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	<title>Beziehungen &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Neue Gefühle verändern auch das Denken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 01:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch Gefühle und Emotionen sind laut Maren Urner Informationen. Dabei handelt es sich um einen Mix aus neuropsychologischen und anderen körperlichen Informationen, die ständig in einem Menschen vorhanden sind. Maren Urner erklärt: „Denn nur, weil wir sie noch nicht oder vielleicht auch niemals vollständig begreifen werden, sollten wir ihnen nicht ihre Existenz absprechen.“ Und dennoch ... <a title="Neue Gefühle verändern auch das Denken" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/eine-veraenderung-der-gefuehle-veraendert-das-denken.html" aria-label="Mehr Informationen über Neue Gefühle verändern auch das Denken">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Gefühle und Emotionen sind laut Maren Urner Informationen. Dabei handelt es sich um einen Mix aus neuropsychologischen und anderen körperlichen Informationen, die ständig in einem Menschen vorhanden sind. Maren Urner erklärt: „Denn nur, weil wir sie noch nicht oder vielleicht auch niemals vollständig begreifen werden, sollten wir ihnen nicht ihre Existenz absprechen.“ Und dennoch sind es diese Informationen, auf Basis deren der größte Teil der Menschen in den meisten Situationen ihre Entscheidungen treffen. Dazu gehören sowohl kleine Entscheidungen wie auch ganz große. Kausal formuliert stimuliert unser Gefühlselben Ideen und Gedanken in uns. Eine Veränderung der Gefühle verändert ebenso das Denken. Bei aller Unterschiedlichkeit gilt dieses Prinzip universell – für alle Geschlechter, Altersgruppen und Kulturen. Dr. Maren Urner ist Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. <span id="more-6272"></span></p>
<p><strong>Das Schönste hier auf Erden ist lieben und geliebt zu werden</strong></p>
<p>Gerade mit Blick auf Ersteres hört und liest man ja häufig, dass Frauen „emotionaler“ seien als Männer. Weit gefehlt. Maren Urner erläutert: „Ich denke, wenn wir von unterschiedlichen Leveln an Emotionen bei Frauen und Männern sprechen, verwechseln wir häufig die Anwesenheit von Emotionen mit dem Umgang mit ihnen – also die emotionale Reife.“ Wilhelm Busch hat es geschafft, die ganze Sache mit dem Sinn und Zweck des Lebens in einem fast poetische Satz zusammenzufassen.</p>
<p>Wilhelm Busch schreibt: „Das Schönste hier auf Erden ist lieben und geliebt zu werden.“ Maren Urner stellt fest: „Wie weit wir davon entfernt sind, unserem grundlegenden Wunsch nach Liebe und Anerkennung gerecht zu werden, zeigen die weltweit steigenden Zahlen an Menschen, die nicht nur allein leben, sondern sich aus einsam fühlen.“ Die Pandemie der Einsamkeit ist als globale Gesundheitsgefahr längst erkannt. Zahlreiche Studien belegen die dramatisch negativen Auswirkungen auf unsere Gesundheit inklusive einer verkürzten Lebenserwartung und einem erhöhten Risiko, an Demenz zu erkranken.</p>
<p><strong>Der Verlust einer innigen Beziehung gehört zu den schlimmsten Erlebnissen</strong></p>
<p>Maren Urner weiß: „Selten ist eine Studienlage so klar wie der Blick auf die Bedeutung von menschlichen Beziehungen für unser Leben: Gute soziale Beziehungen sind die wichtigsten Zutaten für ein zufriedenes Leben, und auf die Frage, was das schlimmste Ereignis in ihrem Leben gewiesen sei, antworten die meisten Menschen mit „der Verlust einer innigen Beziehung“.“ Menschen, die Freunde und Familie außerhalb des eigenen Hauses regelmäßig zu Gesicht bekommen, leben länger.</p>
<p>Das gilt auf für Ehepartner, die mehr gemeinsame positive Momente von Lebe und Verbundenheit erleben als andere. Maren Urner fügt hinzu: „Studie um Studie zeigt: Unser Gehirn ist darauf ausgelegt, dass wir uns gemeinsam mit anderen Menschen gut fühlen. So werden angenehme Berührungen über spezielle Rezeptoren an den Insular-Kortex im Gehirn weitergeleitet.“ Diese Region spielt eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung von Emotionen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Quelle: „Radikal emotional“ von Maren Urner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Gute Beziehungen beruhen auf Anerkennung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2025 01:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer hochentwickelten Gesellschaft beruhen gute Beziehungen auf Anerkennung. Diese ist erheblich schwieriger zu geben und anzunehmen als etwa das Teilen der Beute in einer Jägerkultur oder die Versorgung der gebrechlichen Eltern mit Nahrung. Wolfgang Schmidbauer weiß: „Da beide Seiten wenig Gelegenheit haben, ihre Dankesschulden durch körperliche Präsenz und physische Gaben abzugelten, kommen Eltern ebenso ... <a title="Gute Beziehungen beruhen auf Anerkennung" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/wolfgang-schmidbauer-anerkennung-in-beziehungen.html" aria-label="Mehr Informationen über Gute Beziehungen beruhen auf Anerkennung">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einer hochentwickelten Gesellschaft beruhen gute Beziehungen auf Anerkennung. Diese ist erheblich schwieriger zu geben und anzunehmen als etwa das Teilen der Beute in einer Jägerkultur oder die Versorgung der gebrechlichen Eltern mit Nahrung. Wolfgang Schmidbauer weiß: „Da beide Seiten wenig Gelegenheit haben, ihre Dankesschulden durch körperliche Präsenz und physische Gaben abzugelten, kommen Eltern ebenso wie Kinder in die familientherapeutische Praxis, wenn die Kränkungen überhandnehmen, insbesondere dann, wenn eine imaginäre Schuld nicht nur ignoriert wird, sondern Gegenforderungen auftauchen: Nicht ich bin dir, nein, du bist mir etwas schuldig geblieben.