<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>admin &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/author/admin/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 May 2025 08:41:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Kindererziehung: Entdecken Sie die besten Erziehungsstile</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/kindererziehung-erziehungsstile.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/kindererziehung-erziehungsstile.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2025 06:32:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Elternschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehungsmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehungsstile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/kindererziehung-entdecken-sie-die-besten-erziehungsstile.html</guid>

					<description><![CDATA[Welcher Erziehungsstil passt zu Ihrem Kind? Lesen Sie unseren Artikel zu Kindererziehung - verschiedene Erziehungsstile.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Eltern-Kind-Beziehung</strong> ist sehr wichtig für die Entwicklung eines Kindes. Wie Eltern ihre Kinder erziehen, beeinflusst ihre <b>Persönlichkeit</b> und ihr <b>Selbstwertgefühl</b> stark.</p>
<p>Es gibt verschiedene Erziehungsmethoden. Manche fördern die emotionale Intelligenz, andere setzen auf Disziplin und Struktur. Es ist wichtig, diese Methoden zu kennen, um die beste für das eigene Kind zu finden.</p>
<p>Die richtige Erziehungsmethode kann das Kind stark beeinflussen. Eine positive <strong>Eltern-Kind-Beziehung</strong> hilft dem Kind, sich wohl und sozial kompetent zu fühlen.</p>
<h3>Wichtige Erkenntnisse</h3>
<ul>
<li>Die <b>Eltern-Kind-Beziehung</b> ist entscheidend für die <b>kindliche Entwicklung</b>.</li>
<li><b>Erziehungsstile</b> können die <b>Persönlichkeit</b> und das <b>Selbstwertgefühl</b> von Kindern beeinflussen.</li>
<li>Eine positive Erziehung fördert die emotionale Intelligenz und soziale Kompetenz.</li>
<li>Eltern sollten verschiedene Erziehungsansätze verstehen, um den besten für ihr Kind zu wählen.</li>
<li>Die Wahl des Erziehungsstils hat langfristige Auswirkungen auf das Kind.</li>
</ul>
<h2>Die Bedeutung von Erziehungsstilen in der kindlichen Entwicklung</h2>
<p>Die Wahl des richtigen Erziehungsstils ist sehr wichtig. <b>Erziehungsstile</b> beeinflussen die Entwicklung eines Kindes stark. Sie sind nicht nur eine persönliche Entscheidung der Eltern.</p>
<p><iframe title="5 Erziehungsstile und ihre Auswirkungen" width="900" height="506" src="https://www.youtube.com/embed/ARkMn7qvJg0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Wie Erziehungsstile die Persönlichkeit und Selbstwertgefühl prägen</h3>
<p><b>Erziehungsstile</b> wirken sich stark auf die <strong>Persönlichkeit</strong> und das <strong>Selbstwertgefühl</strong> eines Kindes aus. Ein unterstützender Stil hilft, <b>Selbstvertrauen</b> und eine positive Sicht auf sich selbst zu entwickeln.</p>
<p>Ein strenger oder vernachlässigender Stil kann hingegen Unsicherheit und niedriges <b>Selbstwertgefühl</b> verursachen.</p>
<h3>Langfristige Auswirkungen auf soziale Kompetenz und emotionale Intelligenz</h3>
<p>Die <strong>soziale Kompetenz</strong> und <strong>emotionale Intelligenz</strong> eines Kindes werden ebenfalls beeinflusst. Kinder, die in einem unterstützenden Umfeld aufwachsen, lernen besser, mit anderen umzugehen und ihre Emotionen zu kontrollieren.</p>
<table>
<tr>
<th>Erziehungsstil</th>
<th>Auswirkungen auf soziale Kompetenz</th>
<th>Auswirkungen auf emotionale Intelligenz</th>
</tr>
<tr>
<td>Autoritativ</td>
<td>Fördert positive soziale Interaktionen</td>
<td>Unterstützt emotionale Entwicklung</td>
</tr>
<tr>
<td>Permissiv</td>
<td>Kann zu Schwierigkeiten in der Grenzsetzung führen</td>
<td>Fördert emotionale Ausdrucksfähigkeit</td>
</tr>
<tr>
<td>Autoritär</td>
<td>Kann soziale Ängstlichkeit fördern</td>
<td>Kann emotionale Unterdrückung verursachen</td>
</tr>
</table>
<h3>Warum kein Erziehungsstil perfekt ist</h3>
<p>Jeder <b>Erziehungsstil</b> hat seine Vor- und Nachteile. Eltern sollten flexibel sein und ihren Stil an die Bedürfnisse ihres Kindes anpassen.</p>
<blockquote><p>Ein guter <b>Erziehungsstil</b> ist nicht statisch, sondern passt sich den Bedürfnissen des Kindes an.</p></blockquote>
<p>Eltern, die verschiedene Erziehungsansätze kennen und anwenden, können die Entwicklung ihres Kindes am besten unterstützen.</p>
<h2>Kindererziehung &#8211; verschiedene Erziehungsstile im Überblick</h2>
<p>Es gibt viele Erziehungsstile, von autoritär bis permissiv. Diese Spiegel die Werte und Philosophien der Eltern wider. Sie beeinflussen die Entwicklung von Kindern stark.</p>
<p>Die Auswirkungen sind langfristig. Sie prägen die <b>Persönlichkeit</b>, das Selbstwertgefühl und die sozialen Fähigkeiten der Kinder.</p>
<h3>Historische Entwicklung der Erziehungsphilosophien in Deutschland</h3>
<p>In Deutschland haben sich die Erziehungsstile verändert. Früher gab es autoritäre Ansätze. Heute bevorzugen viele moderne, kindzentrierte Methoden.</p>
<p>Diese Entwicklung spiegelt gesellschaftliche Veränderungen und wissenschaftliche Fortschritte wider.</p>
<h3>Die vier grundlegenden Erziehungsstile nach Diana Baumrind</h3>
<p><b>Diana Baumrind</b> hat vier Erziehungsstile identifiziert: autoritär, autoritativ, permissiv und vernachlässigend. Jeder Stil wirkt sich anders auf Kinder aus.</p>
<table>
<tr>
<th>Erziehungsstil</th>
<th>Merkmale</th>
<th>Auswirkungen</th>
</tr>
<tr>
<td>Autoritär</td>
<td>Streng, kontrollierend</td>
<td>Gehorsam, aber mögliche <b>Angst</b> und Rebellion</td>
</tr>
<tr>
<td>Autoritativ</td>
<td>Balanciert zwischen Grenzen und <b>Freiheit</b></td>
<td>Selbstständig, selbstbewusst</td>
</tr>
<tr>
<td>Permissiv</td>
<td><b>Freiheit</b>, geringe Kontrolle</td>
<td>Eigenverantwortlich, aber mögliche Unsicherheit</td>
</tr>
<tr>
<td>Vernachlässigend</td>
<td>Geringe Involvierung</td>
<td>Mögliche Entwicklungsverzögerungen</td>
</tr>
</table>
<h3>Moderne Ansätze und ihre wissenschaftliche Grundlage</h3>
<p>Moderne Erziehungsansätze basieren auf neuesten Forschungen. Sie berücksichtigen die Bedürfnisse jedes Kindes. Ziel ist es, <b>Freiheit</b> und Struktur zu vereinen.</p>
<p>Dies fördert die beste Entwicklung des Kindes.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.psychologie-guide.de/wp-content/uploads/Erziehungsstile-840x480.jpeg" alt="Erziehungsstile" title="Erziehungsstile" width="640" height="366" class="aligncenter size-large wp-image-6157" srcset="https://www.psychologie-guide.de/wp-content/uploads/Erziehungsstile-840x480.jpeg 840w, https://www.psychologie-guide.de/wp-content/uploads/Erziehungsstile-639x365.jpeg 639w, https://www.psychologie-guide.de/wp-content/uploads/Erziehungsstile-768x439.jpeg 768w, https://www.psychologie-guide.de/wp-content/uploads/Erziehungsstile.jpeg 1344w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Die richtige Wahl des Erziehungsstils ist sehr wichtig. Durch das Verstehen der verschiedenen Stile können Eltern bessere Entscheidungen treffen.</p>
<h2>Der autoritative Erziehungsstil: Balance zwischen Grenzen und Freiheit</h2>
<p>Der autoritative <b>Erziehungsstil</b> bringt eine gute Balance. Er setzt Grenzen und fördert gleichzeitig <b>Selbstständigkeit</b>. Dabei gibt es <b>klare Regeln</b> und offene <b>Kommunikation</b>.</p>
<h3>Merkmale und Prinzipien des autoritativen Erziehungsstils</h3>
<p>Bei diesem Stil gibt es Struktur und Wärme. Eltern setzen <strong>klare Grenzen</strong> und achten auf die Meinungen ihrer Kinder.</p>
<p>Ein wichtiger Punkt ist die <em>offene Kommunikation</em>. Kinder dürfen ihre Gedanken und Gefühle teilen. So verstehen Eltern und Kinder sich besser.</p>
<h3>Positive Auswirkungen auf Selbstständigkeit und Selbstvertrauen</h3>
<p>Der autoritative Stil hilft Kindern, selbstständig und selbstbewusst zu werden. Eltern setzen klare Erwartungen und unterstützen ihre Kinder. So lernen Kinder, eigenständig zu handeln und Vertrauen in sich selbst zu entwickeln. Eine gute Hilfe in Sachen Erziehung bietet auch die Seite <a href="https://erziehungs-welt.de/" target="_blank">https://erziehungs-welt.de/</a>, hier werden diese Themen sehr vielschichtig aufgearbeitet.
