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	<title>Alleinsein &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Die Definitionen von Einsamkeit sind vielfältig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2024 01:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinsein]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Definitionen von Einsamkeit, die jedoch durchgängig einige Gemeinsamkeiten aufweisen. Lars Svendsen kennt sie: „Ein Gefühl von Schmerz oder Traurigkeit, eine Selbstauffassung als isoliert oder allein sowie einen gefühlten Mangel an Nähe zu anderen.“ Die meisten Definitionen sind Variationen dieser grundlegenden Züge. Eine solche Definition von Einsamkeit lässt offen, ob sie innere oder äußere Ursachen hat, ob sie Ergebnis der eigenen Konstitution des Individuums oder Resultat der äußeren Bedingungen ist, unter denen das Individuum lebt. Jedoch funktioniert es schwerlich, Einsamkeit aus dem Versagen sozialer Stütze oder&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Definitionen von Einsamkeit, die jedoch durchgängig einige Gemeinsamkeiten aufweisen. Lars Svendsen kennt sie: „Ein Gefühl von Schmerz oder Traurigkeit, eine Selbstauffassung als isoliert oder allein sowie einen gefühlten Mangel an Nähe zu anderen.“ Die meisten Definitionen sind Variationen dieser grundlegenden Züge. Eine solche Definition von Einsamkeit lässt offen, ob sie innere oder äußere Ursachen hat, ob sie Ergebnis der eigenen Konstitution des Individuums oder Resultat der äußeren Bedingungen ist, unter denen das Individuum lebt. Jedoch funktioniert es schwerlich, Einsamkeit aus dem Versagen sozialer Stütze oder Ähnlichem heraus zu definieren, wie es das norwegische Gesundheitsamt tut, da es Menschen gibt, die nach dem normalen Verständnis sozial gut gestützt werden, sich aber dennoch chronisch einsam fühlen. Lars Frederik Händler Svendsen ist Philosoph und Professor für Philosophie an der Universität Bergen. Seine Werke wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. <span id="more-5421"></span></p>
<p><strong>Einsamkeit ist unabhängig vom Alleinsein</strong></p>
<p>Umgekehrt gibt es eine Vielzahl von Menschen mit schlechter sozialer Stütze, die aber trotzdem nicht nennenswert von Einsamkeit geplagt sind. Lars Svendsen stellt fest: „Es gibt statistische Zusammenhänge zwischen sozialer Stütze und Einsamkeit, aber das ist kein notwendiger Zusammenhang, daher muss Einsamkeit ausgehend vom subjektiven Erleben definiert werden und nicht von objektiven Festlegungen wie der Menge an sozialer Stütze.“ Viele Menschen vermuten, dass Einsamkeit weitgehend deckungsgleich mit dem Alleinsein ist.</p>
<p>Es scheint auch eine verbreitete Annahme zu sein, dass einsame Menschen mehr allein sind und dass diejenigen, die allein sind, häufig auch einsamer sind. Wie Lars Svendsen jedoch weiß, ist Einsamkeit indessen sowohl logisch als auch empirisch unabhängig vom Alleinsein. Es geht nicht darum, in welchem Umfang ein Individuum von anderen Menschen – oder Tieren, was das betrifft – umgeben ist, sondern wie das Individuum seine Beziehung zu anderen erlebt. </p>
<p><strong>Ein sehr starker Schmerz pulverisiert die Sprache</strong></p>
<p>Man kann sagen, dass jeder Mensch immer allein ist, was seine Erfahrung der Welt betrifft. Lars Svendsen erläutert: „Wenn wir einen Vortrag hören und dabei von Hunderten Anderer umgeben sind, sind wir in gewissem Sinne allein, mit den Worten, die wir hören. Auf einem Konzert umgeben von Tausenden Anderer, ist man allein mit der Musik, weil es das eigene Erleben der Musik ist.“ Selbstverständlich teilt man diese Erlebnisse auch mit anderen. Man nimmt ihre Reaktionen auf und kommuniziert mit Worten, Mimik und Gestik, wie man selbst den Vortrag oder das Konzert erlebt. </p>