“ Wenn ein Therapeut unsicher ist, ob seine Arbeit Früchte trägt, wenn er an sich selbst zweifelt und diesen Zweifel nicht sinnvoll findet und produktiv nutzt, sondern mit Schuld- und Schamgefühlen auf ihn reagiert, dann stehen ihm zwei Auswege offen. Wolfgang Schmidbauer gilt als einer der bekanntesten Psychoanalytiker Deutschlands. <span id="more-5950"></span></p>
<p><strong>Fehlerhafte Eltern macht man für alles Böse verantwortlich</strong></p>
<p>Der Therapeut kann selbst die Abstinenz verletzen und hoffen, bei seinen Klienten Trost zu finden – die auffälligste Folge ist der sexuelle Übergriff –, oder aber er kann die Eltern oder Partner seiner Patienten schwarzmalen, um aus dem Kontrast zu diesen heller zu leuchten. Wolfgang Schmidbauer ergänzt: „Wenn der Patient klagt, dass sich sein Befinden nicht bessert, liegt das eben daran, dass sich die Eltern an ihm heftiger versündigt haben als bisher angenommen.“</p>
<p>Die defensiven Eigenschaften solcher Manöver sind an ihrer Schwarz-Weiß-Zeichnung und am Mangel an Selbstreflexion erkennbar. Aber gerade diese Qualitäten machen auch ihre Faszination aus. Wolfgang Schmidbauer erklärt: „Wie wir von guten Eltern alles Gute erhoffen, können wir fehlerhafte Eltern für alles Böse verantwortlich machen. Wer Prestige und Sinn stiftet, muss eine reine Gestalt sein.“ Er weckt Neid, der in voller Wut losbricht, wenn er sich als eigennützig entlarven lässt.</p>
<p><strong>Eltern leiden manchmal an den Vorwürfen ihrer erwachsenen Kinder</strong></p>
<p>Die nun sich selbst ernennenden Richter projizieren auf ihr Feindbild ein Stück eigener narzisstischer Unersättlichkeit. Wolfgang Schmidbauer erläutert: „Sie selbst sind sich – mit gutem Grund – der Reinheit ihrer Motive nicht ganz sicher. Aber solange sie eindeutige Teufel bekämpfen, stehen sie fleckenlos da.“ Die erwachsenen Kinder halten das Bild von Eltern fest, die stark und differenziert genug wären, um bei gutem Willen und entsprechendem Einsatz der nächsten Generation genau das zu geben, was ihr fehlt.</p>
<p>Wolfgang Schmidbauer kritisiert: „Leider entziehen sich Eltern böswillig oder gleichgültig von dieser Aufgabe. Sie verweigern dem Kind etwas, auf das ein Recht zu haben glaubt: Eltern, die so stark und einsichtig sind, wie man sie gerne hätte.“ Das Buch „Böse Väter, kalte Mütter?“ von Wolfgang Schmidbauer richtet sich an alle, die sich für Familien interessieren, vor allem aber an Eltern, die unter den Vorwürfen erwachsener Kinder leiden. Kritik an schlechten Eltern ist etabliert, denn sie gelten als belastbar und sollen Verantwortung tragen. Quelle: „Böse Väter, kalte Mütter?“ von Wolfgang Schmidbauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Beziehungen sind wie ein klassisches Drama</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jun 2024 01:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Menschen scheuen sich vor Selbstverantwortung. Denn diese zieht die Notwendigkeit einer Veränderung nach sich, die sie fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Michael Lehofer erklärt: „Veränderung gehört nicht zum Grundkonzept von erwachsenen Menschen. Wir verändern uns nur, um nichts ändern zu müssen. In wie vielen Beziehungen bittet ein Teil den anderen, er möge diese ... <a title="Beziehungen sind wie ein klassisches Drama" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/beziehungen-sind-wie-ein-klassisches-drama.html" aria-label="Mehr Informationen über Beziehungen sind wie ein klassisches Drama">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen scheuen sich vor Selbstverantwortung. Denn diese zieht die Notwendigkeit einer Veränderung nach sich, die sie fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Michael Lehofer erklärt: „Veränderung gehört nicht zum Grundkonzept von erwachsenen Menschen. Wir verändern uns nur, um nichts ändern zu müssen. In wie vielen Beziehungen bittet ein Teil den anderen, er möge diese Eigenschaft oder jenes Verhalten ändern!“ Doch Veränderung passiert erst, wenn ein Abbruch der Beziehung droht. Man verändert sich, damit sich nichts ändert. Es wäre schön, wenn sich Menschen auch nach der Jugend den Anfragen des Lebens gegenüber öffnen könnten. Beziehungen sind wie ein klassisches Drama, in dem in allen Akten nur ein Problem bearbeitet wird. Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Michael Lehofer ist ärztlicher Direktor und Leiter der einer Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Landeskrankenhaus Graz II. <span id="more-5460"></span></p>
