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	<title>Schule &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Viele Eltern bedrohen und mobben Lehrer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 02:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Lehrer Klagen über Eltern, die sogar Drohungen oder Mobbing einsetzen, wenn ihnen die Benotung ihrer Kinder nicht passt. Freia Peters stellt fest: „Ob im Lehrerzimmer, auf Zeugniskonferenzen oder im Gespräch mit Freunden: Wenn Lehrer erzählen, dauert es nicht lange, bis das Gespräch auf eines der zunehmenden Übel ihres Berufes kommt: anstrengende Eltern, die sich ... <a title="Viele Eltern bedrohen und mobben Lehrer" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/freia-peters-eltern-versus-lehrer.html" aria-label="Mehr Informationen über Viele Eltern bedrohen und mobben Lehrer">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Lehrer Klagen über Eltern, die sogar Drohungen oder Mobbing einsetzen, wenn ihnen die Benotung ihrer Kinder nicht passt. Freia Peters stellt fest: „Ob im Lehrerzimmer, auf Zeugniskonferenzen oder im Gespräch mit Freunden: Wenn Lehrer erzählen, dauert es nicht lange, bis das Gespräch auf eines der zunehmenden Übel ihres Berufes kommt: anstrengende Eltern, die sich überall einmischen.“ Diese betrachten die Schule ihrer Kinder als pädagogischen Servicebetrieb, der zu liefern habe, allem voran gute Noten. Der ehemalige Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, prägte vor 15 Jahren den Begriff der Helikopter-Eltern, die ständig um ihren Nachwuchs kreisen. Mittlerweile hat sich die Definition verfeinert: Kampfhubschrauber gibt es, die beim kleinsten Hindernis ihre Gefechtsrohre ausfahren. Und Rasenmäher-Eltern, die alle Unebenheiten im Lebensweg ihrer Kinder beseitigen, um sie vermeintlich zum Erfolg zu führen. <span id="more-4306"></span></p>
<p><strong>Es gibt einen Verfall der Autorität von Lehrern</strong></p>
<p>„Wir haben im Verband die Diskussion über übergriffige Eltern etwa seit den 80er-Jahren. Richtig schwierig ist das Ganze in den vergangenen zehn, 20 Jahren geworden“, bestätigt der jetzige Präsident des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger. Früher, berichtet Meidinger, sei es in den Familien Usus gewesen, die Entscheidungen der Schule zu akzeptieren. „Heute hingegen übernehmen Eltern oft grundsätzlich die Position der Kinder. Es gibt einen Verfall der Autorität von Lehrern, das betriff aber auch andere Amtspersonen wie Rettungskräfte, Polizisten, Finanzbeamte.“ </p>
<p>Dazu komme bei manchen Eltern die Angst, dass aus dem Kind nur etwas wird, wenn es den besten Abschluss bekommt. Ein Spitzen-Abi muss her. Auch zweien werden von Eltern angefochten. Freia Peters weiß: „Laut einer repräsentativen Umfrage unter Schulleitern im Auftrag des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) hat sowohl die verbale als auch die körperliche Gewalt gegen Lehrer zwischen 2018 und 2020 deutlich zugenommen.“ Als Beispiele nannte der VBE Drohungen beim Elternabend, eskalierende Gespräche, Briefe und Drohungen mit Strafanzeigen oder Berufsverboten. </p>
<p><strong>Eltern sollten die Selbstständigkeit ihrer Kinder fördern</strong></p>
<p>Auch Kinderarzt Axel Gerschlauer beobachtet, dass einige Eltern einer gesunden Entwicklung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung ihrer Kinder im Weg stehen. Axel Gerschlauer erklärt: „In der Schule etwa tauchen immer mehr Probleme im Verhalten der Kinder auf. Eine ergotherapeutische Behandlung wird von Eltern mit Abstand am häufigsten angefragt. Die ist aber nur gut, wenn es tatsächlich ein gezieltes Problem gibt und nicht, wenn das Kind einfach nur unruhig oder unkonzentriert ist.</p>
<p>Die Zahl der Entwicklungsstörungen bei Kindern in Sprache und Motorik ist in den vergangenen Jahren überproportional angestiegen, ebenso wie die psychosozialen Folgekrankheiten. Peter Borusiak ist Chefarzt des Kinderneurologischen Zentrums der LVR-Klink Bonn und behandelt vor allem Kinder mit Entwicklungsstörungen – in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. „Die Kinder sind manchmal ein Spiegel dessen, was in den Familien abläuft, sagt Peter Borusiak. Quelle: „Auch Note zwei wird angefochten“ von Freia Peters in „DIE WELT“ vom 19. Januar 2023</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Hermann Hesse hatte eine üble Schulzeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2022 02:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[Im März 1892 flüchtete Hermann Hesse aus dem Seminar Maulbronn. Er wurde erst einen Tag später auf freiem Feld aufgegriffen. Andras Salcher fügt hinzu: „Es folgten heftige Konflikte mit den Eltern und eine Odyssee durch verschiedene Schulen.