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	<title>Männer &#8211; Psychologie Guide</title>
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		<title>Tobias Haberl kennt die zeitgemäßen Männer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2025 01:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Tobias Haberl schreibt: „Als Udo Lindenberg fünfundsiebzig wurde, verriet er einem Journalisten, wie er sich seine Verrücktheit und Sehnsucht bewahrt habe: Er sei eben nicht zu dem geworden, was man sich in Deutschland als erwachsen vorstelle. Stattdessen habe er alle Normalitätsangebot abgelehnt.“ Udo Lindenberg sagt: „Ich habe mir meine Seele als eine Art Rutschbahn eingerichtet, ... <a title="Tobias Haberl kennt die zeitgemäßen Männer" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/tobias-haberl-kennt-die-zeitgemaessen-maenner.html" aria-label="Mehr Informationen über Tobias Haberl kennt die zeitgemäßen Männer">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tobias Haberl schreibt: „Als Udo Lindenberg fünfundsiebzig wurde, verriet er einem Journalisten, wie er sich seine Verrücktheit und Sehnsucht bewahrt habe: Er sei eben nicht zu dem geworden, was man sich in Deutschland als erwachsen vorstelle. Stattdessen habe er alle Normalitätsangebot abgelehnt.“ Udo Lindenberg sagt: „Ich habe mir meine Seele als eine Art Rutschbahn eingerichtet, auf der ich bis in meine Kindheit oder Jugend zurückrutschen kann.“ Die Männer von heute machen es umgekehrt: Ihre Jugend verbringen sie damit, ihr Erwachsenenleben zu planen, dann machen sie einen Bachelor in irgendwas und fangen zehn Jahre später an, sich wie Rentner zu benehmen, also ihre Wochenenden vor allem damit zu verbringen, Mürbeteig zu kneten oder Pfirsiche einzuwecken. Der Literaturwissenschaftler Tobias Haberl schreibt für das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Sein letztes Buch „Die große Entzauberung – Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen“ wurde ein Bestseller. <span id="more-5991"></span></p>
<p><strong>Viele zeitgemäße Männer verachten die Alphatypen des 20. Jahrhunderts</strong></p>
<p>Die Männer von heute können nichts dafür, dass sie in halben Zügen vor sich hin existieren, sie passen sich lediglich den Anforderungen der spätmodernen Gesellschaft an. Tobias Haberl ergänzt: „Dafür sind sie ein bisschen egoistisch, ein bisschen ökologisch, ein bisschen moralisch, ein bisschen originell, ein bisschen vernünftig, ein bisschen flexibel, ein bisschen verlogen und sichern allzu übermütige Textnachrichten lieber mal mit einem Zwinkersmiley ab.“</p>
<p>Die Ersten verlassen kaum noch ihre Wohnung, weil sich ihre Digital-Abos – Peleton, Netflix, Hellofresh, Amazon Prime – sonst nicht lohnen. Tobias Haberl stellt fest: „Viele zeitgemäße Männer verachten die Alphatypen des 20. Jahrhunderts mit den Manschettenknöpfen und nehmen doch am gleichen Rattenrennen um Prestige und Anerkennung teil.“ Sie benutzen dabei nicht die Senator-Karte und Basta-Sprüche, sondern Regenbogen-Tweets und zoomtaugliche Hemden – oben Kragen, unten Sweatshirt.</p>
<p><strong>Die Männer von heute sind berechenbar und opportunistisch </strong></p>
<p>Die zeitgemäßen Männer begreifen sich als radikal aufgeklärt, dabei haben sie oft nur die Vorzeichen getauscht, die Muster sind geblieben. Tobias Haberl erläutert: „Sie sind berechenbar und opportunistisch, ihre Sprache ist diskriminierungsfrei, ihr Handeln nicht immer, vor Jahren haben sie mal vier Tage in einem indischen Kloster verbracht, um sich selbst zu finden – eine wahnsinnig tiefe Erfahrung.“ „Schaut mich an“, rufen sie mit jedem Blick und jeder Geste.</p>
<p>„Schaut mich an, ich habe verstanden, ich bin tolerant, ich bin modern, ich bin zeitgemäß.“ Und damit das auch jeder kapiert, empören sie sich pausenlos über toxische Geschlechtsgenossen und empfehlen jedem, der sie nicht darum gebeten hat, diese geniale Rooftop-Bar in Bangkok, die garantiert in keinem Reiseführer steht. Tobias Haberl fügt hinzu: „Oft melden sie sich drei Jahren nicht, um dann, wie aus dem Nichts, einen „schnellen Gruß aus NYC“ zu senden.“ Quelle: „Der gekränkte Mann“ von Tobias Haberl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Viele Männer sind gnadenlose Pragmatiker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Dec 2024 02:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Pragmatiker]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor zehn Jahren erschien eine ganze Serie von Texten über die sonderbare Verweichlichung junger Männer: Die neue Männergeneration sei ängstlich und gehemmt. Eine Dekade später hat sich das Blatt gewendet. Tobias Haberl schreibt: „Inzwischen haben sich die Melancholiker von damals in gnadenlose Pragmatiker verwandelt, deren Lebensziel darin zu bestehen scheint, keine Fehler zu machen, niemanden ... <a title="Viele Männer sind gnadenlose Pragmatiker" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/tobias-haberl-maenner-als-pragmatiker.html" aria-label="Mehr Informationen über Viele Männer sind gnadenlose Pragmatiker">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zehn Jahren erschien eine ganze Serie von Texten über die sonderbare Verweichlichung junger Männer: Die neue Männergeneration sei ängstlich und gehemmt. Eine Dekade später hat sich das Blatt gewendet. Tobias Haberl schreibt: „Inzwischen haben sich die Melancholiker von damals in gnadenlose Pragmatiker verwandelt, deren Lebensziel darin zu bestehen scheint, keine Fehler zu machen, niemanden vor den Kopf zu stoßen und auf einem Handy mit möglichst langer Akkulaufzeit herumzuwischen.