<p><strong>Über Sex in Beziehungen wird sehr kontrovers gedacht</strong></p>
<p>Das Problem, das viele Menschen in ihren Beziehungen haben, ist nie das Gemeinsame, sondern stets das Eigene, das ihnen im anderen entgegenkommt, von ihm getriggert wird. Michael Lehofer weiß: „Nicht wenige Menschen haben zahlreiche Beziehungsversuche hinter sich und ziehen sich frustriert zurück. Doch eigentlich sind sie es selbst, die sich in all ihren Partner begegnen. Wir haben alle nur ein Problem, und das sind wir selbst.“ Wie wichtig ist Sex in Beziehungen? Darüber wird sehr kontrovers gedacht.</p>
<p>Viele glauben, es sei von entscheidender Bedeutung, wie Paare Sexualität leben. Michael Lehofer erläutert: „Zweifelsohne ist guter Sex – was auch immer das ist – etwas, das die meisten Menschen, zumindest die meiste Zeit ihres Lebens, als persönliches Bedürfnis anerkennen.“ Und Bedürfnisbefriedigung ist ein Hauptargument, warum Menschen Beziehungen suchen und eingehen. Andere wiederum behaupten, Sex sei überbewertet. Diese Ansicht wird durch den Umstand gestützt, dass Paare mit gut „funktionierender“ Sexualität keine bessere Prognose haben als jene, auf die das nicht zutrifft.</p>
<p><strong>Tiefe Freundschaft ist der Schlüssel zu einer stabilen Partnerschaft</strong></p>
<p>Michael Lehofer betont: „Tatsächlich gibt es nicht wenige gute Paarbeziehungen, in denen die Partner gar keinen Sex mehr miteinander haben.“ Es ist eine Tatsache, dass eine Beziehung viele Bedürfnisse befriedigen sollte, nicht nur die sexuellen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass tiefe Freundschaft der goldene Schlüssel zu einer stabilen Partnerschaft ist. Und nicht der Sex. Allerdings kann man gerade in dieser Hinsicht nicht verallgemeinern: Der Sex spielt in manchen Partnerschaften eine zentrale Rolle, in anderen wieder nicht.</p>
<p>Sexualität ist so ziemlich das Privateste, was man sich vorstellen kann, vergleichbar nur mit spirituellen Vorstellungen. Michael Lehofer stellt fest: „In unserer heutigen Zeit, in der Pornografie eine klare Vorgabe bietet, wie Sex auszuschauen hat, ist das auf den ersten Blick erstaunlich.“ Aber das Sexualleben eines Menschen ist von mannigfaltigen Aspekten bestimmt, Prägungsangeboten sozusagen, von denen man sich nur äußerst schwer emanzipieren kann. Quelle: „40 verrückte Wahrheiten über Frauen und Männer“ von Michael Lehofer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Über manche Dinge hat man keine Kontrolle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 02:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
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					<description><![CDATA[Jedes Quäntchen der Kraft in das zu investieren, was man gerade tut, scheint für Shunmyo Masuno eine bewundernswerte Art zu sein, durchs Leben zu gehen. Doch wenn man dies als Leitlinie für sein Leben nimmt, sollte man sich Folgendes vor Augen halten: Es gibt Dinge auf dieser Welt, über die man keine Kontrolle hat. Shunmyo ... <a title="Über manche Dinge hat man keine Kontrolle" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/shunmyo-masuno-kontrolle.html" aria-label="Mehr Informationen über Über manche Dinge hat man keine Kontrolle">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Quäntchen der Kraft in das zu investieren, was man gerade tut, scheint für Shunmyo Masuno eine bewundernswerte Art zu sein, durchs Leben zu gehen. Doch wenn man dies als Leitlinie für sein Leben nimmt, sollte man sich Folgendes vor Augen halten: Es gibt Dinge auf dieser Welt, über die man keine Kontrolle hat. Shunmyo Masuno ergänzt: „Wir können unsere gesamte Energie auf etwas verwenden und es mit ganzer Seele angehen, aber nichts wird sich ändern. Ganz gleich, wie sehr wir uns anstrengen, wir werden uns nur aufreiben und darunter leiden.“ Dieses eine Leben, das einem Menschen gegeben ist, ist voll von Dingen, über die er keine Macht hat. Shunmyo Masuno ist ein japanischer Zen-Mönch, preisgekrönter Zen-Garten-Designer sowie Professor für Umweltdesign an der Tama Art University in Tokyo. <span id="more-5058"></span></p>
<p><strong>Jeder Mensch kann sein wahres Selbst finden</strong></p>
<p>Es ist am besten, die Dinge, über die man keine Kontrolle hat, so zu akzeptieren, wie sie sind. Man kann seiner Gesundheit noch so viel Sorgfalt und Aufmerksamkeit widmen – man leidet dennoch unter Krankheiten und Verletzungen. Die Schriftzeichen des japanischen Wortes für Krankheit verdeutlichen, dass es der menschliche Geist ist, der leidet. Sind Menschen verletzt, dann ist oft ein Teil des Körpers beeinträchtigt. Das Schicksal zu bejammern, wird ihren körperlichen Zustand nicht verbessern. </p>
<p>Eine solche Angewohnheit wird die Tage nur noch düsterer machen. Es geht hier um Situationen, in denen Menschen machtlos sind. Shunmyo Masuno betont: „Es gibt keine andere Möglichkeit als die Akzeptanz. Sie können versuchen, sich dagegen zu wehren, aber letztlich Ihnen nur, die Tatsachen zu akzeptieren.“ Warum sollte man das also nicht bereitwillig tun? So wie man ist, ohne Veränderung – dies ist das wahre Selbst. Es ist alles, was jeder Mensch jemals sein kann.</p>
