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	<title>Selbstfürsorge &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Nicht jeder kann bei einer Seelenkrise helfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Feb 2024 02:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
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					<description><![CDATA[Joachim Bauer weiß: „Was einem Menschen, der sich in einer seelischen Krise befindet, hilft, ist ruhige Präsenz und ein unaufgeregtes Gespräch darüber, was vorgefallen ist, wie sich die Lage darstellt und was dem Anderen Sorgen macht.“ Nicht jeder ist jedoch gleichermaßen geeignet, einem psychisch belastenten Mitmenschen Hilfe zu leisten. Hilfreich können nur Menschen sein, die selbst nicht in Not sind und sich darüber hinaus beim Hilfesuchenden ein hinreichendes Maß an Vertrauen erworben haben. Oft sind in Angelegenheiten der Seele ungeeignete Helfer am Werk. Sich mit den Problemen anderer zu befassen,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Joachim Bauer weiß: „Was einem Menschen, der sich in einer seelischen Krise befindet, hilft, ist ruhige Präsenz und ein unaufgeregtes Gespräch darüber, was vorgefallen ist, wie sich die Lage darstellt und was dem Anderen Sorgen macht.“ Nicht jeder ist jedoch gleichermaßen geeignet, einem psychisch belastenten Mitmenschen Hilfe zu leisten. Hilfreich können nur Menschen sein, die selbst nicht in Not sind und sich darüber hinaus beim Hilfesuchenden ein hinreichendes Maß an Vertrauen erworben haben. Oft sind in Angelegenheiten der Seele ungeeignete Helfer am Werk. Sich mit den Problemen anderer zu befassen, lässt manche dem Mechanismus der Projektion folgend, die eigenen Nöte vergessen. Aber auch dann, wenn Menschen tatsächlich befähigt sind, gute Hilfe anzubieten, können sie, wenn sich noch kein hinreichendes Vertrauen entwickelt hat, nicht unvermittelt zu guten Helfern werden. Prof. Dr. Med. Joachim Bauer ist Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Arzt. <span id="more-5257"></span></p>
<p><strong>Jeder sollte sich das eigene Selbst zum Freund machen</strong></p>
<p>Der Helfer muss, bevor er Zugang zum Selbst des Hilfesuchenden finden kann, zu einem nahestehenden, signifikanten Du werden. Das gilt gleichermaßen für Ärzte, Pflegekräfte, für schulische Lehrkräfte, Anwälte, Sozialarbeiter und Psychotherapeuten. Joachim Bauer erläutert: „Zu einem signifikanten Anderem wird man durch Präsenz, geduldiges Zuhören und durch ein Aushalten und Stehen-lassen-Können dessen, was mir die oder der Hilfesuchende erzählt.“ </p>
<p>Dazu bedarf es einer Ausbildung und – im Falle von Psychotherapeuten – einer sogenannten Lehrtherapie, die sicherstellen soll, dass nicht Probleme des Psychotherapeuten die Therapie belasten. Joachim Bauer stellt fest: „Je mehr der Mensch dem hilflosen Zustand der frühen Kindheit entwächst, desto mehr wachsen seine Fähigkeiten zur Selbst-Fürsorge.“ Selbst-Fürsorge meint beides: die vom Selbst ausgeübte Fürsorge und die Fürsorge für das Selbst. Wie kann man gut für sich sorgen? Eine der zentralen, dem Menschen vom Leben gestellten Aufgaben ist es, das eigene Selbst zum Freund zu machen.</p>
<p><strong>Selbstfürsorge führt zu Momenten des zweckfreien Daseins</strong></p>
<p>Weil sie sich vor der Begegnung mit dem Selbst fürchten, suchen viele Menschen die permanente Ablenkung. Joachim Bauer stellt fest: „Hoher Arbeitsdruck, die ohne Unterlass an uns gerichteten Botschaften der Konsumgesellschaft und die uns ununterbrochen adressierten digitalen Kommunikationsmittel versetzen den modernen Menschen in eine ständigen Reiz-Reaktions-Modus und halten ihn in gefährlichem Ausmaß davon ab, mit sich in Kontakt zu sein.“ </p>
