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	<title>Intimität &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>In der Liebe herrscht wunderbare Intimität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2021 01:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berührung]]></category>
		<category><![CDATA[Ekstase]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt in jeder Liebe den Moment, in dem die Grenze zum Körper des Anderen überschritten wird. Dann beginnt eine einzigartige Intimität, eine Nähe, in der die Liebenden beinahe ganz angekommen sind. Peter Trawny erläutert: „Diese Nähe, ihre Erfahrung, ruft etwas hervor, das zuerst und zuletzt unsagbar bleibt. Wer darauf achtet, wird merken, dass es mehr ist als ein bloßes Gefühl.“ Zunächst wird die Berührung offenbar. Man wendet sich dem Körper der Geliebten zu und streichelt ihn. Nun verändert sich die gemeinsame Situation. Mit dem Streicheln ist der Geliebte nicht&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt in jeder Liebe den Moment, in dem die Grenze zum Körper des Anderen überschritten wird. Dann beginnt eine einzigartige Intimität, eine Nähe, in der die Liebenden beinahe ganz angekommen sind. Peter Trawny erläutert: „Diese Nähe, ihre Erfahrung, ruft etwas hervor, das zuerst und zuletzt unsagbar bleibt. Wer darauf achtet, wird merken, dass es mehr ist als ein bloßes Gefühl.“ Zunächst wird die Berührung offenbar. Man wendet sich dem Körper der Geliebten zu und streichelt ihn. Nun verändert sich die gemeinsame Situation. Mit dem Streicheln ist der Geliebte nicht mehr der Körper, der er vorher war. Er wird Fleisch, ein Körper, der begehrt und dieses Begehren zeigt. Peter Trawny gründete 2012 das Martin-Heidegger-Institut an der Bergischen Universität in Wuppertal, das er seitdem leitet. <span id="more-2867"></span></p>
<p><strong>Die Sexualität ist weder Wissen noch Können</strong></p>
<p>Zugleich aber wird man selbst Fleisch, denn mit dem Streicheln verändert sich auch der eigene Körper. Die Fleischwerdung ist doppelt, weil es das eigene Fleisch und das der Geliebten ist. Und sie ist wechselseitig, weil man den anderen Fleisch werden lasse, indem er es einen selbst werden lässt. Das alles geschieht, wenn die Berührung zum Genuss wird, zum ohne Zweifel größten Genuss, der einem Menschen möglich ist. Die Nähe in der Intimität des orgiastischen Berührens bleibt ein einzigartiges Versprechen.</p>
<p>Die intime Berührung im Beischlaf ist für Peter Trawny die totale Entblößung, Nacktheit und damit Schutzlosigkeit. In dieser gegenseitigen Aussetzung spielt es keine Rolle mehr, was jemand weiß oder kann. Emmanuel Levinas schreibt: „Die Sexualität ist uns weder Wissen noch Können.“ Man lässt demnach all das zurück, was einen als Individuum vom Anderen trennt. Auch die persönliche Macht, sei sie politisch oder ökonomisch oder durch beides charakterisiert, verschwindet.</p>
<p><strong>Die Ekstase rührt ans Heilige</strong></p>
<p>In dieser Ausgeliefertheit verlässt der Mensch seine Ordnung. Die Blöße setzt ihn frei über die nur bornierte Unabhängigkeit des Individuums hinaus. In der Ekstase und der auf sie folgenden Stille rührt man ans Heilige. Peter Trawny meint: „Vielleicht gibt es nur in der intimsten Berührung jenes Unberührbare, was falsche Priester ins Jenseits verbannen.“ Es handelt sich dabei um eine Vertrautheit, die in eine seltsame Fremdheit umschlagen kann, ohne einen selbst zu befremden.</p>
<p>In diesen intimsten Minuten oder Stunden des Lebens gibt es eine magische Choreografie. Diese kann kein pornografisches Bild jemals einfangen. Es entstehen Augenblicke, die unvergesslich bleiben, obwohl man nicht weiß, was eigentlich geschah. Das Spektrum der Berührungen geht über diese intimste Form sogar noch hinaus. Noch die flüchtigste Umarmung, das selbstverständliche Berühren eines Kindes, das ohne Berührung vermutlich wortlos sterben würde, gehört zu den menschlichsten Möglichkeiten des Daseins. Quelle: „Philosophie der Liebe“ von Peter Trawny</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Intimität ist ist nichts anderes als Verletzlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2020 06:29:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Intimität]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Männer und Frauen ist es eine große Herausforderung, offen über ihre Beziehung zu Sexualität zu reden. Intimität ist eine Übersetzung des Begriffs Verletzlichkeit. Andreas Salcher weiß: „Traumatisierte Kinder haben damit riesige Probleme, weil sie schon so oft und so tief verletzt wurden, dass intime Beziehungen nur schwer möglich sind.