“ Seine Eltern steckten ihn mit 15 Jahren in eine Anstalt für Geistesschwache und Epileptiker. Dort musste er beim ... <a title="Hermann Hesse hatte eine üble Schulzeit" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-schule-als-ueberlebenstraining.html" aria-label="Mehr Informationen über Hermann Hesse hatte eine üble Schulzeit">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im März 1892 flüchtete Hermann Hesse aus dem Seminar Maulbronn. Er wurde erst einen Tag später auf freiem Feld aufgegriffen. Andras Salcher fügt hinzu: „Es folgten heftige Konflikte mit den Eltern und eine Odyssee durch verschiedene Schulen.“ Seine Eltern steckten ihn mit 15 Jahren in eine Anstalt für Geistesschwache und Epileptiker. Dort musste er beim Unterricht geistig behinderter Kinder helfen. Seine tragische Schulzeit arbeitete er schon in jungen Jahren in seiner Erzählung „Unterm Rad“ auf. Welterfolge wie „Siddharta“, „Der Steppenwolf“, „Narziß und Goldmund“ oder „Das Glasperlenspiel“ führten 1946 zur Verleihung des Nobelpreises für Literatur. Paulo Coelho war ein Rebell, der gegen Vorstellungen und Ziele seiner Eltern aufbegehrte. Sie wiesen ihn mit 17 Jahren zweimal in die psychiatrische Anstalt Cas de Saúde Dr. Eiras ein. Denn sie dachten, er sei geisteskrank. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-3419"></span></p>
<p><strong>Manfred Eigen erhält 1967 den Nobelpreis für Chemie</strong></p>
<p>Die Erfahrung stationärer psychiatrischer Behandlung schilderte der brasilianische Schriftsteller später in seinem Roman „Veronika beschließt zu sterben“. „Im Vergleich zu den Folterkellern der brasilianischen Militärdiktatur war die Zeit in der Psychiatrie durchaus angenehm“, erzählt Paulo Coelho über diese Erfahrung. Heute gilt er als einer der erfolgreichsten Schriftsteller weltweit. Seine Bücher erschienen in über 170 Ländern und verkauften sich bisher über 225 Millionen Mal.</p>
<p>Manfred Eigen, der 1967 den Nobelpreis für Chemie gewann, musste die Schule mit 15 Jahren verlassen, um im Zweiten Weltkrieg an der Flak zu dienen. Drei Jahre später nahmen in sowjetische Truppen gefangen. Er konnte aber flüchten, wanderte durch ganz Deutschland, um an der Universität Göttingen zu inskribieren. Diese hatte einen hervorragenden Ruf in den Naturwissenschaften. Obwohl er nie eine Schule abgeschlossen hatte, promovierte Manfred Eigen mit 22 Jahren.</p>
<p><strong>Die Schule ist kein Ruhekissen für Selbstzufriedenheit</strong></p>
<p>Diese oder ähnliche Beispiele zeigen auf, dass außergewöhnlich Begabte oft über viel Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen verfügen. Sie legen den Schluss nahe: Genies setzten sich immer durch. Manche Leser mögen dieser Aussage spontan zustimmen. Auch Andreas Salcher selbst, als ein begeisterter Leser von Biografien, ist versucht, daran zu glauben, dass die wirklich großen Begabungen sich gegen alle Widerstände durchgesetzt haben. Doch Vorsicht.</p>
<p>Andreas Salcher spürt, dass sich ein Feind des talentierten Kindes – die Macht des Vorurteils – in seinem Denken auszubreiten droht: „Denn wir wissen natürlich nicht, wie viele große Geister der Menschheit verloren gegangen sind, weil ihr Talent eben nie die Chance hatte, sich zu entfalten.“ Allerdings sagt Andreas Salcher auch ganz klar, dass ein Schulsystem, das jeden Schüler ständig lobt und ihn auf einem Ruhekissen der Selbstzufriedenheit bettet, völlig verfehlt wäre. Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eltern müssen den Kindern die Welt zeigen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2022 02:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alice Miller]]></category>
		<category><![CDATA[Donata Elschenbroich]]></category>
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					<description><![CDATA[Im öffentlichen Schulsystem wird in der Regel sehr nachlässig mit den Talenten der Kinder umgegangen. Deshalb versuchen viele Eltern, selbst Verantwortung zu übernehmen. Andreas Salcher betont: „Das kann durchaus etwas Positives und sogar Notwendiges sein.“ Nun, hoffentlich mit der nötigen Vorsicht gegenüber zu viel Ehrgeiz der Frühförderung den eigenen Kindern gegenüber gewappnet, möchte Andreas Salcher ... <a title="Eltern müssen den Kindern die Welt zeigen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-oeffentliches-schulsystem.html" aria-label="Mehr Informationen über Eltern müssen den Kindern die Welt zeigen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im öffentlichen Schulsystem wird in der Regel sehr nachlässig mit den Talenten der Kinder umgegangen. Deshalb versuchen viele Eltern, selbst Verantwortung zu übernehmen. Andreas Salcher betont: „Das kann durchaus etwas Positives und sogar Notwendiges sein.“ Nun, hoffentlich mit der nötigen Vorsicht gegenüber zu viel Ehrgeiz der Frühförderung den eigenen Kindern gegenüber gewappnet, möchte Andreas Salcher auch die Gegenposition von Alice Mille darstellen. „Um uns in der Welt schrittweise einzuquartieren, sind wir darauf angewiesen, dass man sie uns zeigt,“ schreibt Donata Elschenbroich in ihrem Bestseller „Weltwissen der Siebenjährigen“. Die Autorin stellt die Frage: Was sollen Eltern ihren Kindern in den ersten Lebensjahren vermitteln, womit sollen sie in Berührung kommen? Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in  Bildungsthemen. <span id="more-3277"></span></p>