<p><strong>Beziehungen können verwirrend sein</strong></p>
<p>Sobald man die Dinge, über die niemand die Kontrolle hat, für sich selbst akzeptiert, wird man mit den Umständen leben können. Shunmyo Masuno erläutert: „Sie werden in der Lage sein, sich dem, was Ihr wahres Selbst ist – so wie Sie sind, ohne Veränderung – zu stellen.“ Dann wird man nicht mehr auf Dinge fixiert sein, an denen man nichts ändern kann, und man wird fähig sein, mit positiver Einstellung an die Dinge heranzugehen, die man tatsächlich bewältigen kann. </p>
<p>Persönliche Beziehungen können ausgesprochen verwirrend sein. Man kann wohl mit Fug und Recht behaupte, dass die meisten Ängste, Sorgen und Befürchtungen, die einen Menschen belasten, mit persönlichen Beziehungen zu tun haben. Arbeit, Gemeinschaft, Schule, Freude, Familie, Geschwister, Verwandte, Partner – die Beziehungen eines Menschen sind vielschichtig. Und manchmal werden sie kompliziert und führen zu Ängsten, Sorgen und Befürchtungen, die den Geist eines Menschen vernebeln. Quelle: „Don´t Worry“ von Shunmyo Masuno</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Urlaub ist ein mentaler Zustand</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/susanne-zita-zeit-fuer-mich.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2023 01:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Endlich Urlaub, endlich durchatmen, endlich Freizeit. Endlich auch einmal Zeit für sich selbst. Oder geht sie doch wieder für alles andere drauf? Susanne Zita stellt fest: „Jeder redet neuerdings von etwas, das für unsere Eltern noch ein Fremdwort war – „Me Time“. „Ich-Zeit“. Dass sie so wichtig ist und nicht zu kurz kommen soll.“ Auch ... <a title="Urlaub ist ein mentaler Zustand" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/susanne-zita-zeit-fuer-mich.html" aria-label="Mehr Informationen über Urlaub ist ein mentaler Zustand">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich Urlaub, endlich durchatmen, endlich Freizeit. Endlich auch einmal Zeit für sich selbst. Oder geht sie doch wieder für alles andere drauf? Susanne Zita stellt fest: „Jeder redet neuerdings von etwas, das für unsere Eltern noch ein Fremdwort war – „Me Time“. „Ich-Zeit“. Dass sie so wichtig ist und nicht zu kurz kommen soll.“ Auch im Familienurlaub. Tun, was einem guttut. So simpel das klingen mag, so schwierig ist es umzusetzen. Schließlich geht es oft auch um die Familie. Und endlich sind sie da – die lang ersehnten Ferien für gemeinsame Unternehmungen. Der Neurobiologe Marcus Täuber erklärt: „Urlaub ist kein Ort, sondern ein mentaler Zustand. Statt zu streiten, wo es hingehen soll, ist es besser abzuklären, welche Bedürfnisse jeder hat. Also was ist das Ziel, wie sich jeder fühlen möchte.“ <span id="more-4783"></span></p>
<p><strong>Zeit für Eigenfürsorge ist im Urlaub wichtig</strong></p>
<p>Marcus Täuber plädiert dafür, den Urlaub mit einem kräftigen Schuss Langeweile zu starten. Einmal nichts machen, auf sich selbst schauen und „dem Gehirn die Möglichkeit zu geben, sich zurückzuziehen“. Nach zwei bis drei Tagen würde ohnehin die Lust auf Erlebnisse kommen. Meist auch welche, die man gerne mit anderen teilt. Diese machen einen Menschen im besten Fall nachhaltig stressresistenter. In der Psychologie spricht man von Ressourcen. </p>
<p>Susanne Zita erläutert: „Langeweile entsteht, wenn unsere Aufmerksamkeit nicht auf etwas Bestimmtes gerichtet ist. Erinnerungen und Pläne vermischen sich im Kopf, dabei entstehen neue Ideen.“ Die Kinderbetreuung kann man gerne auch einmal an den Partner delegieren, um Zeit für sogenannte „Selfcare“ zu schaffen – auf Deutsch: Eigenfürsorge. „Geht es dir gut, geht es dem Kind gut!“, betonen Familientherapeuten unisono und fordern Mütter und Väter auf, auf sich selbst zu schauen. </p>
<p><strong>Gegensätze ziehen sich manchmal stark an</strong></p>
<p>Wer sich ständig aufopfert, setzt zu wenig Grenzen. Ein Konflikt wird zwar kurzfristig zugunsten der Harmonie vermieden, aber das Problem und der Ärger darüber sind damit allerdings nicht aus der Welt. Im Prinzip betreibt man Raubbau an der eigen mentalen Gesundheit. Skisprung-Legende &#038; Vortragender Toni Innauer weiß, woher das schlechte Gewissen rührt: „Es wird getriggert durch Normvorstellungen aus unserer Kindheit, aus dem Elternhaus, Schule oder auch Peergroups, laufenden Entwicklungen und Erkenntnissen.“ </p>