</p>
<table>
<tr>
<th>Merkmale</th>
<th>Auswirkungen</th>
</tr>
<tr>
<td><b>Klare Regeln</b> und Grenzen</td>
<td>Sicherheit und Struktur</td>
</tr>
<tr>
<td>Offene <b>Kommunikation</b></td>
<td>Bessere Verständigung und emotionales Verständnis</td>
</tr>
<tr>
<td>Emotionale Unterstützung</td>
<td>Förderung von <b>Selbstvertrauen</b> und <b>Selbstständigkeit</b></td>
</tr>
</table>
<h3>Praktische Umsetzung: Kommunikation und konsequentes Handeln</h3>
<p>Um den autoritativen Stil umzusetzen, braucht man <strong>konsequentes Handeln</strong> und gute <strong>Kommunikation</strong>. Eltern sollten klare Grenzen setzen und diese durchsetzen. Dabei sollten sie auch auf die Bedürfnisse ihrer Kinder achten.</p>
<h4>Altersgerechte Grenzen setzen und erklären</h4>
<p>Eltern sollten die Grenzen an das Alter der Kinder anpassen. Es ist wichtig, diese klar zu erklären. So verstehen Kinder, warum Regeln wichtig sind.</p>
<h4>Respektvoller Umgang mit kindlichen Bedürfnissen</h4>
<p>Ein respektvoller Umgang mit den Bedürfnissen der Kinder ist wichtig. Das fördert ein positives Selbstbild und unterstützt die emotionale Entwicklung.</p>
<h2>Der autoritäre Erziehungsstil: Struktur und klare Regeln</h2>
<p>In der autoritären Erziehung geht es um Disziplin und Gehorsam. <b>Klare Regeln</b> sind dabei sehr wichtig. Dieser Stil kann in manchen Fällen sehr effektiv sein.</p>
<p><iframe title="Gefahren von „Erziehung ohne Grenzen“" width="900" height="506" src="https://www.youtube.com/embed/0qb1NsiAxSQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Charakteristika und Grundsätze autoritärer Erziehung</h3>
<p>Die <b>autoritäre Erziehung</b> setzt auf klare Hierarchie und strenge Regeln. Eltern legen fest, was erlaubt ist und was nicht. <strong>Disziplin und Gehorsam</strong> sind dabei sehr wichtig.</p>
<p>Kinder müssen den Anweisungen der Eltern folgen. Ein weiteres Merkmal ist die <em>konsequente Durchsetzung</em> der Regeln. Eltern, die streng sind, zeigen schnell, dass sie ernst sind.</p>
<h3>Mögliche Vor- und Nachteile für die Entwicklung des Kindes</h3>
<p>Der autoritäre Stil hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Ein Plus ist die Lernfähigkeit in einer geregelten Umgebung. <strong>Disziplin und Struktur</strong> helfen Kindern, sich zurechtzufinden.</p>
<p>Aber es gibt auch Risiken. Zu streng zu sein, kann Kindern <b>Angst</b> und Unsicherheit bringen. Das kann langfristig das Selbstwertgefühl und die soziale Kompetenz beeinträchtigen.</p>
<h3>Situationen, in denen klare Autorität hilfreich sein kann</h3>
<p>In Notfällen oder wenn Kinder sich sicher fühlen wollen, ist eine klare Autorität nützlich. <strong>Notfallsituationen</strong> und die Bedeutung von klaren Grenzen sind dabei wichtig.</p>
<h4>Die Balance zwischen Respekt und Angst</h4>
<p>Ein großer Herausforderung ist die Balance zwischen <em>Respekt und Angst</em>. Kinder sollten die Autorität respektieren, aber nicht <b>Angst</b> haben. Eltern müssen dafür sorgen, dass Kinder die Regeln verstehen.</p>
<p>Eltern sollten ihre Kinder ermutigen, Fragen zu stellen und ihre Meinung zu äußern. So fördern sie einen gesunden <b>Respekt</b>.</p>
<h2>Der permissive Erziehungsstil: Freiheit und Selbstbestimmung</h2>
<p>Die <b>permissive Erziehung</b> gibt Kindern viel Freiraum. Sie lernen, selbst zu entscheiden und aus Fehlern zu lernen. So fördert sie ihre <b>Selbstständigkeit</b> und <b>Kreativität</b>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.psychologie-guide.de/wp-content/uploads/permissive-Erziehung-840x480.jpeg" alt="permissive Erziehung" title="permissive Erziehung" width="640" height="366" class="aligncenter size-large wp-image-6158" srcset="https://www.psychologie-guide.de/wp-content/uploads/permissive-Erziehung-840x480.jpeg 840w, https://www.psychologie-guide.de/wp-content/uploads/permissive-Erziehung-639x365.jpeg 639w, https://www.psychologie-guide.de/wp-content/uploads/permissive-Erziehung-768x439.jpeg 768w, https://www.psychologie-guide.de/wp-content/uploads/permissive-Erziehung.jpeg 1344w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<h3>Grundprinzipien und Werte des permissiven Ansatzes</h3>
<p>Bei der <b>permissive Erziehung</b> entscheiden Kinder selbst. Eltern unterstützen ihre Kinder offen und unterstützend, ohne zu streng zu sein.</p>
<p><strong>Wichtige Prinzipien:</strong></p>
<ul>
<li>Förderung der Autonomie</li>
<li>Offene <b>Kommunikation</b></li>
<li>Unterstützung bei Entscheidungen</li>
</ul>
<h3>Auswirkungen auf Kreativität und Eigenverantwortung</h3>
<p>Die <b>permissive Erziehung</b> fördert <b>Kreativität</b> und Eigenverantwortung. Kinder lernen, Probleme zu lösen und Verantwortung zu übernehmen.</p>
<table>
<tr>
<th>Auswirkungen</th>
<th>Positive Effekte</th>
<th>Herausforderungen</th>
</tr>
<tr>
<td>Förderung der <b>Kreativität</b></td>
<td>Erhöhte Selbstständigkeit</td>
<td>Mögliche Unstrukturiertheit</td>
</tr>
<tr>
<td>Eigenverantwortung</td>
<td>Bessere Problemlösungsfähigkeiten</td>
<td>Fehlende klare Grenzen</td>
</tr>
</table>
<h3>Herausforderungen und notwendige Grenzen</h3>
<p>Der permissive Erziehungsstil hat Vorteile, aber auch <b>Herausforderungen</b>. Ohne klare Grenzen finden Kinder es schwer, in strukturierten Umgebungen zu bestehen. Warum man Grenzen setzen muss, und wie man das machen sollte ist bei der <a href="https://www.aok.de/pk/magazin/familie/eltern/kindern-grenzen-setzen-erziehungsratgeber-fuer-eltern/" target="_blank">https://www.aok.de/</a> sehr gut beschrieben.</p>
<h4>Wie viel Freiheit ist gesund für Kinder?</h4>
<p>Die Balance zwischen Freiheit und Struktur ist wichtig. Eltern sollten ihre Kinder unterstützen und klare Grenzen setzen, um eine gesunde Entwicklung zu fördern.</p>
<p><em>Einige Fragen, die Eltern sich stellen sollten:</em></p>
<ul>
<li>Wie viel Freiheit benötigt mein Kind, um sich wohl zu fühlen?</li>
<li>Wie kann ich klare Grenzen setzen, ohne zu restriktiv zu sein?</li>
<li>Wie unterstütze ich mein Kind bei der Entscheidungsfindung?</li>
</ul>
<h2>Der vernachlässigende Erziehungsstil und seine Folgen</h2>
<p>Der vernachlässigende Erziehungsstil ist ein verborgenes Problem in der <b>Kindererziehung</b>. Wenn Kinder nicht genug Aufmerksamkeit bekommen, kann das ihre Entwicklung stark beeinflussen.</p>
<h3>Anzeichen und Formen vernachlässigender Erziehung</h3>
<p><b>Vernachlässigende Erziehung</b> zeigt sich auf verschiedene Arten. Einige <strong>Anzeichen</strong> sind:</p>
<ul>
<li>Mangelnde Beaufsichtigung und Betreuung</li>
<li>Unzureichende Ernährung und Gesundheitsversorgung</li>
<li>Fehlende emotionale Unterstützung und Zuwendung</li>
</ul>
<p>Es ist wichtig, diese Anzeichen früh zu erkennen. So kann man schnell handeln.</p>
<h3>Psychologische und soziale Auswirkungen auf Kinder</h3>
<p>Kinder, die vernachlässigt werden, erleben oft <em>psychologische und soziale Probleme</em>. Dazu zählen:</p>
<ul>
<li>Angstzustände und Depressionen</li>
<li>Verhaltensauffälligkeiten und Aggression</li>
<li>Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion</li>
</ul>
<p>Diese Probleme können die Entwicklung eines Kindes stark beeinflussen. Sie haben oft langfristige Auswirkungen.</p>
<h3>Hilfsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten in Deutschland</h3>
<p>In Deutschland gibt es viele <strong>Hilfsangebote</strong> für Familien und Kinder. Diese helfen, wenn es um <b>vernachlässigende Erziehung</b> geht. Dazu gehören:</p>
<ul>
<li>Familienberatungsstellen</li>
<li>Jugendämter</li>
<li>Psychologische Beratungsstellen</li>
</ul>
<p>Diese Einrichtungen bieten Unterstützung und Beratung. Sie helfen Familien in schwierigen Zeiten.</p>
<h2>Erziehungsstile kombinieren und individuell anpassen</h2>
<p>Ein <b>Mischstil</b> aus verschiedenen Erziehungsansätzen ist oft die beste Wahl für Familien. Eltern können, indem sie verschiedene Stile kombinieren und anpassen, die Entwicklung ihres Kindes fördern.</p>
<h3>Flexibilität als Schlüssel zum Erfolg</h3>
<p>Die Kombination verschiedener Stile ermöglicht es Eltern, flexibel zu sein. <strong>Ein autoritativer Stil</strong> kann mit dem permissiven Stil kombiniert werden. So bietet man Struktur und Freiraum.</p>
<ul>
<li>Individuelle Stärken und Schwächen des Kindes berücksichtigen</li>
<li>Anpassung an verschiedene Lebenssituationen</li>
<li>Kombination von Struktur und Flexibilität</li>
</ul>
<h3>Individuelle Temperamente und Persönlichkeiten berücksichtigen</h3>
