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	<title>Affäre &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Niemand erzählt gerne von seinen Affären</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2023 01:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Man lernt nicht selten Frauen kennen, die offensichtlich schick, elegant und sexy sind und trotzdem nie einen Partner zu haben scheinen. Viele von ihnen haben jedoch einen versteckten, verheirateten Partner. Michael Lehofer erläutert: „Das war früher eine typische Konstellation, heute kenne ich auch Männer, auf die diese Beschreibung zutrifft. Sonderbarerweise schützen die Betroffenen die Beziehung ... <a title="Niemand erzählt gerne von seinen Affären" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/michael-lehofer-affaeren-versus-fixe-beziehungen.html" aria-label="Mehr Informationen über Niemand erzählt gerne von seinen Affären">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man lernt nicht selten Frauen kennen, die offensichtlich schick, elegant und sexy sind und trotzdem nie einen Partner zu haben scheinen. Viele von ihnen haben jedoch einen versteckten, verheirateten Partner. Michael Lehofer erläutert: „Das war früher eine typische Konstellation, heute kenne ich auch Männer, auf die diese Beschreibung zutrifft. Sonderbarerweise schützen die Betroffenen die Beziehung ihrer verheirateten Partner, indem sie niemanden von der Affäre erzählen. Selbst im Rahmen einer Psychotherapie haben sie ein schlechtes Gewissen, wenn sie es „ausplaudern“. Sie sind stille Mitwisser der Untreue desjenigen, der die Ehefrau oder den Ehemann betrügt. Sie identifizieren sich mehr mit dem Betrug als der Betrüger selbst. Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Michael Lehofer ist ärztlicher Direktor und Leiter der einer Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Landeskrankenhaus Graz II. <span id="more-4459"></span></p>
<p><strong>Affären sind mitunter stabiler als fixe Beziehungen</strong></p>
<p>Die damit dokumentierte Loyalität ist ein Ausdruck der überzufällig häufigen, unheimlich anmutenden Stabilität solcher Beziehungen. Die verheirateten Männer oder Frauen wiederum sind in Bezug auf ihre Ehepartner auffallend häufig eifersüchtig. Denn die Betrüger wollen keinesfalls die Betrogenen sein. Ehemänner, die fremd gehen, sind so eifersüchtig, weil sie aus Erfahrung mit sich selbst wissen, wie wenig gewiss Treue ist. Zweifelsohne können sie sich auf die Treue ihrer Geliebten mehr verlassen als auf die Treue ihrer Ehefrauen. </p>
<p>Michael Lehofer weiß: „Es gibt verschiedene Gründe, warum Affären mitunter stabiler als fixe Beziehungen sind. Das ist überaus erstaunlich, denn wie oft lassen sich Frauen in der Rolle der Geliebten in einer Weise beleidigen, wie es in fixen Beziehungen kaum möglich wäre?“ Wie oft werden sie gekränkt? Warum verlassen sie den verheirateten Partner nicht? Das fragt man sich. Manchmal argumentieren Frauen, die mit diesen Fragen konfrontiert werden, damit, dass sie noch nie einen Mann getroffen hätten, der sie sexuell so befriedige oder anderweitig der Inbegriff des idealen Mannes sei.</p>
<p><strong>Frauen führen eine innere Liste über die Fehlhandlungen ihres Mannes</strong></p>
<p>Leider sitzen sie damit einem Irrtum auf: Wenn man die Erfahrung der ultimativen Befriedigung macht, hängt das weniger vom Gegenüber ab als von einem selbst. Der andere hat es einem zwar ermöglicht, die eigenen Hemmungen zu überwinden und sich absolut hinzugeben. Doch die Befriedigung ist immer etwas, was man in erster Linie sich selbst zuschreiben sollte und nicht dem anderen. Ansonsten räumt man dem anderen einen Platz im eigenen Leben ein, der ihm nicht zusteht. </p>
<p>Im Grunde verhält es sich eher so: Wenn sich eine Frau einen Mann als Partner ausgesucht hat und er antwortet ihrem Werben auf eine Weise, dass das sehnsüchtige Herz genährt wird, dann kann sie in den meisten Fällen schwer von ihm ablassen. Michael Lehofer erklärt: „Die Suchtmedizin kennt das: Eine intermittierende Verstärkung macht wirklich süchtig, keinesfalls eine kontinuierliche Befriedigung der Bedürfnisse.“ Ein mindestens ebenso wichtiger, wenn auch oft verkannter Grund für die höhere Stabilität von Affären gegenüber ehelichen Beziehungen ist die sogenannte „Liste“. Frauen neigen in fixen Beziehungen dazu, eine innere Liste zu schreiben, auf der alle Fehlhandlungen des Mannes verzeichnet werden. Quelle: „40 verrückte Wahrheiten über Frauen und Männer“ von Michael Lehofer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>In jeder Ehe gibt es Gipfel und Täler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2020 06:34:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