“ Die Folge ist, niemanden an sich heranzulassen. Der Aufbau intimer Beziehungen kann allerdings wieder erlernt werden. Als Erwachsen neigen viele Menschen dazu, ihre Ängste und Kontrollversuche zu besänftigen. Sie fühlen sich sicherer, sobald es ihnen gelingt, die Distanz zum anderen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Männer und Frauen ist es eine große Herausforderung, offen über ihre Beziehung zu Sexualität zu reden. Intimität ist eine Übersetzung des Begriffs Verletzlichkeit. Andreas Salcher weiß: „Traumatisierte Kinder haben damit riesige Probleme, weil sie schon so oft und so tief verletzt wurden, dass intime Beziehungen nur schwer möglich sind.“ Die Folge ist, niemanden an sich heranzulassen. Der Aufbau intimer Beziehungen kann allerdings wieder erlernt werden. Als Erwachsen neigen viele Menschen dazu, ihre Ängste und Kontrollversuche zu besänftigen. Sie fühlen sich sicherer, sobald es ihnen gelingt, die Distanz zum anderen zu halten. Umso mehr reizt sie das Verbotene. Das Verbotene ist das nicht Alltägliche, es lässt sich in der Fantasie aufladen. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2275"></span></p>
<p><strong>Die „Traumnovelle“ verheißt sexuelle Ekstase</strong></p>
<p>Der österreichische Schriftsteller Arthur Schnitzler hat diese verborgenen Sehnsüchte in seiner „Traumnovelle“ vortrefflich beschrieben. Darin geht es um das rasche Niederreißen von persönlichen Barrieren. Da wird ein Grundbedürfnis nach Intimität und Verschmelzung mit möglichst vielen anderen angesprochen. Der Reiz liegt zusätzlich im abrupten Wechsel von Fremdheit und intensiver Nähe. Den Fremden können wir leichter in unserer Fantasie ausformen als den gewohnten Partner. </p>
<p>Die Erlebnisse in der „Traumnovelle“ verheißen eine unglaubliche Intensität an Glücksgefühlen und sexueller Ekstase, die im Alltag wenn überhaupt nur mehr selten erlebt wird. Heute erwartet man von einer verbindlichen Beziehung, dass sie sowohl romantisch als auch emotional und sexuell erfüllend ist. Kann es da noch verwundern, dass so viele Beziehungen unter dieser übergroßen Last zerbrechen? Der amerikanische Regisseur Stanley Kubrick hat die Geschichte der „Traumnovelle“ in seinem letzten Film „Eyes Wide Shut“ in die Gegenwart geholt. </p>
<p><strong>Für Erotik ist Distanz unabdingbar</strong></p>
<p>Auch darin verschwimmen die Fantasie und die Wirklichkeit eines Ehepaars, gespielt von Nicole Kidman und Tom Cruise, die damals auch tatsächlich miteinander verheiratet waren. Die beiden verklagten übrigens das Magazin „The Star“, weil dieses behauptet hatte, ein Sexualtherapeut habe den beiden bei erotischen Szenen im Film Nachhilfe geben müssen. Interessant ist, was die belgische Sexualtherapeutin Esther Perel aus ihrer Praxis über das Thema Sexualität erzählt. </p>
<p>Viele Paare glauben, Intimität bedeute, alles über den anderen zu wissen. Sie wundern sich dann, dass die prickelnde Gefühle und das Begehren verschwinden, wenn jede Distanz verloren geht. Andreas Salcher erläutert: „Damit der sprichwörtliche Funke überspringen kann, muss ein gewisser Abstand gegeben sein. Für Erotik ist Distanz unabdingbar.“ Oder anders formuliert: Erotik entfaltet sich im Freiraum zwischen der eigenen Person und der des anderen. Um mit dem oder der Geliebten zu kommunizieren, muss man diese Leerstelle mitsamt ihren Unwägbarkeiten akzeptieren. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Pubertät prägt die Suche nach einer stabilen Identität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2020 05:17:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Intimität]]></category>