<p>Sich bewusst eine Zeit aus dem Alltag herauszunehmen, ist eine Sache. Sich ausdrücklich für einen Urlaub alleine und ohne Partner zu entscheiden, eine andere. Die Reaktionen auf dieses scheinbar mutige Unterfangen reichen vom Staunen bis zur Bewunderung. Menschen sind sehr unterschiedlich und manchmal ziehen sich Gegensätze stark an. Toni Innauer warnt: „Gerade in solchen Beziehungen halte ich es für wichtig, dass im Zusammenleben nicht versucht wird, die totale Verschmelzung, sondern Toleranz zu zelebrieren.“ Quelle: „Zeit für mich“ von Susanne Zita in der „Kronen Zeitung“ vom 9. Juli 2023</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Gemeinsame Erlebnisse stärken Beziehungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2023 01:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[Gemeinsame Erlebnisse bestärken immer von Neuem die Vertrautheit miteinander. So wichtig sind diese Beziehungen, dass sie sogar Wahrheiten verbiegen können. Es kommt nicht mehr darauf an, wie es sich mit einer strittigen Sache wirklich verhält. Sondern es ist entscheidend, zueinander zu stehen, auch wenn das von außen gesehen fragwürdig sein mag. Wilhelm Schmid betont: „Im ... <a title="Gemeinsame Erlebnisse stärken Beziehungen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/wilhelm-schmid-beziehungen.html" aria-label="Mehr Informationen über Gemeinsame Erlebnisse stärken Beziehungen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsame Erlebnisse bestärken immer von Neuem die Vertrautheit miteinander. So wichtig sind diese Beziehungen, dass sie sogar Wahrheiten verbiegen können. Es kommt nicht mehr darauf an, wie es sich mit einer strittigen Sache wirklich verhält. Sondern es ist entscheidend, zueinander zu stehen, auch wenn das von außen gesehen fragwürdig sein mag. Wilhelm Schmid betont: „Im besten Fall ist es Liebe, die es ermöglicht, sich in den Augen und Armen eines Anderen geborgen zu fühlen, und sei es nur für einen Moment der Selbstvergessenheit.“ Oft folgt die Wahlbeziehung, die eine „Liebesheimat“ begründet, dem Drängen einer Leidenschaft, die in romantischer Perspektive gar keine Wahl mehr lässt. Heimat können die Liebenden auf Dauer füreinander sein, wenn sie mit ihren unterschiedlichen Welten zurechtkommen. Wilhelm Schmid lebt als freier Philosoph in Berlin. <span id="more-4557"></span></p>
<p><strong>Zwischen zwei Menschen entsteht manchmal eine Welt</strong></p>
<p>Nicht in allen Welten sind sie gemeinsam daheim, sie wohnen auch in je eigenen Arbeits-, Spiel-, Sport- und Freundschaftswelten. „Zwischen zwei Menschen entsteht manchmal, wie selten, eine Welt. Die ist dann die Heimat.“ Diesen Satz schrieb Hannah Arendt 1970 in einem Brief an ihren ehemaligen Geliebten Martin Heidegger. Fremd können zwei einander jedoch werden, wenn sie von den Erfahrungen in ihren unterschiedlichen Welten so verändert werden, dass sie sich irgendwann nichts mehr zu sagen haben. </p>
<p>Wilhelm Schmid stellt fest: „Eine gemeinsame Heimat bleibt ihnen dann nur noch in der Erinnerung, die sich auch bei einer Trennung nicht verliert.“ Daneben bleibt die nachhaltige Veränderung ihres Ichs bestehen, die das Leben mit dem je Anderen bewirkt hat. Eine Beziehung der Wahl ist außerdem die zu Freunden, die eine „Freundesheimat“ möglich macht. Bei den Gefühlen der Sympathie, mit denen Freunde sich nahe sind, handelt es sich meist um Hintergrundemotionen, die nicht ständig im Bewusstsein präsent sein müssen. </p>
<p><strong>Freunde kommunizieren manchmal im Stillen miteinander</strong></p>
<p>Mit wachsender Vertrautheit können die Freunde mithilfe von Medien oder nur in Gedanken beieinander sein. Wilhelm Schmid fügt hinzu: „Selbst dann, wenn sie nichts voneinander hören, kommunizieren sie im Stillen miteinander.“ Gesprächspartner und seelischer Rückhalt kann man selbst dann noch füreinander sein, wenn das Glück aussetzt und ein Unglücklichsein oder Unglück zu bewältigen ist. Mit anderen befreundet zu sein, kennzeichnet speziell die Heimat, die Heranwachsende sich ergänzend zur Familie oder als Ersatz für sie in der „Peergroup“ schaffen.</p>
<p>In ihr treffen sie auf Gleichgesinnte, zugehörig zu ihnen, verstanden und anerkannt von ihnen. Wilhelm Schmid stellt fest: „Was sie miteinander teilen, bringen sie in Stilelementen der Musik, der Kleidung und des Verhaltens zum Ausdruck.“ Das ganze Leben hindurch entsteht Heimat durch „soziale Codes“ in Gruppen mit gemeinsamen Gefühlen, Sichtweisen und Interessen. Dies trifft auch zu in der erweiterten Familie, im Umgang mit Kollegen am Arbeitsplatz und in den Beziehungen der Nachbarschaft. Quelle: „Heimat finden“ von Wilhelm Schmid</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<item>
		<title>Vertrauen kann Verletzungen hervorrufen</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/martin-hartmann-vertrauensbeziehungen.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2022 02:00:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Vertrauen heißt in gewisser Weise, jemanden etwas tun lassen, was nicht jeder tun darf. Dabei geht es Martin Hartmann hier wieder um Verletzungen, die man einem Menschen zufügen kann, weil er vertraut: „Oft wissen wir gar nicht so genau, welche Verletzungen durch Vertrauen entstehen können, weil in einer Beziehung eben auch ganz neue Verletzlichkeiten entstehen, ... <a title="Vertrauen kann Verletzungen hervorrufen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/martin-hartmann-vertrauensbeziehungen.html" aria-label="Mehr Informationen über Vertrauen kann Verletzungen hervorrufen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vertrauen heißt in gewisser Weise, jemanden etwas tun lassen, was nicht jeder tun darf. Dabei geht es Martin Hartmann hier wieder um Verletzungen, die man einem Menschen zufügen kann, weil er vertraut: „Oft wissen wir gar nicht so genau, welche Verletzungen durch Vertrauen entstehen können, weil in einer Beziehung eben auch ganz neue Verletzlichkeiten entstehen, die vorher gar nicht gegeben waren.“ Mit anderen Worten, im Vertrauen räumt man anderen Freiheiten ein, von denen man nicht genau weiß, wie sie diese Freiheiten nutzen werden. Man weiß folglich auch nicht genau, worauf man sein Vertrauen eigentlich richtet. Es ist nicht einfach so, dass der andere vertrauenswürdig ist und man deswegen vertraut. Martin Hartmann ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Luzern. <span id="more-3350"></span></p>
