine solche Sinnleere muss nicht unbedingt Selbstmordgedanken aufwerfen, sie kann auch als kurze Verunsicherung durch den Alltag blitzen. Aber gerade dann ist die Versuchung groß, sich schnell abzulenken und die Sinnfrage in den Hintergrund zu drängen. Nur wenn man sich dem Zweifel stellt, kann man ihn auflösen. Oder auch nicht – vielleicht gibt es keinen Sinn, keine Versöhnung.</p>
<p><strong>Es gibt vier zentrale Auslöser von Sinnkrisen</strong></p>
<p>Ausgangspunkt aller Überlegungen zur Sinnfrage ist eine tiefe Skepsis: Ist das Leben womöglich sinnlos? Dieser Zweifel kann sich in Sinnkrisen verfestigen. Christian Uhle stellt vier zentrale Auslöser von Sinnkrisen in den Mittelpunt seiner Überlegungen. Nämlich die Erfahrungen von Ziellosigkeit, von Vergänglichkeit, von Unwichtigkeit und das Gefühl der Fremdheit gegenüber dieser Welt. Die Suche nach dem Sinn zieht sich durch unterschiedliche Bereiche des menschlichen Lebens.</p>
<p>In Momenten einer Sinnkrise entstehen existenzielle Zweifel. Christian Uhle erklärt: „Die kleinen Sinnlosigkeiten des Alltags türmen sich auf zu einem Berg aus Bedeutungslosigkeit.“ In den Augenblicken des Zweifelns schwingt der Wunsch mit, nicht grundlos auf dieser Welt zu sein, für irgendetwas gut zu sein und deshalb auch Gründe zu haben, durchs Leben zu gehen. Die klassischste aller Varianten der Sinnfrage zeichnet sich ab: Wir sind in diese Welt hineingeboren, aber wozu? Warum sind wir hier? Quelle: „Wozu das alles?“ von Christian Uhle</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/christian-uhle-sinn-des-lebens.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