<p>Jedes Kind ist einzigartig. Eltern sollten ihre Erziehung an die Individualität ihres Kindes anpassen.</p>
<p><em>Ein Kind mit starkem Willen</em> braucht andere Ansätze als ein sensibles Kind. Diese Unterschiede sind wichtig für eine erfolgreiche Erziehung.</p>
<h3>Altersgerechte Anpassungen der Erziehungsmethoden</h3>
<p>Die Erziehung muss an die Entwicklungsphasen angepasst werden. Von der Kleinkindphase bis zur Pubertät braucht man unterschiedliche Ansätze.</p>
<h4>Kleinkindphase: Sicherheit und Exploration</h4>
<p>In der Kleinkindphase ist Sicherheit wichtig. <strong>Sicherheit und Liebe</strong> fördern eine gesunde Entwicklung.</p>
<h4>Grundschulalter: Regeln und Konsequenzen</h4>
<p>Im Grundschulalter sind klare Regeln wichtig. <strong>Struktur und Konsequenz</strong> helfen dem Kind, Verantwortung zu übernehmen.</p>
<h4>Pubertät: Freiräume und Verantwortung</h4>
<p>In der Pubertät braucht das Kind mehr Freiheit. <em>Offene Kommunikation</em> und <strong>Respekt</strong> sind wichtig.</p>
<p>Eltern sollten ihre Erziehung anpassen und kombinieren. So unterstützen sie ihr Kind am besten. Flexibilität und Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse des Kindes sind wichtig.</p>
<h2>Herausforderungen bei der Umsetzung verschiedener Erziehungsstile</h2>
<p>Die Umsetzung verschiedener Erziehungsstile bringt viele <b>Herausforderungen</b> mit sich. Eltern müssen flexibel sein und sich mit verschiedenen Faktoren auseinandersetzen. Diese Faktoren können ihre Erziehungsmethoden beeinflussen.</p>
<h3>Wenn Eltern unterschiedliche Erziehungsvorstellungen haben</h3>
<p>Ein großer Teil der <b>Herausforderungen</b> entsteht, wenn Eltern unterschiedliche <strong>Erziehungsvorstellungen</strong> haben. Dies kann zu Widersprüchen in der Erziehung führen. Kinder können sich dadurch verwirren.</p>
<ul>
<li>Offene Kommunikation zwischen den Eltern ist entscheidend, um einen gemeinsamen Erziehungsstil zu finden.</li>
<li>Eltern sollten gemeinsame Ziele für die Erziehung ihrer Kinder setzen.</li>
</ul>
<h3>Umgang mit Großeltern und anderen Bezugspersonen</h3>
<p>Der Einfluss von <strong>Großeltern</strong> und anderen Bezugspersonen kann eine Herausforderung sein. Diese Personen haben oft ihre eigenen <b>Erziehungsvorstellungen</b>. Diese können nicht immer mit denen der Eltern übereinstimmen.</p>
<p>Es ist wichtig, dass Eltern und Bezugspersonen offen miteinander kommunizieren. So können sie sicherstellen, dass die Erziehungsmethoden konsistent sind.</p>
<h3>Gesellschaftlicher Druck und Erziehungstrends</h3>
<p><strong>Gesellschaftlicher Druck</strong> und aktuelle <em>Erziehungstrends</em> können Eltern unter Druck setzen. Es ist wichtig, dass Eltern ihre eigenen Werte und Überzeugungen priorisieren.</p>
<ol>
<li>Eltern sollten sich über verschiedene Erziehungsstile informieren.</li>
<li>Sie sollten Methoden wählen, die zu ihrer <b>Familie</b> und ihren Werten passen.</li>
</ol>
<h3>Flexibilität als Schlüssel zum Erfolg</h3>
<p><strong>Flexibilität</strong> ist entscheidend für den Erfolg. Eltern sollten bereit sein, ihre Erziehungsmethoden anzupassen, wenn nötig.</p>
<p>Durch Flexibilität und Offenheit können Eltern Herausforderungen meistern. So entwickeln sie einen Erziehungsstil, der für ihre <b>Familie</b> am besten geeignet ist.</p>
<h2>Fazit: Den richtigen Erziehungsstil für Ihre Familie finden</h2>
<p>Die Wahl des richtigen Erziehungsstils ist sehr wichtig für Eltern. Es gibt keinen Stil, der für alle Familien passt. Eltern sollten verschiedene Methoden kennen und den besten für ihre <b>Familie</b> finden.</p>
<p>Es ist wichtig, sich an das <b>Temperament</b> und die Persönlichkeit des Kindes anzupassen. Eltern sollten flexibel sein und ihre Methoden anpassen, wenn nötig.</p>
<p>Indem Eltern verschiedene Stile kombinieren, können sie eine tolle Umgebung für ihre Kinder schaffen. Das hilft bei ihrer Entwicklung und stärkt die familiären Bindungen.</p>
<section class="schema-section">
<h2>FAQ</h2>
<div>
<h3>Was sind die verschiedenen Erziehungsstile und wie wirken sie sich auf die kindliche Entwicklung aus?</h3>
<div>
<div>
<p>Es gibt verschiedene Erziehungsstile. Dazu gehören der autoritative, autoritäre, permissive und vernachlässigende Stil. Jeder Stil beeinflusst die Entwicklung von Kindern auf unterschiedliche Weise.</p>
<p>Er wirkt sich auf die Persönlichkeit, das Selbstwertgefühl, die soziale Kompetenz und die emotionale Intelligenz aus.</p>
</div>
</div>
</div>
<div>
<h3>Wie kann ich als Elternteil den richtigen Erziehungsstil für mein Kind finden?</h3>
<div>
<div>
<p>Es gibt keinen universell richtigen Erziehungsstil. Eltern sollten verschiedene Ansätze kennen. Dann finden sie einen Stil, der zu ihrer Familie passt.</p>
<p>Wichtig ist, den Stil individuell an die Bedürfnisse und das <b>Temperament</b> des Kindes anzupassen.</p>
</div>
</div>
</div>
<div>
<h3>Was sind die Vorteile des autoritativen Erziehungsstils?</h3>
<div>
<div>
<p>Der autoritative Stil fördert Selbstständigkeit und <b>Selbstvertrauen</b> bei Kindern. Er setzt klare Regeln und fördert respektvolle Kommunikation.</p>
</div>
</div>
</div>
<div>
<h3>Wie kann ich als Elternteil einen Mischstil aus verschiedenen Erziehungsansätzen entwickeln?</h3>
<div>
<div>
<p>Man kann einen <b>Mischstil</b> entwickeln, indem man die Bedürfnisse und das <b>Temperament</b> des Kindes beachtet. Die Erziehungsmethoden sollten an die Entwicklungsphasen angepasst werden.</p>
</div>
</div>
</div>
<div>
<h3>Wie kann ich mit Großeltern und anderen Bezugspersonen umgehen, die unterschiedliche Erziehungsvorstellungen haben?</h3>
<div>
<div>
<p>Es ist wichtig, offen und respektvoll mit <b>Großeltern</b> und anderen Bezugspersonen zu kommunizieren. So finden Sie gemeinsame Erziehungsziele. Das unterstützt die Erziehung des Kindes.</p>
</div>
</div>
</div>
<div>
<h3>Wie viel Freiheit ist gesund für Kinder?</h3>
<div>
<div>
<p>Die richtige Balance zwischen Freiheit und Grenzen ist wichtig. Kinder brauchen klare Grenzen, um sich sicher zu fühlen. Aber sie brauchen auch genügend Freiheit, um sich selbstständig und kreativ zu entwickeln.</p>
</div>
</div>
</div>
<div>
<h3>Was sind die Anzeichen von vernachlässigender Erziehung?</h3>
<div>
<div>
<p><b>Vernachlässigende Erziehung</b> zeigt sich durch mangelnde Fürsorge und fehlende emotionale Unterstützung. Auch mangelnde Beaufsichtigung ist ein Zeichen dafür.</p>
</div>
</div>
</div>
<div>
<h3>Wie kann ich als Elternteil flexibel auf die Bedürfnisse meines Kindes reagieren?</h3>
<div>
<div>
<p>Flexibilität ist entscheidend, um auf die Bedürfnisse und das Temperament des Kindes einzugehen. Eltern sollten ihre Erziehungsmethoden anpassen, wenn sie sehen, dass ihre Strategie nicht funktioniert.</p>
</div>
</div>
</div>
</section>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/kindererziehung-erziehungsstile.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studie: Wie wirkt CBD auf Erkrankte mit einer Angsterkrankung?</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/studie-wirkung-cbd-auf-angsterkrankung.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/studie-wirkung-cbd-auf-angsterkrankung.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2019 20:53:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Phobie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2040</guid>

					<description><![CDATA[Wie sich die Therapie mit CBD auf Patienten auswirken könnte, die unter einer Angsterkrankung leiden, hat eine unabhängige Studie aus den Kategorien der BWL, der Biologie Chemie, der Gesellschaftstheorie und der Seelenkunde des Studenten Jona Decker und seiner Kommilitonen untersucht. Nachzuweisen, ob den betroffenen Patienten durch die ständige Einnahme von Cannabidiol (CBD) geholfen werden konnte, ... <a title="Studie: Wie wirkt CBD auf Erkrankte mit einer Angsterkrankung?" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/studie-wirkung-cbd-auf-angsterkrankung.html" aria-label="Mehr Informationen über Studie: Wie wirkt CBD auf Erkrankte mit einer Angsterkrankung?">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich die Therapie mit CBD auf Patienten auswirken könnte, die unter einer Angsterkrankung leiden, hat eine unabhängige Studie aus den Kategorien der BWL, der Biologie Chemie, der Gesellschaftstheorie und der Seelenkunde des Studenten Jona Decker und seiner Kommilitonen untersucht. Nachzuweisen, ob den betroffenen Patienten durch die ständige Einnahme von Cannabidiol (CBD) geholfen werden konnte, war Ziel. Auf der Bekämpfung der sogenannten &#8222;sozialen Phobie&#8220; liegt in diesem Fall ein besonderer Vordergrund.</p>