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					<description><![CDATA[In jeder Ehe gibt es Höhen und Tiefen. Auf dem Weg von den Flitterwochen über die anstrengenden Jahre der Erziehung der Kinder bis zum leeren Nest gibt es Gipfel und Täler. Die besonderen Stressfaktoren und Freuden, die jede Phase des Familienzyklus begleiten, verursachen Schwankungen in der ehelichen Zufriedenheit. Es macht Shirley P. Glass Mut zu ... <a title="In jeder Ehe gibt es Gipfel und Täler" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/in-jeder-ehe-gibt-es-gipfel-und-taeler.html" aria-label="Mehr Informationen über In jeder Ehe gibt es Gipfel und Täler">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In jeder Ehe gibt es Höhen und Tiefen. Auf dem Weg von den Flitterwochen über die anstrengenden Jahre der Erziehung der Kinder bis zum leeren Nest gibt es Gipfel und Täler. Die besonderen Stressfaktoren und Freuden, die  jede Phase des Familienzyklus begleiten, verursachen Schwankungen in der ehelichen Zufriedenheit. Es macht Shirley P. Glass Mut zu hören, dass die Mehrheit der unglücklichen Paare, die die ehelichen Stürme überstehen, letztendlich im sicheren Hafen ankommen. Es ist ihrer Meinung nach wichtig, besonderes Augenmerk auf neue Stressfaktoren oder wesentliche Veränderungen der familiären Umgebung während der zwei Jahre vor Beginn einer Affäre zu richten. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-2387"></span></p>
<p><strong>Affären am Anfang einer Ehe führen oft zur Scheidung</strong></p>
<p>Shirley P. Glass erklärt: „Eheprobleme könnten kurz vor der Affäre ans Tageslicht gekommen sein oder aber schon die ganze Zeit bestanden haben. Es ist jedoch ebenso möglich, dass es vor der Affäre keine wesentlichen Probleme gab.“ Besonders wichtig ist es, wann die Affäre auftritt. Paare in Langzeitehen sind normalerweise eher entschlossen, nach einer Affäre zusammenzubleiben, als solche in jüngeren Ehen – besonders solche ohne Kinder. Affären in der Anfangszeit einer Ehe führen eher zur Scheidung, denn sie deuten möglicherweise auf Angst vor Verbindlichkeit hin oder auf den Glauben, die Ehe sei ein Fehler gewesen.</p>
<p>Jeder Übergang im Familienzyklus macht eine Neustrukturierung der Beziehung und das Setzen neuer Prioritäten erforderlich. Schwierigkeiten in den einzelnen Phasen können die Beziehung anfällig für Untreue machen. Möglicherweise hat es bereits vor der Ehe Alarmglocken oder Warnsignale gegeben, die jedoch ignoriert wurden. So kann eine Beziehung zum Beispiel mit Vertrauensproblemen und Eifersucht oder mit dem Betrug der vorherigen Partner begonnen haben. Auch durch unangemessene Loyalität gegenüber anderen lässt sich eine unzureichende Bindung erkennen.</p>
<p><strong>Babys reduzieren bei Müttern das sexuelle Verlangen</strong></p>
<p>Auch die Geburt des ersten Kindes verursacht viele Veränderungen in der Ehe. Wenn eine Frau Mutter wird, kann der Ehemann einen Teil seiner erotischen Gefühle für sie verlieren. Mütter von Neugeborenen erleben durch hormonelle Veränderungen und Schlafmangel oft einen Abfall ihres sexuellen Verlangens. Shirley P. Glass ergänzt: „Der Mann fühlt sich möglicherweise vernachlässigt, wenn die Frau sich den fordernden körperlichen und emotionalen Bedürfnissen des Säuglings widmet.“</p>
<p>Eltern können das Gefühl haben, in der Falle zu sitzen und zudem schlecht auf die neuen Verantwortlichkeiten vorbereitet zu sein. Eine Affäre kann hier die Flucht in eine sorgenlosere Welt darstellen. Shirley P. Glass kannte Paare, bei denen die Männer ihre erste Affäre während der Schwangerschaft der Frau hatten. Sie rechneten mit einem Verlust an Freiheit und hatten Angst vor der zusätzlichen Verantwortung. Mütter von Vorschulkindern haben selten Affären, da sie weder genügend Zeit noch Energie oder Gelegenheit dazu haben. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Selbst eine gute Ehe ist vor Untreue nicht sicher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2020 07:23:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Satz „Eine glückliche Ehe ist die beste Absicherung gegen Untreue“ ist für Shirley P. Glass ein Präventions-Mythos. Trotz gegenteiliger Forschungsergebnisse halten auch viele Therapeuten Affären für ein unmissverständliches Zeichen dafür, dass eine Ehe gestört ist. Eignen Studien zufolge sagten fast die Hälfte der Befragten: „Außereheliche Aktivitäten treten in glücklichen Ehen auf und sind nicht ... <a title="Selbst eine gute Ehe ist vor Untreue nicht sicher" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/selbst-eine-gute-ehe-ist-vor-untreue-nicht-sicher.html" aria-label="Mehr Informationen über Selbst eine gute Ehe ist vor Untreue nicht sicher">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Satz „Eine glückliche Ehe ist die beste Absicherung gegen Untreue“ ist für Shirley P. Glass ein Präventions-Mythos. Trotz gegenteiliger Forschungsergebnisse halten auch viele Therapeuten Affären für ein unmissverständliches Zeichen dafür, dass eine Ehe gestört ist. Eignen Studien zufolge sagten fast die Hälfte der Befragten: „Außereheliche Aktivitäten treten in glücklichen Ehen auf und sind nicht notwendigerweise ein Symptom unglücklicher Ehen.“ Wenn Menschen heiraten, bringen sie laut Shirley P. Glass beinahe mythische Annahmen mit in die Verbindung, einschließlich dieser: „ Wenn wir uns lieben, wirst du mich nicht betrügen; wenn wir eine gute Ehe führen, werden wir vor Untreue sicher sein.“ Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-2328"></span></p>
<p><strong>Die Aufdeckung einer Untreue wird einer Ehe schaden</strong></p>