“ Wenn sie mit einer mediterranen Bowl in den Hotspots urbanen Lebensgefühls rumsitzen oder zur „Power Hour“ im Fitnessstudio aufkreuzen, muss Tobias Haberl immer an Gärten in Neubausiedlungen denken, in denen vor lauter geometrischer Kiesbeete, nichts mehr blüht oder duftet. Der Literaturwissenschaftler Tobias Haberl schreibt für das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Sein letztes Buch „Die große Entzauberung – Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen“ wurde ein Bestseller. <span id="more-5807"></span></p>
<p><strong>Der pragmatische Mann vertraut Algorithmen mehr als Menschen</strong></p>
<p>Man ahnt das Potenzial, aber alles ist gebändigt und zurechtgestutzt, nichts schießt über, wächst wild oder bricht sich Bahn – selbstverständlich gegen sie regelmäßig zur Haarentfernung mit Bio-Wachs. Tobias Haberl fügt hinzu: „Diese Männer sind zielstrebig und haben ein ausgeprägtes Interesse an Sicherheit. Sie sind brav, beflissen und gefällig, ein bisschen wie Kinofilme mit Matthias Schweighöfer.“ Enttäuschungen beugen sie vor, Versuchungen können sie glänzend widerstehen, auf Spiele, die sie verlieren könnten, lassen sie sich gar nicht erst ein.</p>
<p>Ihre Träume kommen der Wirklichkeit nicht in die Quere, weil sie keine haben. Tobias Haberl ergänzt: „Das Rauschen der iPad-Lüftung ist der Sound ihres Lebens, auf die Knie fallen sie nur, um das Notebook-Kabel einzustecken, selbstverständlich vertrauen sie Algorithmen mehr als Menschen, weil die nie müde werden, längst ist jeder Winkel ihrer Seele digital erreichbar.“ Ihre Dämonen haben sie verdrängt, ihre Abgründe versiegelt, rauschhafte Ausschweifungen sollen ihnen nicht die Wochenperformance verhageln.</p>
<p><strong>Pragmatiker sind weder lässig noch cool</strong></p>
<p>Am Ende ihres Lebens werden sie die meiste Zeit mit ihrem Notebook verbracht haben, dabei sind sie, und das macht die Sache nicht leichter, oft ganz sympathisch. Tobias Haberl stellt fest: „Sie wollen nicht schnell und gefährlich, sondern gesund und lange leben, weshalb sie YouTube-Kanäle zu den Themen Ernährung und Achtsamkeit abonniert und dieses internetaffine Spinning-Bike erworben haben, auf dem sie zusammen mit Webdesignern aus Tel Aviv ihre Performance steigern.“</p>
<p>Tobias Haberl erläutert: „Suchen sie Entspannung, schauen sie ein Kaminfeuer-Video, suchen sie Spaß, verabreden sie sich in einer Event-Location, wollen sie lässig wirken – und das wollen sie immer, weil sie ahnen, dass sie es nicht sind –, tragen sie zum Anzug weiße Turnschuhe, was wirklich nur achtzigjährige Franzosen tun sollten, die im Park Boule spielen.“ Seit Neuestem interessieren sie sich für Politik, die Grünen finden sie „erfrischend“, wirklich am Herzen liegt ihnen vor allem die Zurschaustellung ihres guten Geschmacks. Quelle: „Der gekränkte Mann“ von Tobias Haberl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Rechtspopulisten sind unterkühlte Männer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2024 01:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Rechtspopulisten ist autoritäre Männlichkeit die Lösung für alles, wovon sie sich bedroht fühlen. Tobias Haberl kennt diese vermeintlichen Bedrohungen: „Muslimische Flüchtlinge, gierige Techkonzerne, lästige Gendersternchen, tätowierte Frauen mit Nasenring, nervige Veganer, aufmüpfige Klimaaktivisten und das permanente Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren.“ Manchmal können sie an gar nichts anderes mehr denken, wie ... <a title="Rechtspopulisten sind unterkühlte Männer" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/tobias-haberl-rechtspopulistische-maennlichkeit.html" aria-label="Mehr Informationen über Rechtspopulisten sind unterkühlte Männer">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Rechtspopulisten ist autoritäre Männlichkeit die Lösung für alles, wovon sie sich bedroht fühlen. Tobias Haberl kennt diese vermeintlichen Bedrohungen: „Muslimische Flüchtlinge, gierige Techkonzerne, lästige Gendersternchen, tätowierte Frauen mit Nasenring, nervige Veganer, aufmüpfige Klimaaktivisten und das permanente Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren.“ Manchmal können sie an gar nichts anderes mehr denken, wie man nicht mehr von einem Gemälde wegschauen kann, das leicht schief an der Wand hängt. Weil sie die Gegenwart als „ver-rückt“ empfinden, nehmen sie Zuflucht bei verklärten Erinnerungen an die Vergangenheit, von denen sie sich trösten lassen. Im Gegenzug verteufeln sie die Generation „Greta“ und überhaupt alle, die ihnen ihre Erinnerungen nachträglich vermiesen wollen. Der Literaturwissenschaftler Tobias Haberl schreibt für das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Sein letztes Buch „Die große Entzauberung – Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen“ wurde ein Bestseller. <span id="more-5476"></span></p>