<p>Aber das Erlebnis wird immer einen privaten Charakter haben, der nicht vollständig mit anderen geteilt werden kann. Auch Schmerzen kann man nicht teilen. Lars Svendsen erklärt: „Werden sie hinreichend stark, zerstören sie die Welt und die Sprache des Betroffenen. Der Schmerz pulverisiert die Sprache.“ Man kann sagen, dass etwas weh tut, wenn der Schmerz aber hinreichend stark wird, verliert man selbst dies Fähigkeit. Einen so starken Schmerz kann man nicht mit jemand anderem teilen. Quelle: „Philosophie der Einsamkeit“ von Lars Svendsen</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Singles sind gesellschaftsfähig geworden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Dec 2023 02:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinsein]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
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					<description><![CDATA[Singles, die anscheinend selbstbestimmt ihr Leben meistern, sind durchaus gesellschaftsfähig geworden. Andreas Salcher vermutet: „Im Geheimen werden sie oft sogar von in Familien lebenden Menschen bewundert, wenn Letztere gelegentlich davon träumen, aus der Enge ihrer Verpflichtungen auszubrechen.“ Es sei für Menschen immer gesund gewesen, das gute Alleinsein zu beherrschen, sagt der Psychotherapeut Dietrich Munz. Ein Erwachsener sollte es eine Weile mit sich selbst aushalten können, ohne sich zu ängstigen oder zu langweilen. Auch die Melancholie, die Menschen in einsamen Stunden manchmal überfällt, hat eine helle Seite, die es ihnen ermöglicht,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Singles, die anscheinend selbstbestimmt ihr Leben meistern, sind durchaus gesellschaftsfähig geworden. Andreas Salcher vermutet: „Im Geheimen werden sie oft sogar von in Familien lebenden Menschen bewundert, wenn Letztere gelegentlich davon träumen, aus der Enge ihrer Verpflichtungen auszubrechen.“ Es sei für Menschen immer gesund gewesen, das gute Alleinsein zu beherrschen, sagt der Psychotherapeut Dietrich Munz. Ein Erwachsener sollte es eine Weile mit sich selbst aushalten können, ohne sich zu ängstigen oder zu langweilen. Auch die Melancholie, die Menschen in einsamen Stunden manchmal überfällt, hat eine helle Seite, die es ihnen ermöglicht, besonders tief in sich selbst hineinzufühlen, oder eine dunkle – das ist dann der Seelenschmerz, in dem sie sich verlieren. Dr. Andreas Salcher ist Mitgebegründer der „Sir Karl-Popper-Schule“ für besonders begabte Kinder. Mit mehr als 250.000 verkauften Büchern gilt er als einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren Österreichs. <span id="more-5128"></span></p>
<p><strong>Alleinsein kann Teil der Selbstverwirklichung sein</strong></p>
<p>Mit sich selbst zurechtzukommen, auch in schwierigen Lagen, sei ein Zeichen von psychischer Reife. Andreas Salcher weiß: „Abraham Maslow stufte das Streben nach dem Alleinsein in seiner Bedürfnispyramide als Teil der Selbstverwirklichung ein. Für ihn gehörte es daher zu den höchsten Bedürfnissen an der Spitze der Pyramide.“ Menschen, deren Grundbedürfnisse abgedeckt sind, die über ausreichende soziale Kontakte verfügen und dabei Anerkennung erfahren haben, sind entwickelt genug, um zeitweise das Alleinsein genießen zu können.</p>
<p>Wer grundsätzlich anerkannt und verbunden ist, der fühlt sich nicht einsam, wenn er allein ist. Zwangsläufig alleingelassen werden manchmal auch Menschen, die Entwicklungen als Erste sehen, aber von niemandem in ihrem Umfeld erst genommen, sondern als Spinner abgetan werden. Allein zu reisen, ist nicht die beste Art zur reisen. Unangefochten an der Spitze liegt zweifellos das Glück, frisch verliebt mit seinem Partner zu verreisen. Auch die Reise mit dem besten Freund oder der besten Freundin muss keineswegs eine Verlegenheitslösung sein.</p>