<p>In Wahrheit ist nicht jeder Mensch, der untreu ist, unglücklich verheiratet. Man kann eheliche Qual entweder als den Grund oder als die Konsequenz von Untreue ansehen. Die Ursache der Untreue liegt möglicherweise nicht in der Ehe, aber die Aufdeckung des Betrugs wird der Ehe mit Sicherheit schaden. Egal, welche Art ehelicher Probleme der Affäre vorausgegangen sein mögen oder auch nicht, beide Partner müssen die Folgezeit, die zwischen drei Monaten und zwei Jahren andauern kann, dazu nutzen, die Beziehung zu stärken.</p>
<p>Wie lange das dauert, wird von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt, einschließlich dessen, wie unglücklich die Ehe vor der Affäre war. Die Zeit des Wiederaufbaus dient der Erforschung und der Stärkung. Dabei ist die Erforschung der Eheprobleme nicht dazu gedacht, die Untreue zu entschuldigen. Ein wesentlicher Teil der Suche besteht darin, zu entdecken, welche ehelichen Faktoren den Boden für die Affäre bereitet haben könnten. Selbst wenn eine Ehe nicht durch Untreue verwüstet wurde, werden sich eventuell Risse im Fundament der Beziehung zeigen, die unter bestimmten Umständen zum Zusammenbruch führen könnten.</p>
<p><strong>Kein Paar ist sicher vor einer Affäre</strong></p>
<p>Laut Shirley P. Glass ist es unmöglich, mit Sicherheit vorauszusagen, ob ein bestimmtes Paar sicher vor einer Affäre ist. Affären treten auch in guten Beziehungen auf. Genau sie es viele glücklich verheiratete Menschen gibt, die untreu sind, gibt es auch viele unglücklich Verheiratete, die aus persönlichen oder kulturellen Gründen, ihrem Partner treu bleiben. Eine Neigung zur Untreue verstärkt sich oft nach der Desillusionierung, die sich entwickelt, wenn die Ehe nicht den Erwartungen entspricht.</p>
<p>Shirley P. Glass stellt fest: „Menschen mit hohen Erwartungen werden leicht unzufrieden, denn sie erwarten mehr als eine Beziehung bieten kann. Unrealistisch hohe Erwartungen können, genau wie unleugbar schlechte Ehen, zu Affären führen.“ Heutige, moderne Frauen erwarten von einem „guten Ehemann“ viel mehr als einen guten Versorger; für heutige Männer muss eine „gute Ehefrau“ mehr sein als nur eine gute Mutter. Sowohl Ehemänner aus auch Ehefrauen suchen bei ihren Partnern Liebe, Kameradschaft, intellektuelle Anregung, emotionale Unterstützung und großartigen Sex, und das alles in dem hochgradig anstrengendem Umfeld doppelter Karrieren und Kinderfahrgemeinschaften. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Shirley P. Glass kennt die Alarmsignale für Untreue</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 05:20:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal ist es schlichtweg unmöglich zu wissen, ob der Partner eine Affäre hat, weil alles, was er oder sie tut, vollkommen normal zu sein scheint. Er oder sie schafft es möglicherweise, dem Partner direkt in die Augen zu schauen und ihn davon zu überzeugen, dass alles in Ordnung ist. Shirley P. Glass rät: „Manchen Sie ... <a title="Shirley P. Glass kennt die Alarmsignale für Untreue" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/shirley-p-glass-kennt-die-alarmsignale-fuer-untreue.html" aria-label="Mehr Informationen über Shirley P. Glass kennt die Alarmsignale für Untreue">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist es schlichtweg unmöglich zu wissen, ob der Partner eine Affäre hat, weil alles, was er oder sie tut, vollkommen normal zu sein scheint. Er oder sie schafft es möglicherweise, dem Partner direkt in die Augen zu schauen und ihn davon zu überzeugen, dass alles in Ordnung ist. Shirley P. Glass rät: „Manchen Sie sich keine Vorwürfe, wenn Sie hinters Licht geführt worden sind.“ Auf der anderen Seite kann es für verdächtige Zeichen ganz andere Erklärungen geben, wie zum Beispiel Depressionen oder Veränderungen in den Wechseljahren. Den besten Hinweis liefert wahrscheinlich das eigene Bauchgefühl, vor allem wenn man vorher nie misstrauisch oder eifersüchtig war. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-2274"></span></p>
<p><strong>Bestimmte Muster könnten Anzeichen für eine Affäre sein</strong></p>
<p>Wenn man nur ein Beweisstück hat, kann man nicht beurteilen, ob der Partner eine Affäre hat. Deshalb muss man ein Muster ungewöhnlicher Verhaltensweisen finden. Eine Veränderung der Norm oder ein Muster gegensätzlicher Verhaltensweisen mit unvorhersehbaren Aufs und Abs ist verdächtig. Shirley P. Glass gibt ein paar Hinweise, die einen begründeten Verdacht nahelegen: „Privatsphäre: Telefongespräche werden öfter privat geführt; längeres Aufbleiben und das Benutzen des Computers, wenn alle anderen im Bett sind; das Handy wird nie aus der Hand gegeben.“</p>
<p>Auch bei der Zeitplanung kann ein begründeter Verdacht aufkommen: Mehr Zeit außer Haus; längere Arbeitszeiten; öfter Reisen in andere Städte; öfter Meetings abends oder an Wochenenden. Die Erklärungen für diese Veränderung sind wahrscheinlich übermäßig ausführlich oder pauschale Ausreden wie zum Beispiel „das neue Projekt“. Verdächtig ist auch ein plötzliches und intensives Interesse an einer neuen Aktivität, die mit Bedacht ohne den Partner betrieben wird. Genauer hinschauen sollte man auch, wenn beim Partner das eigene Aussehen zur Hauptbeschäftigung wird.</p>
<p><strong>Eine Affäre führt zur Vernachlässigung der Kinder</strong></p>