<p><strong>Rechtspopulistische Männer bilden einen Panzer aus</strong></p>
<p>Diese rechtspopulistischen Männer sind Nachfahren jener Freikorpssoldaten, die der Kulturtheoretiker Klaus Theweleit vor vierzig Jahren in seinem zwölfhundert Seiten starken Standardwerk „Männerfantasien“ analysierte, indem er Briefe aus den 1920er Jahren auswertete. Dabei handelt es sich um soldatisch geprägte Männer, die statt einer Beziehung einen Panzer ausbildeten, um das angsterfüllte, instabilere Innere im Zaum zu halten. Es waren unterkühlte Männer, die Frauen nur denken konnten als Huren, Mütter oder weiße Krankenschwestern.</p>
<p>Im Endeffekt waren sie unfreie Männer, die darunter leiden, nicht zu Ende geboren zu sein. Tobias Haberl stellt fest: „Während die westliche Welt weiblicher, liberaler und ökologischer wird, fühlen sich diese Männer funktionslos, ja entwertet. Es ist wie in einem Paternoster: Die einen fahren rauf, die anderen runter, und zwar mit Schwung ins Souterrain.“ Die Frauen aber lassen sich nicht mehr einschüchtern. Sie sind gekommen, um zu bleiben. Sie sind nicht mehr bereit, die Schwäche von Männern auszugleichen und dabei auch noch blendend aussehen zu müssen.</p>
<p><strong>Viele Frauen werden lauter und mutiger</strong></p>
<p>Jede Gemeinheit, jeder Übergriff wird kritisch zurückgespiegelt. Sie taufen den „Weltfrauentag“ am 8. März in „Frauenkampftag“ um und schließen sich zu Protestmärschen zusammen. Die Frauen werden lauter, mutiger, fordernder im Netz, im Beruf, in der Familie, verzichten auf Rasieren und Diäthalten. Sie präsentieren selbstbewusst vermeintliche Makel, wehren sich gegen verbale Belästigung, indem sie die Sprüche, die ihnen hinterhergerufen werden, sogenannte Catcalls, mit Kreide auf die Straße schreiben.</p>
<p>Die Gewaltstatistiken sind erschütternd: Jede zehnte Frau in der Europäischen Union (EU) wurde schon mal vergewaltigt. Tobias Haberl fügt hinzu: „In Deutschland erlebt alles dreiunddreißig Minuten eine Frau häusliche Gewalt. Alle zwei Tage versucht ein Mann, seine Partnerin oder Ex-Partnerin umzubringen, alle drei Tage gelingt es.“ Besonders gefährdet sind Frauen in der Schwangerschaft, nach einer Trennung oder wenn sie beruflich erfolgreich sind. Die Zeitungen berichten dann von einem Eifersuchtsdrama und verschleiern, was eigentlich passiert ist, nämlich dass ein Mann eine Frau getötet hat, weil sie eine Frau ist. Quelle: „Der gekränkte Mann“ von Tobias Haberl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Entmachtung der Männer schreitet voran</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2024 09:05:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mann ist nicht mehr der Garant der sozialen Ordnung und die Frau nicht mehr sein launisches Beiwerk. Tobias Haberl stellt fest: „Die Zeiten, in denen eine männliche Monokultur Frauen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaften ausschließen konnte, sind vorbei.“ Nur die katholische Kirche wehrt sich noch gegen die allmähliche Entmachtung der Männer, aber die ... <a title="Die Entmachtung der Männer schreitet voran" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/tobias-haberl-entmachtung-der-maenner.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Entmachtung der Männer schreitet voran">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mann ist nicht mehr der Garant der sozialen Ordnung und die Frau nicht mehr sein launisches Beiwerk. Tobias Haberl stellt fest: „Die Zeiten, in denen eine männliche Monokultur Frauen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaften ausschließen konnte, sind vorbei.“ Nur die katholische Kirche wehrt sich noch gegen die allmähliche Entmachtung der Männer, aber die ist mit ihren zweitausend Jahren auch schon alt und nicht immer so beweglich. Von Google über Hollywood bis zur Jungen Union berichten Frauen über Diskriminierung und verkrustete Rollenklischees, nicht tuschelnd auf dem Frauenklo, sondern laut und öffentlich. Und je selbstbewusster Frauen von Missbrauch berichten und Spitzenpositionen fordern, desto größer wird der Druck auf Männer, sich zu positionieren. Der Literaturwissenschaftler Tobias Haberl schreibt für das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Sein letztes Buch „Die große Entzauberung – Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen“ wurde ein Bestseller. <span id="more-5306"></span></p>
<p><strong>Männer definieren sich stark über Hierarchien und Abgrenzung</strong></p>
<p>Im Moment zieht sich ein Graben durch die Männerwelt. Auf der linken Seite heißt es: Männer müssen sich anpassen. Auf der rechten Seite: Männer sind, wie sie sind – ein gigantischer Haufen Testosteron. Tobias Haberl erklärt: „Die einen haben sich in der neuen Vielfalt gekonnt positioniert, die anderen verstehen die Welt nicht mehr, weil sie von Menschen kritisiert, beschimpft und verdrängt werden, die sie vorher nicht mal bemerkt haben.“</p>
<p>Laut Studien definieren sich Männer stärker über Hierarchien und Abgrenzung als Frauen. Je weiter politisch rechts sie stehen, desto größer ist ihre Sehnsucht nach Autorität und militärischen Strukturen. Tobias Haberl fügt hinzu: „Es sind also vor allem bürgerliche, konservative und rechte Männer, die Schnappatmung bekommen, wenn die Ordnung, die ihnen ein Leben lang natürlich vorgekommen ist, ins Wanken gerät.“ Im Moment kämpfen sie darum, in einer sich rasant wandelnden Welt noch ein bisschen mitmischen zu dürfen. </p>
