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	<title>Phobie &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Die soziale Phobie ist ein verbreitetes Problem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 May 2025 01:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die wohl häufigste Angst in der Leistungsgesellschaft ist die Angst, nicht zu genügen. Sie ist ein extrem verbreitetes Problem. Heinz-Peter Röhr erklärt: „Millionen Betroffene leiden unter einer sozialen Phobie. Sie fürchten sich vor Menschen: etwa wenn sie im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, sie haben Angst, unangenehm aufzufallen, etwas Falsches zu sagen, nicht angemessen gekleidet zu sein.“ Das geheime Programm „Ich genüge nicht“ ist dominant. Man versucht, den Konflikten aus dem Weg zu gehen, wodurch die Ängste wiederum stärker werden. Eine Angststörung hat ihren Ursprung darin, dass der ständige Versuch, vor&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die wohl häufigste Angst in der Leistungsgesellschaft ist die Angst, nicht zu genügen. Sie ist ein extrem verbreitetes Problem. Heinz-Peter Röhr erklärt: „Millionen Betroffene leiden unter einer sozialen Phobie. Sie fürchten sich vor Menschen: etwa wenn sie im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, sie haben Angst, unangenehm aufzufallen, etwas Falsches zu sagen, nicht angemessen gekleidet zu sein.“ Das geheime Programm „Ich genüge nicht“ ist dominant. Man versucht, den Konflikten aus dem Weg zu gehen, wodurch die Ängste wiederum stärker werden. Eine Angststörung hat ihren Ursprung darin, dass der ständige Versuch, vor der Angst zu fliehen, nicht funktioniert. Es kommt zu einer Angstkonditionierung, was nicht selten in eine Chronifizierung der Störung führt. Heinz-Peter Röhr ist Pädagoge und war über dreißig Jahre lang in der Fachklinik Fredeburg/Sauerland für Suchtmittelabhängige psychotherapeutisch tätig. <span id="more-5986"></span></p>
<p><strong>Kein Mensch kann perfekt sein</strong></p>
<p>Die übertriebenen Ängste sind entstanden, weil man vor den vermeintlich unangenehmen Situationen ausgewichen ist. Das Problem findet im Kopf statt. Etwa während einer Busfahrt oder wenn man einen Raum betritt, stellt sich rasch der Gedanke ein, „dass alle nur auf mich schauen, darauf warten, dass ich einen Fehler mache, oder alle sehen, dass die Kleidung nicht absolut korrekt ist …“ Heinz-Peter Röhr erläutert: „Auch hier geht es um die Klärung der Dynamik von Angststörungen. Dafür ist es wichtig zu wissen, dass Angst für den Körper ein ungefährliches Gefühl ist.“</p>
<p>Heinz-Peter Röhr weiß: „Auch bei einer Panikattacke, die mit Todesangst verbunden ist, sind die Körperfunktionen lediglich auf Hochtouren geschnellt. Tatsächlich ist eine Panikattacke jedoch völlig harmlos für den Körper.“ Wie so oft hilft nur das mutige Zugehen auf das Problem. Dabei unterstützt ein neues Programm „Ich genüge immer“. Egal was andere denken, wichtig ist, sich auf Augenhöhe und gleichwertig zu fühlen: „Ich genüge auch, wenn ich Fehler mache, wenn ich nicht perfekt bin!“</p>
<p><strong>Angst kann das Leben deformieren</strong></p>
<p>Auch durch Amygdala-Klärung wird der realistische Blickwinkel möglich: „Schauen tatsächlich alle im Bus auf mich, oder ist nicht jeder mit sich selbst beschäftigt, so wie ich? Spielt mir die Amygdala einen Streich? Ist die Situation tatsächlich so unangenehm oder gefährlich?“ Die gedankliche Unterstützung macht mutiger. Heinz-Peter Röhr rät: „Setzen Sie ein breites Grinsen auf und suchen Sie eine Situation, in der Sie Angst genießen können.“ Ängste besiegt zu haben ist ein schönes Gefühl.</p>