<p><strong>Donata Elschenbroich bietet keine Patentrezepte an</strong></p>
<p>Donata Elschenbroich ist intelligent genug, keine Patentrezepte oder Checklisten, welches Wissen Kindern vermittelt werden sollte, anzubieten. „Im Kind die Kraft zu bestärken, sein eigener Lehrer zu sein, darum geht es“, so die Autorin. Sie gibt daher Anregungen, das Kind bestmöglich zu fördern und ihm wichtige Erfahrungen nahezubringen – Inspirationen für Eltern, die sich gezielter mit der frühkindlichen Erfahrungswelt beschäftigen möchten. Jedes Kind sollte schon einmal ein Baby massiert, ein chinesisches Schriftzeichen geschrieben, auf der Bühne gestanden haben. </p>
<p>Jedes Kind sollte einen Streit aus zwei Positionen erzählen können und wissen, was Heimweh ist. Die Palette reicht von ganz schlichten, einfachen Dingen – zum Beispiel andere Wahrnehmungsformen zu fördern, etwa Geruchs- oder Geschmackssinn –, über kleine Experimente zur sanften Hinführung auf einfache physikalische Zusammenhänge bis hin zu ausgefallenen Ideen wie ein fremdsprachiges Lied lernen oder in einen Bach springen. Dass dieser Kanon heftige Diskussionen unter Eltern und in pädagogischen Fachkreisen ausgelöst hat, verwundert nicht. </p>
<p><strong>Väter leisten einen einzigartigen Beitrag zur Entwicklung des Kindes</strong></p>
<p>Der Titel „Weltwissen der Siebenjährigen“ trifft den Zeitgeist wahrscheinlich besser als „Das Drama des begabten Kindes“. Andreas Salcher stellt fest: „Wir leben in einer Zeit, in der die meisten Eltern ihr Kind eher möglichst früh auf den erwarteten harten Wettbewerb um die beste Ausbildung und gute Berufschancen vorbereiten wollen, als das sie von den Selbstzweifeln und Schuldgefühlen geplagt werden, die Alice Miller bei vielen ausgelöst hat. Die Wahrheit für verantwortungsvolle Eltern liegt wohl wie so oft in der Mitte. </p>
<p>Andreas Salcher weist ausdrücklich auf die wichtige, weil teilweise unterschiedliche Verantwortung der Väter hin. Denn Väter haben eine ganz besondere Art, mit Kindern umzugehen. Sie leisten einen einzigartigen Beitrag zu deren Entwicklung, fasst die Mainzer Psychologin Inge Seiffge-Krenke den Forschungsstand zusammen. Im Alter zwischen fünf und acht Jahren sind es vor allem die Väter, die für Bewegung sorgen und mit Sportarten wie gemeinsames Laufen, Drachensteigen, Fußballspielen oder Radfahren die Autonomie des Kindes fördern. Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher </p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Schulen sollten Freude bereiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 May 2021 01:00:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
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					<description><![CDATA[Schulen brauchen kein Lob der Disziplin, denn Disziplin ist kein Selbstzweck, sie gehört gemäß der Definition des griechischen Philosophen Platon nicht zum kleinen Kreis der großen Tugenden. Joachim Bauer fordert: „Schulen sollen den Kindern und Jugendlichen durchaus möglichst viel Freude bereiten. Schulen sollen Lebensräume, junge Menschen motivierende Biotope sein.“ Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass ... <a title="Schulen sollten Freude bereiten" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/schulen-sollten-moeglichst-viel-freude-bereiten.html" aria-label="Mehr Informationen über Schulen sollten Freude bereiten">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schulen brauchen kein Lob der Disziplin, denn Disziplin ist kein Selbstzweck, sie gehört gemäß der Definition des griechischen Philosophen Platon nicht zum kleinen Kreis der großen Tugenden. Joachim Bauer fordert: „Schulen sollen den Kindern und Jugendlichen durchaus möglichst viel Freude bereiten. Schulen sollen Lebensräume, junge Menschen motivierende Biotope sein.“ Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass nicht alles, was sich ein Kind oder Jugendlicher in der Schule aneignen sollte, nur Spaß machen kann. Kinder und Jugendliche, die einer Laissez-faire-Pädagogik ausgesetzt waren, sind im späteren Leben weniger selbstbewusst. Und zwar nicht, weil sie keine inspirierenden Selbst-Elemente in sich tragen, sondern auch deswegen, weil sie sich nicht an gesteckten Zielen bewähren konnten. Joachim Bauer ist Arzt, Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Bestsellerautor von Sachbüchern. <span id="more-2681"></span></p>