<p><strong>Manche Männer fühlen sich permanent bedroht</strong></p>
<p>Diese Männer haben das heftige Gefühl, dass ihnen etwas weggenommen wird. Und damit haben sie, Tobias Haberl kann es nicht anders sagen: vollkommen recht. Sie verlieren tatsächlich Privilegien, die sie jahrhundertelang auf Kosten anderer innehatten. Und nun fühlen sie sich permanent bedroht. Für Alice Schwarzer, die die Frauenzeitschrift „Emma“ gegründet hat, sind Rechtsradikale und Islamisten lauter gekränkte Männer, die an Minderwertigkeitskomplexen und Größenwahn leiden. </p>
<p>Diese gekränkten Männer kompensieren ihren Bedeutungsverlust durch Aggressionen und können den Gedanken nicht ertragen, die traurigen Überbleibsel einer untergehenden Ära zu sein. Dagegen scheinen die Frauen, die auf sie herabsehen, von einer strahlenden Zukunft geküsst zu sein. Tobias Haberl weiß: „Viele Männer tun sich schwer mit einem Kultur- und Normenwandel, auch mit neuen Anforderungen, die an sie gestellt werden. Die Vorstellung, dass Frauen und Männer nicht nur theoretisch, sondern tatsächlich gleiche Rechte haben, empfinden sie nicht als Fortschritt, sondern als Angriff auf ihre Identität, ja als Niederlage.“ Quelle: „Der gekränkte Mann“ von Tobias Haberl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Viele Männer sind ziemlich scheiße</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 02:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt ein gutes Argument gegen das Buch „Der gekränkte Mann“. Viele Männer sind tatsächlich ziemlich scheiße: Adolf Hitler, Osama bin Laden, Donald Trump, Björn Höcke und viele andere. Terroristen, Taliban, Amokläufer sind in der Regel Männer. Tobias Haberl fügt hinzu: „Für eine böse Frau muss man lange überlegen. Beate Zschäpe? Vielleicht. Eine langweilige, anstrengende, ... <a title="Viele Männer sind ziemlich scheiße" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/tobias-haberl-boese-maenner.html" aria-label="Mehr Informationen über Viele Männer sind ziemlich scheiße">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt ein gutes Argument gegen das Buch „Der gekränkte Mann“. Viele Männer sind tatsächlich ziemlich scheiße: Adolf Hitler, Osama bin Laden, Donald Trump, Björn Höcke und viele andere. Terroristen, Taliban, Amokläufer sind in der Regel Männer. Tobias Haberl fügt hinzu: „Für eine böse Frau muss man lange überlegen. Beate Zschäpe? Vielleicht. Eine langweilige, anstrengende, oberflächliche? Kein Problem – ein Blick auf Instagram genügt.“ Aber eine, die kriminell oder sogar gewalttätig ist? Schwierig. Und wenn einem eine einfällt, ist meistens ihr Vater oder Ehemann schuld. Männer vergewaltigen mehr, töten mehr und verschicken definitiv mehr Fotos von ihrem Geschlechtsteil, die keiner haben will. Der Literaturwissenschaftler Tobias Haberl schreibt für das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Sein letztes Buch „Die große Entzauberung – Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen“ wurde ein Bestseller. <span id="more-5167"></span></p>
<p><strong>Manche Männer sind Feiglinge</strong></p>
<p>Eigentlich geht es in dem Buch „Der gekränkte Mann“ nicht um böse Männer, sondern um den Rest. Also um alle anderen, die in Ordnung, aber unbeholfen, schwerfällig und durcheinander sind, weil sich so vieles verändert, dass sie die Welt und manchmal sich selbst nicht mehr verstehen. Tobias Haberl weiß: „Es ist tatsächlich so, dass wir heute anders essen, reisen, fernsehen, reden, flirten und streiten als noch vor zehn oder zwanzig Jahren.“ Manche kommen da nicht mehr mit, manche wollen auch nicht mehr mitkommen.</p>
<p>Sie wollen nicht wahrhaben, dass es vorbei ist mit der Normalität der letzten Jahrzehnte, dass sie die Gesellschaft gerade tiefgreifend wandelt. Tobias Haberl erklärt: „Diese Männer sind die Kehrseite einer Welt im Wandel, die Zusammenrottung gekränkter Egos.“ Dabei handelt es sich um Feiglinge, die wollen, dass das Morgen genauso ist wie das Heute und die Angst vor der Zukunft haben, in der sie keine Rolle mehr spielen. Denn sie sind von Frauen, Algorithmen oder aufgeschlossenen Männern zur Seite gedrängt worden.</p>
<p><strong>Eine fragile Männlichkeit kann in rechtes Denken münden</strong></p>
<p>Und deswegen muss Tobias Haberl kurz über sie sprechen, weil die Krise ihrer männlichen Identität verknüpft ist mit einer Krise der politischen Strukturen. Weil die Angst und der Frust dieser Männer die Demokratie so bedrohen, dass man sie nicht ignorieren sollte. Weil schon Jean-Paul Sartre in seinem Essay „Kindheit eines Chefs“ beschreibt, wie eine fragile Männlichkeit, die sich nach sozialer und sexueller Bestätigung sehnt, in rechtes Denken münden kann.</p>