<p>Von anderen Menschen als &#8222;suspekt&#8220; empfunden zu werden, befürchten die Betroffenen bei dieser Art der Phobie. Im Alltagsleben ergibt sich je nach Schweregrad der Krankheit hieraus in diesem Fall eine mehr und weniger große Restriktion. Von einer sozialen Angststörung sind in Deutschland um die sieben bis zwölf Prozent der Menschen betroffen. Zurzeit wird diese Form der Angststörung entweder mit Hilfe einer Psychotherapie oder mit Medikamenten (oft auf der Basis von Thymoleptika) behandelt.</p>
<p>Im Zuge unterschiedlicher Untersuchungen hat sich verdeutlicht, dass Cannabidiol (CBD) wahrscheinlich positiv die Auswirkungen einer sozialen Angststörung beeinflussen kann. In der  Vergangenheit haben zahllose Menschen den Cannabidiol (CBD) haltigen Mitteln hier bereits eine Möglichkeit gegeben.  Der Umsatz der Branche wächst. Das Interesse steigt. Doch handelt es sich hier um einen Placeboeffekt? Eine Angsterkrankung zu mindern, wie bzw. kann Cannabidiol überhaupt dabei helfen?</p>
<h2>Das Ziel der unabhängigen CBD Untersuchung</h2>
<p>Ob Cannabidiol (CBD) zur Bekämpfung von sozialen Angststörungen weiterhelfen und sodass unter anderem ebenso Symptomen wie dem bekannten Rot Werden, Zittern und Co. vorbeugen kann, sollte nun im Rahmen der erwähnten, unabhängigen Untersuchung geregelt werden?</p>
<h2>Fundamentale Informationen zur Cannabidiol (CBD) Untersuchung</h2>
<p>Die <a href="https://www.cbd-anxiety-study.com/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Studie des Studenten Jona Decker</a> und seiner Kommilitonen charakterisierte sich durch die folgenden Eckdaten…:</p>
<ul>
<li>vierzig Probanden (bzw. siebenunddreißig, weil 3 Probanden die Teilnahme an der Studie abbrachen), die über Social Media ausfindig gemacht wurden, durchschnittlich 32,6 Jahre alt waren und die nachweislich an einer Angsterkrankung aus dem Bereich der sozialen Angststörung leiden</li>
<li>30 Tage Studiendauer</li>
<li>Verglichen wurden miteinander Angstwerte VOR und NACH der Untersuchung.</li>
<li>Achtzehn Probanden erhielten &#8211; ohne dass sie es wussten &#8211; ein Placebo (in Form von Rapsöl), 19 Versuchsteilnehmern konsumierten 15%iges Cannabidiol-Öl</li>
</ul>
<p>Natürlich wurden alle Teilnehmer vor dem Beginn der Studie von ihrem Allgemeinmediziner auf etwaige gesundheitliche Beschränkungen untersucht.</p>
<h2>Das Ergebnis</h2>
<p>Nach einer Studiendauer von 30 Tagen zeigte sich, dass sich die Angstwerte der Probanden, die Cannabidiol (CBD) konsumiert hatten, in siebzehn von neunzehn Fällen und um durchschnittlich 32 Prozent besser geworden sind.</p>
<p>Klarer gesagt: die durchschnittlichen Angstwerte lagen hier vor dem Studienbeginn bei 4,1 (, wobei eine Skala von 1 (kein Unwohlsein) bis 5 (äußerst großes Unbehagen) zugrunde gelegt wurde) und danach bei 3,2. Damit wurde die wahrgenommene Angststörung durch die Einnahme des Cannabidiol (CBD) verringert. Die Einnahme des Placebos wiederum zeigte null deutliche Wirkung.</p>
<p>Eine Studie spricht dementsprechend zu diesem Zweck, dass die Einnahme von Cannabidiol -bei einer vorhandenen sozialen Phobie- in einer geeigneten Dosierung nützlich und durchaus anzuraten sein könnte.</p>
<p>Dies gilt auch mit Hinblick auf die perfekte Verträglichkeit während der Durchführung der Studie. Unter Müdigkeit litt so ausschließlich für einen kurzen Zeitraum eine Probandin. Das Cannabidiol Öl wurde außerdem von den Teilnehmern problemlos vertragen.</p>
<p>Verhältnismäßig niedrig gehalten wurde die Dosierung an CBD im Rahmen der Untersuchung (mit 50 mg/ Tag).Von den angegebenen 300 bis 600 mg wurde hier oft in der Literatur am Tag abgewichen, da…:</p>
<ul>
<li>wären zu teuer die Versuchskosten ansonsten geworden.</li>
<li>einige Studien in der Vergangenheit aufgezeigt haben, dass sich bessere Ergebnisse mit einer geringeren Dosierung erwirken lassen</li>
</ul>
<h2>Was ist  Cannabidiol?</h2>
<p>Etliche Menschen denken bei „CBD“ zweifelsohne an Cannabis und damit -zumindest in DE- an eine illegale Substanz. ABER: CBD, also Cannabinoid, ist im Vergleich zu Cannabis, in dem über 80 unterschiedliche Chemikalien enthalten sind, also NICHT psychoaktiv.</p>
<p>Daher profitierten die Versuchsteilnehmern der Studie von seiner angstmindernden Wirkung, die unter anderem genauso schon in Studien der Wissenschaftler Crippa, Zuardi,  Garrido und Wichert-Ana untersucht wurde.</p>
<h2>Die Tragweite der Ergebnisse der CBD Untersuchung</h2>
<p>Die Untersuchung zeigte auf, dass es sehr wohl realistisch ist, dass die regelmäßige Einnahme von Cannabidiol, auch auf der Basis einer relativ geringen Dosis, in diesem Fall helfen kann, eine Angststörung in Form einer sozialen Phobie zu behandeln. Gleichwohl sollte ebenso immer im Hinterkopf behalten werden, dass die Versuchsteilnehmern das Cannabidiol Öl selbst und in ihrem gewohnten Umfeld zu sich nahmen.  Der Konsum konnte präzise kontrolliert deshalb nicht werden.</p>
<p>Da sich unter der Therapie mit Rapsöl dennoch keinerlei Verbesserung der Angststörung zeigte, ist davon auszugehen, dass ein übergreifender Placeboeffekt ausgeschlossen werden kann.</p>
<p>Um die Studie noch aussagekräftiger zu machen, bräuchte es allerdings unter anderem schlussendlich eine größere Gruppe an Versuchsteilnehmern. Auf Basis besagter Studie kann dementsprechend nach wie vor und nicht einwandfrei und wissenschaftlich bewiesen werden, dass es sich bei CBD Öl gegen Angststörungen um ein tatsächlich optimal effektives Mittel handelt. Hier müssten umfassendere, noch zusätzliche Untersuchungen angebracht werden.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/studie-wirkung-cbd-auf-angsterkrankung.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Analyse des Charakters durch Wilhelm Reich</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/die-analyse-des-charakters-durch-wilhelm-reich-2.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/die-analyse-des-charakters-durch-wilhelm-reich-2.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2015 12:09:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=659</guid>

					<description><![CDATA[Wilhelm Reich zweifelte an der passiven Behandlungstechnik, die in der Psychoanalyse damals üblich war. Der Therapeut legte die Analysanden auf die Couch und überließ sie ihren freien Assoziationen. Diese waren oft sehr unergiebig und langweilig. Selbst routinierte Analytiker neigten bei den Sitzungen zum Einschlafen. Wilhelm Reich hielt das von Sigmund Freud entwickelte Behandlungsmodell nicht für ... <a title="Die Analyse des Charakters durch Wilhelm Reich" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-analyse-des-charakters-durch-wilhelm-reich-2.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Analyse des Charakters durch Wilhelm Reich">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wilhelm Reich zweifelte an der passiven Behandlungstechnik, die in der Psychoanalyse damals üblich war. Der Therapeut legte die Analysanden auf die Couch und überließ sie ihren freien Assoziationen. Diese waren oft sehr unergiebig und langweilig. Selbst routinierte Analytiker neigten bei den Sitzungen zum Einschlafen. Wilhelm Reich hielt das von Sigmund Freud entwickelte Behandlungsmodell nicht für ein Dogma. Er wollte nicht mehr dem andauernd vor sich hinschwatzenden Patienten zuhören, ohne selbst verbal einzugreifen. Wilhelm Reich hatte beobachtet, dass sich sehr oft auch in der guten Kooperation zwischen Therapeut und Patienten sehr viel Negativismus lauerte. Fast alle Patienten brachten Misstrauen und Aversionen in die Therapie, so dass die negative Übertragung selbst bei bester Zusammenarbeit irgendwo im Hintergrund immer vorhanden war. <span id="more-659"></span></p>
<p><strong>Die Charakterwandlung soll die Liebe aus ihrer Erstarrung lösen</strong></p>
<p>Wilhelm Reich folgerte daraus, dass es am besten wäre, die kritische Haltung des Patienten aktiv anzugehen, bevor sie sich von selbst offenbart. Dies erleichtert die wirkliche Kooperation und führt zu positiven Übertragungen. Er griff damit einen Fundamentalwiderstand an, der die Therapie entscheidend hemmen konnte.</p>
<p>Die Charakterstruktur der meisten Menschen ist laut Wilhelm Reich in erheblichem Maß von erstarrter Liebesfähigkeit und verfestigter Hassbereitschaft geprägt. Er erkannte, dass der Charakter entwickelt wird, um Liebe und Hass zu binden. Bei der Charakterwandlung kam es ihm darauf an, die Liebe aus ihrer Erstarrtheit zu lösen und für den Patienten wieder verfügbar zu machen.</p>