<p><strong>Die Furcht vor den anderen ist meist unbegründet</strong></p>
<p>Doch wer verreist schon gerne allein? Andreas Salcher erläutert: „Allein zu reisen ist wohl nur für ganz wenige Menschen die erste Wahl, aber es ist gut zu wissen, dass es weit schlechtere Alternativen gibt. So zum Beispiel das jährliche Pflichterfüllungsprogramm mit einem Partner, den man schon lange nicht mehr liebt.“ An letzter Stelle steht die Entscheidung, überhaupt zu Hause zu bleiben, weil man es nicht über sich bringt, allein eine Reise zu wagen.</p>
<p>Die Frustration steigt, und nach dem schnellen, ereignislosen Verstreichen der freien Tage bereut man die vergebenen Möglichkeiten. Eines der größten Hindernisse, die es zu überwinden gilt, ist die Furcht vor dem Urteil anderer. Menschen, die sich bei sozialen Anlässen allein zeigen, vermuten, als wenig beliebt und seltsam bewertet zu werden. Dabei überschätzen sie die Aufmerksamkeit Fremder, die viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, um jemanden wahrzunehmen, der allein im Restaurant oder im Kino sitzt. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Alleinsein und Einsamkeit unterscheiden sich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2023 02:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinsein]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Alleinsein und Einsamkeit sind zwei Gefühle, die man leicht verwechseln kann. Andreas Salcher erläutert: „Ein Mensch ist allein, wenn kein anderer um ihn herum ist. Ein Mensch ist einsam, wenn er die Anwesenheit anderer Menschen schmerzlich vermisst.“ Viele, die ständig beruflich und in der Familie unter Menschen sind, sehen sich sogar nach mehr Zeit für sich selbst. Nach Einsamkeit sehnt sich niemand. Im Laufe jedes Lebens gibt es unabhängig vom Lebensalter Augenblicke einer tief empfundenen Einsamkeit. Es geht um einen subjektiv empfundenen Mangel an sozialen Kontakten oder die Sehnsucht nach&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alleinsein und Einsamkeit sind zwei Gefühle, die man leicht verwechseln kann. Andreas Salcher erläutert: „Ein Mensch ist allein, wenn kein anderer um ihn herum ist. Ein Mensch ist einsam, wenn er die Anwesenheit anderer Menschen schmerzlich vermisst.“ Viele, die ständig beruflich und in der Familie unter Menschen sind, sehen sich sogar nach mehr Zeit für sich selbst. Nach Einsamkeit sehnt sich niemand. Im Laufe jedes Lebens gibt es unabhängig vom Lebensalter Augenblicke einer tief empfundenen Einsamkeit. Es geht um einen subjektiv empfundenen Mangel an sozialen Kontakten oder die Sehnsucht nach einem bestimmten abwesenden Menschen. Allein zu leben kann eine bewusste Entscheidung sein, Einsamkeit ist eine Urangst des Menschen. Von der Geburt bis zum dritten Lebensjahr ist man völlig abhängig von anderen, meist von seiner Mutter. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-5004"></span></p>
<p><strong>Jeder Mensch stirbt für sich allein</strong></p>
<p>In seiner letzten Stunde ist der Mensch allein. Jeder stirbt für sich allein. Das ist das einzige Geheimnis des mythenumwobenen Tibetischen Totenbuchs. Denn selbst, wenn man, was sich viele wünschen, im Kreise seiner Liebsten stirbt, die letzte Wegstrecke ist stets ein Alleingang. Doch was ist in den vielen Jahren zwischen unserer ersten und unserer letzten Stunde? Menschliche Beziehungen sind schwierig. Die schwierigste Beziehung ist die zu sich selbst. Sie ist die einzige lebenslange Beziehung, die man hat.</p>
<p>Man kann sich von sich selbst weder trennen, noch kann man sich gegen einen anderen Menschen austauschen in der Hoffnung, dass dann alles besser funktioniert. Viele Psychologen sehen in der Selbstliebe vor allem als Voraussetzung für gelungene Beziehungen zu anderen Menschen. Selbstliebe und Selbstakzeptanz sind sicher wichtige Voraussetzungen für ein gelungenes Leben. Für Andreas Salcher ist zudem das Alleinsein eine Schlüsselqualifikation des modernen Menschen.</p>