<p><strong>Helikoptereltern vertrauen ihren Kindern nicht</strong></p>
<p>Es wird in einer Vertrauensbeziehung immer auch Spielräume geben, die erst durch das Vertrauen entstehen und folglich im anderen neue, vorher gar nicht vorhandene Handlungsmöglichkeiten schaffen. Martin Hartmann erklärt: „Im Vertrauen erkenne ich andere an, dadurch können sie wachsen und die eingeräumten Freiheiten gleichsam ausprobieren.“ An welchem Punkt also das Vertrauen enttäuscht wird, ist nicht so klar festgelegt wie etwa in manchen Rechtsbeziehungen. </p>
<p>Es muss ausgelotet werden in der Beziehung selbst, auch das ist ein Risiko des Vertrauens, denn manche bevorzugen es, genau zu wissen, welche Gefahren lauern. Martin Hartmann nennt als Beispiel die sogenannten Helikoptereltern, die nur Gefahren zulassen wollen, die sie vorher einschätzen können. Das ist nicht Vertrauen. Diese Beschreibung verdeutlicht, wie falsch es ist, im Vertrauen ein weiches Phänomen zu sehen. Es gibt ein Zitat von Annette Baier: „Es waren die Kriminellen, nicht die Philosophen, die eine Expertise für die verschiedenen Formen des Vertrauens entwickelt haben. </p>
<p><strong>Auch Freunde und Partner können zum Verräter werden</strong></p>
<p>Man denkt hier vielleicht an Betrüger, die das Vertrauen eines Menschen gewinnen und ihn dann ausrauben. Man könnte aber auch an Partner und Freunde denken, die einen irgendwann einmal verraten könnten. Denn sie besitzen die Expertise für diesen Verrat, sie wissen schließlich besonders gut, wie sie einen verletzen können. Annette Baiers Interesse am Vertrauen in der Ehe beruhte auf ihrem Wunsch, eine Art Vertrauenstest zu entwickeln, der helfen kann, die moralische Qualität des Vertrauens in einer Liebesbeziehung zu prüfen. </p>
<p>Ein solcher Test muss schwierig sein, denn die Frage nach der Qualität des Vertrauens in einer Beziehung scheint schon das Ende des Vertrauens zu markierten. Martin Hartmann stellt fest: „Fragt mein Partner, ob er mir noch vertrauen kann, dann könnte allein die Frage eine Krise der Beziehung anzeigen.“ Man muss diesen Punkt aber auch nicht übertreiben. Vertrauen ist empfindlich, aber wenn es um wichtige Werte geht, hält es auch einiges aus. Daher wäre es fast fahrlässig, jede Frage nach dem Vertrauen gleich für ein Ende des Vertrauens zu halten und sich damit der Möglichkeit zu berauben, um die Beziehung zu kämpfen. Quelle: „Vertrauen“ von Martin Hartmann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Beziehungen kennen keine Grenzen mehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jan 2022 02:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Gegenwart ist von einer Sexualisierung gekennzeichnet, die Verwirrung stiftet. Eva Illouz erläutert: „Dadurch, dass sie eine Anhäufung sexueller Erlebnisse ermöglicht, ja zu ihr ermutigt, verwischt sie die Grenzen zwischen Beziehungen. Der moderne Weg, Beziehungen aufzubauen, lebte von der Fähigkeit, Grenzen zwischen ihnen zu ziehen, also zu definieren, wie und wo verschiedene Beziehungen beginnen und ... <a title="Beziehungen kennen keine Grenzen mehr" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/eva-illouz-sexuelle-erlebnisse.html" aria-label="Mehr Informationen über Beziehungen kennen keine Grenzen mehr">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gegenwart ist von einer Sexualisierung gekennzeichnet, die Verwirrung stiftet. Eva Illouz erläutert: „Dadurch, dass sie eine Anhäufung sexueller Erlebnisse ermöglicht, ja zu ihr ermutigt, verwischt sie die Grenzen zwischen Beziehungen. Der moderne Weg, Beziehungen aufzubauen, lebte von der Fähigkeit, Grenzen zwischen ihnen zu ziehen, also zu definieren, wie und wo verschiedene Beziehungen beginnen und enden.“ Die Anhäufung von Beziehungen erschwert es nun allerdings enorm, an klaren emotionalen und begrifflichen Kategorien festzuhalten. Etwa um Grenzen zwischen Beziehungen abstecken zu können, wie man es beispielsweise tut, wenn man strikt zwischen Freunden und Liebhabern unterscheidet. Eva Illouz ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Außerdem ist sie Studiendirektorin am Centre européen de sociologie et de science politique de la Sorbonne. <span id="more-3292"></span></p>
<p><strong>Die Offenheit der Beziehungen wirkt verwirrend</strong></p>
<p>Viele Menschen erkennen nicht, wie sich Gelegenheitssex auf eine Langzeitbeziehung selbst auswirkt. Gelegenheitssex verwirft das zentrale Merkmal der Heteronormativität, jenes Telos der Ehe, Monogamie und Häuslichkeit, dem die Sexualität untergeordnet ist. Heutzutage ist es schwierig, überhaupt eine Handlungsstrategie für eine Beziehung zu entwickeln. Die Offenheit der Beziehungen bringt sowohl die expressive als auch die instrumentelle Dimension des Handelns aus dem Lot und lässt die Akteure verwirrt zurück. </p>