<p>Nachdenklich machen sollte auch ein unausgeglichenes und inkonsequentes Verhalten des Partners den Kindern gegenüber – manchmal ärgerlich und ungeduldig, dann wiederum übermäßig aufmerksam. Der Partner nimmt den Alltag der Kinder nicht mehr wahr. Beim Geld ist der Lebensgefährte, der eine Affäre hat, weniger offen, was Ausgaben anbelangt. Dazu kommen fehlende Geldeingänge auf dem Familienkonto oder fragwürdige Kreditabrechnungen sowie höhere Ausgaben für Restaurants, Hotels, Geschenke oder die Steigerung der eigenen Attraktivität.</p>
<p>Ein Alarmsignal für Untreue ist auch nicht vorhersagbares Verhalten, das manchmal abweisend und kritisch, ein anderes Mal übermäßig anhänglich sein kann. Manchmal erweckt der Partner auch den Eindruck, dass er lieber alleine sein und weder reden noch sich berühren lassen will. Außerdem bricht er vielleicht Streit vom Zaun und stürmt für einige rätselhafte Stunden aus dem Haus. Ein weiterer Hinweis auf eine Affäre ist möglicherweise ein erhöhtes sexuelles Interesse oder leidenschaftlicherer Sex, bei dem neue Techniken im Vordergrund stehen.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eine Affäre ist der Beweis für eine kaputte Ehe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 05:47:56 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidung]]></category>
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					<description><![CDATA[In manchen Fällen kann die Offenlegung einer Affäre für einen Moment absoluter Klarheit sorgen. Sobald er oder sie kurz davor steht, seine Ehe zu verlieren, wird es manchen untreuen Partner plötzlich bewusst, dass sie ihre Ehe auf jeden Fall aufrechterhalten wollen. Shirley P. Glass erklärt: „Es ist ihnen vielleicht während ihres Doppellebens leicht gefallen, vom ... <a title="Eine Affäre ist der Beweis für eine kaputte Ehe" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/eine-affaere-ist-der-beweis-fuer-eine-kaputte-ehe.html" aria-label="Mehr Informationen über Eine Affäre ist der Beweis für eine kaputte Ehe">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In manchen Fällen kann die Offenlegung einer Affäre für einen Moment absoluter Klarheit sorgen. Sobald er oder sie kurz davor steht, seine Ehe zu verlieren, wird es manchen untreuen Partner plötzlich bewusst, dass sie ihre Ehe auf jeden Fall aufrechterhalten wollen. Shirley P. Glass erklärt: „Es ist ihnen vielleicht während ihres Doppellebens leicht gefallen, vom Ehepartner zum Liebhaber zu wechseln. Aber wenn sie vor der endgültigen Entscheidung stehen, besteht für sie keinerlei Zweifel daran, dass sie ihre Ehe bewahren wollen.“ Es ist, als hätten sie in einer Art Trance gelebt. Der Schock der Enthüllung bringt sie schlagartig zurück in die Wirklichkeit. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-2248"></span></p>
<p><strong>Scheidungsgefühle sind oft nicht von Dauer</strong></p>
<p>Manche betrogene Partner reagieren genau so eindeutig. Sie wissen, dass sie ihren Ehepartner zurückhaben und gemeinsam daran arbeiten wollen, die Ehe stärker zu machen, komme, was da wolle. Anderen gibt der Moment der Klarheit die Energie zu gehen. Jahrelange unterschwellige Unzufriedenheit oder regelrechtes Unglücklichsein können sich zu einer glasklaren Erkenntnis verdichten, dass die Ehe gescheitert ist. Wenn ein Partner solche Gefühle nach außen zeigt, indem er oder sie eine Affäre hat, liefert der Betrug den Beweis dafür, dass die Ehe nicht funktioniert.</p>
<p>So schmerzlich diese Enthüllung auch sein mag, kann jede der beiden Parteien sie doch als Katalysator für den Entschluss nutzen, sich scheiden zu lassen. Nichtsdestotrotz sind frühe Entscheidungen, zu bleiben oder zu gehen, nicht unbedingt von Dauer. Der Partner, der an einem Tag die Nase voll hat oder emotional distanziert ist, verhält sich seinem Partner gegenüber am nächsten Tag sehr liebevoll. Der Partner, der sich sicher ist, dass er oder sie durchs Feuer gehen würde, um die Ehe zu retten, marschiert möglicherweise letzten Endes vor den Scheidungsrichter.</p>
<p><strong>Niemand sollte seine Ehe zu schnell aufgeben</strong></p>
<p>Shirley P. Glass rät: „Es ist egal, ob die Affäre Sicherheit oder Unsicherheit ausgelöst hat. In jedem Fall ist es jedoch hilfreich, wenn Sie im Hinterkopf behalten, dass zu diesem frühen Zeitpunkt alles Mögliche passieren kann. Sich zwiegespalten zu fühlen, ist während der ersten Monate nach der Entdeckung durchaus normal. Keiner kann in dieser Phase wissen, wie die Sache ausgehen wird.“ Wer das Gefühl hat, nicht weiterzukommen, sollte sich die Zeit zugestehen, die er braucht, um sich zu entscheiden. Auf keinen Fall sollte man zu schnell aufgeben.</p>
<p>Der häufigste Fehler, den Shirley P. Glass beobachtet, besteht darin, dass die Menschen versuchen, ihre Ambivalenz schnell zu beenden. Daher geben sie die Ehe zu rasch auf. In den ersten Wochen ist alles in ständiger Bewegung und Veränderung. Die Ehe wird immer noch von Nachbeben erschüttert, die jede bis dahin mühsam erlangte Stabilität aufsprengen. Manchmal fällt es schwer, inmitten all dieser Verwirrung und aufgewühlten Emotionen genau zu bestimmen, was man eigentlich fühlt. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine Affäre bedeutet sowohl Agonie als auch Exstase</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2020 05:39:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