<p><strong>Immer mehr Menschen leben immer länger allein</strong></p>
<p>Andreas Salcher stellt fest: „Die Wahrscheinlichkeit, dass wir mehrmals eine längere Strecke unseres Lebensweges allein gehen müssen ist hoch.“ Rund 35 Prozent des Lebens verbringen Menschen schon heute bereits allein, sagt der Zukunftsforscher Matthias Horx. Die deutlich gestiegene Lebenserwartung führt nach dem Tod eines Partners zu einer langen Zeit des Weiterlebens des anderen, meist der Frau. Die zunehmende wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frauen ermöglicht es ihnen, unbefriedigende Ehen lange „bevor der Tod sie scheidet“ zu beenden. </p>
<p>Die Annahme, dass sich junge Erwachsene aus individualistischen oder gar egoistischen Motiven immer häufiger für ein Singleleben entscheiden und so zum Zuwachs der Gruppe beitragen, ist dagegen falsch. Der Anteil der 15- bis 29-Jährigen an den Bewohnern von Einpersonenhaushalten ist sogar leicht gesunken. Andreas Salcher weiß: „Es sind definitiv die über 45-Jährigen, die sich trennen und dann die Erwartungen an einen zukünftigen Wunschpartner so hochschrauben, dass die Wahrscheinlichkeit, einen solchen zu finden, naturgemäß geringer wird.“ Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Ein Einsiedler meidet den äußeren Kontakt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Aug 2023 01:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Einsiedler, der seine Berufung richtig versteht, zieht sich nicht vom Kontakt generell zurück, sondern vom äußeren Kontakt. Andreas Salcher erläutert: „Das ermöglicht ihm, die innere Verbundenheit zu erneuern, ohne die jede äußere Beziehung meist oberflächlich bleibt. Diese Botschaft steckt in der Fabel vom Einsiedler.“ Er wird von anderen Menschen gefragt: „Was findest du denn in deiner Höhle, wenn du dich immer weiter zurückziehst?“ Er antwortet: „Alle Tränen der Welt.“ Damit sind aber nicht, wie man vielleicht glauben könnte, die Tränen der Trauer, sondern die Tränen der Ergriffenheit und Freude&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Einsiedler, der seine Berufung richtig versteht, zieht sich nicht vom Kontakt generell zurück, sondern vom äußeren Kontakt. Andreas Salcher erläutert: „Das ermöglicht ihm, die innere Verbundenheit zu erneuern, ohne die jede äußere Beziehung meist oberflächlich bleibt. Diese Botschaft steckt in der Fabel vom Einsiedler.“ Er wird von anderen Menschen gefragt: „Was findest du denn in deiner Höhle, wenn du dich immer weiter zurückziehst?“ Er antwortet: „Alle Tränen der Welt.“ Damit sind aber nicht, wie man vielleicht glauben könnte, die Tränen der Trauer, sondern die Tränen der Ergriffenheit und Freude gemeint, darum sagt er „alle Tränen“. Andreas Salcher ist Mitgebegründer der „Sir Karl-Popper-Schule“ für besonders begabte Kinder. Mit mehr als 250.000 verkauften Büchern gilt er als einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren Österreichs. <span id="more-4793"></span></p>
<p><strong>Eine zeitgemäße Form des Rückzugs ist die Klausur</strong></p>
<p>Sie stehen für die Verbundenheit mit allen Menschen. Die Geschichte räumt mit manch romantischer Vorstellung vom Eremitendasein auf. Dieses verlangt die ehrliche Konfrontation mit sich selbst und mit „allen Tränen der Welt“. Die Sehnsucht nach Weite oder Tiefe ist sehr unterschiedlich bei den Menschen ausgeprägt. Andreas Salcher betont: „Wir brauchen jedenfalls beides, den Rückzug in die eigene Tiefe und den Mut, immer wieder in die äußere Welt aufzubrechen und offen für neue Beziehungen zu sein. </p>