<p><strong>Resonanzen wirken wie selbsterfüllende Prophezeiungen</strong></p>
<p>Kinder und Jugendliche wollen bei ihren Eltern und Mentoren eine „natürliche Autorität“ spüren. Joachim Bauer erläutert: „Die Resonanzen, die Kinder und Jugendliche in der Schule von ihren Lehrkräften erhalten, sind von überragender Bedeutung. Sie sagen dem Kind etwas über sich selbst und, noch bedeutsamer, über seine Zukunft.“ Resonanzen haben die Kraft einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung, sie öffnen oder schließen Möglichkeitsräume. Entscheidend ist dabei, dass ein Kind erlebt, dass man ihm einen Möglichkeitsraum aufzeigt, in den er sich hineinentwickeln kann. </p>
<p>Lehrkräfte sollten jedoch keine Schönfärberei betreiben, sie müssen bestehende Probleme benennen und durchaus sagen dürfen, wenn Leistungen nicht dem entsprechen, was sie sich wünschen. Damit Schulen sich zu Lebensräumen entwickeln, in denen sich Schüler wohlfühlen und Lehrer gerne arbeiten, muss man Schulgebäude sanieren oder modernisieren. Zudem muss man die Klassen verkleinern und die Lehrkräfte so aus- und weiterbilden, dass sie die Kunst, einen beziehungsorietierten Unterricht zu gestalten, beherrschen.</p>
<p><strong>Lehrer brauchen Unterstützung</strong></p>
<p>Lehrkräfte üben, jedenfalls unter den in Deutschland gegebenen Bedingungen, einen der schwersten Berufe aus. Was sie so viel Kraft und Energie kostet, ist nicht das Lehren an sich. Sondern es ist die Aufgabe, im Klassenzimmer eine Situation herzustellen, in der Lehren und Lernen überhaupt erst einmal beginnen kann. Und das heißt, mit ihrer Klasse eine Arbeitsbeziehung herzustellen und aufrechtzuerhalten. Die Schwierigkeit, die Lehrkräfte mit dieser Beziehungsgestaltung haben, erklärt, warum sie in besonderem Maße von stressbedingten Gesundheitsstörungen betroffen sind. </p>
<p>Die Person der Lehrkraft ist – neben den Eltern – der Dreh- und Angelpunkt aller Pädagogik, eine Erkenntnis, zu der auch eine von John Hattie vorgelegte Metaanalyse („Visible Learning“) gelangte. Um ihre Aufgabe wahrzunehmen und im Klassenzimmer „natürliche Autorität“ entwickeln zu können, brauchen Lehrer Unterstützung. Diese sollten sie von Eltern und von der Gesellschaft als Ganze erhalten, die sie sich aber auch gegenseitig geben müssen. Quelle: &#8222;Wie wir werden, wer wir sind“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Amokläufer scheinen ganz normal zu sein</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/amoklaeufer-zeichnen-sich-durch-ihre-normalitaet-aus.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2021 01:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
		<category><![CDATA[Attentäter]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer wieder kommt es zu Amokläufen in Schulen. Wo liegen die Wurzeln dieser neuzeitlichen Geißel der gutbürgerlichen Gesellschaft? Welche Umstände treiben einen meist in wohlhabenden Verhältnissen lebenden Jugendlichen an, wenn er sich zum Herrn über Leben und Tod aufschwingt? Warum erschießen sie mit unglaublicher Kälte junge Menschen, bevor sie sich selbst zur Strecke bringen? Reinhard ... <a title="Amokläufer scheinen ganz normal zu sein" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/amoklaeufer-zeichnen-sich-durch-ihre-normalitaet-aus.html" aria-label="Mehr Informationen über Amokläufer scheinen ganz normal zu sein">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder kommt es zu Amokläufen in Schulen. Wo liegen die Wurzeln dieser neuzeitlichen Geißel der gutbürgerlichen Gesellschaft? Welche Umstände treiben einen meist in wohlhabenden Verhältnissen lebenden Jugendlichen an, wenn er sich zum Herrn über Leben und Tod aufschwingt? Warum erschießen sie mit unglaublicher Kälte junge Menschen, bevor sie sich selbst zur Strecke bringen? Reinhard Haller antwortet: „Die äußeren Fakten sind rasch aufgezählt: Lebensgeschichte, Beziehungsmuster, soziale Umstände und Verhalten der jungen Amokläufer und Massakristen weisen große Ähnlichkeiten auf.“ Meist handelt es sich um unauffällig lebende, als zurückhaltend und einzelgängerisch geltende Individuen. In deren Familien sind keineswegs die sonst angeschuldigten dissozialen Strukturen und Tendenzen der Verwahrlosung anzutreffen. „Das wirklich Abnormale an diesen Tätern und ihrem Milieu ist das Normale“, schreiben die Profiler. Der Psychiater und Psychotherapeut Reinhard Haller arbeitet vornehmlich als Therapeut, Sachverständiger und Vortragender. <span id="more-2630"></span></p>
