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	<title>Verhaltenstherapie &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Die Psyche gewöhnt sich irgendwann an alles</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Dec 2023 02:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Leute mit Höhenangst gehen eben nicht auf Fernsehtürme, Leute mit Aufzugsangst fahren nicht mit dem Lift, Leute mit Platzangst gehen nicht über große Plätze. Die Angst im Kopf hat bei vielen Menschen mit den Jahren weiter zugenommen und sich oft auch auf andere Lebensbereiche übertragen. Manfred Lütz erklärt: „Die Methode, sich der Angst auslösenden Situation in sicherer Begleitung auszusetzen, rechnet mit der Eigenschaft der Psyche, sich irgendwann an alles zu gewöhnen.“ So nimmt der anfänglich angestiegene Angstpegel nach einigen Minuten ab und der Patient erlebt zum ersten Mal seit Langem&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Leute mit Höhenangst gehen eben nicht auf Fernsehtürme, Leute mit Aufzugsangst fahren nicht mit dem Lift, Leute mit Platzangst gehen nicht über große Plätze. Die Angst im Kopf hat bei vielen Menschen mit den Jahren weiter zugenommen und sich oft auch auf andere Lebensbereiche übertragen. Manfred Lütz erklärt: „Die Methode, sich der Angst auslösenden Situation in sicherer Begleitung auszusetzen, rechnet mit der Eigenschaft der Psyche, sich irgendwann an alles zu gewöhnen.“ So nimmt der anfänglich angestiegene Angstpegel nach einigen Minuten ab und der Patient erlebt zum ersten Mal seit Langem diese völlig unvorstellbare Situation mehr oder weniger angstfrei. Auf solche Weise kann zum Beispiel die Höhenangst verschwinden – und so geht man auch viele andere Ängste an. Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz ist Psychiater, Psychotherapeut, Kabarettist und Theologe. <span id="more-5124"></span></p>
<p><strong>Die Verhaltenstherapie wirkt durchaus nachhaltig</strong></p>
<p>Die klassische Verhaltenstherapie interessiert sich nicht für die Dynamik, die hinter einer Symptomatik liegen mag. Manfred Lütz weiß: „Sie interessiert sich schlicht für die Symptome selbst, das äußerlich beschreibbare Verhalten, und vor allem dafür, wie man die Symptome wegbekommt.“ Die Verhaltenstherapie hält solch krankhaftes Verhalten für lebensgeschichtlich erlernt, mit der Folge, dass man es auch wieder verlernen kann. Dafür hat sie wissenschaftlich genau evaluierte Methoden entwickelt, um eine möglichst schnelle und nachhaltige Beseitigung der Symptome zu erreichen.</p>
<p>Keine Frage: Genau das will auch der Patient. Die übliche Kritik der Psychoanalyse an derartigen Methoden war, dass sie nur an der Oberfläche bleiben und daher nicht „tief“ genug gehen. Manfred Lütz stellt fest: „Doch Untersuchungen haben ergeben, dass verhaltenstherapeutische Methoden durchaus nachhaltig wirken.“ Die Verhaltenstherapie hat im Laufe der Zeit ihre Behandlung ergänzt um kognitive, also Einsicht fördernde Aspekte, wie sie auch bei psychoanalytischen Methoden vorkommen. </p>
<p><strong>Die systemische Therapie begreift den Menschen als soziales Wesen</strong></p>
<p>Die „kognitive Wende“ der Verhaltenstherapie, dann aber auch ihre Weiterentwicklung in vielfältige Methoden, die stärker die Beziehung des Patienten zu sich selbst und anderen in den Blick nehmen, hat diese Therapieform zu der wohl weltweit wissenschaftlich am besten belegten Psychotherapiemethode gemacht. Manfred Lütz ergänzt: „Inzwischen gibt es ausgetüftelte Handbücher, nach denen Therapeuten einigermaßen standardisiert bestimmte Störungen verhaltenstherapeutisch behandeln können.“ Doch es gibt Patienten, bei denen man mit dieser Methode einfach nicht weiterkommt.</p>