<p>Eine soziale Phobie wird nur mit der richtigen Strategie überwunden. Es ergibt Sinn, die Auslöser genau zu erforschen, sich nicht ungesteuert auf Gefühle, insbesondere auf Ängste einzulassen. Heinz-Peter Röhr betont: „Es ist keine Schande, wenn man sich psychotherapeutische Hilfe holt, Angst kann das Leben deformieren und dazu führen, weit hinter den eigenen Möglichkeiten zu bleiben.“ Der erste Schritt bei der Behandlung von Angststörungen ist Aufklärung. Quelle: „Vom klugen Umgang mit Gefühlen“ von Heinz-Peter Röhr</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Bei einer Phobie herrscht Angst vor der Angst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 01:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Phobie]]></category>
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					<description><![CDATA[Für viele Menschen ist der Anblick von Hunden kein gutes Signal, denn sie fürchten sich vor ihnen. Heinz-Peter Röhr ergänzt: „Während die Angst vor wirklich gefährlichen Rassen durchaus berechtigt ist, spricht man von einer Hundephobie, wenn an sich harmlose Hunde starke Ängste auslösen.“ Das Problem bei der Phobie ist die Angst vor der Angst. Angstforscher erkennen hier Ängste erster und zweiter Ordnung. Die Angst vor dem Hund und die Angst, die sich förmlich draufsetzt und sich ins Wahnhafte steigert. Ein Mensch mit Hundephobie weiß nur zu gut, wie sich die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für viele Menschen ist der Anblick von Hunden kein gutes Signal, denn sie fürchten sich vor ihnen. Heinz-Peter Röhr ergänzt: „Während die Angst vor wirklich gefährlichen Rassen durchaus berechtigt ist, spricht man von einer Hundephobie, wenn an sich harmlose Hunde starke Ängste auslösen.“ Das Problem bei der Phobie ist die Angst vor der Angst. Angstforscher erkennen hier Ängste erster und zweiter Ordnung. Die Angst vor dem Hund und die Angst, die sich förmlich draufsetzt und sich ins Wahnhafte steigert. Ein Mensch mit Hundephobie weiß nur zu gut, wie sich die überwältigende Angst anfühlt, wenn ein Hund ihm zu nahe kommt, und davor möchte er flüchten. Heinz-Peter Röhr ist Pädagoge und war über dreißig Jahre lang in der Fachklinik Fredeburg/Sauerland für Suchtmittelabhängige psychotherapeutisch tätig. <span id="more-5608"></span></p>
<p><strong>Bei einer Phobie handelt es sich um Kontrollverlust über Angst</strong></p>
<p>Da Hunde von Natur aus neugierig sind und ein feines Gespür dafür haben, wenn jemand ängstlich reagiert, suchen sie ausgerechnet die Nähe dieser Personen: „Was ist hier los?“ Da diese jetzt das Gefühl haben, dass der Hund gefährlich werden könnte, steigert dies die Angst. Heinz-Peter Röhr erläutert: „In diesem Vorgang wird die Angst „konditioniert“ und verstärkt, sodass beim nächsten Anblick eines Hundes wieder intensive Ängste erlebt werden.“ </p>
<p>Das Limbische System reagiert wie auf Knopfdruck und hat die Betroffenen fest im Griff. Insbesondere ist der Mandelkern wieder aktiv. Heinz-Peter Röhr weiß: „Der Neokortex, der Bereich des logischen Denkens, ist wie ausgeschaltet: jeder, der erklärt, dass der Hund harmlos sei, dringt nicht wirklich durch und kann die Angst nicht wesentlich verringern. Leicht zu erkennen, dass es sich bei der Phobie um einen Kontrollverlust über Angst handelt.“ Untauglichen Strategien zur Problemlösung führen zum Kontrollverlust. </p>