<p><strong>Schul-Amokläufer verwenden immer Schusswaffen</strong></p>
<p>Die Amokläufer sind häufig von guter Intelligenz, haben jedoch im täglichen Leben irgendwo versagt. Sie gelten aber bei näherer Betrachtung als emotional isoliert und kontaktarm. Die Täter orientieren sich bei Kleidung und Vorgehensweise an ihren Vorgängern, posieren mit den Waffen im Internet und wählen nicht selten Jahrestage vorangegangener Taten aus. Sie verwenden immer Schusswaffen, zu denen sie meist leichten Zugang haben. Schul-Amokläufer handeln fast immer allein und gegen in ihren oft über das Internet veröffentlichten Botschaften einer oder mehreren Personen die Schuld an ihrem Versagen. </p>
<p>Reinhard Haller fügt hinzu: „Zuerst töten sie Menschen, die sie kennen, also die „Schuldigen“, in weiterer Folge aber auch Unbekannte. Bei den Opfern handelt es sich zu je einem Drittel um Schüler, Schulpersonal und unbeteiligten Personen. In den letzten Jahren enden die Amokläufe meist mit dem Suizid des Täters.“ Der Tatort Schule wird deswegen gewählt, weil er in dieser Lebensphase nahezu zwangsläufig der „Ort der größten Kränkung“ ist. </p>
<p><strong>Amokschützen haben resigniert und sind verbittert</strong></p>
<p>In der Schule hat der Täter reale oder fantasierte Benachteiligungen besonders gespürt, dort war er möglicherweise Hänseleien und Mobbing ausgesetzt. In der Schule hat er Gleichaltrige als zurückweisend und überlegen erlebt. Die Schule ist aber auch jener Ort, an welchem sich die heile Welt besonders repräsentiert und an welchem man die tiefsten Wunden anrichten kann. Nämlich am hoffnungsvollen Nachwuchs, am Stolz der Familien, an der Zukunft der Gesellschaft. </p>
<p>Kein Ort ist symbolträchtiger für die vom Täter so sehr gehasste und vielleicht auch gefürchtete heile Welt. Solche Überlegungen und Motive findet man nicht nur beim „School Shooter“ modernen Zuschnitts, sondern auch bei „normalen“ Amokläufern. Die Psyche der Attentäter scheint instinktiv zu erfassen, wo sie die Menschen am meisten treffen. Aber was geht in den jungen Amokläufern innerlich vor? Reinhard Haller antwortet: „Das wesentliche Element in der Entwicklung zum modernen Amokschützen besteht in Resignation und verbittertem Rückzug.“ Quelle: „Das Böse“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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			</item>
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		<title>Der klassische Unterricht stößt Schüler ab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2021 01:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Talent]]></category>
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					<description><![CDATA[Die positive Wirkung einer harmonischen Familie, die ihr Kind fördert und unterstützt, kann von demotivierenden negativen Lernerfahrungen in der Schule unterminiert werden. Andreas Salcher erläutert: „Der Einfluss der Schule kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, wenn es darum geht, ob Talente in der schwierigen Zeit der Pubertät überleben oder im Schwarzen Loch versinken.“ Es ... <a title="Der klassische Unterricht stößt Schüler ab" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/der-klassische-schulunterricht-stoesst-die-schueler-ab.html" aria-label="Mehr Informationen über Der klassische Unterricht stößt Schüler ab">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die positive Wirkung einer harmonischen Familie, die ihr Kind fördert und unterstützt, kann von demotivierenden negativen Lernerfahrungen in der Schule unterminiert werden. Andreas Salcher erläutert: „Der Einfluss der Schule kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, wenn es darum geht, ob Talente in der schwierigen Zeit der Pubertät überleben oder im Schwarzen Loch versinken.“ Es ist keineswegs mangelndes Interesse, zu lernen, sondern offensichtlich die Art des klassischen Schulunterrichts, die Schüler so abstößt. Die Zeit im regulären Unterricht empfindet die überwiegende Mehrzahl als langweilig. Überspitzt formulier kann man sagen, das Positive an der Schule sind für die Schüler die Pausen sowie die gemeinsame Zeit mit den Klassenkameraden auf dem Weg nach Hause. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2593"></span></p>
<p><strong>„Meisterlehrer“ werden zu Idolen der Jugendlichen</strong></p>
<p>Das gilt besonders für hoch talentierte Schüler. Es ist ein verheerender Befund, den die Schüler den Schulen ausstellen. Die Schlüsselrolle bei der Förderung von Talenten nehmen in der Schule Lehrer ein. Und zwar diejenigen, die sich nicht mit der Rolle des theoretischen Wissensvermittlers zufriedengeben, sondern Begeisterung für ihr Fach wecken können und persönliche Beziehungen zu ihren Schülern aufbauen. Ihnen ist es ein leidenschaftliches Anliegen, ihre Schüler im Unterricht stark zu aktivieren und sie nach ihren Leistungsmöglichkeiten zu fordern. </p>