<p>Viele Künstler benötigen den totalen Rückzug, um ihre Einsamkeit in einem kreativen Akt transformieren zu können. Künstlerische und kreative Talententfaltung erfordert oft Phasen des Alleinseins. Nicht nur Künstler, sondern auch spirituelle Führer zogen sich vor großen Entscheidungen zurück. So begannen die drei abrahamitischen Weltreligionen mit einem Rückzug. Eine zeitgemäße Form des Rückzugs ist heute die Klausur. Darin steckt das lateinische Wort „claudere“, das abschließen bedeutet. </p>
<p><strong>Die Geißel der Einsamkeit ist die Verbitterung</strong></p>
<p>Andreas Salcher stellt fest: „Wenn wir Zeit für uns allein brauche, müssen wir uns nicht gleich 40 Tage in die Wüste zurückziehen, sondern können auch mit uns selbst in Klausur in ein Kloster oder eine Berghütte gehen.“ Aus innerer Leere wird dann im Idealfall die innere Ruhe. Es gibt ein gutes Alleinsein, das negative ist die Einsamkeit. Im ersten Fall ist man zwar allein, aber mit anderen trotzdem verbunden, in der Einsamkeit ist man von anderen abgetrennt. </p>
<p>Um das Verbundensein kommt auch der Alleinlebende nicht herum. Wer keine Verbundenheit schafft, dem droht die Geißel der Einsamkeit – die Verbitterung. Würden alle alten Menschen wegen Krankheit oder Einsamkeit ihrem Leben aus eigenem Antrieb ein Ende setzen, wäre die Selbstmordrate noch höher, als sie ohnehin schon ist. Einsame Menschen stecken mit ihren Suizidgedanken in einer besonderen Falle. Einerseits sind sie hoch gefährdet, andererseits gehen sie so gut wie nie zum Therapeuten – denn dahin gehören nach den Vorstellungen ihrer Generation nur „Verrückte“. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Chronisch einsame Menschen werden krank</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2017 06:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinsein]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Menschen kennen das: es gibt jemanden unter seinen oder ihren Freunden, der sehr viel allein ist. Manchmal ist das Alleinsein allerdings selbst gewählt. Jemand lebt als Single und sucht sich seine wenigen Freunde nach ganz bestimmten Kriterien aus. Dann ist das Alleinsein oft gar kein Problem, denn derjenige braucht nicht besonders viele soziale Kontakte, um mit sich und seinem Leben zufrieden zu sein. Laut einer Studie aus dem Jahr 2016 von Professor Maike Luhmann von der Ruhr-Universität Bochum sind besonders Menschen zwischen 30 und 34 Jahren und über 65&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen kennen das: es gibt jemanden unter seinen oder ihren Freunden, der sehr viel allein ist. Manchmal ist das Alleinsein allerdings selbst gewählt. Jemand lebt als Single und sucht sich seine wenigen Freunde nach ganz bestimmten Kriterien aus. Dann ist das Alleinsein oft gar kein Problem, denn derjenige braucht nicht besonders viele soziale Kontakte, um mit sich und seinem Leben zufrieden zu sein. Laut einer Studie aus dem Jahr 2016 von Professor Maike Luhmann von der Ruhr-Universität Bochum sind besonders Menschen zwischen 30 und 34 Jahren und über 65 Jahren einsam. Maike Luhmann erklärt: „Dass die Älteren einsam sind, hatten wir ein Stück weit erwartet. Dass sich viele in der Altersgruppe zwischen 30 und 34 einsam fühlen, habe sie aber überrascht.“ <span id="more-1696"></span></p>
<p><strong>Es gibt einen Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein</strong></p>
<p>Maike Luhmann fährt fort: „Es könnte daran liegen, dass viele dann in der Rushhour des Lebens sind: Kinder, Aufstieg im Job, Hausbau, auf viele prasselt dann alles gleichzeitig ein.“ Für Freunde bleibt dann mitunter kaum Zeit. Eine andere Erklärung könnte sein, dass viele heutzutage als Singles leben. Auf längere Sicht kann Einsamkeit die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben stark beeinträchtigen. Maike Luhmann erläutert: „Man hat herausgefunden, dass Menschen, die chronisch einsam sind, krank werden.“ </p>