<p><strong>Die Konfrontationstherapie als die wirksamste Methode erwiesen</strong></p>
<p>Wie bei allen Phobien versuchen Betroffene mit Flucht beziehungsweise Vermeidung aus der Klemme zu kommen. Die untaugliche Problemlösung heißt also „Flucht“. Heinz-Peter Röhr fügt hinzu: „Die Flucht führt zu mehr Angst und zu einem typischen Teufelskreis, jedoch nicht zu einer Lösung. Dies geschieht automatisch und ohne dass dies wirklich erkannt wird.“ Die Phobie bleibt erhalten und schwächt den psychischen Apparat. Die Strategie ängstlicher Menschen ist das Zurückweichen vor ängstigenden Dingen, dies betrifft viele Lebensbereiche.</p>
<p>Heinz-Peter Röhr betont: „Das Credo in der Therapie lautet: Wo die Angst ist, ist der Weg.“ Wenn jemand mit einer Hundephobie seine Ängste verlieren will, müsste er schrittweise auf Hunde zugehen – auf solche, die selbstverständlich von friedlicher Natur sein sollten. Betroffenen hilft die Konfrontation mit der ängstigenden Situation. Die Überwindung der Angst vor der Angst ist die Methode, eine Phobie loszuwerden. In der Psychotherapie hat sich die Konfrontationstherapie als die wirksamste Methode erwiesen. Quelle: „Vom klugen Umgang mit Gefühlen“ von Heinz-Peter Röhr</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Viele Menschen leiden unter Angststörungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2020 04:51:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Angststörung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Angst sich zu einer Krankheit entwickelt, spricht man in der Psychologie von einer Angststörung. Mit dieser Art von Erkrankung haben sehr viele Menschen mindestens einmal im Laufe ihres Lebens zu tun. Georg Pieper ergänzt: „Angststörungen zählen zu den am häufigsten auftretenden psychischen Erkrankungen.“ Rund jeder Sechste ist im Laufe eines Jahres von krankhafter Angst betroffen, ergab eine Studie des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2013, darunter mehr Frauen als Männer. Wie man inzwischen weiß, sind Angststörungen jedoch gut behandelbar. Von Flugangst haben die meisten Menschen vermutlich schon etwas gehört. Dabei&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Angst sich zu einer Krankheit entwickelt, spricht man in der Psychologie von einer Angststörung. Mit dieser Art von Erkrankung haben sehr viele Menschen mindestens einmal im Laufe ihres Lebens zu tun. Georg Pieper ergänzt: „Angststörungen zählen zu den am häufigsten auftretenden psychischen Erkrankungen.“ Rund jeder Sechste ist im Laufe eines Jahres von krankhafter Angst betroffen, ergab eine Studie des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2013, darunter mehr Frauen als Männer. Wie man inzwischen weiß, sind Angststörungen jedoch gut behandelbar. Von Flugangst haben die meisten Menschen vermutlich schon etwas gehört. Dabei handelt es sich um eine sogenannte spezifische Phobie. Diese Phobien sind die am meisten verbreitete Angsterkrankung. Etwa jeder zehnte Mensch in Deutschland ist mindestens einmal im Leben davon betroffen. Dr. Georg Pieper arbeitet als Traumapsychologe und ist Experte für Krisenintervention. <span id="more-2291"></span></p>
<p><strong>Agoraphobie schränkt die Bewegungsfreiheit stark ein</strong></p>