<p>Andreas Salcher weiß: „Viele Jugendliche finden das Leben der Erwachsenen, die sie kennen, also das ihrer Eltern und Verwandten, total langweilig und sinnentleert.“ Enthusiastische Lehrer vermitteln ihren Schülern dagegen, dass das Leben mehr ist, als seine Zeit lustlos im Beruf abzudienen, jeden Monat sein Geld zu erhalten und sich auf das Wochenende zu freuen. „Meisterlehrer“ sind einfach interessante Menschen. Sie werden dann zu Idolen der Jugendlichen. </p>
<p><strong>Schlechter Unterricht frustriert talentierte Schüler</strong></p>
<p>Die Chance, dass ein individuelles Talent entdeckt und ausgeübt werden kann, hängt sehr von der Wertschätzung ab, die eine Kultur einem bestimmten Fachgebiet entgegenbringt. Daher geht schon eine Vielzahl von Talenten verloren, weil sowohl die wirtschaftlichen als auch die praktischen Möglichkeiten fehlen, damit sich bestimmte Talente überhaupt entwickeln können. Die wichtigste Aufgabe der Erziehung besteht darin, ein Umfeld zu schaffen, das bei Schülern Glückserlebnisse auslöst, wenn sie ihre Talente ausüben. </p>
<p>Der wichtigste individuelle Faktor, der über Erfolg oder Scheitern begabter Kinder entscheidet, ist, dass die später Erfolgreichen in der Pubertät sehr konzentriert und mit hohem Zeitaufwand ihr Talent ausüben, es zu ihrem wichtigsten Lebensinhalt machen. Sie lassen sich weniger als vergleichbare Teenager von anderen Dingen ablenken. Je talentierter ein Kind ist, desto frustrierter reagiert es auf schlechten Unterricht. Doch sind engagierte Lehrer oft die einzige Chance für talentierte Schüler, wenn sie zu Hause nicht unterstützt werden. Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Viele Kinder werden immer verhaltensauffälliger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 06:32:07 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Elternführerschein]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Psychotherapeutin Martina Leibovici-Mühlberger sieht überall Symptome der Überindividualisierung in der Gesellschaft. Andreas Salcher erklärt: „Das heißt, es wird nur die Verantwortlichkeit für das eigene Leben gespürt.“ Martina Leibovici-Mühlberger meint, die individuelle Lebensplanung der Eltern hat Toppriorität bekommen. Verbindliche Erziehungsnormen gibt es dagegen nicht mehr. Vor allem Lehrer der Volks- und Mittelschulen klagen, dass sich ... <a title="Viele Kinder werden immer verhaltensauffälliger" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/viele-kinder-werden-immer-verhaltensauffaelliger.html" aria-label="Mehr Informationen über Viele Kinder werden immer verhaltensauffälliger">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Psychotherapeutin Martina Leibovici-Mühlberger sieht überall Symptome der Überindividualisierung in der Gesellschaft. Andreas Salcher erklärt: „Das heißt, es wird nur die Verantwortlichkeit für das eigene Leben gespürt.“ Martina Leibovici-Mühlberger meint, die individuelle Lebensplanung der Eltern hat Toppriorität bekommen. Verbindliche Erziehungsnormen gibt es dagegen nicht mehr. Vor allem Lehrer der Volks- und Mittelschulen klagen, dass sich die Anzahl der verhaltensauffälligen Kinder in den letzten Jahren dramatisch erhöht hat. Und die Eltern wollen ihnen auch dann noch die Verantwortung dafür zuschieben. Diese Probleme lasten wie Mühlsteine auf den Schultern der Direktoren und Lehrer. Zudem erschweren sie den Unterricht und kosten Unmengen von Energie. Natürlich sind diese Probleme nicht neu. Nur wurden sie früher durch ein autoritäres Schulsystem unterdrückt. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2431"></span></p>
<p><strong>Kindererziehung ist eine sehr fordernde Aufgabe</strong></p>
<p>Heute hat man scheinbar den Untertanenstaat überwunden und lebt in einer freien Gesellschaft mit mehr Bürger- und Kinderrechten. Dieser neu gewonnene Freiraum lässt die lange verdrängten Wertekonflikte nun an die Oberfläche kommen. Und der Ort, wo sie für alle sichtbar sind, ist die Schule. Diese Konflikte verschärfen sich durch den hohen Anteil ausländischer Kinder aus sehr traditionellen Kulturen zusätzlich. Nachdem viele Migranten dem Islam angehören, kommt es immer stärker zum Aufeinanderprallen religiöser Grundüberzeugungen.</p>
<p>Es kann durchaus sein, dass die große Mehrheit der Eltern einer Klasse ihre Erziehungsaufgaben gut erfüllt. Dennoch ist heute die Wahrscheinlichkeit, dass die Klassenatmosphäre durch ein oder mehrere auffällige Kinder völlig zerstört ist, größer als noch vor zwanzig Jahren. Andreas Salcher weiß: „Kindererziehung ist eine sehr fordernde Aufgabe, und das erste Kind stellt daher für die Eltern immer eine völlig neuer Herausforderung dar.“</p>