<p><strong>Die Entwicklung des Charakters</strong></p>
<p>Wilhelm Reich vertritt die Auffassung, dass der Mensch seinen Charakter entwickelt, um den Druck seiner Verdrängungen zu mildern und das Ich zu festigen. Der Narzissmus spielt in der Charakterbildung eine wesentliche Rolle. Das Ich soll durch die Eigenschaften des Charakters vor Wertminderung, vor Unlust und Angst geschützt werden.</p>
<p>Wenn sich dieser Sicherheitsapparat allerdings zu sehr verfestigt, kann der Betroffene kaum noch Lustgewinn oder Sicherheit empfinden. Der Charakterpanzer schützt zwar vor Gefahren, hindert den Menschen aber auch an vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Es ist die Aufgabe der Therapie, dieses Panzer aufzubrechen. Denn dieser vermeintliche Schutz sorgt meist für mehr Schaden als Gewinn, da viele neurotische Reaktionen direkt von ihm abhängen, weil er zur Quelle von Angst und Frustration wird.</p>
<p><strong>Kurzbiographie: Wilhelm Reich</strong></p>
<p>Wilhelm Reich wurde am 24. März 1897 in Dobzau (Galizien) geboren. Er studierte Medizin, las aber während seines Studiums auch die Bücher der Philosophen Friedrich Nietzsche, Henri Bergson und F. A. Lange. Sein spezielles Interesse galt aber der Sexuologie. Intensiv studierte er auch die Texte Sigmund Freuds. 1920 trat Wilhelm Reich in die Wiener Psychoanalytische Gesellschaft ein.</p>
<p>Ab 1924 arbeitete Wilhelm Reich an der Psychoanalytischen Poliklinik in Wien. Nach seinem Umzug nach Berlin gründete er 1930 die Sexpol-Bewegung, eine Vereinigung zur politischen und sexuellen Befreiung der Volksmassen. 1933 musste er von den Nazis fliehen, zuerst nach Wien, später nach Kopenhagen. Über Malmö in Schweden gelangte er 1934 nach Oslo. Hier entwickelter er sich immer mehr zum Lebensforscher, der das Urrätsel des Lebens lösen wollte.</p>
<p>1939 wanderte Wilhelm Reich in die USA aus. In New York arbeitete er erfolgreich als Psychoanalytiker und Vegetotherapeut. In seine so genannten Orgonlaboratorien forschte er nach den Geheimnissen des Kosmos und glaubte 1940 die Lebensenergie in der Atmosphäre entdeckt zu haben. Um diese Lebenskraft einzufangen und nutzbar zu machen, baute er so genannte Orgonakkumulatoren. Mit diesen Apparaten wollte er seelische und körperliche Krankheiten günstig beeinflussen.</p>
<p>1954 wurde Wilhelm Reich von der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) wegen Quacksalberei vor Gericht zitiert. Er wurde inhaftiert und seine Akkumulatoren und Schriften vernichtet. Am 3. November 1957 starb der herzkranke Universalforscher im Zuchthaus Lewisburg.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/die-analyse-des-charakters-durch-wilhelm-reich-2.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Geschichte der Psychologie</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/die-geschichte-der-psychologie.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/die-geschichte-der-psychologie.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 08:15:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=697</guid>

					<description><![CDATA[Der Frage danach, was die Seele oder Psyche ist, sind Menschen schon vor über zweitausend Jahren nachgegangen. Das Buch „Geschichte der Psychologie“ von Helmut Reuter gibt einen Überblick darüber, wie sich die Psychologie seit damals entwickelt hat und wie sie über verschiedene Epochen hinweg zu den Wissenschaft geworden ist, die heute an den Universitäten gelehrt ... <a title="Die Geschichte der Psychologie" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-geschichte-der-psychologie.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Geschichte der Psychologie">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Frage danach, was die Seele oder Psyche ist, sind Menschen schon vor über zweitausend Jahren nachgegangen. Das Buch „Geschichte der Psychologie“ von Helmut Reuter gibt einen Überblick darüber, wie sich die Psychologie seit damals entwickelt hat und wie sie über verschiedene Epochen hinweg zu den Wissenschaft geworden ist, die heute an den Universitäten gelehrt wird. Der Autor stellt die Entwicklung des Fachs ausgehend von der Philosophie der Antike über die vorherrschenden Menschenbilder im Mittelalter und in der frühen Neuzeit bis zum Stand in der Gegenwart dar. In den einzelnen Kapiteln stellt Helmut Reuter die zentralen Gedanken und Theorien der jeweiligen Epoche vor und verknüpft sie dabei mit aktuellen psychologischen Begriffen. Portraits der Vertreter, die das psychologische und seelenkundliche Denken wesentlich geprägt haben, runden die Darstellung ab. <span id="more-697"></span></p>
<p><strong>Die Romantiker interessierten sich für die dunkle Seite der Seele</strong></p>
<p>Einen hohen Anteil am Erklärungsprozess der Entstehung der Psychologie über die Jahrhunderte haben für Helmut Reuter Kulturdokumente aus Philosophie, Theologie, Literatur, Kunst und Musik. Im 1. Kapitel beschreibt der Autor den Ideenrahmen für die Geschichte der Psychologie, wie er sie darstellt. Im 2. Kapitel folgt ein Überblick über das, was die griechische und römische Antike über die Seelenkunde, das Erleben und das „richtige“ Leben wusste. Im Kapitel 3. widmet sich Helmut Reuter der Frage wie im frühen Mittelalter und in der Renaissance die Verbindung zwischen einer systematischen und rationalistischen Philosophie und der Theologie gestaltet wurde. Im 4. Kapitel stehen das 17. und 18. Jahrhundert im Zentrum, wobei damals die Philosophie, die Literatur sowie die Menschenbilder vor allem dem Verstand folgen. Gegenstand des 5. Kapitels ist die Dichtung, die sich mit der ganzen Lebensspanne des Menschen als Entwicklung beschäftigt. Thema des 6. Kapitels ist Gefühl statt Verstand. Die meisten Romantiker, die als Künstler tätig waren, begriffen sich als Psychologen, die vor allem eine Vorliebe für die dunklen Seiten der Seele hatten. Im 7. Kapitel stellt Helmut Reuter den Weg der Psychologie in die universitäre Forschung dar.</p>
<p><strong>Medizin und Wirtschaft interessieren sich für psychologisches Wissen</strong></p>
<p>Thema des 8. Kapitels ist die Psychologie des Unbewussten als neue Perspektive der vorvorigen Jahrhundertwende. Wie gehen Lernen und Entwicklung vor sich und wie kann man sie erforschen? Das sind die zentralen Fragen des 9. Kapitels. Den aktuellen Perspektiven widmen sich die beiden folgenden Kapitel: „Was hat sich am Studium der Psychologie im Vergleich zu früher verändert? Was sind die politischen Themen und auf welche Weise wird die Frage der Bildung diskutiert?“ Es wird auch danach gefragt, wie sich die Ausbildungsmöglichkeiten für die Studierenden darstellen. In der Gegenwart spielt die Nützlichkeit eines Faches, vor allem unter ökonomischen Gesichtspunkten, eine ganz wesentliche Rolle für dessen Anerkennung. Die Möglichkeiten der Anwendung psychologischen Wissens haben laut Helmut Reuter im Laufe der letzten Jahrzehnte zunehmend das Interesse verschiedenster Gruppen, unter anderem aus dem Bereich der Medizin und der Wirtschaft geweckt und so zur Etablierung und Ausdifferenzierung verschiedener psychologischer Berufsbereiche geführt.</p>
<p><strong>Geschichte der Psychologie </strong></p>
<p><strong>Bachelorstudium Psychologie </strong></p>
<p><strong>Helmut Reuter </strong></p>
<p><strong>Verlag: Hogrefe </strong></p>
<p><strong>Broschierte Ausgabe: 255 Seiten, </strong><strong>Auflage: 2014 </strong></p>
<p><strong>ISBN: 978-3-8017-2223-4, 26,95 Euro</strong></p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/die-geschichte-der-psychologie.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Philosophische Lustkonzepte von Platon bis Freud</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/philosophische-lustkonzepte-von-platon-bis-freud.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/philosophische-lustkonzepte-von-platon-bis-freud.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2015 13:54:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmund Freud]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=665</guid>