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		<category><![CDATA[Exstase]]></category>
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					<description><![CDATA[Die unmittelbaren Reaktionen untreuer Partner in den ersten Stunden nach der Enthüllung können sich im Laufe der ersten Wochen und Monate entweder wandeln oder verhärten. Eine Haltung der Verteidigung kann sich zu Offenheit wandeln und bestehen bleiben und sich zur Aggression entwickeln. Aus Zwiespältigkeit kann Klarheit entstehen oder aber chronische Verwirrung. Shirley P. Glass erklärt: ... <a title="Eine Affäre bedeutet sowohl Agonie als auch Exstase" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/eine-affaere-bedeutet-sowohl-agonie-als-auch-exstase.html" aria-label="Mehr Informationen über Eine Affäre bedeutet sowohl Agonie als auch Exstase">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die unmittelbaren Reaktionen untreuer Partner in den ersten Stunden nach der Enthüllung können sich im Laufe der ersten Wochen und Monate entweder wandeln oder verhärten. Eine Haltung der Verteidigung kann sich zu Offenheit wandeln und bestehen bleiben und sich zur Aggression entwickeln. Aus Zwiespältigkeit kann Klarheit entstehen oder aber chronische Verwirrung. Shirley P. Glass erklärt: „Wenn untreuen Partnern die Folgen der Situation in vollem Umfang bewusst werden, werden selbst diejenigen, die vorher geglaubt hatten, ihren wahren Seelengefährten gefunden zu haben, auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt.“ Das ist in etwas so, als würde ein Schalter umgelegt, der alle Aufmerksamkeit und Energie wieder auf die Ehe zurückleitet. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-2215"></span></p>
<p><strong>Trauer kann ein Beweis für das tatsächliche Ende einer Affäre sein</strong></p>
<p>Shirley P. Glass hat beobachtet, wie Menschen bei der Vorstellung, ihren Partner zu verlieren, in Panik geraten, obwohl sie vorher Pläne gemacht hatten, ihn oder sie für die perfekte Beziehung zu verlassen. Nachdem die Illusion zerplatzt ist, kehrt die Realität zurück. Wenn dann noch der oder die Geliebte ungeduldig oder eigennützig handelt, verliert die Blase der Phantasie immer mehr an Luft. Manchmal verstehen untreue Partner das Bedürfnis des Betrogenen, unentwegt nach konkreten Beweisen der Affäre zu suchen.</p>
<p>Andere fallen über ihre Partner her und greifen sie an, als wäre Herumschnüffeln ein schlimmeres Vergehen als Untreue. Obwohl es für den Betrogenen sehr schmerzhaft ist, die Traurigkeit des untreuen Partners in Bezug auf das Ende der Affäre mitanzusehen, kann die Trauer als Beweis dafür angesehen werden, dass die Affäre tatsächlich beendet ist. Der untreue Partner weiß in der Regel, dass eine Affäre zu haben sowohl Agonie als auch Ekstase bedeutet. Es kann das Aufregendste und Bedeutsamste gewesen sein, was man je erlebt hat – aber auch das Schlimmste.</p>
<p><strong>Ein untreuer Partner kann mit wenig Mitgefühl rechnen</strong></p>
<p>Shirley P. Glass erläutert: „Weil die Gesellschaft Untreue im Allgemeinen ablehnt und die Selbstsucht, die gemeinhin damit assoziiert wird, missbilligt, wird dem Unglücklichsein des untreuen Partners in der Regel wenig Mitgefühl entgegengebracht.“ Ein klarer Schnitt der der oder dem Geliebten ist für alle drei Parteien der sicherste Weg, um die Wunden zu heilen. Liebhaber lassen sich jedoch nicht immer auf dieses Programm des Wiederaufbaus ein, da sie eigene Ziele verfolgen. Wenn man selbst der oder die Geliebte ist, kann man es wahrscheinlich nicht glauben, dass die Affäre beendet ist.</p>
<p>Manche Geliebten begrüßen anfangs die Krise, die durch die Enthüllung entsteht, da sie glauben, dass die Wahrheit ihren Affären-Partner dazu zwingen wird, sich zu ihren Gunsten zu entscheiden. Wie Geliebte auf die Enthüllung der Affäre reagieren, hängt von vielen Faktoren ab. Die Reaktionen rangieren dabei von vollkommen verzweifelt bis teilweise traurig und erleichtert. Wenn die Affäre aufgedeckt wird, kann sich das wie ein schmerzlicher, aber notwendiger Schritt zur Lösung anfühlen. Meistens sind Liebhaber aber sehr unglücklich. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Entdeckung einer Affäre ist eine Katastrophe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2019 07:59:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
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					<description><![CDATA[Gäbe es eine Richterskala für emotionale Erdbeben, würde die Entdeckung einer Affäre am obersten Ende der Skala rangieren. Manche Menschen erholen sich schnell, doch die Mehrheit fühlt sich, als wären sie an einem vermeintlich erdbebensicheren Ort von einer seismischen Katastrophe überrascht worden. Shirley P. Glass betont: „Sie sind in keinster Weise auf die Erschütterung vorbereitet, ... <a title="Die Entdeckung einer Affäre ist eine Katastrophe" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-entdeckung-einer-affaere-ist-eine-katastrophe.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Entdeckung einer Affäre ist eine Katastrophe">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gäbe es eine Richterskala für emotionale Erdbeben, würde die Entdeckung einer Affäre am obersten Ende der Skala rangieren. Manche Menschen erholen sich schnell, doch die Mehrheit fühlt sich, als wären sie an einem vermeintlich erdbebensicheren Ort von einer seismischen Katastrophe überrascht worden. Shirley P. Glass betont: „Sie sind in keinster Weise auf die Erschütterung vorbereitet, die ihnen den Boden unter den Füßen wegzieht und ihr häusliches Leben zerstört. In den ersten Minuten und Stunden nach der Enthüllung eines Betrugs sind die Gefühle außer Kontrolle.“ In den unmittelbar folgenden Tagen und Wochen werden sowohl der betrogene als auch der untreue Partner und der oder die Geliebte von Gefühlen enormen Verlusts überwältigt. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-1998"></span></p>