<p><strong>Ein Elternführerschein könnte eine Lösung sein</strong></p>
<p>Manche Eltern können jedoch nicht auf eigene positive Erfahrungen zurückgreifen. Denn schon ihre Eltern haben sich nicht ausrechende um sie gekümmert. So fehlt ihnen auch die notwendige Erfahrung, ihre Kinder entsprechend zu erziehen. Solche Eltern fühlen sich dann überfordert und antworten den Vorwürfen der Lehrer über ihre Kinder in den Sprechtagen: „Ich weiß selber nicht, was ich machen soll. Auf mich hören sie auch nicht. Was soll ich tun!“ Andere Eltern sind wiederum nach wie vor gegenüber der Schule in einer falsch verstandenen Autoritätsgläubigkeit verhaftet.</p>
<p>Diese spiegelt sich oft in folgendem Satz wider: „Das müsst ihr schon selber wissen, wie ihr mit diesen Problemen meines Kindes zurechtkommt, dafür sein ihr ja da.“ Solche Eltern resignieren bei der Aufgabe, ihre Kinder in schweren Phasen zu unterstützen. Es macht laut Andreas Salcher wenig Sinn, jenen Eltern, die mit ihrer Aufgabe überfordert sind, die Schuld zuzuschieben. Den Kindern hilft das gar nicht. Der Staat könnte durchaus versuchen, Eltern mit dem von Experten vorgeschlagenen Elternführerschein zu bewegen, ihre Erziehungsaufgaben besser wahrzunehmen. Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Kinder sollten sich selbst erziehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 08:53:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Erziehungsideal von Anne Franks Vater Otto lautete, dass Kinder sich am besten selbst erziehen sollten. Er hat das mündige Kind in Anne entdeckt und gefördert. Er hat sie zu etwas gemacht, das auch bei der zehnten Lektüre ihres Tagebuchs begeistert, erschüttert und verstört. Ulf Poschardt stellt fest: „Mehr Mündigkeit ist schwer vorstellbar.“ Und das ... <a title="Kinder sollten sich selbst erziehen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/kinder-sollten-sich-selbst-erziehen.html" aria-label="Mehr Informationen über Kinder sollten sich selbst erziehen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Erziehungsideal von Anne Franks Vater Otto lautete, dass Kinder sich am besten selbst erziehen sollten. Er hat das mündige Kind in Anne entdeckt und gefördert. Er hat sie zu etwas gemacht, das auch bei der zehnten Lektüre ihres Tagebuchs begeistert, erschüttert und verstört. Ulf Poschardt stellt fest: „Mehr Mündigkeit ist schwer vorstellbar.“ Und das unter Umständen, in denen jede Form der pathologischen Unmündigkeit nachvollziehbar gewesen wäre. Ähnlich beeindruckend entwickelte der Mediziner und Pädagoge Janusz Korczak eine Utopie der Mündigkeit für eine Erziehung der Zukunft. Auch er entwickelte sie unter denkbar schwierigsten und unmenschlichsten Bedingungen. Den von ihm geschilderten Klassenkampf zwischen Erwachsenen und Kindern löst er in einer Frühforderung jeglicher Mündigkeitsimpulse der Kinder auf. Seit 2016 ist Ulf Poschardt Chefredakteur der „Welt-Gruppe“ (Die Welt, Welt am Sonntag, Welt TV). <span id="more-2367"></span></p>
<p><strong>Mündigkeit und demokratische Würde gehören zusammen</strong></p>
<p>Kinder dürfen laut Janusz Korczak nicht mehr als willen- und rechtlose Projektionsfläche elterlicher Allmachtsfantasien missbraucht werden. Sein Anliegen ist es, die Würde und wohl auch die Kraft kindlicher Mündigkeitsanfänge ernst zu nehmen und institutionell zu fördern. Als Leiter zweier Waisenhäuser gründete er dort ein Parlament der Kinder, ein Kindergericht, eine Kinderzeitung und eine umfassende Selbstverwaltung. Janusz Korczak verband Mündigkeit und demokratische Würde.</p>
<p>Der Pädagoge versuchte mit seiner Reformpädagogik die Erziehung zum Demokraten gewissermaßen in der Wiege einzuleiten. Demokratie war nur möglich mit Demokraten, und zu denen wollte er seine Schutzbefohlenen unter widrigsten Umständen erziehen. Ulf Poschardt ergänzt: „Auch in der zeitgenössischen Pädagogik – und dem folgend in der Rechtsprechung – wird das Mündigmachen mit dem Ziel der Verantwortungsfähigkeit verbunden.“ Im Ideal werden Kinder in der Schule zu mündigen Menschen gemacht.</p>
<p><strong>Die Schule löscht autodidaktische Impulse aus</strong></p>
<p>Die Beherrschung der Kulturtechniken und des gröbsten Wissens über die Welt konstruiert jedoch noch keine Mündigkeit. Die Erziehung zur Selbsterziehung müsste dafür im Mittelpunkt elterlicher und schulischer Erziehung stehen. Tut es aber nicht. Am Ende ist insbesondere die Schule eine Institution zur Auslöschung autodidaktischer Impulse, wie der Schulskeptiker Peter Sloterdijk vermutete. Aber mit achtzehn Jahren gelten Jugendliche als erwachsen. Führerschein und Wahlberechtigung sind die Initiationsriten für den Eintritt in die Welt von Verantwortung und Teilhabe.</p>