					<description><![CDATA[Das Buch „Lust. Perspektiven von Platon bis Freud“ von Wolfgang Rother bietet eine kleine Einführung in die Lustlehren ausgewählter Denker. Die Lust zählt seit der Antike zu den Grundbegriffen der Philosophie. Der Autor beginnt seine philosophischen Forschungen über die Lust bei Platon, für den die Lust an sich nicht schlecht ist, sondern nur die unersättliche, ... <a title="Philosophische Lustkonzepte von Platon bis Freud" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/philosophische-lustkonzepte-von-platon-bis-freud.html" aria-label="Mehr Informationen über Philosophische Lustkonzepte von Platon bis Freud">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch „Lust. Perspektiven von Platon bis Freud“ von Wolfgang Rother bietet eine kleine Einführung in die Lustlehren ausgewählter Denker. Die Lust zählt seit der Antike zu den Grundbegriffen der Philosophie. Der Autor beginnt seine philosophischen Forschungen über die Lust bei Platon, für den die Lust an sich nicht schlecht ist, sondern nur die unersättliche, maßlose Lust. Die wahre Lust ist für Platon die Lust am Schönen und Vollendeten, die mit Vernunft und Einsicht gemischte Lust, die Lust an der Philosophie, an den Wissenschaften, an der Kunst und an den richtigen Meinungen. Wolfgang Rother ist Privatdozent für Philosophie an der Universität Zürich. <span id="more-665"></span></p>
<p><strong>Pietro Verri: „Diskurs über die Natur der Lust und des Schmerzes“</strong></p>
<p>Nachdem Wolfgang Rother die Gedanken über die Lust der Philosophen Aristoteles, Epikur, Thomas von Aquin und Lorenzo Valla vorgestellt hat, widmet er das längste Kapitel des Buchs Pietro Verri, für den keine Lust ohne vorausgegangenen Schmerz denkbar ist. Graf Pietro Verri gehört zu den bedeutendsten italienischen Philosophen des 18. Jahrhunderts. 1781 veröffentlichte der Philosoph seine Diskurse den ersten Teil einer philosophischen Trilogie mit dem Titel „Diskurs über die Natur der Lust und des Schmerzes“.</p>
<p>Das epikureische Lustprinzip bestimmt laut Pietro Verri alles menschliche Handeln: „Wir Menschen lieben die Lust und fliehen den Schmerz.“ Er zieht allerdings, nachdem er die Natur des Schmerzes untersucht hat, ein trauriges Fazit: „Wir empfinden in unserem Leben mehr seelische Schmerzen als seelische Freuden.“ Für Pietro Verri kann die Summe der Lustempfindungen niemals die Summe der Schmerzen übersteigen.</p>
<p><strong>Der Mensch soll die größte Lust in die Welt bringen</strong></p>
<p>Nach dem Kapitel über Immanuel Kant oder die Lust des guten Geschmacks und der stets guten Laune stellt Wolfgang Rother den Philosophen Karl Leonhard Reinhold vor, der den Sieg der Freiheit über die Lust besingt. Für Karl Leonhard Reinhold liegt der Bestimmungsgrund der sittlichen Handlung in der Freiheit. Er liegt niemals im Vergnügen. Das Vergnügen kann erst auf eine sittlich gute Handlung folgen. Deshalb kann die Lust nicht Grund oder Motiv moralischen Handeln sein.</p>
<p>Nachdem Wolfgang Rother die Lustprinzipien bei Georg Friedrich Wilhelm Hegel und Gustav Theodor Fechner vorgestellt hat, beschießt er seine kluge philosophische Einführung in das Thema der Lust mit einem Ausflug in die erotische Welt Sigmund Freuds. Die unbewussten seelischen Vorgänge werden laut Sigmund Freud vom Lust-Unlust-Prinzip beherrscht. Die Seele strebt demnach generell auf Lustgewinn und vermeidet Handlungen, die Unlust erzeugen.</p>
<p>Das schönste Zitat des Buches hat Wolfgang Rother an den Anfang des Kapitels über Gustav Theodor Fechner gesetzt, der die Universalität der Lust betont. Gustav Theodor Fechner schreibt in seiner Schrift „Ueber das höchste Gute“: „Der Mensch soll, so viel an ihm ist, die größte Lust, das größte Glück in die Welt überhaupt zu bringen suchen; ins Ganze der Zeit und des Raumes zu bringen suchen.“</p>
<p><strong>Lust<br />
Perspektiven von Platon bis Freud<br />
Wolfgang Rother<br />
Verlag: Schwabe<br />
Broschierte Ausgabe: 152 Seiten, Auflage: Oktober 2010<br />
ISBN: 978-3-7965-2691-6, 13,80 Euro</strong></p>
<p><em>Von Hans Klumbies<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/philosophische-lustkonzepte-von-platon-bis-freud.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Karl Marx  und Sigmund Freud glauben an die Macht der Wahrheit</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/erich-fromm_karl-marx-sigmund-freud.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/erich-fromm_karl-marx-sigmund-freud.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2015 13:45:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=663</guid>

					<description><![CDATA[Erich Fromm erläutert die grundlegenden Ansprüche, die den beiden Denkern Karl Marx und Sigmund Freund gemeinsam sind. Als erste gemeinsame Haltung nennt er ihre kritische Grundhaltung. Der Zweifel im Denken von Karl Marx und Sigmund Freud betrifft vor allem das, was der Mensch über sich und andere denkt. Karl Marx zum Beispiel hielt das meiste, ... <a title="Karl Marx  und Sigmund Freud glauben an die Macht der Wahrheit" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/erich-fromm_karl-marx-sigmund-freud.html" aria-label="Mehr Informationen über Karl Marx  und Sigmund Freud glauben an die Macht der Wahrheit">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erich Fromm erläutert die grundlegenden Ansprüche, die den beiden Denkern Karl Marx und Sigmund Freund gemeinsam sind. Als erste gemeinsame Haltung nennt er ihre kritische Grundhaltung. Der Zweifel im Denken von Karl Marx und Sigmund Freud betrifft vor allem das, was der Mensch über sich und andere denkt. Karl Marx zum Beispiel hielt das meiste, was die Menschen über ihre eigene Person und über ihre Mitmenschen denken, für reine Illusion oder Ideologie. Erich Fromm fügt hinzu: „Er glaubte, unsere persönlichen Gedanken richten sich nach den Ideen, welche die jeweilige Gesellschaft entwickelt, und diese Ideen seien von der besonderen Struktur und Funktionsweise der Gesellschaft determiniert.“ Eine wachsame, skeptische Einstellung gegenüber allen Ideologien, Ideen und Idealen ist laut Erich Fromm für Karl Marx kennzeichnend. <span id="more-663"></span></p>
<p><strong>Viele</strong> <strong>Vorstellungen der Menschen haben wenig mit der Wirklichkeit zu tun</strong></p>
<p>Erich Fromm vertritt die These, dass man die gesamte psychoanalytische Methode Sigmund Freuds als eine Kunst des Zweifelns bezeichnen könnte. Der Begründer der Psychoanalyse entdeckte, dass die meisten Vorstellungen, die Menschen haben, sehr wenig mit der Wirklichkeit zu tun haben und dass der größte Teil der Realität ihnen nicht bewusst ist. Erich Fromm ergänzt: „Karl Marx hielt die sozio-ökonomische Struktur der Gesellschaft für die grundlegende Wirklichkeit, während Sigmund Freud diese in der libidinösen Organisation des Individuums gegeben sah.“</p>
<p>Sowohl Karl Marx wie auch Sigmund Freud hegten die gleiche unerbitterliche Skepsis gegenüber sämtlichen Klischees, Ideen, Rationalisierungen und Ideologien, mit denen die Köpfe der meisten Menschen gefüllt sind und die die Basis dessen bilden, was sie irrtümlicherweise für die Wirklichkeit halten. Diese Skepsis gegenüber dem, was „man denkt“, ist bei beiden Denkern mit dem Glauben an die befreiende Macht der Wahrheit verbunden.</p>
<p><strong>Illusionen machen das Elend des wirklichen Lebens erträglich</strong></p>
<p>Karl Marx wollte die Menschen von den Ketten ihrer Abhängigkeit und ihrer Entfremdung, von ihrer Versklavung durch die Wirtschaft befreien. Die seine Methode war nicht die Gewalt, wie viele Menschen selbst heute noch fälschlicherweise annehmen. Laut Erich Fromm versuchte er die Mehrheit der Bevölkerung für seine Ideen zu gewinnen. Karl Marx vertrat die Ansicht, dass man nur Gewalt anwenden dürfe, wenn die Minderheit sich gewaltsam dem Willen der Mehrheit widersetzt. Sein Hauptproblem war nicht, wie man die Macht im Staat erringen, sondern wie man die Menschen von seiner Theorie überzeugten konnte.</p>
<p>Karl Marx wollte die Menschen nicht durch demagogische Überredungsküste beeinflussen, indem er durch die Furcht vor Terror halbhypnotische Zustände hervorrief, sondern appellierte an den Wirklichkeitssinn und an die Wahrheit. Erich Fromm erklärt: „Die seiner Waffe der Wahrheit zugrundeliegende Auffassung war die gleiche wie bei Sigmund Freud: dass der Mensch mit Illusionen lebt, weil diese Illusionen das Elend des wirklichen Lebens erträglich machen.“</p>
<p><strong>Kurzbiographie: Erich Fromm</strong></p>
<p>Erich Fromm wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main geboren. Vor seinem Jurastudium an der Frankfurter Universität beschäftigte er sich stark mit dem Talmud. Da er sich mit dem Studium der Rechte nicht sehr anfreunden konnte, ging er nach Heidelberg um Soziologie zu studieren. 1922 promovierte er mit einer Dissertation über „Das jüdische Gesetz“. 1926 heiratet er die Psychiaterin Frieda Reichmann und absolvierte eine psychoanalytische Ausbildung. 1929 wurde Erich Fromm zum Mitbegründer des Süddeutschen Instituts für Psychoanalyse in Frankfurt.</p>