<p>Denn sie wissen nicht mehr, in welchem Handlungsregime sie eigentlich agieren. Eva Illouz stellt fest: „Weil die Sexualität unter diesen Bedingungen seriell und mit offenem Ausgang gelebt wird, verändern sich die sozilogischen Grenzen der Beziehungen. Beziehungen grenzen aneinander und lösen einander ab, wobei sich ihre Rahmen überschneiden und ihre Ziele verschwommen bleiben.“ Einer solchen Subjektivität fällt es schwerer, andere in ihrer Einzigartigkeit zu sehen und sich von ihnen in der eigenen Einzigartigkeit gesehen zu fühlen. </p>
<p><strong>Die Häufung sexueller Kontakte gilt als Selbstverständlichkeit</strong></p>
<p>Allein schon die Fähigkeit, den Rahmen einer Beziehung im Blick zu behalten, scheint durch die Häufung sexueller Kontakte und durch sexuelle Offenheit gefährdet. Diese Beziehungen folgen keinem klaren kulturellen Drehbuch, sie scheinen willkürlich gewesen zu sein. Die sexuelle Exklusivität bleibt für die meisten heterosexuellen Menschen das Zeichen einer verbindlichen Beziehung. Die verfügbaren Technologien erschweren es jedoch erheblich, an einem Drehbuch der sexuellen Exklusivität festzuhalten und die Regeln zu kennen, die darüber Auskunft geben, wann und wie dieses anzuwenden ist. </p>
<p>Viele Menschen empfinden die Häufung sexueller Kontakte als Selbstverständlichkeit, weil sie sie als Vorrecht ihres Privatlebens verstehen und aus den meisten Beziehungen „sowieso nichts wird“. Eva Illouz erläutert: „Gelegenheitssex führt damit zu Ungewissheit nicht nur über den Rahmen und das Ziel der Interaktion, sondern auch über ihre Grenzen.“ Wie und wo endet eine sexuelle emotionale Beziehung, und wo beginnt die nächste? Quelle: „Warum Liebe endet“ von Eva Illouz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Virtuelle Welten verursachen Stress</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/virtuelle-welten-verursachen-stress.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2021 01:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer sich vom Strudel von ständigem Konsum und andauernder Action verfängt, sucht oft nach einem Ausgleich in virtuellen Beziehungen. Hans-Otto Thomashoff warnt: „Doch im Vergleich mit den Reichen und Schönen nimmt der Stress nur zu. Und Likes können ein echtes Lächeln nicht ersetzen. Dasselbe gilt für die Ersatzbeziehungswelten in Videospielen, Internetpornos und Fernsehserien.“ Die Stressbelastung ... <a title="Virtuelle Welten verursachen Stress" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/virtuelle-welten-verursachen-stress.html" aria-label="Mehr Informationen über Virtuelle Welten verursachen Stress">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich vom Strudel von ständigem Konsum und andauernder Action verfängt, sucht oft nach einem Ausgleich in virtuellen Beziehungen. Hans-Otto Thomashoff warnt: „Doch im Vergleich mit den Reichen und Schönen nimmt der Stress nur zu. Und Likes können ein echtes Lächeln nicht ersetzen. Dasselbe gilt für die Ersatzbeziehungswelten in Videospielen, Internetpornos und Fernsehserien.“ Die Stressbelastung steigt weiter an. Unzufriedenheit entsteht. Man sucht Gleichgesinnte, mit denen man die Gründe für das eigene Unbehagen ausmacht, die jedoch oft an den wahren Ursachen vorbeigehen. Wut und Resignation verstärken den Druck. Im Dauerstress werden Entzündungsparameter im Blut hochgefahren und die Bildung von Antiköpern gehemmt. Das Krankheitsrisiko steigt, die Lebenserwartung sinkt. Hans-Otto Thomashoff ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse in eigener Praxis in Wien. <span id="more-3046"></span></p>
<p><strong>Erfüllte Beziehungen steigern die Zufriedenheit</strong></p>
<p>Das wirksamste Mittel gegen Stress sind gute Beziehungen. Sie setzen im menschlichen Körper das Bindungshormon Oxytocin frei, eines der stärksten Gegenspieler des Stresshormons Cortisol. Ein gesellschaftlicher Rahmen für ein erfülltes Beziehungsleben steigert daher die Zufriedenheit und die Gesundheit der Bevölkerung. In der Politik ist dieses Thema leider bislang nicht angekommen. Nicht dass sie sich in die Beziehungen der Menschen einmischen sollte, doch sollte sie die Lebensbedingungen an ihren sozialen Grundbedürfnissen ausrichten.</p>
<p>Hans-Otto Thomashoff fordert: „Eine echte Sozialpolitik müsste gezielte Rahmenbedingungen für das soziale Beziehungsnetz der Menschen gestalten, anstatt sich auf das Verteilen von Geld reduzieren zu lassen.“ Doch entsteht ein solcher Fokus erst gar nicht, weil die Politiker im Sog des kurzlebigen Aktionismus stehen und deshalb keinen Blick für das eigentlich Wesentliche haben. Sie wollen wiedergewählt werden und benötigen dazu Aufmerksamkeit. Das sind die Regeln des aktuellen politischen Systems.</p>
<p><strong>Das Gefühl lässt sich leichter bedienen als der Verstand</strong></p>