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					<description><![CDATA[Wann entscheidet sich, ob Menschen zur Intimität in ihren Beziehungen fähig sind. Für Andreas Salcher spielt zweifellos das Modell der Ehe der Eltern eine wichtige Rolle. Wer als Kind eine intime, vertrauensvolle Beziehung zwischen seinen Eltern erlebt hat, wird sich als Erwachsener leichter damit tun. Herrscht dagegen eine unterkühlt sachliche, vielleicht durchaus freundliche Atmosphäre im Elternhaus, werden Kinder zögern, ihr Innerstes zu offenbaren. Für den deutsch-amerikanischen Psychoanalytiker Erik. H. Erikson ist es die Aufgabe des frühen Erwachsenenalters, ein gewisses Maß an Intimität zu erreichen. In der Entwicklungsstufe davor, der Pubertät,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wann entscheidet sich, ob Menschen zur Intimität in ihren Beziehungen fähig sind. Für Andreas Salcher spielt zweifellos das Modell der Ehe der Eltern eine wichtige Rolle. Wer als Kind eine intime, vertrauensvolle Beziehung zwischen seinen Eltern erlebt hat, wird sich als Erwachsener leichter damit tun. Herrscht dagegen eine unterkühlt sachliche, vielleicht durchaus freundliche Atmosphäre im Elternhaus, werden Kinder zögern, ihr Innerstes zu offenbaren. Für den deutsch-amerikanischen Psychoanalytiker Erik. H. Erikson ist es die Aufgabe des frühen Erwachsenenalters, ein gewisses Maß an Intimität zu erreichen. In der Entwicklungsstufe davor, der Pubertät, muss jeder versuchen, aus der Verwirrung zu einer stabilen Identität zu finden. Ab dann ist man dazu bereit, sein „Ich“ durch vielfältige intime Beziehungen mit anderen zu verschmelzen. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2228"></span></p>
<p><strong>Intimität sorgt für innere Sicherheit</strong></p>
<p>Manche verlieben sich in dieser Phase immer wieder schnell, andere suchen die Intimität in Freundschaften. Die Herausforderung ist, sich irgendwann auf feste Beziehungen einzulassen, die Opfer und Kompromisse fordern können. Im Alter zwischen 25 und 30 Jahren spüren viele Menschen einerseits die Sehnsucht nach Verschmelzung bis zur Selbstaufgabe und andererseits den Drang, sich zurückzuziehen und abzuschotten. Manche zerbrechen daran.</p>
<p>Der Gegenpol zur Intimität ist die Isolation. Das bedeutet laut Andreas Salcher keineswegs, dass man nicht viele enge Beziehungen unterhält, sondern dass man davor zurückschreckt, eine bestimmte Schwelle der Nähe zu überschreiten. Erst wenn das Spannungsfeld zwischen Intimität und Isolation erfolgreich gemeistert wurde, ist der junge Erwachsene fähig zur Liebe. Damit meint Erik. H. Erikson die Fähigkeit, Unterschiede und Widersprüche in den Hintergrund treten zu lassen. Für ihn ist Intimität die Hüterin jener schwer fassbaren und doch alles durchdringenden Kraft, die einem Menschen die innere Sicherheit gibt.</p>
<p><strong>Intimität entsteht durch die Entblößung der Seele</strong></p>
<p>Diese Kraft versetzt einen Menschen in die Lage sowohl seine individuelle Identität aufrechtzuerhalten als auch gemeinsam geteilte Intimität zuzulassen. In jeder potenziellen Partnerschaft gibt es ein Davor und ein Danach. Die Zeit, bevor man miteinander das erste Mal geschlafen hat – und die danach. Der Augenblick unmittelbar nach dem ersten Sex kann bestimmend für den weiteren Verlauf der Beziehung sein. Ganz kurz öffnet sich ein Fenster zu einer intimen Beziehung, das aber von einem oder beiden sofort zugeschlagen werden kann.</p>
<p>Idealerweise sind beide Liebespartner danach von euphorischen Glücksgefühlen erfüllt. Sie genießen den Geruch und Geschmack des anderen, fühlen sich wortlos ungemein nahe. Irgendwann eröffnen sie dann dem anderen Zugang zu ihrem Innersten, in der Erwartung, dass sich der andere ihnen ebenfalls öffnet. Wie alle Liebespaare reden sie später viel über sich selbst, als könnten sie die Welt auf einmal besser verstehen. Intimität und Leidenschaft entstehen nicht durch bloße Nacktheit, sondern wenn zwei Menschen bereit sind, ihre Seelen zu entblößen. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Verletzlichkeit ist die Voraussetzung für Intimität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2020 10:05:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Intimität]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Scham]]></category>