<p>Tobias Haberl stellt fest: „Nachdem das Patriarchat über Jahrtausende wie ein Geschwür vor sich hin wuchern konnte, wird es seit einigen Jahren massiv hinterfragt und attackiert.“ Im Moment sind die Leute verrückt nach Büchern, die den Untergang einer männlich dominerten Zivilisation beschwören. Ein Kultbuch von Margarete Stokowski aus dem Jahr 2018 trägt den Titel „Die letzten Tage des Patriarchats“. Vier Jahre später schleppt es sich mit rasselndem Atem von Niederlage zu Niederlage. Quelle: „Der gekränkte Mann“ von Tobias Haberl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Männer haben Lust am Untergang</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/tobias-haberl-maenner-versus-frauen.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 02:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[„Frauen sind Gemälde, Männer sind Probleme“, hat Oscar Wilde mal geschrieben. Für Tobias Haberl sind Männer Gemälde und Frauen Problemlöser, wie wissen wie man Kalkreste aus dem Wasserkocher bekommt: Männer haben immer ein bisschen Lust am Untergang. Männer ziehen sich in Wälder zurück, wenn sie die Menschheit nicht mehr ertragen (Henry David Thoreau).“ Sie tapezieren ... <a title="Männer haben Lust am Untergang" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/tobias-haberl-maenner-versus-frauen.html" aria-label="Mehr Informationen über Männer haben Lust am Untergang">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Frauen sind Gemälde, Männer sind Probleme“, hat Oscar Wilde mal geschrieben. Für Tobias Haberl sind Männer Gemälde und Frauen Problemlöser, wie wissen wie man Kalkreste aus dem Wasserkocher bekommt: Männer haben immer ein bisschen Lust am Untergang. Männer ziehen sich in Wälder zurück, wenn sie die Menschheit nicht mehr ertragen (Henry David Thoreau).“ Sie tapezieren die Wände ihres Schlafzimmers mit Kork, legen sich ins Bett und schreiben einen Jahrhundertroman (Marcel Proust). Oder sie gehen auf den Champs-Élysées spazieren und werden von einem herunterfallenden Ast erschlagen (Ödön von Horváth). Frauen sind für Tobias Haberl seine Mutter, die den Sand aus seinen Tennissocken wäscht. Der Literaturwissenschaftler Tobias Haberl schreibt für das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Sein letztes Buch „Die große Entzauberung – Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen“ wurde ein Bestseller. <span id="more-5006"></span></p>
<p><strong>Bei Männern gab es nur Triumph oder Tod</strong></p>
<p>Unter Frauen versteht Tobias Haberl pragmatische Wesen, die mit hausfraulicher Geduld jede Schwierigkeit meistern und beim Anblick eines Mühlrads nicht gleich ans Sterben denken. Und dann sind da noch die unerreichbaren Frauen, die es in Wahrheit gar nicht gibt oder die zu weit weg sind. Dabei handelt es sich um Wesen aus einer anderen Welt, auf der Leinwand und in den Zeitschriften. Wie hätte Tobias Haberl begreifen sollen, dass er keine weiblichen Stimmen vernahm, weil sie in einer männerzentrierten Gesellschaft überhört, ignoriert oder mundtot gemacht wurden?</p>
<p>Es sind ihr Fetisch des „win or lose“, ihre Unvollkommenheit und kindische Selbstüberschätzung, die Tobias Haberl bei Männern anzieht. Roger Willemsen, einer der größten Männer Deutschlands, hat mal geschrieben, „Wie are the Champions“ von Queen und „I`m a loser, baby, so why don`t you kill me? von Beck seien die beiden liturgischen Zeilen der Popkultur – Triumph oder Tod, alles andere ist nicht der Rede wert. Tobias Haberl erklärt: „Die Idole meiner Jugend sind strahlende Sieger oder jämmerliche Verlierer, Kämpfer oder Zweifler, harte Hunde oder verzärtelte Flaneure, die alles sind, nur nicht gewöhnlich.“ </p>
<p><strong>Männlichkeit hat ihren positiven Klang verloren</strong></p>
<p>Zu Beginn des 21. Jahrhunderts fliegen den Männern diese Heroisierungsgeschichten um die Ohren. „Männlichkeit hat ihren positiven Klang verloren“, schreibt der Journalist Rainer Hank. Es handelt sich dabei um nichts anderes als Rollenbilder, performativ hergestellt und sozial konstruiert zur Legitimation und Durchsetzung von Macht. Tobias Haberls Helden von damals sind die Lachnummern von heute: Clint Eastwood, Sylvester Stallone, Bruce Willis, unreife Ego-Maschinen, die auf andere eindreschen, um sich ein bisschen geiler vorkommen zu können.</p>
<p>Heute ist tatsächlich alles, was in Tobias Haberls Jugend cool war, fragwürdig, peinlich oder verboten. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen, was leichter gesagt als getan ist. Tobias Haberl nennt ein Beispiel: „Ein schlecht rasierter Typ, der allein am Tresen steht, ist nicht mehr lässig, sondern deprimierend, wenn er nicht gerade auf sein Tinder-Date wartet.“ Eine weiße Frau mit großen Brüsten ist kein Sexsymbol mehr, sondern diversitätsfeindlich. Und ein Surfer, der mit dem VW-Bus durch die Welt gondelt, kein Romantiker, sondern ein Klimasünder. Quelle: „Der gekränkte Mann“ von Tobias Haberl</p>