<p>Selbstfürsorge bedeutet, sich als Mensch nicht ganz und gar zum Zweck für etwas machen zu lassen, sondern die Tür zu öffnen zu Momenten des zweckfreien Daseins, zum So-Sein-Dürfen, zum ungerichteten Gedankenwandern und zum Träumen, kurz: zur Muße. Joachim Bauer rät: „Sehr hilfreich kann es sein, mit meditativen Techniken zumindest kurze Momente der inneren Ruhe zu finden. Zwei sehr gut geeignete Verfahren sin die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion und die Yogapraxis.“ Quelle: „Wie wir werden, wer wir sind“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jeder Mensch besitzt Selbst-Netzwerke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2023 02:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Besitz eines Selbst-Systems macht den Menschen zu einer einzigartigen Spezies. Des ist eines mit zwei Perspektiven, ein Ich-Du-System und Sitz sowohl dessen, was man als eigenes Selbst erleben und erkennen kann, als auch Repräsentanz des signifikanten Anderen. Joachim Bauer erläutert: „Seine Eigenschaften sind einerseits psychischer Natur, wir können das Selbst subjektiv erleben und beobachten. Andererseits ist es neurobiologisch verankert und lässt sich aus der Sicht eines wissenschaftlichen Betrachters beschreiben.“ Die Selbst-Netzwerke überlappen sich auch mit den Netzwerken, die das Wir-Umfeld einer Person kodieren, und sind mit diesen Netzwerken teilweise&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Besitz eines Selbst-Systems macht den Menschen zu einer einzigartigen Spezies. Des ist eines mit zwei Perspektiven, ein Ich-Du-System und Sitz sowohl dessen, was man als eigenes Selbst erleben und erkennen kann, als auch Repräsentanz des signifikanten Anderen. Joachim Bauer erläutert: „Seine Eigenschaften sind einerseits psychischer Natur, wir können das Selbst subjektiv erleben und beobachten. Andererseits ist es neurobiologisch verankert und lässt sich aus der Sicht eines wissenschaftlichen Betrachters beschreiben.“ Die Selbst-Netzwerke überlappen sich auch mit den Netzwerken, die das Wir-Umfeld einer Person kodieren, und sind mit diesen Netzwerken teilweise identisch. Die Selbst-Netzwerke bilden sich in den ersten etwas achtzehn bis vierundzwanzig Lebensmonaten aus. Sie sind das Ergebnis der Resonanzen, mit denen der Säugling in dieser Zeit von seinen Bezugspersonen adressiert wurde. Prof. Dr. Med. Joachim Bauer ist Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Arzt. <span id="more-5094"></span></p>
<p><strong>Die Selbst-Netzwerke verändern sich zeitlebens</strong></p>
<p>Die Grundstrukturen seines Selbst spiegeln die Resonanzerfahrungen wider, die der Säugling in den ersten Monaten des Lebens gemacht hat. Durch vertikalen Selbst-Transfer verinnerlichte Grundhaltungen seiner Bezugspersonen und implizite Botschaften, die man dem Säugling über sich selbst mitteilt, bilden im Kleinkind einen überdauernden Selbstkern. Joachim Bauer erklärt: „Sobald dieser Kern besteht, versucht das Selbst, an seiner eigenen Konstruktion und ständigen Weiterentwicklung mitzuwirken.“ </p>