<p>Die Psychoanalyse versucht, einzelne Menschen zu behandeln, die Verhaltenstherapie behandelt vor allem einzelne Symptome. Doch der Mensch ist immer auch ein soziales Wesen. Und so hat die systemische Therapie, die sich in Amerika und parallel in Italien entwickelte, den Menschen mit seinen sozialen Bezügen in den Mittelpunkt gestellt. Auch andere Therapieschulen haben inzwischen gelernt, das soziale Umfeld stärker einzubeziehen. Das neue systemische Denken hatte aber noch ganz andere revolutionäre Auswirkungen auf die Psychotherapie. Quelle: „Neue Irre!“ von Manfred Lütz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eine Psychotherapie kann auch schaden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Oct 2023 01:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Konzentration auf Vergangenes und auf die Defizite des Patienten können bei ungeschickter Handhabung sogar das bewirken, was man „Psychotherapiedefekt“ genannt hat: die Herstellung einer psychischen Störung durch Psychotherapie. Klassisch für die bedenklichen Nebenwirkungen eher defizitorientierter Methoden ist der chronisch unglückliche Gesichtsausdruck von Woody Allen, der sich in seinen Filmen in all die psychoanalytischen Deutungen seiner selbst und anderer verstrickt und offensichtlich aus diesem Gestrüpp keinen Ausweg mehr findet. Manfred Lütz betont: „Der schwarze Humor Woody Allens ist freilich vor allem eine Satire auf die haarsträubenden Popularisierungen der Psychoanalyse.“ Kabarettreife&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konzentration auf Vergangenes und auf die Defizite des Patienten können bei ungeschickter Handhabung sogar das bewirken, was man „Psychotherapiedefekt“ genannt hat: die Herstellung einer psychischen Störung durch Psychotherapie. Klassisch für die bedenklichen Nebenwirkungen eher defizitorientierter Methoden ist der chronisch unglückliche Gesichtsausdruck von Woody Allen, der sich in seinen Filmen in all die psychoanalytischen Deutungen seiner selbst und anderer verstrickt und offensichtlich aus diesem Gestrüpp keinen Ausweg mehr findet. Manfred Lütz betont: „Der schwarze Humor Woody Allens ist freilich vor allem eine Satire auf die haarsträubenden Popularisierungen der Psychoanalyse.“ Kabarettreife Missverständnisse der Psychoanalyse ist keineswegs selten. Doch entscheidend ist gar nicht unbedingt die verwendete Methode. Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz ist Psychiater, Psychotherapeut, Kabarettist und Theologe. <span id="more-4941"></span></p>
<p><strong>Therapeut und Patient sollten eine Probesitzung absolvieren</strong></p>
<p>Wie gut oder schlecht eine psychoanalytische Behandlung wirkt, wie kurz oder wie lang sie dauert, hängt wie bei allen psychotherapeutischen Anwendungen wesentlich von der Person des Therapeuten ab. Es gibt brillante lebensweise Psychoanalytiker, die manche Sackgassen der Psychoanalyse verlassen haben, sich modernen wissenschaftlichen Standards stellen und sehr erfolgreich Therapie machen. Neben dem Therapeuten ist natürlich auch der Patient selbst und die Art seiner psychischen Störung für den möglichen Erfolg dieser speziellen Therapie wichtig. </p>
<p>Manfred Lütz erklärt: „Deshalb sind Probesitzungen erforderlich, damit Therapeut und Patient feststellen können, ob „die Chemie“ stimmt. Leider sind wir längst nicht so weit, genau angeben zu können, bei welchem Patienten und welcher Störung welche Methode und welcher Therapeut wohl am effektivsten sein werden.“ Wenn Menschen in ihrem Leben immer wieder in die gleichen aussichtslosen Sackgassen rennen und wenn sich dafür lebensgeschichtliche Bezüge herstellen lassen, dann kann die Psychoanalyse in der Hand eines modernen Analytikers eine gute Hilfe bieten. </p>
<p><strong>Die Gegenspielerin der Psychotherapie ist die Verhaltenstherapie</strong></p>