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		<title>Viele Menschen achten auf äußere Signale</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2023 01:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[Michael Lehofer erklärt: „Wir sind psychosexuell gesehen Fetischisten. Daher fahren wir alle in gewisser Weise auf äußere Signale ab. Wenn Menschen einen Partner suchen, kann es passieren, dass sie auf einen wunderbaren Menschen treffen.“ Wenn dieser jedoch nicht die Erfüllung der psychosexuellen Bedürfnisse verheißt, wird der wunderbare Mensch lediglich ein guter Freund bleiben und nicht ... <a title="Viele Menschen achten auf äußere Signale" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/michael-lehofer-fetischisten.html" aria-label="Mehr Informationen über Viele Menschen achten auf äußere Signale">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Lehofer erklärt: „Wir sind psychosexuell gesehen Fetischisten. Daher fahren wir alle in gewisser Weise auf äußere Signale ab. Wenn Menschen einen Partner suchen, kann es passieren, dass sie auf einen wunderbaren Menschen treffen.“ Wenn dieser jedoch nicht die Erfüllung der psychosexuellen Bedürfnisse verheißt, wird der wunderbare Mensch lediglich ein guter Freund bleiben und nicht ganzheitlich – damit ist gemeint: auch als geschlechtliches Wesen – angesprochen werden. Eine Frau will, dass ein Mann will, um selbst wollen zu können. Männer, die quasi Frauen fragen, was sie wollen dürfen, werden von den wenigsten als attraktiv wahrgenommen, obwohl das paradoxerweise auch irgendwie viele Frauen einfordern. Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Michael Lehofer ist ärztlicher Direktor und Leiter der einer Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Landeskrankenhaus Graz II. <span id="more-4951"></span></p>
<p><strong>Angabe ist eine Form von Machotum</strong></p>
<p>Heute weiß Michael Lehofer, dass Frauen es überaus schätzen, wenn man ihre Grenzen, die sie selbst bestimmen wollen und müssen, beachtet. Gleichzeitig weiß er aber auch, dass sie es schätzen, wenn man ihnen vermittelt, dass man auch über die Grenzen gehen könnte, wenn man wollte. Diese Form oberflächlichen Selbstbewusstseins ist für die meisten Frauen ein Gewürz, dass sie als psychosexuellen Attraktor erleben. Viele Männer glauben sich positiv in Szene setzen zu müssen, indem sie angeben.</p>
<p>Das ist eine Form von Machotum, die nicht so gut ankommt, zumindest in der Regel. Doch wer angibt, ist marktschreierisch. Michael Lehofer stellt fest: „Er weiß eigentlich nicht, was er wert ist. Wenn man schon angibt, dann bitte dosiert. Auch da gilt: Oberflächlichkeit ist etwas, das man können sollte.“ Denn ein Mensch, der nicht oberflächlich sein kann, ist meist zu schwerfällig, einfach anstrengend. Es ist nicht fein, seine Zeit mit Menschen zu verbringen, die immer tiefschürfend sind. </p>
<p><strong>Humor ist das Schmiermittel des Lebens</strong></p>
<p>Das macht das Leben zu schwer. Fein dagegen ist es, wenn ein Mensch alles kann, und alles zu seiner Zeit. Irgendwie ist es ja lächerlich, ein Macho zu sein. Und doch bleibt einem als Mann nichts anderes übrig, wenn man für das andere Geschlecht attraktiv sein will. Um die Lächerlichkeit in Maßen zu halten, ist Humor vonnöten. Humor ist das Schmiermittel des Lebens. Er setzt die Möglichkeit voraus, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen und folglich zuallererst über sich selbst lachen zu können.</p>
<p>Was macht einen Macho attraktiv? Michael Lehofer erläutert: „Es ist die Tatsache, dass er cool ist. Cool ist jemand, der nicht Opfer seiner eigenen Emotionen ist. Manchmal ist es ganz angenehm, wenn die Emotionen nicht so drängend sind. Genau das bietet der Macho den Frauen.“ Es ist also nicht von Nachteil, als Voraussetzung einer Beziehung zwischen Mann und Frau Macho zu können. Die Dosis bestimmt allerdings die Qualität beziehungsweise macht das Gift. Quelle: „40 verrückte Wahrheiten über Frauen und Männer“ von Micheal Lehofer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Männer stehen für Freiheit und Macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Aug 2023 01:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich wird die ganze verdammte Welt von Männern am Laufen gehalten, die sich am liebsten selbst reden hören und ihre Vorstellung von Männlichkeit an ihre Söhne weitergeben. Tobias Haberl stellt fest: „Es ist eine sexistische Welt, sehr weiß, sehr männlich, sehr heterosexuell, die von zahllosen Filmen und Werbespots reproduziert wird.“ Frauen machen Werbung für Geschirrspülmittel, ... <a title="Männer stehen für Freiheit und Macht" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/tobias-haberl-vorteile-von-maennern.html" aria-label="Mehr Informationen über Männer stehen für Freiheit und Macht">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wird die ganze verdammte Welt von Männern am Laufen gehalten, die sich am liebsten selbst reden hören und ihre Vorstellung von Männlichkeit an ihre Söhne weitergeben. Tobias Haberl stellt fest: „Es ist eine sexistische Welt, sehr weiß, sehr männlich, sehr heterosexuell, die von zahllosen Filmen und Werbespots reproduziert wird.“ Frauen machen Werbung für Geschirrspülmittel, Gardinen und Waschpulver, Männer für Autos, Versicherungen und Weinbrand. Männer stehen für Freiheit, Abenteuer und Macht, Frauen für Saubermachen und Körperpflege. So etwas wie Lebensglück wird so gut wie immer von einem heterosexuellen Paar mit einem Sohn und einer Tochter symbolisiert. Der Literaturwissenschaftler Tobias Haberl schreibt für das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Sein letztes Buch „Die große Entzauberung – Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen“ wurde ein Bestseller. <span id="more-4772"></span></p>