		<category><![CDATA[Verletzlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrautheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Scham ist universell. Und dennoch redet niemand gerne über sie. Aber je mehr ein Mensch sie fürchtet, desto stärker hindert sie ihn daran, mit sich selbst und anderen in Verbindung zu treten. Scham drückt sich in Gefühlen aus wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Wenn das schiefgeht, bin ich blamiert bis auf die Knochen“. Andreas Salcher ergänzt: „Scham hat mit unserer Verletzlichkeit zu tun. Die Bereitschaft, uns verletzbar zu machen, ist die Voraussetzung, um Intimität zulassen zu können.“ Nur ein verletzbarer Mensch kann ein empfindsamer und liebender Mensch sein.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Scham ist universell. Und dennoch redet niemand gerne über sie. Aber je mehr ein Mensch sie fürchtet, desto stärker hindert sie ihn daran, mit sich selbst und anderen in Verbindung zu treten. Scham drückt sich in Gefühlen aus wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Wenn das schiefgeht, bin ich blamiert bis auf die Knochen“. Andreas Salcher ergänzt: „Scham hat mit unserer Verletzlichkeit zu tun. Die Bereitschaft, uns verletzbar zu machen, ist die Voraussetzung, um Intimität zulassen zu können.“ Nur ein verletzbarer Mensch kann ein empfindsamer und liebender Mensch sein. Menschen, die ein starkes Gefühl der Liebe und Zugehörigkeit haben, glauben, dass sie die Liebe und Zugehörigkeit wert sind. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2189"></span></p>
<p><strong>Vertrauensvolle Menschen haben Mut</strong></p>
<p>Diese Überzeugung ermöglicht es diesen liebenden Menschen zuzulassen, dass sie so gesehen werden wie sie sind. Dadurch können intime und tiefe Beziehungen entstehen. Klingt ganz einfach. Doch woher kam diese Überzeugung? Die erste Gemeinsamkeit, die vertrauensvolle Menschen gemeinsam haben, ist Mut. Diese Menschen sind mutig genug, unvollkommen zu sein, sich aber von ganzem Herzen selbst anzunehmen. Weil sie Mitgefühl für sich selbst empfinden können, ermöglicht ihnen das auch, Mitgefühl für andere zu zeigen. </p>
<p>Diese Menschen können sich mit anderen verbinden, weil sie aufgehört haben, ständig darüber nachzudenken, wer sie sein sollen, und sich stattdessen so akzeptieren, wie sie sind. Eine andere Gemeinsamkeit ist, dass sie ihre Verletzlichkeit uneingeschränkt annehmen. Erst das Eingeständnis ihrer Verletzlichkeit macht sie attraktiv für andere und hilft diesen, sich ebenfalls zu öffnen. Verletzlichkeit ist weder etwas Angenehmes noch Qualvolles, sondern etwas Notwendiges. Sie waren bereit, als Erstes etwas wie „Ich liebe dich“ zu sagen, in dem Wissen, sich damit verwundbar zu machen.</p>
<p><strong>Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit</strong></p>
<p>Intimität liegt oft in der Luft. Viele Menschen wagen es aber nicht, sie anzusprechen und ihr damit Raum zu geben. Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Den Zutritt zu seiner Intimsphäre gewährt ein Mensch nur ganz besonders ausgewählten Menschen. Die Hemmschwelle, um Intimität zu wagen, ist oft gerade gegenüber nahestehenden Menschen besonders hoch. Das hat mit der Angst zu tun, dass man sie mit zu viel Offenheit und Ehrlichkeit erschrecken könnte. </p>
<p>Andreas Salcher warnt: „Wir verdrängen dadurch leicht, dass wir keine intimen Beziehungen zu uns wichtigen Menschen wie Eltern, Geschwistern oder dem Partner haben und der Bereich des Unausgesprochenen immer größer wird.“ Intimität kann allerdings auch unangenehm sein, wenn jemand versucht, einem näher zu kommen, als man es selbst will. In solchen Situationen ist es erlaubt, Nein zu sagen. Eine Ablehnung bleibt aber stets eine Ablehnung, und die bekommt man oft dort, wo sie besonders schmerzt. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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