<p>Georg Pieper nennt weitere Beispiele: „Bei einer spezifischen Phobie hat man krankhafte Angst vor ganz bestimmten Objekten oder vor Situationen wie Donner, Spinnen, Spritzen, Dunkelheit oder Höhe.“ Die Zahl der möglichen Angstauslöser ist riesig, und viele der Ängste haben die Betroffenen, wie die Furcht vor bestimmten Tieren oder vor Höhe, von ihren „Urahnen“ geerbt. Vier Prozent der Deutschen haben mit einer Agoraphobie zu kämpfen. Sie haben Angst, das eigene Haus zu verlassen, Geschäfte oder Kinos zu betreten, sich an öffentlichen Plätzen aufzuhalten oder alleine in Zügen, Bussen oder Flugzeugen zu reisen.</p>
<p>Für sie sind alle Situationen angstauslösend, aus denen sie nur mit viel Aufwand oder gar nicht herauskommen und in denen man nur äußerst schwierig Hilfe von außen bekäme, sollte etwas passieren, wie zum Beispiel ein eher unwahrscheinlicher Herzinfarkt. Diese Phobie schränkt die Bewegungsfreiheit der Betroffenen stark ein – manche verlassen das Haus gar nicht mehr. Kritische, prüfende Blicke anderer Menschen oder peinliche Situationen sind niemandem angenehm. Für Menschen mit einer sozialen Phobie sind sie schlicht unerträglich.</p>
<p><strong>Soziale Angststörungen werden in Zukunft zunehmen</strong></p>
<p>Knapp drei Prozent der Deutschen haben krankhafte Angst davor, zum Beispiel bei einer Geburtstagsfeier oder einer Hochzeit eine Rede zu halten, bei einer Veranstaltung mit fremden Menschen zu sprechen oder in der Kantine mit den Kollegen gemeinsam zu essen. Georg Pieper denkt, dass die Psychologen in Zukunft zunehmend mit dieser Angststörung zu tun haben werden. Den Grund dafür sieht er im Handynutzungsverhalten. Die meisten Menschen schauen nur noch auf ihr Smartphone, anstatt auf ihr Gegenüber.</p>
<p>Das hält sie davon ab, sich auch einmal zu überwinden und jemanden anzusprechen oder ihm richtig in die Augen zu sehen. Vor allem Jugendliche lernen nicht mehr, die für dieses Alter typische soziale Unsicherheit zu überwinden. Wer rund um die Uhr von krankhaften Sorgen gequält wird, leidet an einer generalisierten Angststörung. Diese psychische Erkrankung attestieren die Forscher vom Robert-Koch-Institut 2,2 Prozent der Deutschen. Dabei beschränkt sich die Angst nicht auf eine bestimmte Situation. Es handelt sich dabei eher um eine grundsätzlich sorgenvolle Haltung. Quelle: „Die neuen Ängste“ von Georg Pieper</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Studie: Wie wirkt CBD auf Erkrankte mit einer Angsterkrankung?</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/studie-wirkung-cbd-auf-angsterkrankung.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2019 20:53:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Phobie]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie sich die Therapie mit CBD auf Patienten auswirken könnte, die unter einer Angsterkrankung leiden, hat eine unabhängige Studie aus den Kategorien der BWL, der Biologie Chemie, der Gesellschaftstheorie und der Seelenkunde des Studenten Jona Decker und seiner Kommilitonen untersucht. Nachzuweisen, ob den betroffenen Patienten durch die ständige Einnahme von Cannabidiol (CBD) geholfen werden konnte, war Ziel. Auf der Bekämpfung der sogenannten &#8222;sozialen Phobie&#8220; liegt in diesem Fall ein besonderer Vordergrund. Von anderen Menschen als &#8222;suspekt&#8220; empfunden zu werden, befürchten die Betroffenen bei dieser Art der Phobie. Im Alltagsleben ergibt&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich die Therapie mit CBD auf Patienten auswirken könnte, die unter einer Angsterkrankung leiden, hat eine unabhängige Studie aus den Kategorien der BWL, der Biologie Chemie, der Gesellschaftstheorie und der Seelenkunde des Studenten Jona Decker und seiner Kommilitonen untersucht. Nachzuweisen, ob den betroffenen Patienten durch die ständige Einnahme von Cannabidiol (CBD) geholfen werden konnte, war Ziel. Auf der Bekämpfung der sogenannten &#8222;sozialen Phobie&#8220; liegt in diesem Fall ein besonderer Vordergrund.</p>