<p><strong>Der betrogene Partner ist traumatisiert</strong></p>
<p>Der verletzte Partner hat das positive Bild seines oder ihres Lebenspartners und die Gewissheit einer sicheren, festen Beziehung verloren. Der beteiligte Partner hat sein oder ihr gemeines Liebesnest verloren und läuft Gefahr, darüber hinaus möglicherweise auch noch Ehe und Familie zu verlieren. Der oder die Geliebte hat den romantischen Kokon verloren und in der Regel damit auch den Traum, mit dem oder der Liebsten für immer zusammenzuleben. Allen dreien geht es in unterschiedlicher Weise sehr schlecht. </p>
<p>Da aber hintergangen worden zu sein nicht dasselbe ist wie zu hintergehen, ist der betrogene Partner derjenige, der traumatisiert ist und sich nicht vorstellen kann, wie er oder sie sich jemals davon erholen soll. Selbst wenn man der Meinung ist, für schlechte Neuigkeiten gerüstet zu sein, löst das Hören des Schlimmsten einen Adrenalinschub aus, der eine körperliche Stressreaktion zur Folge hat. Shirley P. Glass ergänzt: „Sämtliche körperliche Systeme sind aufgerüttelt und bleiben es auch über eine ziemlich lange Zeitspanne hinweg.“ </p>
<p><strong>Tötungsphantasien richten sich in der Regel gegen den Liebhaber</strong></p>
<p>Die Haut prickelt, die Muskeln spannen sich an und alles ist in höchster Alarmbereitschaft. Der Körper reagiert, als ob jede gedämpfte Stimme oder jedes Telefonklingeln Gefahr verhieße, und versetzt die Betrogenen in die Bereitschaft zu flüchten oder zu kämpfen, als ob ihr Leben davon abhinge. In einer klinischen Studie von Shirley P. Glass waren 24 Prozent der betrogenen Partner, die von der Untreue erfahren hatten, zutiefst verängstigt. Bei weiteren 18 Prozent grenzte die Angst sogar an Panik. 30 Prozent der Betrogenen wiesen Symptome einer klinischen Depression auf. </p>
<p>Etwas an die Wand zu werfen oder die Fäuste zu ballen, ist nach der Entdeckung einer Affäre nicht ungewöhnlich. Wütende Gesten können eine Möglichkeit sein, die Wut auszudrücken, ohne körperlich ausfallend zu werden. Jede Art von Gewaltandrohung muss man aber ernst nehmen. Wer körperliche Angriffe befürchtet oder ihnen ausgesetzt ist, braucht einen Notfallplan oder muss die Polizei einschalten. Tötungsphantasien des betrogenen Partners richten sich dabei in der Regel eher gegen den Liebhaber als gegen den untreuen Partner. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Ausgeglichene Beziehungen fördern die Zufriedenheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2018 06:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ungerechte Beziehungen können entstehen, wenn ein Partner mehr gibt, als er bekommt, oder wenn ein Partner eine machtvollere Position hat als der andere. Der Mangel an Ausgeglichenheit in der Ehe kann jeden der beiden Partner dazu bringen, nach einer ausgewogeneren Beziehung Ausschau zu halten. Shirley P. Glass erklärt: „Es ist eine gängige Annahme, dass ein ... <a title="Ausgeglichene Beziehungen fördern die Zufriedenheit" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ausgeglichene-beziehungen-foerdern-die-zufriedenheit.html" aria-label="Mehr Informationen über Ausgeglichene Beziehungen fördern die Zufriedenheit">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ungerechte Beziehungen können entstehen, wenn ein Partner mehr gibt, als er bekommt, oder wenn ein Partner eine machtvollere Position hat als der andere. Der Mangel an Ausgeglichenheit in der Ehe kann jeden der beiden Partner dazu bringen, nach einer ausgewogeneren Beziehung Ausschau zu halten. Shirley P. Glass erklärt: „Es ist eine gängige Annahme, dass ein Mensch, der eine Affäre hat, zuhause möglicherweise „nicht genug bekommt“. In Wirklichkeit ist es jedoch so, dass er oder sie möglicherweise nicht genug gibt.“ Entgegen dem Volksglauben sind Menschen in Beziehungen, in denen sie „übermäßige Vorteile genießen“, nicht so zufrieden wie in Beziehungen, in denen mehr Gerechtigkeit herrscht. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-1934"></span></p>
<p><strong>Untreue Partner nehmen in ihren Affären mehr Ausgewogenheit wahr als in ihren Ehen</strong></p>
<p>In den zufriedenstellendsten Partnerschaften halten sich Geben und Nehmen die Waage. Der untreue Partner kann entweder ein erschöpfter Geber oder ein undankbarer Empfänger sein. Laut einer Studie von Shirley P. Glass nehmen untreue Partner beiderlei Geschlechts in ihren Affären mehr Ausgewogenheit wahr als in ihren Ehen. Untreue Ehemänner empfinden bei ihren Liebhaberinnen mehr Gegenseitigkeit, wenn es um das Verständnis für Probleme und Gefühle geht. Untreue Ehefrauen berichten, dass sie verständnisvoller als ihre Ehemänner waren, bei ihrem Geliebten Verständnis jedoch als gegenseitig wahrgenommen hatten. </p>