<p>Im Jahr 1933 hielt Erich Fromm Gastvorlesungen an der Universität von Chicago und ließ sich ein Jahr später in New York nieder. 1941 erschien sein Buch „Die Furcht vor der Freiheit“, durch das er berühmt wurde. 1947 publizierte er sein bedeutendes Werk „Psychoanalyse und Ethik“. 1951 wurde Erich Fromm Professor für Psychoanalyse an der Autonomen Universität von Mexiko. 1955 erschien sein drittes Hauptwerk „Der moderne Mensch und seine Zukunft“. Seinen größten publizistischen Erfolg erzielt Fromm allerdings mit seinem Buch „Die Kunst des Liebens“ (1956). Sehr bekannt geworden ist auch sein Spätwerk „Haben oder sein“ von 1976. Erich Fromm der seit 1974 in Locarno, in der Schweiz, lebte, starb am 18. März 1980.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/erich-fromm_karl-marx-sigmund-freud.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Achtsamkeit und Skepsis bremsen die Sorgenspirale</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/achtsamkeit-und-skepsis-bremsen-die-sorgenspirale-2.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/achtsamkeit-und-skepsis-bremsen-die-sorgenspirale-2.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2015 12:19:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Goleman]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=661</guid>

					<description><![CDATA[Daniel Goleman zitiert Tom Borkovec, der einen unerwarteten Vorteil der Sorge entdeckte. Wenn die Menschen sich ganz ihren sorgenvollen Gedanken überlassen, bemerken sie nicht die subjektiven Phänomene der Angst, die von diesen Sorgen entfacht werden. Dazu zählen eine schneller Puls, Schweißausbrüche und das Zittern. Eine ständige Besorgtheit scheint tatsächlich die Angst etwas einzudämmen, jedenfalls soweit ... <a title="Achtsamkeit und Skepsis bremsen die Sorgenspirale" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/achtsamkeit-und-skepsis-bremsen-die-sorgenspirale-2.html" aria-label="Mehr Informationen über Achtsamkeit und Skepsis bremsen die Sorgenspirale">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Daniel Goleman zitiert Tom Borkovec, der einen unerwarteten Vorteil der Sorge entdeckte. Wenn die Menschen sich ganz ihren sorgenvollen Gedanken überlassen, bemerken sie nicht die subjektiven Phänomene der Angst, die von diesen Sorgen entfacht werden. Dazu zählen eine schneller Puls, Schweißausbrüche und das Zittern. Eine ständige Besorgtheit scheint tatsächlich die Angst etwas einzudämmen, jedenfalls soweit sie sich auf den Pulsschlag bezieht. Starke Besorgtheit kann also in gewissem Rahmen als Gegengift gegen die Angst wirken, die durch sie selbst verursacht wurde. Aber ständige Besorgtheit schränkt die Lebensqualität eines Menschen stark ein. Daniel Goleman schreibt: „Aber chronische Sorgen sind auch kontraproduktiv insofern, als sie die Form stereotyper, rigider Ideen annehmen, statt kreativer Durchbrüche, die tatsächlich auf eine Lösung des Problems hinzielen.“ <span id="more-661"></span></p>
<p><strong>Die chronische Besorgtheit löst keine Probleme</strong></p>
<p>In einem solchen Fall scheint laut Daniel Goleman auf der neurologischen Ebene eine kortikale Rigidität vorzuliegen, ein Defizit in der Fähigkeit des emotionalen Gehirns, flexibel zu reagieren, wenn sich die Umstände ändern. Die chronische Besorgtheit mag also die Angst bis zu einem gewissen Grad zu lindern, löst aber keine Probleme. Chronisch Besorgte haben das Problem, dass sie nicht dem Ratschlag „Hör einfach auf, Dir Sorgen zu machen“, befolgen können. Die chronischen Sorgen kommen unaufgefordert, weil sie anscheinend vom Mandelkern ausgehen. Haben sie sich einmal eingenistet, setzen sie sich fest.</p>
<p>Der emeritierte amerikanische Psychologieprofessor Tom Borkovec hat in zahlreichen Experimenten herausgefunden, wie er chronisch besorgten Menschen helfen kann. Als ersten Schritt nennt er die Achtsamkeit. Die beunruhigenden Situationen müssen möglichst nahe an ihrem Anfang erkannt werden, wenn die flüchtige Vorstellung einer Katastrophe einen Zyklus aus Sorge und Angst auslöst. Tom Borkovec brachte seinen Probanden bei, auf Anhaltspunkte der Angst zu achten. Nach einiger Übung können sie die Sorge an einem immer früheren Punkt der Spirale der Angst identifizieren.</p>
<p><strong>Entspannungsübungen können die Sorgen nicht allein ausschalten</strong></p>
<p>Außerdem lernten die Patienten bei Tom Borkovec Entspannungsmethoden, die immer dann angewendet werden sollten, wenn die Sorge einsetzt. Doch Entspannungsübungen helfen bei chronischer Besorgtheit nicht allein. Daniel Goleman erklärt: „Besorgte müssen außerdem aktiv die beunruhigenden Gedanken bekämpfen, sonst geraten sie immer wieder in die Sorgenspirale. Der nächste Schritt ist daher, gegenüber den eigenen Annahmen eine kritische Haltung einzunehmen.“</p>
<p>Die Verbindung von Achtsamkeit und gesunder Skepsis wirkt laut Daniel Goleman anscheinend eindämmend auf die neurale Aktivierung, die der leisen Angst zugrunde liegt. Daniel Goleman schreibt: „Das aktive Erzeugen solcher Gedanken könnte die Schaltung aufbauen, die den limbischen Antrieb der Besorgtheit zu hemmen vermag; gleichzeitig wirkt das aktive Herbeiführen eines entspannten Zustands den Angstsignalen entgegen, die das emotionale Gehirn in den ganzen Körper schickt.“</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/achtsamkeit-und-skepsis-bremsen-die-sorgenspirale-2.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Narzisst verwechselt Schönheit und Macht mit dem Glück</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/narzisst-verwechselt-schoenheit-mit-glueck.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/narzisst-verwechselt-schoenheit-mit-glueck.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2015 12:08:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=658</guid>

					<description><![CDATA[Die klinische Diagnose einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung beschreibt eine Person, deren Selbstwertempfinden zwischen Größenwahn und Minderwertigkeitsgefühlen hin und her pendelt. Rebekka Reinhard erklärt: „Der Narzisst ist extrem selbstbezogen, lebt in ständiger Sorge um sein Aussehen, sein Ansehen und seinen Wohlstand.“ Außerdem tut er alles, um die Bewunderung und Anerkennung anderer Menschen zu bekommen, bemüht sich um ... <a title="Ein Narzisst verwechselt Schönheit und Macht mit dem Glück" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/narzisst-verwechselt-schoenheit-mit-glueck.html" aria-label="Mehr Informationen über Ein Narzisst verwechselt Schönheit und Macht mit dem Glück">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die klinische Diagnose einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung beschreibt eine Person, deren Selbstwertempfinden zwischen Größenwahn und Minderwertigkeitsgefühlen hin und her pendelt. Rebekka Reinhard erklärt: „Der Narzisst ist extrem selbstbezogen, lebt in ständiger Sorge um sein Aussehen, sein Ansehen und seinen Wohlstand.“ Außerdem tut er alles, um die Bewunderung und Anerkennung anderer Menschen zu bekommen, bemüht sich um hervorragende Leistungen, erkämpft sich einflussreiche Positionen und schafft Abhängigkeiten. Und er ist stark eingenommen von bestimmten Fantasien: er träumt vom grenzenlosen Erfolg und von einer Liebe und Schönheit, denen ebenfalls keinerlei Grenzen gesetzt sind. Dr. Rebekka Reinhard studierte Philosophie, Amerikanistik und Italianistik und promovierte über amerikanische und französische Gegenwartsphilosophie. Zu ihren erfolgreichen Büchern zählen „Die Sinn-Diät“, „Odysseus oder Die Kunst des Irrens“ und „Würde Platon Prada tragen?“ <span id="more-658"></span></p>
<p><strong>Sogenannte Celebrities sind Beispiele für den Siegeszug des Narzissmus um die Welt</strong></p>
<p>Narzissmus bezeichnet laut Rebekka Reinhard nicht nur das pathologische Verhalten Einzelner, sondern auch eine psychokulturelle Epidemie, die ausgehend von den USA, die ganze Erde erfasst hat. Rebekka Reinhard erläutert: „Der Kult um das eigene Selbst, das nie perfekt genug sein kann, das endlos verbessert, therapiert und operiert werden will, boomt von Berlin bis Tokio.“ Mit dem Unterschied zwischen Sein und Schein nimmt man es da nicht mehr so genau.</p>