<p>So bleibt also die Psychoanalyse eine in einigen Fällen nützliche und in anderen Fällen weniger nützliche psychotherapeutische Methode. Da sie langwierig und kostspielig ist, kann sie ohnehin nicht allen psychisch Kranken zugutekommen. Und für bestimmte psychische Störungen wie Schizophrenie und schwere Depressionen sind sie in ihrer klassischen Form nicht geeignet oder sogar schädlich. Die große Gegenspielerin der Psychoanalyse war und ist die Verhaltenstherapie. </p>
<p>Sie hat nicht das Mysteriös-Ahnungsvolle der Psychoanalyse. Sie ist nüchtern und auf Effizienz getrimmt. Verhaltenstherapeuten reden nicht bloß – oder lassen reden –, sondern sie tun was. Ein Patient macht beispielsweise in Gegenwart seines Therapeuten das, was er schon seit Jahren unter keinen Umständen mehr tut. Manfred Lütz stellt fest: „Im Grund hat ein solcher Patient ja mit der Angst machenden Situation schon lange keine Erfahrung mehr.“ Quelle: „Neue Irre!“ von Manfred Lütz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Es gibt Alternativen zur Aggressivität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2020 11:43:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aggressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Aggressivität]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt viele Wege zur Minderung von Aggression, aber keinen Königsweg. Denn naturgemäß hängt es von der Art des Problems ab, welches Vorgehen Erfolg verspricht. Hans-Peter Nolting nennt Beispiele: „Für friedliches Spielen im Kindergarten zu sorgen ist eine andere Aufgabe, als Frieden zwischen Bürgerkriegsparteien zu stiften, und das Klima in einer Paarbeziehung zu verbessern ist etwas anderes, als eine Sozialtherapie mit kriminellen Gewalttätern durchzuführen.“ Aus der Tatsache, dass geringe Aggressivität grundsätzlich möglich ist, wie man an vielen Menschen sehen kann, ergibt sich fast von selbst die Frage: Worauf beruht sie,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Wege zur Minderung von Aggression, aber keinen Königsweg. Denn naturgemäß hängt es von der Art des Problems ab, welches Vorgehen Erfolg verspricht. Hans-Peter Nolting nennt Beispiele: „Für friedliches Spielen im Kindergarten zu sorgen ist eine andere Aufgabe, als Frieden zwischen Bürgerkriegsparteien zu stiften, und das Klima in einer Paarbeziehung zu verbessern ist etwas anderes, als eine Sozialtherapie mit kriminellen Gewalttätern durchzuführen.“ Aus der Tatsache, dass geringe Aggressivität grundsätzlich möglich ist, wie man an vielen Menschen sehen kann, ergibt sich fast von selbst die Frage: Worauf beruht sie, und lässt sie sich zumindest in gewissem Ausmaß gezielt herbeiführen? Dr. Hans-Peter Nolting beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Themenkreis Aggression und Gewalt, viele Jahre davon als Dozent für Psychologie an der Universität Göttingen. <span id="more-2277"></span></p>
<p><strong>Aggressionen sollte frühzeitig entgegengewirkt werden</strong></p>
<p>Die Beeinflussung personaler Aspekte ist das Feld von Erziehung, Bildung und Therapie. Sie alle stellen sich die Aufgabe, auf die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Menschen Einfluss zu nehmen. Und das kann auch mit dem Ziel geschehen, ausgeprägte Aggressivität frühzeitig zu verhindern oder nachträglich zu korrigieren. Der erste Typ personenbezogener Einflussnahme zielt darauf ab, Aggressionshemmungen, also Vermeidungsmotive zu erzeugen. Man will Menschen dahin führen, dass sie einem Impuls zu aggressiven Verhalten nicht nachgeben.</p>