<p>Sie leiden häufiger an Herz-Kreislauf-Krankheiten und sterben mitunter früher als Menschen, die sozial eingebunden sind. Es ist allerdings wichtig, zwischen Einsamkeit und Alleinsein zu unterscheiden. Maike Luhmann betont: „Nicht jeder, der viel allein ist, leidet.“ Sie definiert Einsamkeit als das Gefühl, dass man weniger soziale Kontakte hat, als man gerne hätte. Und wer darunter über längere Zeit leidet, wird häufig unglücklich. Was kann man tun, wenn man merkt, dass einer seiner Freunde einsam ist?</p>
<p><strong>Einsame Menschen nehmen ihr Umfeld als bedrohlich wahr</strong></p>
<p>Die Psychologin Birgit Spießhöfer rät: „Zunächst ist es wichtig, sein eigenes Verhältnis zum Thema Einsamkeit kritisch zu hinterfragen. Oft fallen einem an Freunden Probleme auf, die für einen selbst Thema sind.“ Dann aber kann es durchaus sinnvoll sein, Freunde darauf anzusprechen. Es kann den anderen entlasten – und möglicherweise findet man zu zweit leichter einen Lösungsweg für das Problem. Maike Luhmann sagt: „Einsame Menschen nehmen ihr Umfeld oft irgendwann als bedrohlich wahr.“</p>
<p>Die Psychotherapeutin Marion Tacke stellt fest: „Andere suchen in Medikamenten, Alkohol oder in Essen eine Ersatzbefriedigung. Im schlimmsten Fall führt Einsamkeit zu Depressionen oder Angststörungen.“ Gibt es aber die Bereitschaft darüber zu sprechen, ist allein das Gespräch für die Betroffenen häufig schon sehr entlastend. Oft fühlt man sich dann besser aufgehoben. Marion Tacke ergänzt: „Und zusammen kann man auch überlegen, welche Wege es gibt, um weniger einsam zu sein.“ Quelle: Passauer Neue Presse</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Peter Lauster lehrt die hohe Kunst des Alleinseins</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/peter-lauster-lehrt-die-kunst-des-alleinseins.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Psychologie Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2013 02:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinsein]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>
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					<description><![CDATA[Peter Lauster behauptet, dass die meisten Menschen das Alleinsein wie eine Krankheit vermeiden. Für sie ist das Alleinsein eine Quälerei, weil sie davor Angst haben, ganz auf sich selbst und die eigenen Erleb Angst vor der Zukunft.“ Das Denken beschäftigt sich entweder an der Vergangenheit oder an der Zukunft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Peter Lauster versuchen viele Menschen dem Alleinsein zu entkommen, indem sie sich in die Geselligkeit stürzen, in Gespräche und Diskussionen eintauchen und in ihrem Leben nach Aktionen und Sensationen suchen. Sie flüchten vor ihrem Denken, das sie scheinbar am Erleben hindert. Deshalb ist es für Peter Lauster so wichtig, zu lernen, das Denken abzuschalten, damit sich in der Gegenwart ein intensives Erleben entwickeln kann. Dann hat Alleinsein hr mit schrecklicher Einsamkeit zu tun, sondern ist ein wunderbares, beglückendes Erlebnis, eine Erfahrung ganz neuer Lebensqualität, in der die Offenheit zu lieben die höchste Form des Glücks darstellt. Peter Lauster ist fest davon überzeugt, dass der Mensch das Alleinsein lernen muss, weil dies der einzige Weg zur individuellen Zufriedenheit und Freiheit ist. <span id="more-172"></span></p>
<p><strong>Ein freier Mensch stellt sich seinen Wahrnehmungen und Emotionen</strong></p>
<p>Mit Zufriedenheit meint Peter Lauster nicht die Befriedigung, denn sie ist etwas Oberflächliches. Nur der Mensch der allein sein kann, ohne sich dabei einsam oder verloren zu fühlen, ist wirklich frei. Jede Flucht in die Geselligkeit ist ein Zeichen von Unfreiheit. Die persönliche Freiheit lässt sich erst dann realisieren, wenn man sich auf seine Existenz als Individuum einlässt. Alleinsein ist eine existentielle Aufgabe, die eine Person während seines Lebens lösen muss, ohne davor zu fliehen.</p>