<p>Das Kleinkind entwickelt sich zu einem Akteur, bleibt aber weiterhin unter dem Einfluss von vertikalen und horizontalen Selbst-Transfers. Die Selbst-Netzwerke verändern sich zeitlebens. Sie sind und bleiben im Menschen der soziale Ansprechpartner. Sei reagieren – nicht nur psychisch, sondern auch neurobiologisch – auf das, was andere einem sagen. Das Selbst verändert sich – als Objekt – und dem Einfluss der von anderen empfangenen Botschaften und – als Subjekt – durch die Art und Weise, wie es diese Botschaften integriert und wie es mit ihnen umgeht.</p>
<p><strong>Viele Menschen tun sich mit ihrem Selbst schwer</strong></p>
<p>Das Selbst-System ist nicht nur sozialer Ansprechpartner, es hat auch eine biologische Steuerungsfunktion für den eigenen Körper inne. Joachim Bauer betont: „Das Selbst-System bildet die Schnittstelle zwischen sozialer Umwelt und der Biologie des Körpers. Ansagen und Botschaften, welche das Selbst aus seinem sozialen Umfeld erreichen, adressieren und verändern das Selbst-System, welches seinerseits die empfangenen Signale in den biologischen Körper hinein weiterreicht.“ </p>
<p>Was einem Menschen ein anderer Mensch sagt, den er als sich nahestehend oder bedeutsam erlebt, kann eine gewaltige Wirkung haben. Viele Menschen tun sich mit ihrem Selbst schwer. Sei es, dass es ihnen als zu klein und unbedeutend vorkommt, oder sei es, dass sie ihre Vergänglichkeit nicht hinnehmen wollen. Manche Menschen leben in einem inneren Unfrieden. In ihnen vertragen sich die agierenden Selbst-Teilstücke nicht miteinander. Oder es herrscht in ihnen die Grundstimmung vor, sie seien schlecht. Quelle: „Wie wir werden, wer wir sind“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Selbstfürsorge steht an erster Stelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 02:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdbild]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch wenn es einem selbst gut geht, kann man dennoch für sich sorgen. Thomas W. Albrecht erklärt: „Nur wenn du für dich sorgen kannst, kannst du für andere Menschen da sein. Deine Selbstfürsorge steht deshalb an oberster Stelle. Darum achte auf dich, übe dich in Achtsamkeit dir gegenüber.“ Genauso sollte man achtsam mit seinen Mitmenschen umgehen. Die Selbstfürsorge darf nicht auf Kosten anderer gehen. Alles was man tut, soll sowohl zur Verbesserung des eigenen Lebens als auch zur Verbesserung des Lebens aller Menschen im persönlichen Umfeld beitragen. Die Gedanken bestimmen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es einem selbst gut geht, kann man dennoch für sich sorgen. Thomas W. Albrecht erklärt: „Nur wenn du für dich sorgen kannst, kannst du für andere Menschen da sein. Deine Selbstfürsorge steht deshalb an oberster Stelle. Darum achte auf dich, übe dich in Achtsamkeit dir gegenüber.“ Genauso sollte man achtsam mit seinen Mitmenschen umgehen. Die Selbstfürsorge darf nicht auf Kosten anderer gehen. Alles was man tut, soll sowohl zur Verbesserung des eigenen Lebens als auch zur Verbesserung des Lebens aller Menschen im persönlichen Umfeld beitragen. Die Gedanken bestimmen die Gefühle. Die Gefühle wiederum bestimmen das Handeln und das Verhalten. Die Rückmeldung und das Feedback, das man über sein Verhalten bekommt, beeinflussen erneut die Gedanken. Thomas W. Albrecht ist Experte für Kommunikation und Rhetorik. <span id="more-4048"></span></p>
<p><strong>Menschen sind selbstzentriert</strong></p>