<p>Hans-Peter Nolting erläutert: „Erziehende und ebenso Gerichte verfolgen dieses Ziel, indem sie Strafen androhen oder erteilen. Das Weiteren wirkt die moralische Erziehung darauf hin, durch Belehrungen, Gebote und Verbote eine ablehnende Haltung gegenüber bestimmten Aggressionshandlungen zu fördern.“ Allerdings divergieren Kulturen und einzelne Erziehende darin, welche Handlungen als unzulässig und welche als zulässig anzusehen sind. Eine vollkommen pazifistische, jegliche Aggression ablehnende Werthaltung wird selten angestrebt.</p>
<p><strong>Die kognitive Verhaltenstherapie beeinflusst Emotionen </strong></p>
<p>Menschen mithilfe von Strafen und durch moralische Sozialisation zur Unterlassung aggressiven Verhaltens zu bewegen ist sicherlich ein naheliegender Lösungsansatz. Fachleute, die sich professionell mit der Veränderung von antisozialem Verhalten beschäftigen – in der Erziehung, Sozialarbeit, Psychotherapie und modernem Justizvollzug –, setzen jedoch meist andere Akzente. So besteht ein anderer personenbezogener Ansatz darin, Motive für aggressives Verhalten zu schwächen, statt lediglich Motive gegen aggressives Verhalten zu stärken. Es geht hier um eine Änderung von Bewertungsmustern, und die ist prinzipiell möglich, wenn auch meistens nicht einfach zu erreichen.</p>
<p>Hans-Peter Nolting erklärt: „Bewertungen bestehen aus Gedanken und Gefühlen. Und es ist der gedankliche Anteil – das Auffassen, Ablehnen und Gutheißen – über den sich auch Gefühle verändern lassen.“ Wie insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie bewiesen hat, lassen sich Emotionen wie Angst, Ärger und sogar Depressionen beeinflussen. Nämlich dann, wenn Menschen eigene problematische Denkweisen erkennen, hinterfragen und durch vernünftigere ersetzen. In einem dritten Typ der personenbezogenen Beeinflussung geht es um die Förderung positiver Verhaltenskompetenzen. Denn es gibt fast immer Alternativen zu aggressiven Verhaltensweisen. Man kann beispielsweise einen Ärger mitteilen, statt ihn auszuagieren. Quelle: „Psychologie der Aggression“ von Hans-Peter Nolting</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Zwangsstörungen sind komplexe und oft verheimlichte Leiden</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/zwangsstoerung.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2014 02:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Qual]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Menschen ständig Dinge nachprüfen, ständig putzen und waschen, kann ihnen das Leben sehr leicht zur unerträglichen Qual werden. Die Betroffenen stellen sich zum Beispiel folgende Fragen: „Habe ich den Herd wirklich ausgeschaltet, die Tür auch tatsächlich zugesperrt?“ Allerdings ist fast jeder schon einmal umgekehrt, um irgendetwas zu überprüfen.“ Als die beiden bekanntesten Zwangshandlungen gelten wiederholtes Kontrollieren und Waschen. Unter Zwangsstörungen leiden auch jene Menschen, die von zwanghaften Gedanken gequält werden. Verstörende Vorstellungen drängen sich bei den Betroffenen gegen ihren Willen auf. Während die beispielsweise am Bahnsteig stehen, überfällt sie&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Menschen ständig Dinge nachprüfen, ständig putzen und waschen, kann ihnen das Leben sehr leicht zur unerträglichen Qual werden. Die Betroffenen stellen sich zum Beispiel folgende Fragen: „Habe ich den Herd wirklich ausgeschaltet, die Tür auch tatsächlich zugesperrt?“ Allerdings ist fast jeder schon einmal umgekehrt, um irgendetwas zu überprüfen.“ Als die beiden bekanntesten Zwangshandlungen gelten wiederholtes Kontrollieren und Waschen. Unter Zwangsstörungen leiden auch jene Menschen, die von zwanghaften Gedanken gequält werden. Verstörende Vorstellungen drängen sich bei den Betroffenen gegen ihren Willen auf. Während die beispielsweise am Bahnsteig stehen, überfällt sie die fixe Idee, einen anderen vor den einfahrenden Zug zu stoßen. <span id="more-379"></span></p>