<p>Ein Mensch, der frei sein will, muss sich seiner Person, seinen Wahrnehmungen und Emotionen stellen. Peter Lauster ist davon überzeugt, dass nur dann das Glück, das Selbstbewusstsein, die Freiheit und die Liebe wachsen können. Im Alleinsein und dem Erleben der Welt mit allen Sinnen sieht Peter Lauster das Geheimnis der seelischen Zufriedenheit und Freiheit. Im wachen Alleinsein fühlt sich der Mensch auf eine intensive unt tiefe Art und Weise mit seiner Umwelt verbunden.</p>
<p><strong>Kurzbiographie: Peter Lauster</strong></p>
<p>Der Dipl.-Psychologe Peter Lauster, der 1940 in Stuttgart geboren wurde, studierte Psychologie, Philosophie, Anthropologie und Kunstgeschichte in Tübingen. Seit 1971 leitet er in Köln die „Praxis für psychologische Diagnostik und Beratung“. Viele seiner Sachbücher wurden zu Bestsellern und er gehört zu den meistgelesenen deutschen Psychologen.</p>
<p>Im Econ-Verlag erschienen unter anderen folgende Bücher: „Die sieben Irrtümer der Männer“, „Lebenskunst“, „Lassen Sie sich nichts gefallen“, „Lassen Sie der Seele Flügel wachsen“, „Menschenkenntnis“, „Über die Liebe“, „Wege zur Gelassenheit“, „Selbstfindung“ und „Der Sinn des Lebens“.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Frieda Fromm-Reichmann erforscht die Einsamkeit</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/frieda-fromm-reichmann-erforscht-die-einsamkeit.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Psychologie Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 01:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinsein]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
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					<description><![CDATA[In ihrer Schrift „Über die Einsamkeit“ schreibt Frieda Fromm-Reichmann, die Einsamkeit sei sowohl ein Bestandteil des Normalleben als auch der Psychopathologie. Aber für sie steht fest, dass viele psychische Störungen und Geisteskrankheiten mit der Vereinsamung einer Persönlichkeit zusammenhängen. Die Einsamkeit gehört ihrer Meinung nach zu den traumatischsten Situationen, die ein Mensch überhaupt in seinem Leben erleben kann. Es gibt allerdings verschiedene Formen der Einsamkeit. Künstler oder andere kreative Persönlichkeiten suchen beispielsweise oft das Alleinsein, um sich besser auf ihre Werke konzentrieren zu können. Sie sind zwar allein, aber inschaft und der Gesellschaft innerlich verbunden bleiben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In ihrer Schrift „Über die Einsamkeit“ schreibt Frieda Fromm-Reichmann, die Einsamkeit sei sowohl ein Bestandteil des Normalleben als auch der Psychopathologie. Aber für sie steht fest, dass viele psychische Störungen und Geisteskrankheiten mit der Vereinsamung einer Persönlichkeit zusammenhängen. Die Einsamkeit gehört ihrer Meinung nach zu den traumatischsten Situationen, die ein Mensch überhaupt in seinem Leben erleben kann. Es gibt allerdings verschiedene Formen der Einsamkeit. Künstler oder andere kreative Persönlichkeiten suchen beispielsweise oft das Alleinsein, um sich besser auf ihre Werke konzentrieren zu können. Sie sind zwar allein, aber inschaft und der Gesellschaft innerlich verbunden bleiben. <span id="more-118"></span><br />
<strong>Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach sozialer Intimität</strong></p>