<p><strong>Menschen sollten partnerschaftlich ihre Rolle finden können</strong></p>
<p>Trotzdem hat Tobias Haberl nicht das Gefühl, dass er, zum Beispiel gegenüber seiner Schwester, privilegiert sein könnte, dass ihr weniger zugetraut oder gestattet wurde. Sie bekommt alles, was auch Tobias Haberl bekommt, das gleiche Taschengeld, die gleiche Liebe, an Weihnachten liegen genau so viele Geschenke auf der linken wie auf der rechten Seite des Baumes. Tobias Haberl weiß nichts von der permanenten Unsicherheit, ohne die sich Frauen ihr Leben nicht vorstellen können. </p>
<p>Tobias Haberl ist tatsächlich erst bei der Arbeit an seinem Buch „Der gekränkte Mann“ aufgefallen, dass sein halbes Leben fast ausnahmslos von Männern geprägt wurde. Die Politikerin Rita Süßmuth hat einmal gesagt, dass Politik keine Männer- und Frauenbilder entwerfen, sondern Bedingungen schaffen solle, dass Menschen partnerschaftlich ihre Rolle finden könnten. Das kann man gar nicht oft genug wiederholen. Tobias Haberl merkt es nicht und denkt nicht darüber nach, dass es sich den ganzen Tag mit Ideen, Meinungen und Fantasien von Männern beschäftigt. </p>
<p><strong>Tobias Haberl identifiziert sich mit männlichen Helden</strong></p>
<p>Tobias Haberl weiß noch, wie irritiert er war, als er mit siebzehn zum ersten Mal „Thelma &#038; Louise“ sah: „Es war nur so ein Gefühl, eine Ahnung, ich mochte den Film, aber etwas störte und hinderte mich daran, in die Handlung einzutauchen.“ Heute weiß er, woran es lag: Die beiden Hauptfiguren, die am Ende jubelnd mit dem Cabrio über die Klippe rasen, sind Frauen. Oder anders: keine Männer. Denn Tobias Haberl schwärmt für Männer, die grandios auftrumpfen oder interessant scheitern. </p>
<p>Auch in Büchern identifiziert sich Tobias Haberl ausnahmslos mit männlichen Helden, obwohl er zu seiner Verteidigung sagen muss, dass es weibliche kaum gibt, zumindest nicht in den Romanen, die er in die Finger kriegt. Okay, vielleicht Lolita, aber die wird ja von einem älteren notgeilen Schriftsteller durch die Gegend kutschiert. Wahrscheinlich hat Tobias Haberl sogar unbewusst einen Bogen um Frauenfiguren gemacht und er ist ihnen, ohne es zu merken, aus dem Weg gegangen. Quelle: „Der gekränkte Mann“ von Tobias Haberl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Tobias Haberl beschreibt gekränkte Männer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2023 01:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aufrichtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Mann hat man heute drei Möglichkeiten: Man kann resignieren, aggressiv oder nachdenklich werden. Tobias Haberl hat mal eine Psychoanalyse gemacht, vier Jahre lang, zwei Stunden pro Woche. Seither schafft er es nicht mehr, sich selbst zu belügen. Das macht sein Leben nicht leichter, glücklich wird er schon gar nicht. Tobias Haberl betont: „Wer über ... <a title="Tobias Haberl beschreibt gekränkte Männer" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/tobias-haberl-schreibt-ueber-gekraenkte-maenner.html" aria-label="Mehr Informationen über Tobias Haberl beschreibt gekränkte Männer">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Mann hat man heute drei Möglichkeiten: Man kann resignieren, aggressiv oder nachdenklich werden. Tobias Haberl hat mal eine Psychoanalyse gemacht, vier Jahre lang, zwei Stunden pro Woche. Seither schafft er es nicht mehr, sich selbst zu belügen. Das macht sein Leben nicht leichter, glücklich wird er schon gar nicht. Tobias Haberl betont: „Wer über gekränkte Männer schreibt, kann vom Feminismus nicht schweigen.“ Er weiß nicht, ob Männer und Frauen von Natur aus verschieden sind oder nur unterschiedlich erzogen werden. Er hat keine Ahnung, ob Frauen weniger Kriege führen würden, kann es sich aber gut vorstellen. Der Literaturwissenschaftler Tobias Haberl schreibt für das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Sein letztes Buch „Die große Entzauberung – Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen“ wurde ein Bestseller. <span id="more-4712"></span></p>
<p><strong>Männer sollen kein Risiko scheuen</strong></p>
<p>Aufrichtigkeit kann wehtun, Aufrichtigkeit kann auch mal danebengehen, Tobias Haberl findet nicht, dass man deshalb auf sie verzichten sollte. „Man kann nicht immer ein Held sein, aber man kann immer ein Mann sein“, hat Johann Wolfgang von Goethe geschrieben. Männern macht man oft den Vorwurf, dass sie nicht selbstkritisch über ihre Privilegien nachdenken. Es gibt Männer, die arbeiten viel und machen sonst, worauf sie gerade Lust haben. </p>
<p>Im Jahr 1976 erscheint in Amerika das Buch „The Forty-Nine Percent Majority“: The Male Sex Role“, in dem ein neues Männerbild für die postindustrielle Ära vorgestellt wird, das aus vier Säulen besteht. Erstens sollen sich Männer nicht wie Frauen benehmen. Zweitens gehört es zu ihrer Pflicht, dass Männer Erfolg, Prestige, Macht und Ansehen anstreben. Drittens sollen Männer unabhängig sein, keine Gefühle zeigen und durch entschlossenes Handeln überzeugen. Viertens erwartet man von Männern, dass sie mutig nach vorne schauen und kein Risiko scheuen. </p>
<p><strong>Männer diskriminieren Feministinnen als Kratzbürsten</strong></p>