<p>Denken, Fühlen und Handeln bilden für Thomas W. Albrecht eine Einheit: „Verändert sich nur einer der drei Parameter, ändern sich die anderen automatisch mit. Dieses Zusammenwirken geschieht unbewusst.“ Menschen sind selbstzentrierte Individuen. Sie haben ein eigenes Bild von sich, eine Vorstellung von ihrer eigenen Person, ihr Selbstbild. Während man andere Menschen beobachtet und Dinge an ihnen wahrnimmt, die ihnen selbst nicht auffallen, geht es anderen Menschen mit dem eigenen Selbst genauso. Andere beobachten die eigene Person und entwickeln ein sogenanntes Fremdbild.</p>
<p>Selbst- und Fremdbild stimmen oftmals nicht überein, die beiden Wahrnehmungen weichen deutlich voneinander ab. Selbst- und Fremdbild sind das Ergebnis von jeweils persönlichen Eindrücken, Wahrnehmungen und Bewertungen. Das schließt Irrtümer mit ein. Auf beiden Seiten. Es handelt sich ausschließlich um unterschiedliche Wahrnehmungen, nämlich um die eigene und um die einer anderen Person. Wenn man erfährt, was andere über einen denken, und dies nicht dem eigenen Selbstbild entspricht, ist man zunächst irritiert und denkt: „So bin ich doch gar nicht!“ </p>
<p><strong>Tragfähig sind Beziehungen nur auf Augenhöhe</strong></p>
<p>Das Feedback anderer Menschen hilft einem, sein eigenes Selbstverständnis zu erweitern und sein Verhalten zu verändern. Man sollte seinem Gesprächspartner dabei ehrliches Zutrauen entgegenbringen, neugierig und empathisch sein. Zudem sollte man seine Meinungen und Sichtweisen akzeptieren, auch wenn man mit diesen nicht ganz einverstanden ist. Man muss verstehen, bevor man verstanden werden will. Es ist wichtig, mit anderen Menschen auf Augenhöhe in Kontakt zu treten. Nur so kann man eine tragfähige Beziehung aufbauen. </p>
<p>Thomas W. Albrecht schränkt ein: „Natürlich musst du nicht mit allem, was dein Gegenüber äußert, einverstanden sein. Auch wenn du anderer Meinung bist, seine Menschwürde solltest du in jedem Fall anerkennen.“ Jeder Mensch hat sein eigenes Weltbild und das ist einzigartig. Es gibt keine zwei Menschen, die genau die gleichen Erfahrungen gemacht haben und deren persönliche Sicht auf die Welt identisch ist. Die jeweiligen Erfahrungen von Menschen sind einzigartig. Damit sind auch ihre Denkmuster, die sie bei der Bewertung ihrer Erfahrungen benutzen, im Detail verschieden. Quelle: „Die besondere Kraft der achtsamen Sprache“ von Thomas W. Albrecht</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Selbstfürsorge schützt vor Burn-out</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 06:29:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bore-out]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
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		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
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					<description><![CDATA[Burn-out trifft nicht nur gestresste Arbeitnehmer aus der Wirtschaft oder dem Bankwesen, sondern auch Menschen, die sich für andere aufopfern. Dazu zählen Mütter, Krankenpfleger, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Ärzte und Seelsorger, und zwar insbesondere dann, wenn sie für ihren Einsatz nur wenig Wertschätzung und Anerkennung bekommen. Klaus Biedermann ergänzt: „Betroffen sind nicht nur Menschen, die sich hauptsächlich über ihre Arbeit definieren und andere Lebensbereiche eher als nebensächlich betrachten. Sondern es werden auch in einem rein privaten Kontext Symptome eines Burn-out beobachtet. Vor allem, wenn es dort zu Konflikten kommt. Denn auch diese&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Burn-out trifft nicht nur gestresste Arbeitnehmer aus der Wirtschaft oder dem Bankwesen, sondern auch Menschen, die sich für andere aufopfern. Dazu zählen