<p>Einsamkeit kann, aber muss nicht zu einer psychischen Erkrankung führen. Schlimm werden die Folgen der Einsamkeit jedoch laut Frieda Fromm-Reichmann, wenn sie bereits im frühen Kindesalter einsetzt. Wer in seiner Kindheit viel allein gelassen worden ist, reagiert panisch auf Kontaktverlust. Er kann solche Frustrationen weniger gut überstehen und wird im Falle einer Scheidung vom Partner die entsprechende Trauerarbeit oder Neuorientierung nur schwer bewältigen können.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Frauen haben aus 237 Gründen Sex</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 05:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinsein]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[David M. Buss behauptet, dass der weibliche Zyklus viele Frauen zum Fremdgehen treibe. Er schätzt dass auf der Erde zwölf Prozent Kuckuckskinder leben. Buss sagt auch, die Frauen könnten gar nicht anders handeln. Denn der bösartige Gegner einer zivilisiert gepflegten Liebe ist die triebhafte Natur des Weibes, welche die Frauen versklavt. Das was der Mensch als frei gewählte Liebe betrachtete, ist nicht weiter als ein Frontgeschehen. Es ist der Sex und besser schlafen, das die Frau befriedigt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Setzen Frauen Sex als strategische Verführungswaffe oder als Allzweckwaffe ein, um etwas herauszuholen? Eindeutig mit ja beantworten die beiden Psychologen Cindy M. Meston und David M. Buss diese Fragen in ihrem Buch „Why Woman have sex“ (Warum Frauen Sex haben). Die Wissenschaftler haben über 1.000 Frauen befragt und haben 237 Gründe gefunden, warum Frauen sich auf Sex einlassen. Liebe steht dabei keineswegs an erster Stelle. Vielmehr hatten Frauen mit Männern Sex, weil sie den Rausch der Lust erleben und auf ein Abenteuer aus waren. Oder sie praktizieren Sex, um nach misslungenen Partnerschaften nach dem Motto jetzt erst recht, ihre Enttäuschungen zu bewältigen.<span id="more-18"></span></p>
<p><strong>Sex hat nur ganz wenig mit Liebe zu tun</strong></p>
<p>Als weitere Gründe für eine sexuelle Interaktion nennen Frauen die Einsamkeit, in der sie ihr Alleinsein als banal empfanden oder einfach wieder einmal ihren Marktwert überprüfen wollten. Dann gibt es Frauen, die beim Sex auf einen Tauschhandel setzen – als Gegenleistung soll beispielsweise vom Mann am nächsten Tag gründlich geputzt und der Keller aufgeräumt werden.</p>
<p>Als weitere Gründe wurden genannt: Spontane Sympathie, wenn ein Mann einfach nur süß ausschaut oder auch Mitleid, weil er so traurig war. Sex wird von den Frauen auch als Disziplinarmaßnahme eingesetzt, beispielsweise muss er ran, wenn er wieder einmal mit der hübschen Nachbarin geflirtet hat.</p>
<p><strong>Der weibliche Zyklus treibt viele Frauen zum Fremdgehen</strong></p>
<p>Die renommierten Psychologen haben bei ihren Forschungen herausgefunden, dass Frauen nur dann einen Mann erobern, wenn er in etwa ihrem Ideal entspricht. Falls sich der Mann dennoch als Niete herausstellt, wird er wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen und durch einen neuen Mann ersetzt. Sex spielt hier immer die entscheidende Rolle, romantisches Liebeswerben ist reines Mittel zum Zweck.</p>
<p>Cindy M. Meston und David M. Buss betrachten die weibliche Sexualität als Kapital, das sich den Umständen entsprechend einsetzen lässt, um einen Vorteil zu erlangen. Die befragten Frauen erklären den Psychologen sehr deutlich, warum sie mit Männern ins Bett gehen. Eine Frau Mitte dreißig sagt: „Man sieht danach bis zu sieben Jahre jünger aus, haben Untersuchungen ergeben.“</p>
<p>David M. Buss behauptet, dass der weibliche Zyklus viele Frauen zum Fremdgehen treibe. Er schätzt dass auf der Erde zwölf Prozent Kuckuckskinder leben. Buss sagt auch, die Frauen könnten gar nicht anders handeln. Denn der bösartige Gegner einer zivilisiert gepflegten Liebe ist die triebhafte Natur des Weibes, welche die Frauen versklavt. Das was der Mensch als frei gewählte Liebe betrachtete, ist nicht weiter als ein Frontgeschehen. Es ist der Sex und besser schlafen, die Frauen befriedigen.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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