<p>Als Beispiele für den Siegeszug des Narzissmus nennt Rebekka Reinhard Boris Becker, David Beckham und Paris Hilton. Diese sogenannten Celebrities genießen weniger aufgrund ihrer Fachkompetenz, sondern vor allem wegen ihrer selbstdarstellerischen Fähigkeiten, ein phänomenales Aufmerksamkeitsprivileg. Rebekka Reinhard schreibt: „Die grenzenlose Beachtung ist ihnen sicher. Man kann sie ständig hören und sehen, immer und überall winken sie uns und lächeln uns entgegen.&#8220;</p>
<p><strong>Narzissten können die Welt der Celebrities nicht mehr vom wirklichen Leben trennen</strong></p>
<p>Die Celebrities sind für Rebekka Reinhard wahre Meister darin, gute Laune zu verströmen, indem sie Öffentliches mit Privatem vertauschen und Schein als Sein verpacken. Sie zeigen ihren Fans, wie sich stetig zum Besseren und Höheren wandelt, das eigene Ich erst zur Marke und dann zum Bestseller macht. Rebekka Reinhard fügt hinzu: „Die gelungene multimediale Inszenierung lässt jede Celebrity schön und mächtig erscheinen.“ Am Narzissmus erkrankte Normalmenschen erkennt man an ihrer Unfähigkeit, die Welt der Celebrities vom wirklichen Leben zu trennen.</p>
<p>Ein Narzisst verwechselt Macht und Schönheit mit dem Glück. Narzisstische Männer streben laut Rebekka Reinhard danach, sich eine Führungsposition zu sichern und sich mit einer „trophy wife“ zu schmücken, einem weiblichen Beiwerk im Barbielook. Narzisstinnen hoffen auf die Heirat mit einem reichen Unternehmer und lassen sich operieren. Rebekka Reinhard kann es nicht fassen: „Sie glauben allen Ernstes, eine aufgespritzte Oberlippe sei das Tor zu einem glücklichen, sinnvollen Leben.“</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/narzisst-verwechselt-schoenheit-mit-glueck.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufgaben und Ziele der Psychologie</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/aufgaben-und-ziele-der-psychologie.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/aufgaben-und-ziele-der-psychologie.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 05:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissen57.de/?p=44</guid>

					<description><![CDATA[Die beschreibende Psychologie sollte das, was ein Mensch erlebt und wie er sich dabei verhält, möglichst umfassend und systematisch darstellen. Die exakte Beschreibung kann in Gesetze münden, die Muster des menschlichen Verhaltens aufzeigen. Eine höhere Ebene stellt die Erklärung dar, das zweite Ziel der Psychologie. Erklären bedeutet einen Einzelfall auf eine allgemeingültige Stufe zu transportieren. Die andere Bezeichnung für Erklärung heißt Diagnose.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die beschreibende Psychologie sollte das, was ein Mensch erlebt und wie er sich dabei verhält, möglichst umfassend und systematisch darstellen. Die exakte Beschreibung der Erlebin überprüfbar sein und ihre Gültigkeit schon bewiesen haben. <span id="more-8"></span></p>
<p><strong>Die Psychologie will das Verhalten der Menschen vorhersagen</strong></p>
<p>Gesetze bilden also Zusammenhänge zwischen Variablen ab, die nach bestimmten Regeln ablaufen. Statistische Gesetze überwiegen in der Psychologie, das heißt die Aussagen treffen nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit zu. Drittens zielt die Psychologie darauf ab, das Verhalten von Menschen vorherzusagen. Dabei gilt, dass die Gesetze und Randbedingungen gegeben sind, die zur Prognose führen.</p>
<p>Alle bisherigen Ziele bauen stufenweise aufeinander auf. Das nächste Ziel ist das gezielte Beeinflussen, Beraten und Behandeln von Menschen, wodurch bewusste Veränderungen im Verhalten der Personen erzielt werden soll. Auf der obersten Stufe soll die Psychologie Beiträge zur Emanzipation des Menschen liefern, das heißt ihn aus den Zwängen befreien, die ihm von anderen Menschen aufgebürdet worden sind.</p>
<p><strong>In der Psychologie gibt es keine allgemeingültige Prinzipien</strong></p>
<p>Ohne Fakten zu sammeln und Theorien zu bilden, könnte die Psychologie ihre Aufgaben  zu lösen. Eine Theorie kann sich in der Praxis bewähren oder untergehen. Theorien müssen zu Aussagen führen, die überprüfbar sind und die Ergebnisse der Beobachtungen müssen den Hypothesen widersprechen können, die aus den Theorien abgeleitet wurden.</p>
<p>Bei der Problemlösung stößt die Psychologie immer wieder auf Hindernhänge auszeichnen.</p>
<p><strong>Das menschliche Erleben ist von der Psychologie schwer erfassbar</strong></p>
<p>Außerdem hat die Psychologie damit zu kämpfen, dass sich psychische Phänomene sich ständig mit der Zeit verändern. Der Mensch ändert im Verlauf seines Lebens seine Einstellungen gegenüber Werten und seine Interessen. Eine weitere Schwierigkeit mit der die Wissenschaft konfrontiert ist, dass das menschliche Erleben schwer fassbar ist. Die inneren Abläufe und Prozesse sind verdeckt, n.</p>
<p>Die Introspektion (Selbstbeobachtung) kann nur die erlebenden Person selbst ausüben, wodurch keine Allgemeingültigkeit gegeben ist. Erschwerend kommt hinzu, dass die Ethik hr.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/aufgaben-und-ziele-der-psychologie.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alfred Kinsey revolutioniert den Sex</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/alfred-kinsey-begrundet-die-sexuelle-revolution.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/alfred-kinsey-begrundet-die-sexuelle-revolution.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 05:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissen57.de/?p=40</guid>

					<description><![CDATA[Die Forschungen, aus denen die beiden Bestseller hervorgingen, zählten zu den größten wissenschaftlichen Projekten in der Geschichte. Zwischen 1938 und 1956 wurden 17.000 Menschen interviewt, wobei Kinsey 5.000 Befragungen selbst führte. Das Buch „Das sexuelle Verhalten der Frau“ enthält über 1.000 Ergebn. Die Muskelspannung beim Geschlechtsakt ist entscheidend für die gesamte physische Reaktion.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>1948 veröffentlichte der berühmte amerikaroy und Clyde Martin schrieb. Beide Bücher wurden auch als „Kinsey Reports“ bezeichnet. Die Forschungen, aus denen die beiden Bestseller hervorgingen, zählten zu den größten wissenschaftlichen Projekten in der Geschichte. Zwischen 1938 und 1956 wurden 17.000 Menschen interviewt, wobei Alfred Kinsey 5.000 Befragungen selbst führte.<span id="more-7"></span></p>
<p><strong>Das sexuelle Verhalten der Frau</strong></p>
<p>Das Buch „Das sexuelle Verhalten der Frau“ enthält über 1.000 Ergebn. Die Muskelspannung beim Geschlechtsakt ist entscheidend für die gesamte physische Reaktion.</p>
<p>36 Prozent der Frauen berichteten, vor der Ehe noch nie einen Orgasmus gehabt zu haben, eine beträchtliche Anzahl hatte ihn nicht einmal in der Ehe. Frauen gelangen beim Masturbieren durchschnittlich innerhalb von drei bis vier Minuten zum Höhepunkt, also kaum später als Männer. Alfred Kinsey konnte keinerlei Beweise dafür finden, dass Masturbation gesundheitsschädlich sei.</p>
<p><strong>25 Prozent aller Frauen haben außerehelichen Sex</strong></p>
<p>Bis 1940 herrschte die Meinung vor, dass vorehelicher Sex angeblich dauerhafte Reue und seelische Schäden nach sich ziehe. Alfred Kinseys Studie ergab, dass 77 Prozent der Frauen, die vorehelichen Sex gehabt hatten, es nicht bereuten. Sogar 83 Prozent der Frauen, die durch vorehelichen Sex schwanger geworden waren, bereuten es ebenfalls nicht. Auch die Fragen zum „Außerehelichen Sex“ brachten überraschende Ergebnisse: bis zum Alter von 40 Jahren hatten 25 Prozent aller Frauen außerehelichen Sex.</p>
<p>Der Kinsey Report wartete mit weiteren faszirzempfindlichkeit, das Blickfeld verengt sich.</p>
<p><strong>Kurzbiografie: Alfred Kinsey</strong></p>
<p>Alfred Kinsey wurde 1894 in Hoboken in New Jersey geboren. Er studierte Biologie und Psychologie am Bowdoin College in Maine. 1919 wurde er Doktor der Biologie in Harvard und bekam 1920 eine Stelle als Assistenzprofessor für Zoologie an der Indiana University. Zu Kinseys weiteren Büchern gehören „An Introduction to Biology” (1926), „The Gall Wasp Genus Gynips. A Study in the Origin of Species” (1930) und “The Origin of Higher Categories in Cynips” (1935). Alfred Kinsey starb 1956.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/alfred-kinsey-begrundet-die-sexuelle-revolution.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