<p><strong>Zwangsgestörte schämen sich für ihre Handlungen und Gedanken</strong></p>
<p>Diese Menschen glauben in ihrer Selbsteinschätzung eine Gefahr für die Umwelt zu sein und versuchen solche zwanghaften Gedanken zu unterdrücken. Das ist kontraproduktiv, denn so kommen sie immer wieder. Viele Menschen, die unter Zwangsstörungen leiden, schämen sich für ihre Handlungen und Gedanken. Sie erkennen selbst, dass ihr Tun oder Denken ihnen nicht weiterhilft, sondern ganz im Gegenteil viel Zeit kostet und das Leben nahezu unerträglich macht. Zwangsstörungen zählen zu den komplexen, oft verheimlichten und chronischen Leiden. Obwohl sich die Zwangsstörung in der Regel sehr gut behandeln lässt, suchen viele Betroffene aus Scham viel zu spät einen Arzt auf. Quelle: Apotheken Umschau</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Angsterkrankungen sollten frühzeitig behandelt werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2014 02:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Angsterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen. Die gute Nachricht ist: im Regelfall lassen sie sich gut behandeln. Zu den häufigsten Phobien zählt die Angst vor Spinnen. Die betrifft rund zehn Prozent der Deutschen. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass solche Phobien nicht nur eine ängstliche Veranlagung, sondern auch ganz konkrete Phobien vererbt werden können. Professor Rainer Rupprecht, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Regensburg am Bezirksklinikum Regensburg, bestätigt diese Forschungsergebnisse: „Umwelteinflüsse können das Erbgut beeinflussen und die Aktivität von Genen verändern. Bei der Entstehung von&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angsterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen. Die gute Nachricht ist: im Regelfall lassen sie sich gut behandeln. Zu den häufigsten Phobien zählt die Angst vor Spinnen. Die betrifft rund zehn Prozent der Deutschen. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass solche Phobien nicht nur eine ängstliche Veranlagung, sondern auch ganz konkrete Phobien vererbt werden können. Professor Rainer Rupprecht, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Regensburg am Bezirksklinikum Regensburg, bestätigt diese Forschungsergebnisse: „Umwelteinflüsse können das Erbgut beeinflussen und die Aktivität von Genen verändern. Bei der Entstehung von Angsterkrankungen spielen aber auch die Lebensumstände und traumatische Erlebnisse eine Rolle.“ <span id="more-357"></span></p>
<p><strong>Zwanzig Prozent der Deutschen leiden in ihrem Leben einmal an einer Phobie</strong></p>
<p>Im Normalfall ist Angst eine sinnvolle Reaktion, die schon oft Leben gerettet hat. Denn bei akuter Gefahr schüttet der menschliche Körper Stresshormone aus, die zu Angriff oder Flucht befähigen. Zu einer Krankheit entwickelt sich die Angst erst dann, wenn sie ohne erkennbaren Grund immer wieder in Erscheinung tritt und die Betroffenen in ihrem Alltag stark beeinträchtigt. Rund zwanzig Prozent der Deutschen sind im Lauf ihres Lebens von einer krankhaften Phobie betroffen. Doch nur die Hälfte davon sucht einen Arzt auf. Bis zur Diagnose vergehen durchschnittlich fünf bis sechs Jahre.</p>
<p>Für die Betroffenen hat die späte Behandlung oft gravierende Folgen. Sie engen sich in ihrem beruflichen und sozialen Umfeld zunehmend ein. Rainer Rupprecht betont: „Schlimmer als die Angst ist das Vermeidungsverhalten. Im Extremfall können die Patienten hr aus dem Haus gehen.“ Daher ist es seiner Meinung nach so wichtig, krankhafte Phobien möglichst frühzeitig zu behandeln. Rainer Rupprecht fügt hinzu: „Da Angst chronisch werden kann, sind die Erfolgschancen umso größer, je früher man beginnt. Außerdem entwickeln die Patienten oft zusätzlich eine Depression oder Suchterkrankung.“</p>