<p>Von anderen Menschen als &#8222;suspekt&#8220; empfunden zu werden, befürchten die Betroffenen bei dieser Art der Phobie. Im Alltagsleben ergibt sich je nach Schweregrad der Krankheit hieraus in diesem Fall eine mehr und weniger große Restriktion. Von einer sozialen Angststörung sind in Deutschland um die sieben bis zwölf Prozent der Menschen betroffen. Zurzeit wird diese Form der Angststörung entweder mit Hilfe einer Psychotherapie oder mit Medikamenten (oft auf der Basis von Thymoleptika) behandelt.</p>
<p>Im Zuge unterschiedlicher Untersuchungen hat sich verdeutlicht, dass Cannabidiol (CBD) wahrscheinlich positiv die Auswirkungen einer sozialen Angststörung beeinflussen kann. In der  Vergangenheit haben zahllose Menschen den Cannabidiol (CBD) haltigen Mitteln hier bereits eine Möglichkeit gegeben.  Der Umsatz der Branche wächst. Das Interesse steigt. Doch handelt es sich hier um einen Placeboeffekt? Eine Angsterkrankung zu mindern, wie bzw. kann Cannabidiol überhaupt dabei helfen?</p>
<h2>Das Ziel der unabhängigen CBD Untersuchung</h2>
<p>Ob Cannabidiol (CBD) zur Bekämpfung von sozialen Angststörungen weiterhelfen und sodass unter anderem ebenso Symptomen wie dem bekannten Rot Werden, Zittern und Co. vorbeugen kann, sollte nun im Rahmen der erwähnten, unabhängigen Untersuchung geregelt werden?</p>
<h2>Fundamentale Informationen zur Cannabidiol (CBD) Untersuchung</h2>
<p>Die <a href="https://www.cbd-anxiety-study.com/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Studie des Studenten Jona Decker</a> und seiner Kommilitonen charakterisierte sich durch die folgenden Eckdaten…:</p>
<ul>
<li>vierzig Probanden (bzw. siebenunddreißig, weil 3 Probanden die Teilnahme an der Studie abbrachen), die über Social Media ausfindig gemacht wurden, durchschnittlich 32,6 Jahre alt waren und die nachweislich an einer Angsterkrankung aus dem Bereich der sozialen Angststörung leiden</li>
<li>30 Tage Studiendauer</li>
<li>Verglichen wurden miteinander Angstwerte VOR und NACH der Untersuchung.</li>
<li>Achtzehn Probanden erhielten &#8211; ohne dass sie es wussten &#8211; ein Placebo (in Form von Rapsöl), 19 Versuchsteilnehmern konsumierten 15%iges Cannabidiol-Öl</li>
</ul>
<p>Natürlich wurden alle Teilnehmer vor dem Beginn der Studie von ihrem Allgemeinmediziner auf etwaige gesundheitliche Beschränkungen untersucht.</p>
<h2>Das Ergebnis</h2>
<p>Nach einer Studiendauer von 30 Tagen zeigte sich, dass sich die Angstwerte der Probanden, die Cannabidiol (CBD) konsumiert hatten, in siebzehn von neunzehn Fällen und um durchschnittlich 32 Prozent besser geworden sind.</p>
<p>Klarer gesagt: die durchschnittlichen Angstwerte lagen hier vor dem Studienbeginn bei 4,1 (, wobei eine Skala von 1 (kein Unwohlsein) bis 5 (äußerst großes Unbehagen) zugrunde gelegt wurde) und danach bei 3,2. Damit wurde die wahrgenommene Angststörung durch die Einnahme des Cannabidiol (CBD) verringert. Die Einnahme des Placebos wiederum zeigte null deutliche Wirkung.</p>
<p>Eine Studie spricht dementsprechend zu diesem Zweck, dass die Einnahme von Cannabidiol -bei einer vorhandenen sozialen Phobie- in einer geeigneten Dosierung nützlich und durchaus anzuraten sein könnte.</p>