<p>Ein Blick auf die Geschichte der Mündigkeit als Pädagogikkonzept lohnt sich für Ulf Poschardt. Denn dabei wird greifbar, wie sehr der Begriff auch Spielball politischer Interessen und Verschiebungen wurde. Der Begriff der Mündigkeit spielt in der vorkantischen Pädagogik kaum eine Rolle, weil eine Erziehung zu geistiger Mündigkeit dieser Zeit völlig fremd war. Die im 19. Jahrhundert geforderten Erziehungsziele waren Erfüllungsgehilfen der Unterdrückung. Das ziemlich unausgesprochene Erziehungsziel war weniger ein mündiger Bürger als ein gutgläubiger und im Zweifel unkritischer Untertan. Quelle: „Mündig“ von Ulf Poschardt</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Howard Gardner fordert eine Schule des tiefen Verstehens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2020 05:29:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Harvard-Psychologe Daniel Goleman definiert die „Emotionale Intelligenz“ wie folgt: die eigenen Emotionen kennen, Emotionen beeinflussen, Emotionen in die Tat umsetzen, Empathie und Umgang mit Beziehungen. Andreas Salcher weiß: „Wer Erfolg im Leben haben will, muss dieses emotionale Alphabet beherrschen.“ Daniel Goleman macht klar, dass formale Ausbildung und ein entsprechender Intelligenzquotient notwendig sind, um einen ... <a title="Howard Gardner fordert eine Schule des tiefen Verstehens" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/howard-gardner-fordert-eine-schule-des-tiefen-verstehens.html" aria-label="Mehr Informationen über Howard Gardner fordert eine Schule des tiefen Verstehens">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Harvard-Psychologe Daniel Goleman definiert die „Emotionale Intelligenz“ wie folgt: die eigenen Emotionen kennen, Emotionen beeinflussen, Emotionen in die Tat umsetzen, Empathie und Umgang mit Beziehungen. Andreas Salcher weiß: „Wer Erfolg im Leben haben will, muss dieses emotionale Alphabet beherrschen.“ Daniel Goleman macht klar, dass formale Ausbildung und ein entsprechender Intelligenzquotient notwendig sind, um einen bestimmten Job zu bekommen. Dann aber ist die Emotionale Intelligenz die wichtigste Voraussetzung dafür, um diesen Job auch erfolgreich erfüllen zu können. Je höher ein Mensch in einer Organisation aufsteigt, desto wichtiger wird der Faktor Emotionale Intelligenz. Deshalb haben mittlerweile sechs von sieben Bewertungskriterien, nach denen Firmen neue Mitarbeiter aussuchen, im weitesten Sinn mit Emotionaler Intelligenz zu tun. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2184"></span></p>
<p><strong>Emotionale Intelligenz lässt sich lernen</strong></p>
<p>Es gibt eine gute Nachricht. Während der Intelligenzquotient fast nicht steigerbar ist, kann man Emotionale Intelligenz sehr wohl lernen. Sie lässt sich im Laufe des Lebens wie ein Muskel trainieren. Der amerikanische Erziehungswissenschaftler Howard Gardner möchte die Kluft zwischen dem „Lehrplan der Schule“ und den „Lernaufgaben für das Leben“ verringern. Er fordert Schulen, die den Schülern gute Gelegenheit bieten sollen, statt bloßen Fakten und Regeln eigene Erfahrungen und Einsichten zu erwerben.</p>
<p>Es geht Howard Gardner um eine Schule des tiefen Verstehens. Er beweist in seinem Buch „Der ungeschulte Kopf – Wie Kinder denken“, dass selbst gut ausgebildete Schüler, die hervorragende Noten aufweisen, in den Regel den Unterrichtsstoff wie gefordert wiedergeben. Sie können diesen aber in Wirklichkeit nicht anwenden. Kinder mit fotografischem Gedächtnis werden im Schulsystem sogar besonders bevorzugt. Sie können auch große Mengen von Stoff ohne großen Aufwand lernen und bis in die Fußnoten reproduzieren.</p>
<p><strong>Menschen sind geradezu süchtig nach Neuem</strong></p>
<p>Die meisten Kinder wollen aus eigener Motivation und Neugier lernen. Der amerikanische Hirnforscher John Gottman sagt: „Eine neue Stadt zu entdecken, eine neue Sprache zu lernen, löst ein ähnliches Gefühl aus wie die Einnahme von Kokain.“ Daher kommt auch das deutsche Wort „Neugier“. Der Botenstoff Dopamin löst im Gehirn freudige Erregung aus. Dopamin ist im Gehirn dafür verantwortlich, dass Menschen geradezu süchtig nach Neuem sind.</p>
<p>Manche Kinder, die sich im Kindergarten auf die Schule gefreut haben, erleben die ersten Schultage noch immer als echten Schock. Auf einmal werden Dinge von ihnen erwartet und gefordert, die für sie keinen Sinn ergeben. Zum Beispiel still sitzen, nicht miteinander reden und das Nachbeten von Vorgebeteten. Wird dann auch noch Druck ausgeübt und korrigiert der Lehrer zu viele Fehler gleich am Anfang, erzeugt das Versagensängste. Und Angst ist eine ganz schlechte Lehrmeisterin. Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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