<p><strong>Regelmäßiger Sport verbessert den Erfolg einer Psychotherapie</strong></p>
<p>Viele Ängste werden durch konkrete Objekte und Situationen ausgelöst: zum Beispiel durch Spinnen oder Schlangen, enge Räume oder Höhe, Blut oder Spritzen. Professor Andreas Ströhle, Leiter der Angstambulanz an der Berliner Charité, warnt: „Solche spezifischen Phobien treten oft schon bei Kindern auf und können den Boden für weitere psychische Erkrankungen bereiten. Deshalb sollte man sie n einer Verhaltenstherapie werden die Patienten mit den jeweiligen Auslösern der Angst konfrontiert.</p>
<p>Psychotherapeut Andreas Ströhle erläutert: „Wenn sie sehen, dass die befürchtete Katastrophe ausbleibt, legt sich die Angst, ohne dass sie die Situation verlassen müssen. Bei den nächsten Konfrontationen fällt die Angstreaktion dann schon etwas schwächer aus.“ Am Ende der Therapie können zum Beispiel Spinnenphobiker ohne Probleme eine Spinne in der Hand halten und Klaustrophobiker ohne Panikgefühle mit dem Aufzug fahren. Andreas Ströhle gibt noch einen wichtigen Hinweis: „Regelmäßiger Sport verbessert den Erfolg einer Psychotherapie.“ Quelle: Apotheken Umschau</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Tics können durch kontrolliertes Gegensteuern gemildert werden</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/tics.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Feb 2014 02:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die wie aus dem Nichts auftretenden Geräusche können von bellenden Lauten bis hin zu Wasserfällen von Schimpfwörtern reichen. Dauert dieser Zustand länger als ein Jahr an, sprechen Ärzte vom sogenannten Tourette-Syndrom. Die Betroffenen selbst erleben die unwillkürlichen Ausbrüche von Bewegungen und Geräuschen als völlig grundlos und ohne Sinn. Kirsten Müller-Vahl erläutert: „Sie sind ein pathologisches Phänomen, das keinerlei Funktion erfüllt.“ Tics sind nicht vollständig heilbar Vor allem Erwachsene fühlen sich durch die unkontrollierbaren Tic-Attacken häufig stark belastet, weil sie durch ihr ungewolltes unverständliches Verhalten in der Öffentlichkeit und im Berufsleben&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die wie aus dem Nichts auftretenden Geräusche können von bellenden Lauten bis hin zu Wasserfällen von Schimpfwörtern reichen. Dauert dieser Zustand länger als ein Jahr an, sprechen Ärzte vom sogenannten Tourette-Syndrom. Die Betroffenen selbst erleben die unwillkürlichen Ausbrüche von Bewegungen und Geräuschen als völlig grundlos und ohne Sinn. Kirsten Müller-Vahl erläutert: „Sie sind ein pathologisches Phänomen, das keinerlei Funktion erfüllt.“ <span id="more-347"></span></p>
<p><strong>Tics sind nicht vollständig heilbar</strong></p>
<p>Vor allem Erwachsene fühlen sich durch die unkontrollierbaren Tic-Attacken häufig stark belastet, weil sie durch ihr ungewolltes unverständliches Verhalten in der Öffentlichkeit und im Berufsleben als bizarre Personen auffallen. Beschämend ist für sie vor allem das Tuscheln hinter vorgehaltener Hand über ihr Leiden. Kirsten Müller-Vahl fügt hinzu: „Die Betroffenen wünschen sich einen offeneren Umgang mit ihren Eigentümlichkeiten.“ Weil die Ursachen der Tics aber bis heute nicht vollständig geklärt sind, ist bis jetzt nur eine symptomatische Behandlung möglich, jedoch keine völlige Heilung.</p>
<p><strong>Mit viel Erfolg lassen sich Tics mit dem Habit-Reversal-Training behandeln</strong></p>
<p>Die besten Erfolge erzielt momentan eine bestimmte Form der Verhaltenstherapie, die Habit-Reversal-Training genannt wird. Kirsten Müller-Vahl erklärt: „Die Therapie sieht im Kern vor, dass der Tic durch eine weniger störende Alternativbewegung ersetzt wird. Als Beispiel nennt sie heftige Zuckungen mit dem Kopf nach hinten. In diesem Fall kann der Betroffene das Rucken durch eine kontrollierte Kopfbewegung nach vorne abmildern. Ein weiterer Baustein des Trainings nutzt das Gefühl, das viele Menschen empfinden, bevor der Tic einsetzt.</p>