<p>Und so funktioniert es: Für denjenigen, der weniger gibt, ist es leicht, sich auf jemand anderen einzulassen. Je mehr man aber investiert, desto mehr engagiert man sich und umso verbundener fühlt man sich. Es gibt jedoch eine Grenze: Wenn die Investitionen zu lange einseitig bleiben, wird der Partner, der weniger profitiert, ausgelaugt und ausgebrannt und sucht sich anderweitig Ausgleich. Untreue kann auch den Versuch eines Partners widerspiegeln, ein Machtungleichgewicht auszugleichen. </p>
<p><strong>Ein Paar sollte sich von der Familie lösen</strong></p>
<p>Größere Macht innerhalb der Ehe lässt sich in den Bereichen Finanzen, Kompetenz, Persönlichkeit oder Attraktivität erzielen. Mächtigere Partner fühlen sich vielleicht berechtigt, sich Alternativen zu gönnen, ohne ernsthaft die Gefühle des Partners in Betracht zu ziehen. Umgekehrt sind weniger mächtige Partner vielleicht aufgebracht und versuchen gleichzuziehen, indem sie eine Affäre haben. Leider verschiebt sich das Machtgleichgewicht oftmals, wenn Paare von einer gleichrangigen Beziehung zu einer traditionellen Rollenverteilung übergehen.</p>
<p>Eine der ersten Aufgaben beim Schmieden der ehelichen Verbindung besteht darin, Bindungen zueinander zu schaffen, die stärker sind als die Bindungen zu Geschwistern, Eltern und Großeltern. Hier geht es offensichtlich darum, ob es dem Paar gelingt, sich von der Familie zu lösen und sich in erster Linie der Partnerschaft zu verpflichten. Das Maß an Hingabe und Einigkeit, das das Paar von Anfang an zeigt, hat offensichtlich Konsequenzen für die spätere gegenseitige Loyalität. Der Song „You and Me against the World“ versinnbildlicht eine vereinte Front. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Frauen sind wesentlich unzufriedener mit ihrer Ehe als ihre Männer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Sep 2018 06:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Man kann laut Shirley P. Glass eine Menge lernen, wenn man monogame Beziehungen mit nicht monogamen vergleicht. Eine Neigung zur Untreue verstärkt sich ihrer Meinung nach oft nach der Desillusionierung, die sich entwickelt, wenn die Ehe nicht den Erwartungen entspricht. Menschen mit hohen Erwartungen werden leicht unzufrieden, denn sie erwarten mehr, als eine Beziehung bieten ... <a title="Frauen sind wesentlich unzufriedener mit ihrer Ehe als ihre Männer" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/frauen-sind-wesentlich-unzufriedener-mit-ihrer-ehe-als-ihre-maenner.html" aria-label="Mehr Informationen über Frauen sind wesentlich unzufriedener mit ihrer Ehe als ihre Männer">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann laut Shirley P. Glass eine Menge lernen, wenn man monogame Beziehungen mit nicht monogamen vergleicht. Eine Neigung zur Untreue verstärkt sich ihrer Meinung nach oft nach der Desillusionierung, die sich entwickelt, wenn die Ehe nicht den Erwartungen entspricht. Menschen mit hohen Erwartungen werden leicht unzufrieden, denn sie erwarten mehr, als eine Beziehung bieten kann. Unrealistisch hohe Erwartungen können, genau wie unleugbar schlechte Ehen, zu Affären führen. Da Frauen höhere Erwartungen an eine Partnerschaft zu haben scheinen, sind sowohl treue als auch untreue Frauen wesentlich unzufriedener mit ihrer Ehe als ihre Männer. Emotionale Affären können die Folge emotionalen Mangels in der Ehe sein oder aber die Quelle abnehmender emotionaler Nähe. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. </p>
<p><strong>Bei stürmischen Ehen können Affären Trost und Behagen bieten</strong></p>
<p>Shirley P. Glass erklärt: „Untreuen Ehefrauen ist es oftmals lange, bevor sie sich auf jemand anderen einlassen, bewusst, dass sie unglücklich sind.“ Untreue Ehemänner sehen andererseits ihre Ehe so lange als glücklich an, bis sie Vergleiche zwischen ihrer Frau und ihrer Liebhaberin ziehen. Eine Studie von Shirley P. Glass zeigt, dass 56 Prozent der Männer und 34 Prozent der Frauen, die außerehelichen Sex hatten, ihre Ehe als glücklich beschrieben. Männer und Frauen in leeren Ehen können in Affären das finden, was ihrer Ehe fehlt; bei stürmischen Ehen können Affären Trost und Behagen bieten. </p>
<p>Untreue Partner beiderlei Geschlechts sind viel unzufriedener bezüglich ehelicher Kameradschaft und dem Verliebtsein in ihre Partner als treue Partner. Menschen in Affären mit tiefer emotionaler Bindung und Geschlechtsverkehr sind nicht nur eher unglücklich in ihren Ehen, sondern werden auch eher geschieden. Untreue Frauen sind unzufriedener in ihren Ehen als untreue Männer. Die untreuen Ehefrauen sind maßgeblich unzufriedener als die Ehefrauen, die treu geblieben sind. Im Gegensatz dazu sind Ehemänner, die sich auf sexuelle Affären eingelassen haben, keineswegs unglücklicher als die treuen Ehemänner. </p>
<p><strong>Affären kommen auch in scheinbar guten Ehen vor</strong></p>