Mütter, Krankenpfleger, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Ärzte und Seelsorger, und zwar insbesondere dann, wenn sie für ihren Einsatz nur wenig Wertschätzung und Anerkennung bekommen. Klaus Biedermann ergänzt: „Betroffen sind nicht nur Menschen, die sich hauptsächlich über ihre Arbeit definieren und andere Lebensbereiche eher als nebensächlich betrachten. Sondern es werden auch in einem rein privaten Kontext Symptome eines Burn-out beobachtet. Vor allem, wenn es dort zu Konflikten kommt. Denn auch diese Bereiche berühren das Thema Sinngebung.“ Eine Situation, von der man einmal glaubte, sie gebe einen Sinn, hat sich verändert. Man erhält sie nun aus unterschiedlichen Gründen aufrecht, aber schöpft keine Kraft mehr aus ihr. Dr. phil. Klaus Biedermann leitet seit mehr als 30 Jahren Selbsterfahrungskurse und Burn-In-Seminare in seiner Sommerakademie auf der Insel Korfu. <span id="more-2345"></span></p>
<p><strong>Betroffene von Bore-out finden keinen Sinn in ihrem Tun</strong></p>
<p>Der Unterschied zu Menschen mit einem Bore-out-Syndrom (Langeweile) besteht darin, dass diese im Vorhinein schon keinen Sinn in ihrem Tun finden. Sei es, dass sie längere Zeit arbeitslos sind oder beispielsweise zu stumpfsinnigen Arbeiten herangezogen werden, ohne irgendeine Abwechslung. Klaus Biedermann geht allerdings davon aus, dass die meisten Menschen zu Beginn ihrer beruflichen Tätigkeit mit Überzeugung ans Werk gingen. Vielleicht starten sie ins Berufsleben sogar mit einer großen Portion Enthusiasmus. Sie sahen einen Sinn in dem, was sie sich als Profession ausgesucht hatten, oder hofften, einen Sinn darin zu finden.</p>
<p>Wer der Meinung ist, dass es nie genug ist, was er leistet, oder Ziele verfolgt, die er nie erreichen kann, ist in hohem Maße Burn-out gefährdet. Wer hingegen nach dem Motto lebt: „Ich kann Fünfe auch mal gerade sein lassen“ oder „Gut Ding will Weile haben“ oder „Aus Fehlern lerne ich“, für den ist das Risiko gering, an Burn-out zu erkranken. Wer erst einmal dafür sorgt, dass es ihm gut geht, sich zunächst einmal um sich selbst kümmert, wird höchstwahrscheinlich kein Burn-out bekommen. Wer allerdings die Bedürfnisse anderer immer wichtiger nimmt als die eigenen, ist stark Burn-out gefährdet.</p>
<p><strong>Menschen mit Burn-out sind oftmals extrem ehrgeizig</strong></p>
<p>Sehr oft sind Menschen von Burn-out betroffen, die nach außen orientiert scheinbar alles im Griff haben oder meinen, alles im Griff haben zu müssen. Klaus Biedermann weiß: „Doch wer das Leben im Griff haben möchte, greift ins Leere. Er bleibt jedoch mit leeren Händen zurück – eine Erkenntnis, die in diesem Fall allerdings zu spät kommen kann.“ Folgende Charakteristika kann man bei Menschen mit Burn-out häufig beobachten: Sie sind ehrgeizig, identifizieren sich aber hauptsächlich mit ihrer Organisation oder Arbeit.</p>
<p>Darüber hinaus sind solche Personen auch noch in hohem Maße selbstkritisch. Außerdem können sie sich Fehler schlecht verzeihen. In eine Krankheit wie Burn-out entwickelt man sich hinein. Dieses Hineinentwickeln ist ein dynamischer Prozess. Wenn dieser möglich ist, kann man sich auch wieder herausentwickeln. Das sollte auf jeden Fall Mut machen. Vor einem Burn-out gab es also, wie bei jeder schweren Erkrankung, schon manch zarten Hinweis. Dieser wurde aber in der Hektik des Alltags einfach übergangen. Quelle: „Burn-In statt Burn-out“ von Klaus Biedermann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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