<p>Die Patienten lernen, bei der ersten Vorahnung bewusst gegenzusteuern und die Impulse der Bewegung so zu unterdrücken. Doch diese erfolgversprechende Behandlung bieten nur wenige niedergelassen Psychotherapeuten an. Kirsten Müller-Vahl kritisiert: „Hier klafft in Deutschland eine riesige Versorgungslücke.“ Große Fortschritte gibt es allerdings inzwischen in der Ursachenforschung. So gibt es Hinweise, dass bei einer Tic-Störung wichtige Verbindungen zwischen verschiedenen Arealen des Gehirns beeinträchtigt sind. Quelle: Apotheken Umschau</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Viktor Frankl erforscht das Leiden am sinnlosen Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Psychologie Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 03:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Viktor Frankl stellte 1938 zum ersten Mal in einer schriftlichen Arbeit die Logotherapie unter diesem ihren Namen vor. Sein Ansatz wird heute in der amerikarikanischen Arzt arbeiteten beide den Unterschied zwischen der Logotherapie und der Psychoanalyse heraus. Der Arzt stellte fest: „Nun, in der Psychoanalyse muss ich der Patient auf die Coach legen und Dingen sagen, die manchmal unangenehm zu sagen sind. Die Antwort von Viktor Frankl lautete: „Sehen Sie, in der Logotherapie dar er sitzen bleiben – und muss Dinge anhören, die manchmal unangenehm zu hören sind.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Viktor Frankl ist die Sinnfrage zu einem der brennendsten Probleme der Moderne geworden, und zwar keineswegs bloß im Sinne einer Krankheit unter empfindsamen Intellektuellen. Der amerikanische Psychiater Robert Coles hat festgestellt, dass unter seinen Patienten auch die normalen Arbeiter hauptsächlich über ein Leiden klagen, und das ist das Sinnlosigkeitsgefühl. Der Direktor des Washingtoner Zentrums für Verhaltenstherapie hat berichtet, dass hauptsächlich die jungen Leute unter 30 an der Sinnlosigkeit des Lebens leiden. <span id="more-182"></span></p>
<p><strong>Die Suche nach dem Sinn ist ein Ausdruck geistiger Mündigkeit</strong></p>
<p>Wenn der Mensch nach dem Sinn des Lebens fragt, ist dies für Viktor Frankl kein Ausdruck einer seelischen Krankheit, sondern der Ausdruck geistiger Mündigkeit. Er erläutert: „Denn es ist geistige Mündigkeit, wenn jemand es verschmäht, eine Antwort auf die Sinnfrage einfach aus den Händen der Tradition entgegenzunehmen, vielmehr darauf besteht, sich selber und selbstständig auf die Suche nach Sinn zu begeben.“</p>
<p><strong>Kurzbiographie: Viktor Frankl</strong></p>
<p>Viktor Frankl wurde 1905 in Wien geboren, studierte dort Medizin und arbeitete in den 30er Jahren auf der Station für Selbstmordgefährdete am Allgemeinen Krankenhaus in Wien. Gleichzeitig eröffnete er eine private psychiatrische Praxis. Von 1940 bis 1942 leitete er die Neurologie am Rothschild-Hospital. 1942 wurde er ins Konzentrationslager Theresienstadt verschleppt, später ins Lager Dachau verlegt und 1945 von den Amerikanern befreit.</p>
<p>Nach dem Krieg wurde Viktor Frankl Leiter der Wiener Neurologischen Polyklinik, der er bis 1971 vorstand. Zu seinen erfolgreichen Büchern zählen unter anderen „Ärztliche Seelsorge“, „Das Leiden am sinnlosen Leben“ und „Der unbewusste Gott“. Seine 27 Bücher erschienen in 21 Sprachen. Allein von seinem Buch „Man`s Search for Meaning“ wurden über vier Millionen Exemplare verkauft. Viktor Frankl starb 1997.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies<br />
</em></p>
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