<p>Beziehung ist kein Wert im politischen Aktionismus, der sich in Geld beziffern lässt. Und doch kommt paradoxerweise die Macht der Beziehung in der politischen Werbung permanent zum Einsatz. Denn die Wahlkampfmanager haben längst begriffen, wie wahlentscheidend das Thema ist. Kaum ein Wahlkampf wird noch wesentlich um Inhalte geführt. Im Zentrum der Wahlwerbung stehen stattdessen glückliche oder – je nach politischer Ausrichtung – wütende Menschen. </p>
<p>Es wird an das Gefühl der Wähler appelliert, weil das Gefühl stärker über Wahlen entscheidet, wenn es angeheizt ist und dadurch den Verstand in den Hintergrund drängt. Hans-Otto Thomashoff ergänzt: „Und weil es leichter ist, das Gefühl zu bedienen als den Verstand.“ Vielfach wird den Bürgern auch der Verstand abgesprochen, wenn allein das Vertrauen in die Politiker beworben wird. Der Wähler wird hierdurch regressiv in die Position eines behüteten Kindes gedrängt, das sich vertrauensvoll von einem Vormund leiten lassen soll. Quelle: „Mehr Hirn in die Politik“ von Hans-Otto Thomashoff</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Ohne Konflikte sterben Beziehungen</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/reinhard-k-sprenger-paartherapie.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Apr 2021 01:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Paartherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein O-Ton aus der Paartherapie: „Unsere Beziehung ist schon länger tot.“ – „Wann etwa ist sie denn gestorben?“ – „Etwa in dem Monat, wo wir aufgehört haben, uns zu streiten.“ Reinhard K. Sprenger erklärt: „Zu irgendeinem Zeitpunkt kippt häufig der heiße Konflikt in ein kaltes Anschweigen, das oft schlimmer ist als die lautstarken Angriffe, die ... <a title="Ohne Konflikte sterben Beziehungen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/reinhard-k-sprenger-paartherapie.html" aria-label="Mehr Informationen über Ohne Konflikte sterben Beziehungen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein O-Ton aus der Paartherapie: „Unsere Beziehung ist schon länger tot.“ – „Wann etwa ist sie denn gestorben?“ – „Etwa in dem Monat, wo wir aufgehört haben, uns zu streiten.“ Reinhard K. Sprenger erklärt: „Zu irgendeinem Zeitpunkt kippt häufig der heiße Konflikt in ein kaltes Anschweigen, das oft schlimmer ist als die lautstarken Angriffe, die es ausgelöst haben.“ Warum? Weil man keine gemeinsame Zukunft mehr sieht. Weil die Hoffnung erloschen ist. Dann investiert man nicht mehr in den Konflikt, sondern meidet die offene Auseinandersetzung. Heimlich beschäftigt man sich mit alternativen Lebensszenarien, bereitet den Exit vor. Es ist eben kein Zeichen von Stabilität, keinen Konflikt zu haben. Im Gegenteil: Es ist ein Alarmzeichen. Reinhard K. Sprenger zählt zu den profiliertesten Managementberatern und wichtigsten Vordenkern der Wirtschaft in Deutschland. <span id="more-2625"></span></p>
<p><strong>Konflikte sollten man das Gemeinsame nicht zerstören</strong></p>
<p>Das prägt auch das „Wie“, das prägt auch den Umgang mit Konflikten. Der ist weniger der einen oder anderen individuellen Fähigkeit zu danken. Sondern schlicht der Erwartung, dass man einen Weg miteinander vor sich hat. Insbesondere dann, wenn eine wirklich langfristig angelegte Kooperationsbeziehung auf dem Spiel steht, gilt, Konflikte so auszutragen, dass die Verbindung auf Dauer keinen Schaden nimmt. Die Griechen, schreibt Platon, „kämpfen untereinander als solche, die sich wieder vertragen wollen.“ </p>
<p>Sie waren Gegner, nicht Feinde. Sie wollten nach dem Krieg wieder kooperieren. Auch die meisten Menschen verhalten sich völlig anders, wenn sie mit ihrem Konfliktpartner später weiter zusammenarbeiten, weiter befreundet oder verheiratet bleiben wollen. Reinhard K. Sprenger weiß: „Sie disziplinieren sich, nehmen sich zurück. Ihre Neigung wächst, den Konflikt so auszutragen, dass das Gemeinsame nicht dauerhaft überschattet wird.“ Sie sorgen dafür, dass der andere sein Gesicht nicht verliert. </p>
<p><strong>Ohne gemeinsamen Weg erlischt die Mäßigung</strong></p>
<p>Sollte man hingegen wissen, dass kein gemeinsamer Weg mehr vor einem liegt, erlischt alles, was Bindung erzeugt. Dann sterben Selbstdisziplinierung und Mäßigung. Wer heimlich den Gedanken in sich trägt „Es wäre besser, du wärst gar nicht da!“, der wird immer neue Gründe für Konflikte finden. Sie kommen zuverlässig wieder wie eine Gürtelrose. Die Erwartung respektive Nicht-Erwartung gemeinsamer Zukunft gilt sowohl für das Privatleben als auch für das Geschäftsleben. </p>
<p>Diese Erwartung gilt genauso für alte Menschen, denen nur noch ein paar Lebensjahre vergönnt sind. Sie gilt auch für Kinderlose, deren Verantwortungshorizont sich nicht selten auf die eigene Lebenszeit beschränkt. Sie gilt für den Manager vor der Pensionierung, der verglimmt, anstatt noch einmal aufzuflammen. Diese Erwartung gilt für die Volatilität des Wirtschaftslebens insgesamt. Denn viele Mitarbeiter können sich kaum mehr darauf verlassen, dass es ihre Abteilung in einigen Jahren noch gibt. Quelle: „Magie des Konflikts“ von Reinhard K. Sprenger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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