<p>Dies gilt auch mit Hinblick auf die perfekte Verträglichkeit während der Durchführung der Studie. Unter Müdigkeit litt so ausschließlich für einen kurzen Zeitraum eine Probandin. Das Cannabidiol Öl wurde außerdem von den Teilnehmern problemlos vertragen.</p>
<p>Verhältnismäßig niedrig gehalten wurde die Dosierung an CBD im Rahmen der Untersuchung (mit 50 mg/ Tag).Von den angegebenen 300 bis 600 mg wurde hier oft in der Literatur am Tag abgewichen, da…:</p>
<ul>
<li>wären zu teuer die Versuchskosten ansonsten geworden.</li>
<li>einige Studien in der Vergangenheit aufgezeigt haben, dass sich bessere Ergebnisse mit einer geringeren Dosierung erwirken lassen</li>
</ul>
<h2>Was ist  Cannabidiol?</h2>
<p>Etliche Menschen denken bei „CBD“ zweifelsohne an Cannabis und damit -zumindest in DE- an eine illegale Substanz. ABER: CBD, also Cannabinoid, ist im Vergleich zu Cannabis, in dem über 80 unterschiedliche Chemikalien enthalten sind, also NICHT psychoaktiv.</p>
<p>Daher profitierten die Versuchsteilnehmern der Studie von seiner angstmindernden Wirkung, die unter anderem genauso schon in Studien der Wissenschaftler Crippa, Zuardi,  Garrido und Wichert-Ana untersucht wurde.</p>
<h2>Die Tragweite der Ergebnisse der CBD Untersuchung</h2>
<p>Die Untersuchung zeigte auf, dass es sehr wohl realistisch ist, dass die regelmäßige Einnahme von Cannabidiol, auch auf der Basis einer relativ geringen Dosis, in diesem Fall helfen kann, eine Angststörung in Form einer sozialen Phobie zu behandeln. Gleichwohl sollte ebenso immer im Hinterkopf behalten werden, dass die Versuchsteilnehmern das Cannabidiol Öl selbst und in ihrem gewohnten Umfeld zu sich nahmen.  Der Konsum konnte präzise kontrolliert deshalb nicht werden.</p>
<p>Da sich unter der Therapie mit Rapsöl dennoch keinerlei Verbesserung der Angststörung zeigte, ist davon auszugehen, dass ein übergreifender Placeboeffekt ausgeschlossen werden kann.</p>
<p>Um die Studie noch aussagekräftiger zu machen, bräuchte es allerdings unter anderem schlussendlich eine größere Gruppe an Versuchsteilnehmern. Auf Basis besagter Studie kann dementsprechend nach wie vor und nicht einwandfrei und wissenschaftlich bewiesen werden, dass es sich bei CBD Öl gegen Angststörungen um ein tatsächlich optimal effektives Mittel handelt. Hier müssten umfassendere, noch zusätzliche Untersuchungen angebracht werden.</p>
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			</item>
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		<title>Viele Menschen leiden an unbegründeten Ängsten</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/viele-menschen-leiden-an-unbegruendeten-aengsten.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2018 09:43:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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					<description><![CDATA[Sehr viele Menschen fürchten sich vor Spinnen. Damit haben sie Angst vor etwas, das ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Schaden zufügen wird. Dazu zählen neben Spinnen, Schlagen und Höhen. Tali Sharot zählt noch mehr unbegründete Ängste auf: „Manchen Menschen erleiden auf offenen Plätzen eine Panikattacke, andere, wenn sie einem Hund begegnen oder einen Blitz sehen. Wieder andere fürchten sich vor Aufzügen oder vor dem Fliegen.