<p>Shirley P. Glass stellt fest: „59 Prozent der Männer und 79 Prozent der Frauen, die sich auf außerehelichen Sex oder andere körperliche Aktivitäten eingelassen haben, bezeichneten ihre Ehe in meiner klinischen Studie als unglücklich.“ Eine andere Studie belegt, dass Affären nicht nur schlechte Ehen kompensieren, sondern auch in Ehen auftreten, die als gut angesehen werden. Die Gründe für Untreue waren dabei mit dem Ehe-Typ verbunden: als Ventile für Feindseligkeit in konfliktgewohnten Ehen oder für Langeweile in passiv-geistesverwandte Ehen oder zur Wiedergewinnung verlorener Romantik in abgestorbenen Ehen. </p>
<p>In absoluten Ehen, in denen die Partner einander durch psychische, intellektuelle und die Freizeit betreffende Paarung verbunden sind, tritt Untreue selten auf. Ein weiteres ausschlaggebendes Element, besteht in der Erforschung der sexuellen Seite der Ehe. Ein offenes Gespräch, ohne Schuldzuweisungen oder Ausflüchte, kann die sexuellen Anfälligkeiten zutage fördern, die den Reiz einer Affäre erhöht haben; es sei denn, der Sex in der Affäre war nur eine Nebenerscheinung einer emotionalen Affäre. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Entdeckung einer Affäre führt zu traumatischen Symptomen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2018 06:09:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Zeiten im Leben, in denen alles auseinanderbricht. Eine Affäre zerschmettert in einem einzigen Augenblick die behagliche, familiäre Beziehung und Routine. Shirley P. Glass erklärt: „Wenn eine Affäre offenbart oder aufgedeckt wird, ist der betrogene Partner traumatisiert. Wie traumatisiert, hängt dabei stark von der Art des Betrugs und von der Art der Entdeckung ab.“ ... <a title="Die Entdeckung einer Affäre führt zu traumatischen Symptomen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-entdeckung-einer-affaere-fuehrt-zu-traumatischen-symptomen.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Entdeckung einer Affäre führt zu traumatischen Symptomen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Zeiten im Leben, in denen alles auseinanderbricht. Eine Affäre zerschmettert in einem einzigen Augenblick die behagliche, familiäre Beziehung und Routine. Shirley P. Glass erklärt: „Wenn eine Affäre offenbart oder aufgedeckt wird, ist der betrogene Partner traumatisiert. Wie traumatisiert, hängt dabei stark von der Art des Betrugs und von der Art der Entdeckung ab.“ Vertrauen wurde zerstört. Wer betrogen wurde, wird in der Folgezeit der Enthüllung vielleicht mit extremen, unberechenbaren, traumatischen Reaktionen zu kämpfen haben. Wenn man selbst der untreue Partner ist, ist man in der Misere konkurrierender Bündnisse gefangen. Jedoch sogar in dieser ersten, sehr verwirrenden Zeit kann man wieder ein zartes Gefühl von Sicherheit herstellen, indem man als Paar zusammenarbeitet. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-1832"></span></p>
<p><strong>Auch nach einer Affäre kann es Hoffnung für eine gemeinsame Zukunft geben</strong></p>
<p>Das Aufdecken des Doppellebens kann bei beiden Partnern zum Konflikt führen: bleiben oder gehen? Durch sorgfältige Analyse, Überlegung und indem man sich etwas Zeit gibt, kann man seine Ambivalenz lösen. Auch wenn ein Paar gemeinsam beschlossen hat, um seine Ehe zu kämpfen, haben sie es immer noch mit den posttraumatischen Symptomen des betrogenen Partners zu tun. Diese Symptome zu kennen und zu wissen, wie man damit umgeht, wird dem Paar beim Beginn der Arbeit am Heilungsprozess helfen.</p>
<p>Wenn ein Paar wieder entdeckt, wo seine Verbindungen noch lebendig sind, wird ihm das Hoffnung für die Zukunft geben. Wenn es bewusst und behutsam versucht, zur Normalität zurückzukehren, wenn es Wohlwollen schafft und einfühlsam miteinander kommuniziert, wird es wieder Freude und Intimität durch seine Partnerschaft erfahren. Ab diesem Punkt ist das Paar stark und stabil genug, sich den komplexen Fragen zu stellen, die die Affäre aufgeworfen hat. Eine Affäre kann allerdings einen Menschen in einem einzigen Augenblick für immer verändern.</p>
<p><strong>Eine Affäre reißt eine sichere Welt in Stücke</strong></p>
<p>Nachdem ein Mensch erfahren hat, dass er betrogen worden ist, denkt er in zeitlichen Kategorien von vorher und nachher. Shirley P. Glass erläutert: „Die persönliche Katastrophe, zu entdecken, das Ihr Partner zu einem Fremden geworden ist und dass er Sie angelogen hat, als wären Sie sein Feind, reißt Ihre sichere Welt in Stücke. Sie vertrauen nicht länger darauf, dass Ihre Augen sehen, Ihr Gehirn versteht oder Ihr Herz fühlt, was Wahrheit ist.“ Die Zeitspanne bis hin zu dem Moment, in dem die Affäre entdeckt wird, ist oft durch das wage Bewusstsein gekennzeichnet, dass irgendetwas schiefläuft. </p>
<p>Nachdem die Affäre aufgedeckt wurde, wird das allgemeine Unbehagen durch viele unterschiedliche Gefühle ersetzt. Die Verbindung zwischen dem, was man zu wissen glaubt, und der Wirklichkeit ist durchtrennt worden. Es spielt dabei keine Rolle, ob man vorher vollkommen im Dunklen tappte oder hochgradig misstrauisch war: Die Vorstellungen über den Partner, die Ehe und über sich selbst sind zerschmettert. Sie liegen als Scherbenhaufen vor den eigenen Füßen. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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