<p>In den späten Siebziger- und Achtzigerjahren macht die Gesellschaft eine Rolle rückwärts. Tobias Haberl erklärt: „Männer haben Feministinnen so lange als Kratzbürsten diskriminiert, dass junge Frauen keine mehr sein wollen.“ Frei nach Charles Bukowski, der schreibt, dass Feminismus nur existiere, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren. Herbert Grönemeyer singt, dass Männer außen hart und innen ganz weich sind. Deutschland wird von einem riesigen Mann aus der Provinz regiert, der am liebsten Saumagen ist. </p>
<p>Es gibt sie schon, die Latzhosen und Lichterketten, aber sie bleiben ein Hintergrundrauschen, ehrlich gesagt kriegt Tobias Haberl sie gar nicht mit. Männer, die auf sich halten, tragen Anzüge und sitzen in Büros mit spektakulärer Aussicht und Sekretärin im Vorzimmer, die sie „Fräulein“ nennen. Tobias Haberl ergänzt: „Alle paar Wochen brechen sie zu einer Dienstreise auf, um sich der eigenen Bedeutsamkeit zu versichern. Nach drei Tagen kommen sie zurück nach Hause, werfen den Mantel in die Ecke und fragen, was es zu essen gibt.“ Quelle: „Der gekränkte Mann“ von Tobias Haberl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Weiße Männer sind Geisterfahrer der Nation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Apr 2023 01:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Michel de Montaigne stammt der Satz, dass es doch erlaubt sein müsse, von einem Dieb zu sagen, dass er ein schönes Bein habe. Heute sagen viele: Dieb ist Dieb – und meist ist er ein Mann. Die feministische Schriftstellerin Doris Lessing beklagte schon vor Jahren, dass die Abwertung alles Männlichen so sehr Teil der ... <a title="Weiße Männer sind Geisterfahrer der Nation" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/tobias-haberl-weisse-maenner-als-geisterfahrer.html" aria-label="Mehr Informationen über Weiße Männer sind Geisterfahrer der Nation">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Michel de Montaigne stammt der Satz, dass es doch erlaubt sein müsse, von einem Dieb zu sagen, dass er ein schönes Bein habe. Heute sagen viele: Dieb ist Dieb – und meist ist er ein Mann. Die feministische Schriftstellerin Doris Lessing beklagte schon vor Jahren, dass die Abwertung alles Männlichen so sehr Teil der westlichen Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen werde. Man hätte sich so lange eingeredet, dass Männer das Problem und Frauen die Lösung seien, dass es sich natürlich anfühle, ja dass man es tatsächlich glaubte. Tobias Haberl fügt hinzu: „Im Moment sind weiße Männer die Geisterfahrer der modernen Gesellschaft, über die alles gesagt werden darf – nur nichts Gutes.“ Der Literaturwissenschaftler Tobias Haberl schreibt für das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Sein letztes Buch „Die große Entzauberung – Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen“ wurde ein Bestseller. <span id="more-4517"></span></p>
<p><strong>Jeder Mann ist ein möglicher Teufel</strong></p>
<p>Verdächtig ist jeder, der weiß, heterosexuell, über vierzig und mit seiner Identität einigermaßen einverstanden ist. Problematisch wird es, wenn er beispielsweise Tweedsakkos trägt, Botho Strauß liest, in der Provinz lebt, CDU wählt und in die Kirche geht. Dann nämlich wird er verspottet, und zwar von denselben Menschen, die im Internet für Toleranz und Meinungsfreiheit eintreten. Tobias Haberl weiß: „Die meisten Männer sind weder glühende Feministen noch Frauenfeinde, sondern irgendwas dazwischen.“</p>
<p>Im Moment sind viele verunsichert, weil man sie mit fragwürdigen Geschlechtsgenossen in einen Topf wirft, als steckte in jedem Mann ein möglicher Teufel. Viele ältere Männer fühlen sich abgehängt in einer Arbeitswelt, die jünger und weiblicher zu werden versucht. Sie sind irritiert von einer digitalen Gegenwart, die sich so rasant verändert, dass sie sich überfordert und bedeutungslos vorkommen. Die Ära des Patriarchats stirbt vor sich hin, die Gesellschaften des Westens sind transparenter und vielfältiger geworden. </p>
<p><strong>Die Gesellschaft steckt in einem angestrengten Kulturkampf</strong></p>
<p>Trotzdem gibt es noch jede Menge zu tun. Tobias Haberl stellt fest: „Es wird Jahrzehnte dauern, bis die erkämpften Rechte Wirklichkeit werden und sämtliche Vorurteile gegen Frauen und Minderheiten aus unseren Köpfen verschwunden sind. Neue Formen von Macht, Verantwortung und Liebe werden entstehen, die wir uns noch gar nicht vorstellen können, auch neue Konflikte und Verteilungskämpfe.“ Wer weiß, vielleicht ist die Zukunft am Ende tatsächlich eine Verweichlichung.</p>
<p>Dann triumphiert das vermeintlich schwache Geschlecht über das vermeintlich starke. Aber noch ist diese Zeit nicht gekommen. Noch steckt die Gesellschaft in einem angestrengten Kulturkampf, der mit Verletzungen auf beiden Seiten einhergeht. Tobias Haberl erklärt: „Ich glaube nicht, dass wir uns als Gesellschaft weiterentwickeln, wenn wir ältere weiße Männer grundsätzlich als Mängelwesen demontieren.“ Man kann viel kaputt machen, wenn man für eine gute Sache ohne Empathie und Rücksicht auf Verluste kämpft. Quelle: „Der gekränkte Mann“ von Tobias Haberl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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