“ Tatsächlich ist die einzige gerechtfertigte Angst in der Liste der Top Ten unter den Phobien die Furcht vor Krankheitserregern – die Mysophobie – auf Platz&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr viele Menschen fürchten sich vor Spinnen. Damit haben sie Angst vor etwas, das ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Schaden zufügen wird. Dazu zählen neben Spinnen, Schlagen und Höhen. Tali Sharot zählt noch mehr unbegründete Ängste auf: „Manchen Menschen erleiden auf offenen Plätzen eine Panikattacke, andere, wenn sie einem Hund begegnen oder einen Blitz sehen. Wieder andere fürchten sich vor Aufzügen oder vor dem Fliegen.“ Tatsächlich ist die einzige gerechtfertigte Angst in der Liste der Top Ten unter den Phobien die Furcht vor Krankheitserregern – die Mysophobie – auf Platz acht. Die Angst vor dem Tod selbst belegt Platz Nummer zwölf. Tali Sharot wurde an der New York University in Psychologie und Neurowissenschaften promoviert und ist Professorin am Institut für experimentelle Psychologie der University of London. <span id="more-1802"></span></p>
<p><strong>Kontrollverlust erzeugt Stress oder Angst</strong></p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es viele Menschen, die über solche Phobien lachen, weil sie solche Ängste für albern halten. Aber für diejenigen, die darunter leiden, können Phobien zu einer furchtbaren Qual werden. Tali Sharot nennt ein Beispiel: „Menschen mit Agoraphobie beispielsweise fürchten sich, ihr Zuhause zu verlassen, was die Lebensqualität von jedermann empfindlich einschränken würde.“ Die modernen Ängste vieler Menschen vor dem Fliegen, vor Spinnen, Schlangen, Höhen und weiten Plätzen könnten allesamt Überbleibsel aus Zeiten sein, in denen diese Dinge wirklich gefährlich waren. </p>
<p>Diese Erklärung wird aber dem ganzen Ausmaß der Komplexität menschlicher Angst nicht gerecht, denn in vielen Fällen ist das, wovor sich viele Menschen fürchten zu scheinen, gar nicht das, wovor sie wirklich Angst haben. Tali Sharot erläutert: „Wird ihnen die Möglichkeit genommen, ihre Umgebung zu kontrollieren, empfinden die meisten Menschen Stress oder Angst.“ Die Angst vor dem Verlust von Kontrolle kann aber selbstverständlich nicht für alle Phobien und tiefsitzenden Ängste verantwortlich gemacht werden. </p>
<p><strong>Kontrolle und Einfluss sind eng miteinander verflochten</strong></p>
<p>Aber sind ansonsten alle Umstände gleich, fürchten sich viele Menschen vor dem Unkontrollierbaren mehr als vor dem Kontrollierbaren. Der Versuch, die Kontrolle zurückzuerlangen, ist nicht selten ursächlich an psychischen Problemen beteiligt – unter anderem Essstörungen, Suchtverhalten oder sogar Selbstmord lassen sich als Versuch sehen, unter Kontrolle zu bringen, was sich der eigenen Kontrolle entzieht. Kontrolle und Einfluss sind eng miteinander verbunden. Wer die Überzeugungen oder Handlungen eines anderen verändert, übt in gewisser Hinsicht Kontrolle über den Betreffenden aus. </p>
<p>Menschen müssen, um Einfluss auf eine andere Person ausüben zu können, ihren eigenen Kotrollinstinkt überwinden und das Bedürfnis des anderen nach Handlungsmacht berücksichtigen. Tali Sharot erklärt: „Denn sehen Menschen ihre eigene Handlungsfähigkeit schwinden, werden sie Widerstand leisten. Nehmen sie in dieser Hinsicht jedoch einen erweiterten Spielraum wahr, werden sie sich auf die Erfahrung einlassen und diese als positiv empfinden.“ Wer also das Handeln anderer beeinflussen möchte, muss diesen das Gefühl geben, die Kontrolle zu besitzen. Quelle: „Die Meinung der anderen“ von Tali Sharon</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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